Die Filme in der Woche vom 14.12. bis 20.12.2017:

Samstag bis Sonntag um 14:30 Uhr

Regie: Martin Stefaniak und Julian Köberer

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
6. Woche
Plakatmotiv "Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel - Augsburger Puppenkiste"
Die Kinder Ben (Stimme: Maximilian Frisch) und Charlotte erleben an Weihnachten ein unglaubliches Abenteuer, als während eines starken Gewitters der letzte echte Weihnachtsmann Niklas Julebukk (Thomas M. Held) unsanft in der Straße, in der sie wohnen, notlandet – mitsamt seinem Wohnwagen, den frechen Kobolden Fliegenbart (Stefan Schmieder) und Ziegenbart (Andreas Ströbl), dem Rentier Sternschnuppe und dem Weihnachtsengelchen Matilda (Christl Peschke). Gemeinsam müssen sie es mit dem fiesen Waldemar Wichteltod (Peter Pius Irl) und seiner Armee von Nussknackern aufnehmen, die Weihnachten in zu einem Fest des Konsums machen wollen. Zum Glück hat Julebukk mit Ben und Charlotte zwei Kinder gefunden, die noch an den ursprünglichen Zauber des Weihnachtsfests glauben...

Adaption von Cornelia Funkes gleichnamigem Bestseller in einer Inszenierung der Augsburger Puppenkiste.

Mehr Infos zum Film unter http://www.youtube.com/watch?v=yK7hCfrX3Aw


Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 20:45 Uhr
Samstag bis Sonntag, Mittwoch um 15:45 Uhr

Regie: Fatih Akın

Frei ab 16 Jahren
D / 2017
4. Woche
Plakatmotiv "Aus dem Nichts"
Der neue Film von Fatih Akın mit Diane Kruger.
Ausgezeichnet auf den Filmfestspielen von Cannes 2017:
Beste Darstellerin (Diane Kruger)

Aus dem Nichts zerbricht Katjas Leben: Ihr Mann und ihr Sohn sterben bei einem Bombenanschlag. Die Polizei fasst zwei Verdächtige: Ein junges Neo-Nazi-Paar. Katja will Gerechtigkeit - für sie gibt es keine Alternative.So gerne sich das deutsche Kino mit der Vergangenheit beschäftigt, kaum ein Aspekt des Dritten Reichs und inzwischen auch der DDR-Geschichte nicht filmisch behandelt wurde, so rar sind Darstellungen der politischen Gegenwart. Allein schon das Fatih Akin für seinen neuen Film „Aus dem Nichts“ als Ausgangspunkt den NSU-Anschlag in der Kölner Keupstraße nimmt, macht seinen Film, der zum Teil von unübersehbarer Wut geprägt ist, bemerkenswert. Für ihre überragende Darstellung der Frau, deren Angehörige Opfer eines Anschlages werden, erhielt Diane Kruger die Goldene Palme der Filmfestspiele 2017 als Beste Darstellerin.

Mehr Infos zum Film unter http://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=5lZjdd58Myo


Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 20:00 Uhr
Sonntag, Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Philippe Lioret

Frei ab 0 Jahren
F / 2016
1. Woche
Plakatmotiv "Die kanadische Reise"
Regisseur Philippe Lioret erzählt in DIE KANADISCHE REISE, basierend auf den Familienromanen des Bestseller-Autors Jean-Paul Dubois, die Geschichte des 33-jährigen Mathieu, der seinen leiblichen Vater nie kennengelernt hat. Eines Tages erhält er einen mysteriösen Anruf aus Kanada, sein Vater sei tot und habe ihm ein Päckchen hinterlassen. Neugierig und erwartungsvoll entschließt er sich zu einer Reise ins Unbekannte. In Montreal erwarten ihn zwei ahnungslose Halbbrüder. Pierre, Überbringer der Todesnachricht und Freund des Verstorbenen, will die Existenz eines weiteren Sohnes geheim halten. Ein Versteckspiel beginnt! Getarnt als Freund Pierres ergründet Mathieu seine Wurzeln und deckt dabei verborgene Familiengeheimnisse auf.
Mehr Infos zum Film unter http://www.temperclayfilm.de/site/index.php/verleih/221-die-kanadische-reise


Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 18:00 Uhr
Sonntag um 12:30 Uhr

Regie: Thomas Riedelsheimer

OmU
Frei ab 0 Jahren
GB D / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Leaning Into The Wind - Andy Goldsworthy"

Nach seinem überwältigenden  Überraschungserfolg „Rivers and Tides“ trifft sich Regisseur Thomas Riedelsheimer erneut mit dem weltbekannten, schottischen LandArt- Künstler Andy Goldsworthy. Dem preisgekrönten Dokumentarfilmer gelingt es auch diesmal das Universum des faszinierenden LandArt-Poeten in eine meditative Bildsprache umzusetzen. Begleitet von den Tönen des Ausnahmemusikers Fred Frith zeigt sein feinfühliges  Portrait welche Spuren die Zeit bei dem weltoffenen Künstler hinterlassen haben. Nachdenklicher, ernster und rauer, macht sich der Brite mittlerweile zur eigenen Skulptur in der Landschaft. Ein sinnliches Kinoerlebnis, das wunderbar entschleunigt und zur mehr innerer Ruhe und Gelassenheit beiträgt.

Goldsworthy ist bekannter geworden, vielleicht nachdenklicher und vielleicht auch älter. Leaning into the Wind folgt ihm bei der Durchdringung seiner vielschichtigen Welten und untersucht die Spuren, die die Zeit bei Künstler und Werk hinterlassen haben. Goldsworthy selbst wird mittlerweile Teil seiner Kunstwerke, die zugleich zerbechrechlicher, persönlicher, ernster und rauer geworden sind und zum Teil den Einsatz von schweren Maschinen und großen Teams erfordern.
Und natürlich ist Goldsworthy wieder der entwaffnend offene und verschmitzte Erzähler, der so faszinierend von der Natur, der Liebe zu einem Bach in seiner Gegend, den leicht vermoosten Bäume an dessen Ufer und vom stetig fließende Wasser zu sprechen vermag, während Riedelsheimer das Universum seines Protagonisten in hinreißende Bilder und Töne fasst.


Mehr Infos zum Film unter https://www.leaning-into-the-wind.de


Sonntag um 18:45 Uhr

Regie: Julian Rosefeldt

OmU
Frei ab 0 Jahren
D AUS / 2015
2. Woche
Plakatmotiv "Manifesto"
Von der Nachrichtensprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-Art bis hin zu Dogma 95: In MANIFESTO ist die zweifache Oscar®-Gewinnerin Cate Blanchett in zwölf unvergesslichen Episoden zu sehen, die allesamt Manifeste verschiedener Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts behandeln. Unter der Regie des renommierten Film- und Videokünstlers Julian Rosefeldt brilliert eine chamäleonhafte Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemäßen Weckruf verwebt Rosefeldt geschickt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte.

MANIFESTO greift auf die Texte von Futuristen, Dadaisten, Fluxus-Künstlern, Suprematisten, Situationisten und anderer Künstlergruppen zurück, ebenso wie auf die Überlegungen einzelner Künstler, Architekten, Tänzer und Filmemacher. Rosefeldt hat diese Manifeste bearbeitet, in zwölf brillanten Collagen neu zusammengefügt und so die Ideen von Claes Oldenburg, Yvonne Rainer, Kazimir Malevich, André Breton, Sturtevant, Sol LeWitt, Jim Jarmusch und vielen mehr miteinander verwoben.

Blanchett präsentiert diese “neuen” Manifeste in Gestalt der von ihr verkörperten Persönlichkeiten, darunter eine Lehrerin, eine Puppenspielerin, eine Fabrikarbeiterin und ein Obdachloser.


