Die Filme in der Woche vom 24.05. bis 30.05.2018:

Donnerstag bis Dienstag um 15:45 Uhr

Regie: Emily Atef

Frei ab 0 Jahren
D F A / 2018
12. Woche
Plakatmotiv "3 Tage in Quiberon"
10 Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2018

1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) in dem kleinen bretonischen Kurort Quiberon, um sich dort vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig Ruhe zu gönnen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt die Schauspielerin in ein Interview mit dem „Stern“-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) ein, zu dem der von Romy Schneider geschätzte Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) die dazugehörige Fotostrecke liefert. Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen dem Journalisten und der Ausnahmekünstlerin, das auch Robert Lebeck und Romys Freundin Hilde an ihre Grenzen bringt... Im Wettbewerb der Berlinale 2018!

Mehr Infos zum Film unter http://www.3-tage-in-quiberon.de/


Sonntag um 12:15 Uhr

Regie: Alice Agneskirchner

Frei ab 6 Jahren
D / 2017
3. Woche
Plakatmotiv "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?"
In eindrucksvollen Bildern begibt sich der Dokumentarfilm AUF DER JAGD - WEM GEHÖRT DIE NATUR? in einen einzigartigen Mikrokosmos: Er geht der Frage nach, wie wir unseren Lebensraum - die Wälder, Felder und Wiesen, die uns umgeben – mit den Wildtieren teilen, die dort leben. Warum werden sie gejagt, wer bestimmt darüber, wie gejagt wird, und was sind die Folgen? Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und Forstbeamte kommen dabei zu ganz unterschiedlichen Ansichten.
Mehr Infos zum Film unter http://www.wemgehoertdienatur.de/


Samstag bis Sonntag um 14:15 Uhr
Mittwoch um 17:15 Uhr

Regie: Mickey Lemle

OmU
USA / 2017
1. Woche
Plakatmotiv "Der letzte Dalai Lama?"
Seit mehr als eintausend Jahren lehrt die Buddhistische Psychologie Techniken, um negative, betrübende Emotionen wie Wut, Habgier, Neid, Faulheit und Ignoranz zu überwinden. Und auch namenhafte Forscher, sowie immer mehr Praktizierende in der westlichen Welt erkennen heute, dass die tibetanische Philosophie weit mehr ist als eine Religion, sie gilt als Wissenschaft des Geistes. Dieser Verdienst wird auch dem 14. Dalai Lama zuteil. Er ist eng mit seinem Schicksal im Exil verbunden und mit den Brücken, die er zwischen den Welten baute. Mickey Lemle folgt mit seinem neuen Film DER LETZTE DALAI LAMA? mit ganz persönlichem Blick den Spuren des Dalai Lamas, seines jahrzehntelangen Wirkens, und fragt, was ihn heute mit 82 Jahren beschäftigt.

Mehr Infos zum Film unter https://filme.kinofreund.com/f/der-letzte-dalai-lama


Sonntag um 12:00 Uhr

Regie: Rodrigo Otero Heraud

OmU
Peru / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Die Augen des Weges"
DIE AUGEN DES WEGES ist ein visuelles Gedicht mit überwältigenden Aufnahmen der Andenbergwelt. Es ist ein Quechua-Gebet, das die Gefühle der Andenkultur gegenüber der Mutter Erde zum Ausdruck bringt und die Suche nach einem tieferen Verständnis der Natur als Lebewesen, als ewige Begleiterin der Menschen. Der Hauptfigur ist ein Mann aus den Anden, der in verschiedenen Regionen der Kordilleren auftaucht und wieder verschwindet, wie ein Geist, der einen letzten Blick auf die heiligen Berge werfen möchte, und sich mit dem Wasser, den Felsen, den Männern unterhält, um eine bessere Vorstellung davon zu haben, unter welcher Krankheit die Menschheit der Gegenwart leidet.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=wZWv7bUpmsA


