Die Filme in der Woche vom 25.08. bis 31.08.2016:

Frei ab 0 Jahren
F D /2016
5. Woche
 
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 18:00 Uhr
 
Sonntag um 18:00 Uhr OmU
 
Mittwoch um 20:00 Uhr
 
 
Regie: Mia Hansen-Løve
Nathalie ist Philosophielehrerin, ihr Mann unterrichtet an der Universität. In ihrem intellektuell-bürgerlichen Haushalt sind die erwachsenen Kinder ebenso gern zu Gast wie ihre Studenten und ihre besitzergreifende Mutter. Um die Zukunft hat sich Nathalie in ihrem ausgefüllten Alltag bisher kaum Gedanken gemacht. Als sie
eines Tages überraschend von ihrem Ehemann verlassen und mit der plötzlichen Freiheit konfrontiert wird, muss Nathalie sich selbst und ihr Leben neu erfinden.

ALLES WAS KOMMT ist ein starkes Frauenporträt und zugleich eine warmherzige Reflektion über Umbrüche, Älterwerden und Sinnsuche. Bei der Berlinale 2016 wurde Mia Hansen-Løve mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie geehrt.
Mehr Infos zum Film unter http://www.alleswaskommt.weltkino.de/
 
 


Frei ab 0 Jahren
USA /2016
5. Woche
 
Donnerstag bis Dienstag um 16:15 Uhr
 
Donnerstag, Samstag, Montag um 20:30 Uhr
 
Freitag, Sonntag, Dienstag um 20:30 Uhr OmU
 
Mittwoch um 17:45 Uhr
 
 
Regie: Matt Ross
Der hochgebildete Ben (Viggo Mortensen) lebt aus Überzeugung mit seinen sechs Kindern in der Ein-samkeit der Berge im Nordwesten Amerikas. Er unterrichtet sie selbst und bringt ihnen nicht nur ein überdurchschnittliches Wissen bei, sondern auch wie man jagt und in der Wildnis überlebt. Als seine Frau stirbt, ist er gezwungen mitsamt der Sprösslinge seine selbst geschaffene Aussteigeridylle zu verlassen und der realen Welt entgegenzutreten. In ihrem alten, klapprigen Bus macht sich die Familie auf den Weg quer durch die USA zur Beerdigung, die bei den Großeltern stattfinden soll. Ihre Reise ist voller komischer wie berührender Momente, die Bens Freiheitsideale und seine Vorstellungen von Erziehung nachhaltig infrage stellen…
Mehr Infos zum Film unter http://www.captain-fantastic-film.de/
 
 


 
Sonntag um 14:30 Uhr
 
Mittwoch um 15:45 Uhr
 
 
Regie: Kristín Ólafsdóttir und Hrund Gunnsteinsdottir
Eine Geschichte über Selbst-Hinterfragung, Wissenschaft, Natur und Kreativität. InnSaei nimmt uns mit auf eine Reise, auf der die Kunst enthüllt wird, wie man in der heutigen Welt, voller Stress und Ablenkungen, nicht den Kontakt zu sich selbst verliert.

INNSAEI – Die Kraft der Intuition

Der Film vermittelt einen tiefen Einblick, wie wir unser Denken über und unser Gefühl für die Welt neu strukturieren müssen. Zwei Kulturschaffende begeben sich auf eine Reise, die sie um die ganze Welt führt, und erleichtern so selbst den größten Skeptikern den Zugang zu der versteckten Welt von InnSaei.

Die Welt verändert sich schneller als je zuvor. Darum sind neue Denkansätze gefragt. 65% unserer Kinder werden in der Zukunft Berufen nachgehen, die es jetzt noch gar nicht gibt. Es gibt Statistiken, die sagen, dass bis 2020 der häufigste Grund für Erkrankungen Depressionen sein werden. Burn-Out, Ablenkung und Gewalt sind zu einem elementaren Bestandteil in unserer Kultur und unserer Medienlandschaft geworden. Wir sind auf dem Weg, unsere Verbindung zur Natur endgültig zu verlieren.

Wie wirkt sich das auf unsere Lebensweise aus?

Auf ihrer Reise treffen die beiden Frauen weltberühmte Denker, Wissenschaftler, Künstler, Akademiker und spirituelle Meister, die ihr Wissen und ihre Weisheit mit uns teilen und uns InnSaei näherbringen: Eine Welt voller Potenzial und einer neuen Fülle von Perspektive, Gefühl, Empathie und Vorstellungskraft. Eine Welt, zu der uns der Zugang von der heutigen Stress- und Ablenkungskultur versperrt wird.

