Die Filme in der Woche vom 22.06. bis 28.06.2017:

Mittwoch um 18:30 Uhr

Regie: Roman Brodmann

Frei ab 12 Jahren
D / 1967
Plakatmotiv "Aktion-Reaktion: Der Polizeistaatsbesuch"
Aktion und Reaktion 50 Jahre nach '67
Bild: Schweigemarsch in Köln zum Tod von Benno Ohnesorg in Berlin am 2.6.1967 (Foto: Köln im Film)

Film in Köln zeigt:
Die Schüler- und Studentenbewegung in Köln im Spiegel zeitgenössischer Filme und Fernsehberichte. Tausende Studenten und Studentinnen gingen in den 1960er Jahren auf die Straße. Sie protestierten gegen den Vietnamkrieg und prangerten autoritäre Strukturen in den Universitäten an. In der BRD richteten sich die Demonstrationen auch gegen die "Wirtschaftswunder“-Gesellschaft mit ihrer tabuisierten Sexualität und der verdrängten Vergangenheit des Nationalsozialismus.

In zwei Filmprogrammen erinnern wir an die Proteste und ihre Folgen. Der Fokus liegt auf Köln: auf der KVB-Demonstration im Oktober 1966 und den Studentenaktionen rund um den Besuch des iranischen Schahs im Juni 1967. Beide Ereignisse stehen im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung.

Mittwoch, 28. Juni, 18.30 Uhr im Odeon:

Studenten-Aktionen zum Schah-Besuch 1967 in Köln, 19 Min.
Der Besuch des Schahs in Köln, Proteste des SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) und der Schweigemarsch Kölner Studenten zum Tod von Benno Ohnesorg
stehen im Mittelpunkt zweier WDR-Beiträge aus dem Jahr 1967.
Anschließend:

Der Polizeistaatsbesuch
BRD 1967, Regie: Roman Brodmann, 48 Min.
Die SDR-Dokumentation zeigt die BRD während des Schah-Besuchs im Ausnahmezustand. Der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Film ist nicht nur als entlarvendes
Zeitdokument der Ereignisse um den 2. Juni 1967 sehenswert, sondern auch wegen seiner filmischen Erzählweise und seines ironisch-bissigen Kommentars.

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.koeln-im-film.de/home/


Sonntag um 18:30 Uhr

Regie: Peter Zadek

Frei ab 12 Jahren
D / 1969
Plakatmotiv "Aktion-Reaktion: Ich bin ein Elefant, Madame"
Aktion und Reaktion 50 Jahre nach '67
Köln im Film zeigt:
Foto: Die sog, „Regenschirm-Demo“ gegen die Preiserhöhung der KVB im Oktober 1966 am Neumarkt (Foto: B. Wiersch)

Sonntag 25. Juni, 18.30 Uhr im Odeon:
Die KVB-Demonstration in Köln 1966, 22 Min.
Vier WDR-Beiträge aus den Jahren 1966/67 dokumentieren Aktionen der Demonstranten und Reaktionen von Passanten, Kölner Politikern, KVB-Verantwortlichen und dem Kanzler der
Universität.  Anschließend:

Ich bin ein Elefant, Madame
Spielfilm BRD 1969, Regie: Peter Zadek, 95 Min.
Die Schüler eines Bremer Gymnasiums lehnen sich gegen die autoritären Strukturen in ihrer Schule auf. Mit einer beißenden Satire auf die deutschen Befindlichkeit Ende der sechziger Jahre lieferte Theaterregisseur Peter Zadek sein filmisches Regiedebüt.

Die Schüler- und Studentenbewegung in Köln im Spiegel zeitgenössischer Filme und Fernsehberichte.
Tausende Studenten und Studentinnen gingen in den 1960er Jahren auf die Straße. Sie protestierten gegen den Vietnamkrieg und prangerten autoritäre Strukturen in den Universitäten an. In der BRD richteten sich die Demonstrationen auch gegen die
„Wirtschaftswunder“-Gesellschaft mit ihrer tabuisierten Sexualität und  der verdrängten Vergangenheit des Nationalsozialismus.

