Die Filme in der Woche vom 22.09. bis 28.09.2016:

Frei ab 12 Jahren
D /2015
2. Woche
 
Donnerstag bis Mittwoch um 18:30 Uhr
 
 
Regie: Anne Zohra Berrached
Astrid und Markus stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Astrid lebt und liebt ihren Beruf als Kabarettistin, ihr Mann und Manager Markus unterstützt sie besonnen und liebevoll. Doch als die beiden ihr zweites Kind erwarten, wird ihr Leben aus der Bahn geworfen: Bei einer Routineuntersuchung erfahren sie, dass das Baby schwer krank ist. Die Diagnose trifft sie wie das blinde Schicksal, das sie auf sich nehmen müssen. Gemeinsam wollen sie lernen, damit umzugehen. Doch während Heilungspläne, Ratschläge und Prognosen auf sie niederprasseln, stößt ihre Beziehung an ihre Grenzen. Die Suche nach der richtigen Antwort stellt alles in Frage: die Beziehung, den Wunsch nach einem Kind, ein Leben nach Plan. Je mehr Zeit vergeht, desto klarer erkennen sie, dass nichts und niemand ihnen die Entscheidung abnehmen kann, die eine Entscheidung über Tod und Leben ist.

24 WOCHEN ist deutsches Kino, wie es sein sollte: voller Leben, geradeheraus und mit liebevoller Ehrlichkeit erzählt. Regisseurin Anne Zohra Berrached findet Bilder für eine sprichwörtliche Entscheidungs-Not, der mit den Mitteln der Sprache nicht beizukommen ist. Die grandiosen Hauptdarsteller Julia Jentsch und Bjarne Mädel ziehen uns in Bann, erschüttern uns, lassen uns nicht mehr los. Es gelingt ein ungemein kraftvoller Film aus dem Innenleben einer großen Liebe und einer vielleicht noch größeren Verzweiflung.

Mehr Infos zum Film unter http://www.24wochen.de/
 
 


OmU
Frei ab 12 Jahren
F /2014
 
Donnerstag bis Montag um 19:00 Uhr
 
Mittwoch um 21:00 Uhr
 
 
Regie: Lucie Borleteau
Preis für die beste Schauspielerin Locarno 2014 für Ariane Labed

Alice fährt zur See. Während ihr Freund, auf dem Festland zurückbleibt, arbeitet sie als Mechanikerin auf einem Frachtschiff.
Alice liebt das Meer und seine unendliche Weite,( weiß aber auch, dass jede Freiheit zum Gefängnis werden kann.)
In ihrer Kabine stößt Alice auf ein Tagebuch, das ihrem Vorgänger, einem alten Mechaniker gehört hat. Bei der Lektüre seiner Notizen – zwischen Problemen mit der Maschine, neuen Eroberungen und Liebeskummer – klingt seltsamerweise etwas nach, das auch Alice verspürt, das Glück und die Traurigkeit viele Monate des Jahres in einer Parallelwelt auf dem Meer zu leben.
Von Hafen zu Hafen, zwischen dem Leben an Bord inmitten einer rein männlichen Schiffsbesatzung und ihren Gefühlen, die ins Schwanken geraten, versucht Alice ihren Kurs zu halten.

Pressestimmen:
"Dem Regiedebüt der Schauspielerin Lucie Borleteau gelingt der feine Balanceakt zwischen Sinnlichkeit und sachlichem Ton; Ariane Labed überzeugt in der Rolle der Alice auf ganzer Linie." The Hollywood Reporter

„Poetisch, realistisch, feinfühlig und packend (…) Borleteau macht sich die dokumentarische Faszination für diese Welt maximal zu Nutze.“ sennhauserfilmblog.ch

Mehr Infos zum Film unter http://www.filmkinotext.de/alice-und-das-meer-2016.html
 
 


zu Gast:Regisseur/Musiker
D /2016
 
Sonntag um 11:30 Uhr
 
 
Regie: Christoph Felder
Premiere: Sonntag, 25.09. um 11:30 Uhr. Zu Gast Regisseur Christoph Felder und Musiker Martin Sasse.