Sie treffen eine Gruppe von Kindern, die mit Hilfe eines unkonventionellen Schulprogramms lernen, sich besser in der heutigen Welt zurechtzufinden. Durch die Erfahrungen der Kinder und mit Hilfe von Natur und Achtsamkeitsübungen, erkennen sie, wie InnSaei uns dabei helfen kann, unser Denken neu zu denken und unser volles Potential zu entfalten.

Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und auf eine Veränderung warten. Die Veränderung muss in uns selbst stattfinden – und sie beginnt mit InnSaei.
Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/innsaei/
 
 


Frei ab 6 Jahren
E /2016
9. Woche
 
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 18:30 Uhr
 
Sonntag um 18:30 Uhr OmU
 
Mittwoch um 20:30 Uhr
 
 
Regie: Pedro Almodóvar
Mit seinem 20. Film kehrt Kultregisseur Pedro Almodóvar zurück zu seinen größten Erfolgen, zu Melodramen wie VOLVER oder SPRICH MIT IHR, und zurück zu seinem Kino der Frauen, die kein anderer so zu inszenieren weiß, wie der spanische Meister...

Julieta lebt in Madrid mit ihrer Tochter Antía. Beide trauern im Stillen über den schmerzlichen Verlust von Xoan, ihrem Vater und Ehemann. Aber manchmal steht der Schmerz zwischen den Menschen, statt sie zu vereinen. An ihrem 18. Geburtstag verlässt Antía ihre Mutter ohne ein Wort der Erklärung. Julieta versucht alles, um sie zu finden. Ohne Erfolg. Stattdessen muss sie erkennen, wie wenig sie über ihre Tochter weiß. Mit der Suche nach Antworten beginnt Julietas emotionale Reise in die letzten 30 Jahre ihres Lebens - in glückliche, aufregende Tage voller Liebe und in eine Zeit voller Schmerz.


Mehr Infos zum Film unter http://www.tobis.de/film/julieta
 
 


Frei ab 0 Jahren
D A /2016
11. Woche
 
Sonntag um 13:45 Uhr
 
 
Regie: Cordula Kablitz-Post
1861 in St. Petersburg geboren, begreift die junge Lou früh, dass sie als Ehefrau und Geliebte in der von Männern bestimmten Welt keine Chance hat, als Ebenbürtige zu bestehen. Der körperlichen Liebe erteilt sie fortan eine entschiedene Absage um als gleichwertig und selbstbestimmt akzeptiert zu werden. Gegen den Willen ihrer Mutter beschäftigt sie sich mit Philosophie, schreibt Gedichte und bewegt sich in den intellektuellen Kreisen. Auf ihrem Weg begegnet sie als wissenshungrige Studentin in Rom den Philosophen Paul Rée und Friedrich Nietzsche, die von dieser klugen und uneinnehmbaren Frau so fasziniert sind, dass sie ihr beide einen Heiratsantrag machen – ohne Erfolg. Doch als der junge, damals noch unbekannte Autor Rainer Maria Rilke auf der Bildfläche erscheint und die erfolgreiche Schriftstellerin mit Gedichten umwirbt, verliebt sie sich und wird seine Ratgeberin und Förderin. Zum ersten Mal lässt sie sich auf eine Affäre ein, auf die zahlreiche weitere Liebschaften folgen. Im Alter von 50 Jahren lernt sie Sigmund Freud kennen und entdeckt die Psychoanalyse für sich, beeinflusst ihrerseits aber auch den berühmten Analytiker in seinen Theorien. 1933, als sich die dunklen Wolken des Nationalsozialismus über Deutschland zusammenziehen, lebt Lou Andreas-Salomé in Göttingen. Zusammen mit dem jungen Germanisten Ernst Pfeiffer lässt sie ihr bewegtes Leben Revue passieren: Ihren Kampf um die Freiheit, ihre Errungenschaften in Philosophie, Literatur und Psychoanalyse und die späte Entdeckung der Liebe...

„Lou ist scharfsinnig wie ein Adler und mutig wie ein Löwe“

Friedrich Nietzsche über Lou Andreas-Salomé

Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/lou-andreas-salom
 
 


Frei ab 0 Jahren
D F I /2009
7. Woche
 
Samstag um 14:30 Uhr
 
 
Regie: Tony Loeser, Jesper Moeller

Das große Abenteuer der Freunde.