Donnerstag bis Dienstag um 18:30 Uhr

Regie: Stéphane Brizé

OmU
F BE / 2017
2. Woche
Plakatmotiv "Ein Leben"
Normandie 1819. Die junge Landadelige Jeanne kehrt nach ihrer Ausbildung in einem Convent auf das Landgut ihrer Eltern an der Küste der Normandie zurück.
Die wohlbehütete Jeanne träumt von der Liebe, die sie nur aus Büchern kennt.
Voller romantischer Ideen willigt sie ein, den verarmten Viscount Julien de Lamare zu heiraten. Nach der Trauung überlassen die Eltern Jeannes Ehemann das Landgut der Familie und Jeanne muss erkennen wie naiv sie die Welt bisher gesehen hat. Denn schon bald betrügt Julien sie.

Wie die Jahreszeiten wechseln die Lebensphasen: Im Sommer ein leichtes Leben dank vieler Besucher, im Winter eine Einsamkeit, in der man auch die eigene Persönlichkeit gegen die Stürme verteidigen muss.

In vibrierenden Bildern von zarter Schönheit und großer Intensität erzählt die Verfilmung des berühmten Romans von Maupassant die zeitlose Geschichte einer Frau, die unfähig scheint, sich mit einer Welt der Lüge und des Betrugs zu arrangieren. Die Beharrlichkeit, mit der sie sich wider aller Vernunft ihre
Vorstellung von der Welt zu bewahren versucht, macht Jeanne zu einer ebenso faszinierenden wie verstörenden Heldin.

Mehr Infos zum Film unter https://vimeo.com/255355884


Filmreihe: Köln 68 Brandstifter

Mittwoch um 19:00 Uhr

Köln-im-Film veranstaltet die Filmreihe Köln 68:

Sonntag, 6. Mai 2018, Matinee 11.30 Uhr
Street fighting Man

The Rolling Stones in Köln, WDR 1967, 3 Min. / XSCREEN – das „andere Kino“, WDR 1968, 12 Min. / Polizeiaktion beim Kölner Kunstmarkt, WDR 1968, 5 Min. / Happening Wolf Vostell, WDR 1969, 4 Min. / Oben und Unten – 24 Std. Aktion in der Galerie „Plus unten“, WDR 1969, 5 Min. / Untergrundpresse in Köln, WDR 1970, 11 Min. / Die ersten Auftritte des Kölner Straßentheaters, WDR 1968, 10 Min. / Rockoper zur Lehrlingsausbildung von Floh de Cologne, WDR 1971, 7 Min. / Kölner Beat-Gruppe „Can“, WDR 1971, 3 Min./ Die Bläck Fööss, Beatgruppe „Stowaways, WDR 1971, 4 Min.
Die Suche nach alternativen Gesellschaftsentwürfen, nach Gegen-Kultur und Gegen-Öffentlichkeit begründet nicht nur Aktionen der Studenten, sondern verändert auch Kunst, Theater, Kabarett, Film und Musik – wie die historischen Filmbeiträge zeigen: Undergroundpresse als Gegenöffentlichkeit; die Kölner Gruppe XSCREEN rüttelt mit ihren Filmen an alten Sehgewohnheiten; Vostell provoziert mit seinem Kunstwerk „Ruhender Verkehr“ und Klauke und Wirdeier laden zu einer 24-Stunden-Kunstaktion ein; Theatergruppen verlassen die Säle und gehen auf die Straße; Floh de Cologne entwickeln spezielle Programme für Jugendliche und Lehrlinge; die bald auch international bekannte Gruppe „Can“ wird gegründet, „The Stowaways“ werden zu „Bläck Föös“ und „The Rolling Stones“ bringen Jugendliche in der Kölner Sporthalle zum Kreischen.

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19.00 Uhr
Rettet die Demokratie!