Mehr Infos zum Film unter http://dcmworld.com/portfolio/manifesto/


Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 18:45 Uhr
Donnerstag bis Dienstag um 16:45 Uhr
Mittwoch um 20:00 Uhr

Regie: Claire Denis

Frei ab 6 Jahren
F / 2017
1. Woche
Plakatmotiv "Meine schöne innere Sonne"
Umgeben von Menschen und trotzdem allein. Isabelle (Juliette Binoche) lebt das Leben eines Singles in der Großstadt Paris. Sie ist eine Frau mit Vergangenheit – stark und unabhängig, als Künstlerin anerkannt, aber dafür wenig erfolgreich, wenn es um die Liebe geht. Ihre Suche nach der wahren Liebe scheitert immer wieder. Zu groß scheint die Kluft zwischen dem, was Frauen wollen und Männer bereit sind zu geben. In ihrer Ratlosigkeit erhofft sich Isabelle ausgerechnet von einem Wahrsager (Gérard Depardieu) die Antwort auf die Frage, die sie mehr als alles andere beschäftigt – gibt es die Liebe fürs Leben oder ist sie nur eine Utopie?

Mit MEINE SCHÖNE INNERE SONNE hat sich Claire Denis an ihre erste romantische Komödie gewagt, die sowohl vom französischen Kinopublikum als auch von der Kritik mit Begeisterung aufgenommen wurde. Juliette Binoche spielt kongenial eine starke und zugleich verletzliche Frau in ihren besten Jahren, die ihr Glück sucht. Unterstützt wird sie dabei von einem starken männlichen Ensemble, allen voran Gérard Depardieu in einem kurzen aber unvergesslichen Auftritt.

Mehr Infos zum Film unter http://sonne.pandorafilm.de/


Donnerstag bis Freitag, Montag bis Dienstag um 16:00 Uhr
Samstag bis Sonntag um 14:45 Uhr

Regie: Paul King

Frei ab 0 Jahren
GB F / 2017
2. Woche
Plakatmotiv "Paddington 2"
Der liebenswerte Bär Paddington mit Schlapphut und Dufflecoat hat nicht nur bei Familie Brown ein Zuhause gefunden, er ist auch in der Nachbarschaft ein geschätztes Mitglied: Höflich, zuvorkommend und immer fröhlich – außerdem lieben alle seine Marmeladenbrote, ohne die er nie das Haus verlässt. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy ansteht, sucht Paddington nach einem geeigneten Geschenk. Fündig wird er im Antiquitäten-Laden des liebenswerten Mr. Gruber, das allerlei Schätze birgt: Ein einzigartiges Pop-up-Bilderbuch hat es Paddington angetan. Allerdings muss der kleine, tollpatschige Bär dafür ein paar Nebenjobs antreten – das Chaos ist vorprogrammiert. Und dann wird das Buch auch noch gestohlen! Paddington und die Browns folgen den Spuren des Diebs, der ein Meister der Verkleidung zu sein scheint...

Der niedliche Bär mit dem Faible für Orangenmarmelade, der im Winter 2014/2015 die Herzen von über zwei Millionen Kinobesuchern in Deutschland erobert hat, kehrt zu Weihnachten 2017 mit einem neuen, warmherzigen Abenteuer auf die hiesigen Leinwände zurück. Produzent David Heyman und STUDIOCANAL haben vor und hinter der Kamera wieder das Erfolgsteam aus dem ersten Abenteuer vereint: Der BAFTA-nominierte Regisseur Paul King inszeniert neben den Browns – gespielt von Hugh Bonneville (Mr. Brown), Sally Hawkins (Mrs. Brown), Madeleine Harris (Tochter Judy), Samuel Joslin (Sohn Jonathan) und Julie Walters (Mrs. Bird) – auch wieder Jim Broadbent (Mr. Gruber), Peter Capaldi (Mr. Curry) und Imelda Staunton (Tante Lucy). Zu diesem bewährten Cast stoßen jetzt zwei weitere Stars hinzu – niemand geringeres als die beiden britischen Schauspielstars Hugh Grant und Brendan Gleeson!

Mehr Infos zum Film unter https://www.paddington.com/de/home/


Mittwoch um 18:15 Uhr

Regie: Ruben Östlund

Frei ab 12 Jahren
S D DK F / 2017
11. Woche
Plakatmotiv "The Square"
Gewinner der Goldenen Palme (Palme d'or) als Bester Film auf den Filmfestspielen von Cannes 2017.

Christian (Claes Bang) ist der smarte Kurator eines großen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist "The Square". Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Mediakampagne zu "The Square" um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken.