In zwei Filmprogrammen erinnern wir an die Proteste und ihre Folgen. Der Fokus liegt auf Köln: auf der KVB-Demonstration im Oktober 1966 und den Studentenaktionen rund um den Besuch des iranischen Schahs im Juni 1967. Beide Ereignisse stehen im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung.

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.koeln-im-film.de/home/


Sonntag um 14:15 Uhr

Regie: Andres Veiel

D / 2017
6. Woche
Plakatmotiv "Beuys"
Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er – und lacht. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.

»Ich bin gar kein Künstler. Es sei denn unter der Voraussetzung, dass wir uns alle als Künstler verstehen, dann bin ich wieder dabei. Sonst nicht.«

Regisseur Andres Veiel und seine Editoren Stephan Krumbiegel und Olaf Voigtländer zeichnen in ihrer furiosen, klugen Collage unzähliger, oftmals bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente das Bild eines einzigartigen Menschen und Künstlers, der in seiner rastlosen Kreativität Grenzen sprengte. BEUYS ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume, mitreißend, provozierend und verblüffend gegenwärtig.

»Jeder Beuys-Biograf findet seine eigene Wahrheit, doch Andres Veiel verweigert eine konventionelle Künstler-Biografie, die Beuys mit seinem Tod abhakt und wieder ins Museum zurückschickt. Der Film lässt fast ausschließlich Beuys selbst zu uns sprechen, als wäre er unter uns. (...) Andres Veiels Film ist ein subtiles Künstlerporträt. Und zugleich ein aufmunternder Angriff gegen den Kleinmut in der Kunst und in der Gesellschaft von heute.« ARD TITEL THESEN TEMPARAMENTE

»Chronologie und Orte verschwinden. Der Mensch und Künstler Joseph Beuys tritt dafür um so klarer hervor, streitend, schwitzend, immer für eine Provokation gut. Der Film erklärt Beuys nicht. Er zeigt ihn. (...) Andres Veiel hat mit Beuys mehr als nur einen verfilzten Kunstmythos belebt. Er hat Antworten auf die Fragen unserer Zeit gefunden, indem er an Beuys wichtigstes Credo erinnert: „Jeder Mensch ist ein Künstler.“ Jemand wie Beuys fehlt. Ihn ernstznehmen, heißt: Lasst uns Künstler sein!« ZDF ASPEKTE

Mehr Infos zum Film unter http://beuys-der-film.de/


Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 20:15 Uhr
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 17:00 Uhr
Sonntag um 20:30 Uhr OmU
Mittwoch um 18:00 Uhr

Regie: Simon Aboud

GB / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Der wunderbare Garten der Bella Brown"
Ein Zauber liegt über diesem Film – als würde eine keltische Amelie ihr Feenreich entdecken. Doch Bella Brown hat außer der Frisur und dem träumerischen Blick wenig mit der fabelhaften Kultfigur gemeinsam. Zum Beispiel muss sie innerhalb von vier Wochen ihren verwilderten Garten kultivieren, sonst droht der Rausschmiss. Für ein Mädchen, das panische Angst vor der Natur hat, ist das eine echte Herausforderung. Doch glücklicherweise findet sie Helfer in der Not. Und manchmal werden aus Feinden sogar Freunde…
Das ist pures Kinovergnügen: Die märchenhafte Komödie von der Einzelgängerin, die das Leben lieben lernt, ist einfach entzückend!