Ende offen – Mitternachtsdiskussion, WDR 1968, 15 Min. / Reaktion in NRW auf das Dutschke-Attentat, WDR 1968, 13 Min. / Öffentlicher Gedenkgottesdienst in Köln, WDR 1968, 3 Min. / Anti-Springer-Demonstration in Essen, WDR 1968, 4 Min. / Umfrage zum Thema Demonstrationen, WDR 1968, 2 Min. / Demonstration gegen Notstandsgesetze in Bonn, WDR 1968, 8 Min. / Kölner Straßentheater gegen Notstandsgesetze, WDR 1968, 10 Min. / Gemeinsame Versammlung von Arbeitern und Studenten im Hörsaal I der Kölner Uni gegen die Notstandsgesetze, WDR 1968, 8 Min. / Repressalien gegen Schüler, die an den Notstandsprotesten teilgenommen haben, WDR 1968, 5 Min. / Beendigung des Wahlkampfes an der Kölner Universität, WDR 1968, 11 Min.

Die unterschiedlichen Fernsehbeiträge dieses Abends dokumentieren die antiautoritäre Stimmung und Protestaktionen der 68er Bewegung. Das Attentat auf Rudi Dutschke in Berlin, den Wortführer der rebellischen Hochschüler, das Bonner Gesetzgebungsverfahren für den sogenannten Notstand und der Krieg in Vietnam erschüttern das Land. Auch Köln wird zum Schauplatz des Protestes. Zu sehen sind Demonstrationen in Köln und Essen anlässlich des Dutschke-Attentats, die Blockade der Springer-Presse, der Sternmarsch mit 60.000 Schülern, Studenten, Arbeitern und kritischen Bürgern gegen die geplante massive Einschränkung von Grundrechten im Zuge der Notstandsgesetzgebung.
Der „Republikanische Club“ wird zum Treffpunkt der außerparlamentarischen Opposition (APO) und neben dem SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) zum Ausgangspunkt für Protestaktionen in der Stadt, aber auch in den beiden konfessionellen Kirchen rufen kritische Christen zu Protestaktionen auf. Am Ende des Sommers 1968 erhält die Kölner Studenten-Union (KSU), die sich von den SDS-Aktionen distanziert, die Mehrheit im Studentenparlament und die Kölner Universität ist eine der wenigen Hochschulen ohne linke Mehrheit.

Mittwoch, 30. Mai 2018, 19.00 Uhr
Bilanz der Studentenbewegung WDR 1969, 9 Min.
Brandstifter, WDR 1969, Regie: Klaus Lemke, mit Margarethe von Trotta, Iris Berben, Marquard Bohm, Dieter Noss, Veith von Fürstenberg, 64 Min.

Brandstifter ist eine spontane Reaktion auf die Kaufhausbrandstiftungen in Frankfurt am Main im April 1968. Klaus Lemke drehte den Film in den ersten Monaten des Jahres 1969 auf Kölner Straßen und Plätzen. Protagonistin ist die Studentin Anka, die in einer Kölner Kommune lebt, die sich mit Agitationsfilmen nach dem Vorbild der französischen Flugblattfilme politisch betätigt. Anka beteiligt sich nicht an Diskussionen, sondern handelt lieber. Im Alleingang legt sie in einem Kölner Kaufhaus aus Protest gegen den Vietnamkrieg einen Brandsatz, um zu zeigen, dass Bomben mehr sind als nur Requisiten in einem Film.
Der Film stellt Pop-Kultur, politische Thesen und Lebensgefühle der Studenten in den Mittelpunkt. Er ist ein authentisches Dokument der politischen und gesellschaftlichen Aufbruchstimmung und zugleich eine filmische Fiktionalisierung der frühen RAF-Geschichte, in der die Studentenproteste in Gewalt und Terrorismus mündeten.
Der WDR strahlte den Film bereits im Mai 1969 aus.




Donnerstag bis Mittwoch um 20:15 Uhr
Donnerstag bis Dienstag um 16:00 Uhr

Regie: Thomas Stuber

D / 2018
2. Woche
Plakatmotiv "In den Gängen"
IN DEN GÄNGEN erzählt von einer zarten Liebe, die in dem geschützten Kosmos eines Großmarkts, inmitten einer Atmosphäre von familiärer Freundschaft und Zugehörigkeit, gedeiht und außerhalb des Marktes keine Chance hätte.