"ABSOLUT SEHENSWERT" (JAZZ PODIUM) Aussergewöhnlicher S/W Dokumentarfilm von Christoph Felder über die magischen Momente im Jazz - von Köln nach New York. Mit dem Kölner Ausnahmepianisten Martin Sasse und vielen bekannten Jazzgrössen: Peter Bernstein, Philip Catherine, Bill Evans, Steve Grossman, Scott Hamilton, Paul Heller, Dennis Macker, Bob Minzer, Martin Sasse Trio.
Mehr Infos zum Film unter http://https://vimeo.com/ondemand/bluefilm
 
 


Frei ab 0 Jahren
USA /2016
13. Woche
 
Donnerstag, Samstag, Montag um 21:00 Uhr
 
Freitag, Sonntag um 21:00 Uhr OmU
 
 
Regie: Matt Ross
Der hochgebildete Ben (Viggo Mortensen) lebt aus Überzeugung mit seinen sechs Kindern in der Ein-samkeit der Berge im Nordwesten Amerikas. Er unterrichtet sie selbst und bringt ihnen nicht nur ein überdurchschnittliches Wissen bei, sondern auch wie man jagt und in der Wildnis überlebt. Als seine Frau stirbt, ist er gezwungen mitsamt der Sprösslinge seine selbst geschaffene Aussteigeridylle zu verlassen und der realen Welt entgegenzutreten. In ihrem alten, klapprigen Bus macht sich die Familie auf den Weg quer durch die USA zur Beerdigung, die bei den Großeltern stattfinden soll. Ihre Reise ist voller komischer wie berührender Momente, die Bens Freiheitsideale und seine Vorstellungen von Erziehung nachhaltig infrage stellen…
Mehr Infos zum Film unter http://www.captain-fantastic-film.de/
 
 


 
Mittwoch um 20:30 Uhr
 
 
Regie: Nicole Scherg
Mittwoch, 28.09. um 20:30 Uhr in Kooperation mit GEA Köln.

DAS LEBEN IST KEINE GENERALPROBE beobachtet die Umsetzung einer Idee von einem besonderen Unternehmen, der „Waldviertler“-Werkstätten, in einer der prekärsten Regionen Österreichs, dem nördlichen Waldviertel.

Wie lassen sich die Visionen einer gerechten Welt, die den Firmeninhaber Heinrich Staudinger antreiben,

in den wirtschaftlichen Entwicklungen der Gegenwart verwirklichen?

Mehr Infos zum Film unter http://www.daslebenistkeinegeneralprobe.at/
 
 


Frei ab 0 Jahren
F /2016
6. Woche
 
Donnerstag bis Dienstag um 16:30 Uhr
 
 
Regie: Thomas Lilti
Dr. Jean-Pierre Werner (François Cluzet) ist seit über 30 Jahren Landarzt und in seiner Dorfgemeinschaft sehr beliebt. Für die Nöte und Sorgen seiner Patienten hat er immer ein offenes Ohr. Als er plötzlich selbst erkrankt, ist er gezwungen eine Vertretung einzustellen. Diese kommt, schneller als ihm lieb ist, in Gestalt der attraktiven und selbstbewussten Dr. Nathalie Delezia (Marianne Denicourt). Aber Jean-Pierre, der sich für ziemlich unersetzbar hält, ist nicht bereit sie ohne Umschweife als mögliche Nachfolgerin an seiner Seite zu akzeptieren. Und so muss sich Natalie seine Anerkennung und die der Dorfgemeinschaft erst hart erarbeiten. Doch nach und nach kommt unter der anfänglich rauen Oberfläche wahre Herzlichkeit zum Vorschein.

Mit seinem jüngsten Film DER LANDARZT VON CHAUSSY zeichnet der gelernte Arzt und Regisseur Thomas Lilti ein authentisches und liebevolles Portrait eines Landarztes und seiner Patienten. Zugleich erzählt er subtil und humorvoll eine zutiefst menschliche Geschichte. In den Hauptrollen des charmanten Überraschungserfolgs aus Frankreich mit über 1,5 Millionen Besuchern, glänzen ZIEMLICH BESTE FREUNDE-Star François Cluzet und die bezaubernde Marianne Denicourt.
Mehr Infos zum Film unter http://www.alamodefilm.de/kino/detail/der-landarzt-von-chaussy.html
 
 


 
Donnerstag bis Dienstag um 17:15 Uhr
 
Sonntag um 12:30 Uhr
 
 
Regie: Pieter van Huystee
Der Dokumentarfilm Hieronymus Bosch – Schöpfer der Teufel begleitet ein Team von Kunsthistorikern, die versuchen, das Geheimnis von Hieronymus Boschs 25 noch erhaltenen Gemälden zu lüften.
 