Mehr Infos zum Film unter http://www.bellabrown-derfilm.de/


Sonntag um 14:45 Uhr

Regie: Martin Provost

F / 2017
2. Woche
Plakatmotiv "Ein Kuss von Béatrice"
Von einem Tag auf den anderen steht Claires (Catherine Frot) Leben auf dem Kopf. Die Klinik, in der sie seit Jahren mit Leib und Seele als Hebamme arbeitet, schließt. Claires einziger Sohn eröffnet ihr, dass er Vater wird und sein Medizinstudium abbricht. Dann verliebt sie sich noch in Paul (Olivier Gourmet), den humorvollen Nachbarn aus der Kleingartenkolonie. Und als wäre das alles noch nicht genug, platzt Béatrice (Catherine Deneuve) in ihr Leben. Béatrice ist die ehemalige Geliebte ihres verstorbenen Vaters und genau das Gegenteil der gewissenhaften und zurückhaltenden Claire. Sie ist extravagant, laut, egoistisch und lebenslustig: Welten prallen auf einander. Doch Béatrice wäre nicht Béatrice, wenn sie nicht auch noch ein paar Überraschungen auf Lager hätte. Überraschungen, die Claires Leben für immer verändern...
Mehr Infos zum Film unter http://www.ein-kuss-von-beatrice-film.de/


Samstag um 15:15 Uhr

Regie: Taneli Mustonen

Frei ab 6 Jahren
FI / 2013
12. Woche
Plakatmotiv "Ella und das große Rennen"
Nirgendwo passieren so komische und aufregende Sachen wie in Ellas Schule, das liegt an ihren Mitschülern Hanna, Timo, Pekka, Tiina, Mika, Rambo und natürlich an ihrem Lehrer

Was für ein Schreck: Ellas schöne alte Schule soll abgerissen werden. Dort, wo sie jetzt steht, ist eine Formel -1 Rennstrecke geplant und Ellas Klasse soll in eine ungemütliche Riesenschule wechseln.

Um das zu verhindern gibt es nur eine Chance Ella und ihre Freunde müssen ein Rennen gegen den zukünftigen Formel-1 Weltmeister gewinnen.

Die Ella-Bücher sind mit insgesamt 380.000 verkauften Bänden die derzeit erfolgreichste Kinderbuchreihe im Deutschen Buchhandel. Seit 2007 sind 8 Geschichte der finnischen Erfolgsserie von Autor Timo Parvela in Deutschland erschienen. Jetzt kommt die erste Verfilmung der sympathischen Abenteuer nach ihrem großen Erfolg in Finnland auch zu uns ins Kino

Bei Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf war es ein superstarkes Kind mit einem Koffer voller Gold das sich gegen den Rest der Welt behaupten konnte. Bei Timo Parvelas Ella und ihren Freunden ist es eine Gruppe von Kindern die ihre Sicht auf die Welt erfolgreich verteidigt.

„Ella und ihre Klasse sind gewissermaßen die nordische Verwandtschaft vom kleinen Nick und seinen Freunden, deren großer Charme ebenfalls in ihrer unfreiwilligen Komik liegt.“  Felicitas von Lovenberg F.A.Z.

Mehr Infos zum Film unter http://www.klv53.de/ella-und-das-grosse-rennen-01.html


Sonntag um 12:15 Uhr

Regie: Phil Grabsky

OmU
Frei ab 0 Jahren
GB / 2017
Plakatmotiv "Exhibition on Screen - Staffel 4"
Die vierte und neueste Staffel von Exhibition on Screen im Odeon:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt


MICHELANGELO: LIEBE UND TOD

So. 18.06. um 11:30 Uhr
Mi. 21.06. um 17 Uhr
So. 25.06. um 11:30 Uhr


Die spektakulären Skulpturen und Gemälde von Michelangelo sind uns so vertraut, doch was wissen wir wirklich über dieses Renaissance-Genie? Wer war dieser ehrgeizige, leidenschaftliche Mann?
Das begnadete Talent Michelangelos ist in allen Dingen offensichtlich, die er jemals anfasste. Bildschöne und vielseitige Arbeiten wie die überragende David-Statue, die zutiefst berührende Pietà im Petersdom und sein Meisterwerk, die Decke der Sixtinischen Kapelle, rauben uns noch heute den Atem.
Über sein gesamtes, 89 Jahre dauerndes Leben nimmt uns Michelangelo – Love and Death mit auf eine filmische Entdeckungsreise durch die europäischen Druck- und Zeichenateliers und zu den großartigen Kapellen und Museen von Florenz, Rom und dem Vatikan, um das stürmische Leben Michelangelos zu erkunden. Wir gehen auf die Suche nach dem tieferen Verständnis dieser charismatischen Persönlichkeit, der Beziehungen zu seinen Zeitgenossen und seines unschätzbaren künstlerischen Erbes.
Durch Expertenmeinungen und mit Michelangelos eigenen Worten nimmt dieser Film eine ungekannte Perspektive auf einen fesselnden Mann ein, dessen Leben sich in jedem Handgriff und jedem von ihm je ausgeführten Pinselstrich widerspiegelt.
Entdecken sie, warum diese geniale, universell bewunderte Urkraft Michelangelo unbestritten zu den größten Künstlern der Renaissance und der gesamte Kunstgeschichte zählt.
„Kalter Stein und Feuer sind gute Freunde …” Michelangelo Buonarotti