Prämiert mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes begibt sich THE SQUARE in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. In seiner klug inszenierten und äußerst unterhaltsamen Satire wirft Regisseur Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) brisante Fragen zum Zustand der heutigen Gesellschaft auf. Neben Hauptdarsteller Claes Bang (DIE BRÜCKE) vereint Östlund die Schauspiel-Stars Elisabeth Moss (MAD MEN) und Dominic West (THE WIRE) in seinem Ensemble.


Mehr Infos zum Film unter http://thesquare-film.de/


Sonntag um 20:00 Uhr

Regie: Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
44. Woche
Plakatmotiv "Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt"
Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es so weit in den Osten gehen, bis sie irgendwann aus dem Westen wieder nach Hause kehren. Und das alles über Land und Wasser. Fliegen wollen die beiden nie. Per Anhalter reisen sie los, über den Balkan bis nach Moskau. Weiter durch das touristisch kaum erschlossene Zentralasien, den Kaukasus, bis in den Iran. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen. Sie sind mitten drin im Alltag der Menschen. Jedes Auto bringt eine neue Geschichte, eine neue Begegnung, die man so nie hätte planen können. An den Grenzen zu Pakistan steht das Paar vor der bisher schwierigsten Entscheidung ihrer Weltumrundung. Sollen sie den Landweg durch eines der gefährlichsten Länder der Welt wagen?
 
 Als Gwen und Patrick nach mehr als drei Jahren mit Kind im Hafen von Barcelona ankommen, beschließen sie, die letzten 1200 Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Dreieinhalb Monate laufen sie durch Spanien, Frankreich, die Schweiz und schließlich durch Deutschland um sich der alten Heimat langsam, Schritt für Schritt, zu nähern. Die Reise, mit viel Zeit, noch einmal Revue passieren zu lassen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.weitumdiewelt.de/trailer


Samstag um 22:00 Uhr
Sonntag, Mittwoch um 20:45 Uhr

Regie: Xavier Seron

OmU
Frei ab 12 Jahren
F B / 2016
Plakatmotiv "Wenn ich es oft genug sage, wird es wahr"
Nein, Michel hat keine Angst vor dem Tod, er ist ja eigentlich Schauspieler, Schauspieler können alles … spielen …

Mit pechschwarzem Humor erzählt Xavier Seron von dem verunsicherten Elektromarktangestellten Michel und seiner lebenslustigen Mutter, der zwar gesagt wurde, dass sie mit geliehener Zeit lebe, die aber genau weiß, das war schon immer so.

Michel wird irgendwann sterben, das ist klar, aber bis dahin ist noch viel Zeit zum durchdrehen. Michels Mutter hat ihr Arzt gesagt, dass sie sterben wird, daher hat sie sich entschieden zu leben. Und Leben heißt für Michels Mutter, dass sie ihre Katzen füttern muss und Sekt trinken, als ob es Champagner wäre. Dabei soll Michel ihr helfen.

Mehr Infos zum Film unter https://vimeo.com/243279006


Sonntag um 13:00 Uhr
Mittwoch um 16:30 Uhr

Regie: Patrick Shen

OmU
/ 2017
3. Woche
Plakatmotiv "Zeit für Stille"
ZEIT für STILLE erforscht auf meditative Weise unsere Beziehung zu Stille, Geräuschen und dem Einfluss von Lärm auf unser Leben.
Nach einer Hommage an John Cages bahnbrechende Komposition 4’33 nimmt uns dieser Film mit auf eine faszinierende filmische Reise um die Welt: Von einer traditionellen Teezeremonie in Kyoto auf die Straßen der lautesten Stadt der Welt, Mumbai, während der wilden Festzeit. Der Film regt dazu an, Stille zu erfahren und die Wunder unserer Welt wahrzunehmen.

“Reich an wundervollen, fast surrealen Bildern, die man vielleicht in einem Terrence-Malick-Film erwarten würde (…) Dieser Film erzählt nicht nur eine Geschichte, er zeigt uns, dass Schönheit sich in allem, wirklich allem findet, das in Stille getaucht ist.” - The Huffington Post

Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/zeitfuerstille/