Fünf Jahre bereiste ein Forschungsteam die Welt, besuchte dabei Museen wie den LOUVRE, den PRADO und die NATIONAL GALLERY OF ART in Washington, um Boschs Gemälde einer fundierten und tiefgreifenden Analyse zu unterziehen. Mit modernen Techniken wie Röntgendiagnostik, Infrarot-Fotografie und Spektralanalyse konnten die tieferen Schichten von Boschs Gemälden untersucht und aufschlussreiche und überraschende Fakten über seine Arbeitsweise ans Licht gebracht werden. Das eröffnet dem Zuschauer einen völlig neuen Zugang zu Boschs Werk.
 
Die Forschungsergebnisse werfen vor allem eine Frage auf: Sind tatsächlich alle Werke Boschs von ihm gemalt? Welche Museen haben einen echten Bosch, welche nur eine Fälschung? Die Frage ist brisant, plant das NOORDBRABANTS MUSEUM für 2016 doch anlässlich von Boschs 500-jährigem Todestag eine der bisher umfangreichsten Ausstellungen dieses bedeutenden mittelalterlichen Künstlers. Auch der PRADO besitzt mehrere seiner Meisterwerke und organisiert eine eigene Ausstellung im EL-BOSCO-MUSEUM. So bekommt der Wettlauf um die prestigeträchtigste Auswahl an Bildern auch eine politische Dimension: Wird das NOORDBRABANTS MUSEUM es schaffen, diese Meisterwerke zuerst in die Niederlande zu holen?
Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/hieronymus-bosch/
 
 


Frei ab 6 Jahren
E /2016
11. Woche
 
Samstag bis Sonntag um 15:15 Uhr
 
 
Regie: Pedro Almodóvar
Mit seinem 20. Film kehrt Kultregisseur Pedro Almodóvar zurück zu seinen größten Erfolgen, zu Melodramen wie VOLVER oder SPRICH MIT IHR, und zurück zu seinem Kino der Frauen, die kein anderer so zu inszenieren weiß, wie der spanische Meister...

Julieta lebt in Madrid mit ihrer Tochter Antía. Beide trauern im Stillen über den schmerzlichen Verlust von Xoan, ihrem Vater und Ehemann. Aber manchmal steht der Schmerz zwischen den Menschen, statt sie zu vereinen. An ihrem 18. Geburtstag verlässt Antía ihre Mutter ohne ein Wort der Erklärung. Julieta versucht alles, um sie zu finden. Ohne Erfolg. Stattdessen muss sie erkennen, wie wenig sie über ihre Tochter weiß. Mit der Suche nach Antworten beginnt Julietas emotionale Reise in die letzten 30 Jahre ihres Lebens - in glückliche, aufregende Tage voller Liebe und in eine Zeit voller Schmerz.


Mehr Infos zum Film unter http://www.tobis.de/film/julieta
 
 


zu Gast: Regisseur Konzert
D Mali /2015
 
Dienstag um 20:00 Uhr
 
 
Regie: Lutz Gregor
Premiere: Dienstag, 27.09. um 20:00 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Lutz Gregor.

Das westafrikanische Land Mali gilt als Wiege des Blues, den verschleppte Sklaven auf die Baumwollfelder Amerikas mitbrachten. Traditionelle Musik hält schon seit Jahrhunderten die Gesellschaft Malis zusammen. Doch Malis Musik ist in Gefahr. Radikale Islamisten führen im Norden des Landes die Scharia ein, verbieten Tanz und weltliche Musik, zerstören Instrumente und bedrohen die Musiker. Viele Musiker fürchten um ihr Leben und fliehen aus der Region um Timbuktu und Kidal. Doch der Islamistische Terror hat sich mittlerweile auch auf andere Teile Malis ausgeweitet. Die UNO-Kriegseinsätze werden weiter verstärkt, auch die deutsche Bundeswehr ist seit drei Jahren im Einsatz. Der Kinofilm MALI BLUES erzählt die Geschichten von vier Musikern, die Hass, Misstrauen und Gewalt in ihrem Land und eine radikale Auslegung des Islam nicht akzeptieren wollen. Weder in Mali, noch an einem anderen Ort auf der Welt.

Internationaler Shooting Star Fatoumata Diawara, Ngoni-Virtuose und traditioneller Griot Bassekou Kouyaté, der junge Rapper Master Soumy und der virtuose Gitarrist Ahmed Ag Kaedi, Leader der Tuareg-Band Amanar – sie alle haben eines gemeinsam: ihre Musik verbindet, tröstet, heilt und gibt den Menschen die Kraft für Veränderung, für eine gemeinsame Zukunft in Frieden.
Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/mali-blues/index.php
 
 


Frei ab 0 Jahren
F /2016
3. Woche
 
Sonntag um 14:30 Uhr
 
Mittwoch um 16:30 Uhr
 
 
Regie: Laurent Tirard
Die Liebe kennt keinen Größenunterschied, so heißt es. Ob dem wirklich so ist, zeigen Oscar®-Gewinner Jean Dujardin und Virginie Efira in MEIN ZIEMLICH KLEINER FREUND.