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=q2fsJmPLcO4


Mittwoch um 20:00 Uhr

Regie: diverse

OmU
Frei ab 12 Jahren
Frankreich / 2016
1. Woche
Plakatmotiv "Französische Filmtage Bonn 2017"

Liebe Freunde des frankophonen Films,

auch in diesem Jahr wird es in der Neuen Filmbühne (Bonn) und im ODEON (Köln) Französische Filmtage nach dem seit über 10 Jahren bewährtem Muster geben. Wie in den letzten Jahren sind wir stolz Ihnen 12 neue französische Filme präsentieren zu können. Fast alle Filme kommen direkt von den Festivals in Cannes und München nach Bonn. Wie jedes Jahr versuchen wir das gesamte Spektrum des Französischen Films abzudecken.

Eröffnen werden wir mit der Komödie „Il a déjà tes yeux – Zum verwechseln ähnlich“. Das ist der neue Film von und mit dem „Triff die Elisabeths!“-Macher Lucien Jean-Baptist. In seiner neuen Komödie lässt Jean-Baptist ein Schwarzes Paar ein weißes Baby adoptieren und damit die Vorurteile so aufeinander krachen wie Philippe de Chauveron in seinem Publikumsliebling „Monsieur Claude und seine Töchter“. Zum Eröffnungsfilm erwarten wir die Hauptdarstellerin Aissa Maiga.

In „Le petit Locataire – Das unerwartete Glück der Familie Payan“ von Nadège Loiseau mit Karin Viard aus „Verstehn sie die Belliers“ wirbelt eine späte Schwangerschaft eine ganze Familie gehörig durcheinander.

„Paris pieds nus – Lost in Paris“ von und mit Dominique Abel und Fiona Gordon schlägt dagegen schon leisere Töne an. Die Filme der Tänzer Dominique Abel und Fiona Gordon sind durch ihren tänzerischen Bezug zu den Slapstick Anfängen der Kino­unter­haltung etwas ganz besonderes. In ihrem aktuellen Film ist neben Pierre Richard die kürzlich verstorbene Emmanuelle Riva in einer ihrer letzten Rollen zu sehen, die mit Alain Resnais „Hiroshima mon amour“ und Michael Hanekes „Amour“ unsterblich geworden ist.

Mit „Ce qui nous lie – Der Wein und der Wind“ von Cédric Klapisch und „Chez nous – Das ist unser Land!“ von Lucas Belvaux zeigen wir zwei Familien-Dramen, wobei der gegen den Rechtspopulismus gerichtete „Chez nous“ an Aktualität kaum zu übertreffen ist.

Der Dokumentarfilm „Robert Doisneau – Das Auge von Paris“ porträtiert den berühmten Fotografen und seine Sujets Paris und seine Bewohner.

Mit „Le mort de Louis XIV – Der Tod von Ludwig XIV“ von Albert Serra und „Une vie – A woman’s life“ von Stéphane Brizé („Der Wert des Menschen“) finden sich dieses Jahr auch wieder zwei historische Filme im Programm, wobei „Une vie“ den berühmten gleichnamigen Roman von Guy de Maupassants verfilmt.