Christian (Franz Rogowski) ist neu im Großmarkt. Schweigend taucht er in das unbekannte Universum ein: die langen Gänge, die ewige Ordnung der Warenlager, die surreale Mechanik der Gabelstapler. Bruno (Peter Kurth), der Kollege aus der Getränkeabteilung, nimmt sich seiner an, zeigt ihm Tricks und Kniffe, wird ein väterlicher Freund. Und dann ist da noch Marion (Sandra Hüller) von den Süßwaren, die ihre kleinen Scherze mit Christian treibt. Als er sich in sie verliebt, fiebert der ganze Großmarkt mit. Doch Marion ist verheiratet – aber nicht sehr glücklich, wie es heißt.

 

Mehr Infos zum Film unter http://zorrofilm.de/index.php?id=182


Donnerstag bis Dienstag um 20:45 Uhr
Mittwoch um 21:00 Uhr

Regie: Wes Anderson

OmU
Frei ab 6 Jahren
USA / 2017
3. Woche
Plakatmotiv "Isle of Dogs - Ataris Reise"
ISLE OF DOGS – ATARIS REISE erzählt die Geschichte von Atari Kobayashi, dem 12-jährigen Pflegesohn des korrupten Bürgermeisters Kobayashi. Als durch einen Regierungserlass alle Hunde der Stadt Megasaki City auf eine riesige Mülldeponie verbannt werden, macht sich Atari allein in einem Miniatur-Junior-Turboprop auf den Weg und fliegt nach Trash Island auf der Suche nach seinem Bodyguard-Hund Spots. Dort freundet er sich mit einem Rudel Mischlingshunde an und bricht mit ihrer Hilfe zu einer epischen Reise auf, die das Schicksal und die Zukunft der ganzen Präfektur entscheiden wird.
Mehr Infos zum Film unter http://www.fox.de/isle-of-dogs


Samstag um 13:45 Uhr

Regie: Dennis Gansel

Frei ab 0 Jahren
D / 2018
4. Woche
Plakatmotiv "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer"
Nach „Die unendliche Geschichte“ kommt endlich die größte Bestseller-Verfilmung des Ausnahmeschriftstellers Michael Ende ins Kino. JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER gilt mit 20 Millionen verkauften Exemplaren als eines der erfolgreichsten und beliebtesten Kinderbücher im deutschsprachigen Raum.

Eine einzigartige Welt mit einer zeitlosen Abenteuergeschichte über Freundschaft und Mut.

Mehr Infos zum Film unter http://www.warnerbros.de/kino/jim_knopf_und_lukas_der_lokomotivfuehrer.html


Maria by Callas

Donnerstag bis Dienstag um 18:00 Uhr
Mittwoch um 16:00 Uhr

Regie: Tom Volf

OmU
Frei ab 0 Jahren
F / 2017
3. Woche
Plakatmotiv "Maria by Callas"
Dokumentation über die legendäre Opernsängerin Maria Callas. Dabei ist der Titel „Maria By Callas“ durchaus wörtlich zu verstehen, denn Regisseur Tom Volf wählt für seinen Dokumentarfilm einen ganz besonderen Ansatz: Zwar erzählt er darin die Lebensgeschichte der griechisch-amerikanischen Sopranistin, allerdings geschieht dies ausschließlich durch die Worte von Callas selbst. Im Mittelpunkt steht dabei ein bislang unveröffentlichtes TV-Interview, das Fernsehlegende David Frost mit Callas führte.
- Filmstarts.de



Sonntag um 13:45 Uhr
Mittwoch um 18:15 Uhr

Regie: Felix Moeller

D / 2017
Plakatmotiv "Sympathisanten - Unser Deutscher Herbst"
Felix Moeller erzählt in eindringlichen, emotionalen Bildern, kombiniert mit hervorragenden zeitgenössischen Dokumenten und in Gesprächen mit seiner Mutter Margarethe von Trotta sowie seinem Stiefvater Volker Schlöndorff von einer aufgeladenen Epoche in den 1970er Jahren.
Mehr Infos zum Film unter http://sympathisanten-derfilm.de/