Berühmt wurde der Illustrator und Kinderbuchautor Helme Heine vor rund einem Vierteljahrhundert mit den Abenteuern der tierischen „Freunde“ Johnny Mauser, Franz von Hahn und dem dicken Schweinchen Waldemar. In „Mullewapp“ findet das heroische Trio über den Umweg einer TV-Serie nun endlich den Weg ins Kino. Der klassische Trickfilm erklärt seinen jungen Zuschauern, unter welchen spannenden Umständen sich die drei Freunde kennenlernten.

Basierend auf den beliebten Kinderbüchern von Helme Heine („Freunde“, „Mullewapp“) und der Fernsehserie „Ein Fall für Freunde“ (läuft ab dem 12. Juli in der Wiederholung auf dem KiKa) malt der bunte Streifen den Beginn einer tierischen Freundschaft aus.
 


Mehr Infos zum Film unter http://www.mullewapp.kinowelt.de/
 
 


Frei ab 0 Jahren
D /2016
16. Woche
 
Donnerstag bis Dienstag um 20:00 Uhr
 
Sonntag um 11:30 Uhr
 
Mittwoch um 17:30 Uhr
 
 
Regie: Maren Ade
Der Überraschungsfilm in Cannes.

Die beste deutsche 162 Minuten Komödie aller Zeiten.“
The Hollywood Reporter

„Und über allem thronte in Cannes TONI ERDMANN,
ein meisterhaft punkiges Werk, das eine kollektive
Katharsis gleich einem Erdbeben auslöste.“
LE MONDE


„Cannes hat diesen Film gesehen und verrückt gespielt.
Erst die Kritiker, dann das Publikum,
dann die gesamte Branche.“
Süddeutsche Zeitung


Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über uns das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische Alt-68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen, und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.

Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden.

Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.


Mehr Infos zum Film unter http://tonierdmann-derfilm.de/
 
 


Frei ab 0 Jahren
D F /2016
13. Woche
 
Sonntag um 11:45 Uhr
 
 
Regie: Maria Schrader

VOR DER MORGENRÖTE erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schrift stellers Stefan Zweig, auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms, zerrissen von seinem inneren Kampf um die „richtige Haltung" zu den grauenvollen Geschehnissen in Europa. Die Geschichte eines Flüchtlings, die Geschichte vom Verlieren der alten und dem Suchen nach einer neuen Heimat.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Leben von Stefan Zweig, die ihm trotz ihrer Lebendigkeit, Natur und Gastfreundschaft nicht die Heimat ersetzen können. Ein bildgewaltiger historischer Film über einen großen Künstler und dabei ein Film über die Zeit, in der Europa auf der Flucht war.
Mehr Infos zum Film unter http://www.vordermorgenroete.x-verleih.de/
 
 


Frei ab 0 Jahren
F /2016
3. Woche
 
Donnerstag bis Mittwoch um 16:00 Uhr
 
 
Regie: Eric Lavaine
Die temperamentvolle Jacqueline (Josiane Balasko) genießt ihr komfortables Leben als Witwe in einer beschaulichen Stadt in der Provence. Als ihre 40-jährige Tochter Stéphanie (Alexandra Lamy) von heute auf morgen Job und Wohnung verliert, nimmt Jacqueline sie natürlich wieder bei sich auf. Allerdings wirbelt das liebe Töchterlein ihren sonst so ruhigen Alltag nicht nur gehörig durcheinander, sondern macht es ihr auch reichlich schwer, sich weiterhin unbemerkt mit ihrem Liebhaber zu treffen. Seit vielen Jahren führt die dreifache Mutter eine glückliche Liebesbeziehung mit ihrem Nachbarn Jean, die sie bisher vor ihren Kindern geheim hielt. Nun ist reichlich Einfallsreichtum gefragt, um den neugierigen Fragen ihrer Tochter aus dem Weg zu gehen, denn Jacquelines nächtliche Eskapaden sorgen schon bald für wilde Spekulationen und so manche komische Verwechslung. Als Jacqueline beschließt, Jean ihren Kindern bei einem äußerst turbulenten Abendessen endlich vorzustellen, ist das Familienchaos perfekt.

WILLKOMMEN IM HOTEL MAMA ist eine wunderbar amüsante Geschichte über den Klassiker aller Generationenkonflikte, den zwischen Mutter und Tochter. Während die sympathischen, mit viel Liebe gezeichneten Figuren von einer komischen Situation in die nächste stolpern, liefert sich das Schauspielerinnen-Duo Lamy-Balasko vor Witz sprühende Wortgefechte, bei denen kein Auge trocken bleibt. WILLKOMMEN IM HOTEL MAMA – die perfekte Sommerkomödie mit Lachgarantie.

Mehr Infos zum Film unter http://www.willkommenimhotelmama.de/