Diane (Virginie Efira), Anwältin und Single, erhält eines Abends einen unerwarteten Anruf. Am anderen Ende der Leitung: Alexandre (Jean Dujardin), ein charmanter Architekt, der von ihrem Handy aus anruft, welches sie in einem Restaurant hat liegen lassen. Nach einer kleinen Plänkelei willigt Diane gerne in ein Treffen zur Übergabe ein. Doch die Verabredung nimmt eine so nicht erwartete Wendung. Denn als Diane im Restaurant auf Alexandre trifft, steht vor ihr: ein Winzling, gerade mal knapp 1,40 m groß! Nachdem dieser allerdings so unbeschwert mit seiner „Größe“ umgeht und sie auf die verrücktesten Dates entführt, weicht bei Diane der anfängliche Schock einer großen Sympathie für diesen Mann. Und der Sympathie folgt Liebe. Dianes Umfeld jedoch reagiert konsterniert auf das ungleiche Paar. Und am Ende stellt sich die Frage: Besitzt Diane die Größe, die Skepsis der Umstehenden zu ignorieren und auf ihr Herz zu hören?
Mehr Infos zum Film unter http://www.meinziemlichkleinerfreund.de/home/
 
 


Frei ab 0 Jahren
D F I /2009
7. Woche
 
Samstag um 14:45 Uhr
 
 
Regie: Tony Loeser, Jesper Moeller

Das große Abenteuer der Freunde.

Berühmt wurde der Illustrator und Kinderbuchautor Helme Heine vor rund einem Vierteljahrhundert mit den Abenteuern der tierischen „Freunde“ Johnny Mauser, Franz von Hahn und dem dicken Schweinchen Waldemar. In „Mullewapp“ findet das heroische Trio über den Umweg einer TV-Serie nun endlich den Weg ins Kino. Der klassische Trickfilm erklärt seinen jungen Zuschauern, unter welchen spannenden Umständen sich die drei Freunde kennenlernten.

Basierend auf den beliebten Kinderbüchern von Helme Heine („Freunde“, „Mullewapp“) und der Fernsehserie „Ein Fall für Freunde“ (läuft ab dem 12. Juli in der Wiederholung auf dem KiKa) malt der bunte Streifen den Beginn einer tierischen Freundschaft aus.
 


Mehr Infos zum Film unter http://www.mullewapp.kinowelt.de/
 
 


OmU
Frei ab 6 Jahren
USA /2015
2. Woche
 
Mittwoch um 16:00 Uhr
 
 
Regie: Morgan Neville
Der neue Film THE MUSIC OF STRANGERS: YO-YO MA & THE SILK ROAD ENSEMBLE des Regisseurs Morgan Neville - bekannt durch seinen Oscar®-preisgekrönten Dokumentarfilm 20 Feet from Stardom und den hochgelobten Best of Enemies - erzählt die außergewöhnliche Geschichte des renommierten internationalen Musik- ensembles des legendären Cellisten Yo-Yo Ma.

Der Dokumentarfilm begleitet diese Gruppe unterschiedlichster Instrumentalisten, Sänger, Komponisten, Arrangeure, bildender Künstler und Geschichtenerzähler auf ihrer Entdeckungsreise in die Macht der Musik, Traditionen zu bewahren, die kulturelle Entwicklung zu prägen und Hoffnung zu wecken.


Mehr Infos zum Film unter http://themusicofstrangers-derfilm.de/
 
 


Frei ab 0 Jahren
D /2016
24. Woche
 
Donnerstag bis Dienstag um 20:30 Uhr
 
Mittwoch um 18:00 Uhr
 
 
Regie: Maren Ade
Der Überraschungsfilm in Cannes.

Die beste deutsche 162 Minuten Komödie aller Zeiten.“
The Hollywood Reporter

„Und über allem thronte in Cannes TONI ERDMANN,
ein meisterhaft punkiges Werk, das eine kollektive
Katharsis gleich einem Erdbeben auslöste.“
LE MONDE


„Cannes hat diesen Film gesehen und verrückt gespielt.
Erst die Kritiker, dann das Publikum,
dann die gesamte Branche.“
Süddeutsche Zeitung


Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über uns das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische Alt-68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen, und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.

Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden.

Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.


Mehr Infos zum Film unter http://tonierdmann-derfilm.de/