Nicht ganz so weit zurück in der Zeit geht „Un Sac de billes – Ein Sack voll Murmeln“ von Christian Duguay mit Patrick Bruel („Der Vorname“), Elsa Zylberstein („Der Tango der Rashevskis“) und Christian Clavier („Monsieur Claude“) nach dem gleichnamigen auf eigenen Erfahrungen basierenden Roman von Joseph Joffo, über die Flucht zweier jüdischer Brüder aus dem von den Deutschen besetzen in den unbesetzten Teil Frankreichs.

Der einzige Film des Festivals der schon in den Bonner Kinos zusehen war ist „Ma vie de Courgette – Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras. Dieser Oscar nominierte Stopmotion-Trickfilm für Erwachsene mit der Musik von Sophie Hunger, der auf den Festivals der Welt mit Preisen überschüttet wurde, ist so genial, dass wir ihn unbedingt auch in unseren Kinos zeigen wollen.

Unser Abschlussfilm wird „Dalida“ von Lisa Azuelos über die berühmte französische Chanson-Sängerin sein. Im Anschluss erfolgt wie in jedem Jahr die Bekanntgabe des Publikumspreisträgers.

Natürlich freuen wir uns auch darauf bei den beiden Empfängen jeweils nach dem Eröffnungsfilm und dem Abschlussfilm mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Ein spannendes Festival wünschen

Dieter Hertel und Jürgen Lütz

PS: Um Ihnen das Anschauen vieler Filme zu erleichtern, gibt es – wie in den letzten Jahren – einen Festival-Pass, mit dem Sie alle Festival-Filme für ins­gesamt 40,- € anschauen können.



Mehr Infos zum Film unter http://www.filmtage-bonn.de


Sonntag um 12:45 Uhr

Regie: Ounie Lecomte

Frei ab 12 Jahren
Frankreich / 2015
1. Woche
Plakatmotiv "Ich wünsche dir ein schönes Leben"

Elisa (Céline Sallette) ist Physiotherapeutin und nimmt eine Vertretungsstelle in Dünkirchen an.
Vor 30 Jahren wurde Elisa in dieser Stadt anonym geboren und direkt zur Adoption freigegeben. Obwohl sich ihre Mutter nach wie vor nicht zu erkennen geben möchte, hofft Elisa auf ein Einlenken oder auf den Zufall. Sie möchte nicht nur ihre eigenen, sondern auch die Fragen ihres Sohnes Noah beantworten können.

Hauptdarstellerin Céline Sallette ist eines der 'kommen Gesichter' aus Frankreich. In ihrem Heimat land ist sie gerade in 4 Filmen im Kino zusehen.

Pressestimme:
"Dieser Film berührt uns im wahrsten Sinne des Wortes." Le Parisien

"neben seinem Thema – anonyme Geburt –, das der Film mit Würde und Mitgefühl behandelt, ist es die Genauigkeit des Blicks, auf das Leben der Mensch, der den Wert dieses Films ausmacht."  L'Humanité


Mehr Infos zum Film unter http://https://vimeo.com/186341243


Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 18:15 Uhr
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 21:00 Uhr
Sonntag um 17:00 Uhr

Regie: Matti Geschonneck

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
7. Woche
Plakatmotiv "In Zeiten des abnehmenden Lichts"
Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag - es wird der letzte sein.
Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina), die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.
Während Kurts Schwiegermutter Nadeshda Iwanowna (Nina Antonowa) in Wodka geschwängerter Runde ihre russischen Weisen anstimmt, rechnet die verzweifelte Irina mit ihrer Schwiegertochter Melitta (Natalia Belitski) und der ganzen Gesellschaft ab. Haushaltshilfe Lisbeth (Gabriela Maria Schmeide) fegt die Scherben zusammen und auch Charlottes Freundin Stine (Angela Winkler) versucht zu retten, was zu retten ist. Doch je weiter das Fest dem Ende zugeht, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=WHzpuhDKtv4


Donnerstag bis Mittwoch um 16:15 Uhr
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 19:00 Uhr
Sonntag um 19:00 Uhr OmU

Regie: Stéphane Robelin

Frei ab 0 Jahren
D F / 2016
2. Woche
Plakatmotiv "Monsieur Pierre geht online"
Pierre (Pierre Richard) ist Witwer, Griesgram und hasst Veränderungen aller Art. Tagein, tagaus schwelgt er in Erinnerungen an die gute alte Zeit und züchtet seltene Schimmelkulturen im Kühlschrank. Um den alten Herrn zurück ins Leben zu schubsen, verkuppelt seine Tochter Sylvie ihn mit Alex, einem erfolglosen Schriftsteller und Freund ihrer Tochter. Alex soll Pierre mit der fabelhaften Welt des Internets vertraut machen. Das ungewohnte Lernduo tut sich mächtig schwer, bis Pierre ausgerechnet über ein Datingportal stolpert. Dank der beruhigenden Anonymität des Internets entdeckt sich Pierre als Verführer und verabredet sich mit der jungen Flora – zum Glück hat er ja Alex, der sich geradezu anbietet, die Konsequenzen zu tragen. Der in großen Finanznöten steckende Alex akzeptiert Pierres unmoralisches, aber exzellent bezahltes Angebot und geht an Pierres Stelle zum Rendezvous. Dass sich Flora Hals über Kopf verliebt, bringt die Situation in eine gewisse Schieflage. Pierre ist sich sicher, dass seine verbale Verführungskunst Floras Gefühle geweckt hat. Ganz unschuldig können aber auch Alex` Küsse nicht gewesen sein. Vor allem aber sind es eigentlich die beiden Männer, die von Flora im Sturm erobert wurden, und nun endgültig im selben Boot sitzen, nur die Kapitänsfrage muss noch geklärt werden...

Französisches Kino vom Feinsten gelingt dem Regisseur des Kinohits „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ mit seiner neuen Liebes- und Verwechslungskomödie. In der Hauptrolle flunkert sich der unverbesserliche Pierre Richard („Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“) als hinreißender Charmeur und Cyrano der Datingcommunity durch halb Europa. Haarscharf geschliffene Dialoge, die große Lachlust verbreiten, und ein wunderbares Ensemble, dem der Spaß anzusehen ist, sorgen für eine herrlich neuzeitliche Komödie der Irrungen.

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=n1t9yf7REac


Freitag bis Samstag um 22:15 Uhr

Regie: Patrick Allgaier von Gwendolin Weisser

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
Plakatmotiv "Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt"
Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es so weit in den Osten gehen, bis sie irgendwann aus dem Westen wieder nach Hause kehren. Und das alles über Land und Wasser. Fliegen wollen die beiden nie. Per Anhalter reisen sie los, über den Balkan bis nach Moskau. Weiter durch das touristisch kaum erschlossene Zentralasien, den Kaukasus, bis in den Iran. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen. Sie sind mitten drin im Alltag der Menschen. Jedes Auto bringt eine neue Geschichte, eine neue Begegnung, die man so nie hätte planen können. An den Grenzen zu Pakistan steht das Paar vor der bisher schwierigsten Entscheidung ihrer Weltumrundung. Sollen sie den Landweg durch eines der gefährlichsten Länder der Welt wagen?
 
 Als Gwen und Patrick nach mehr als drei Jahren mit Kind im Hafen von Barcelona ankommen, beschließen sie, die letzten 1200 Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Dreieinhalb Monate laufen sie durch Spanien, Frankreich, die Schweiz und schließlich durch Deutschland um sich der alten Heimat langsam, Schritt für Schritt, zu nähern. Die Reise, mit viel Zeit, noch einmal Revue passieren zu lassen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.weitumdiewelt.de/trailer


Sonntag um 21:00 Uhr
Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
6. Woche
Plakatmotiv "Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt"
Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es so weit in den Osten gehen, bis sie irgendwann aus dem Westen wieder nach Hause kehren. Und das alles über Land und Wasser. Fliegen wollen die beiden nie. Per Anhalter reisen sie los, über den Balkan bis nach Moskau. Weiter durch das touristisch kaum erschlossene Zentralasien, den Kaukasus, bis in den Iran. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen. Sie sind mitten drin im Alltag der Menschen. Jedes Auto bringt eine neue Geschichte, eine neue Begegnung, die man so nie hätte planen können. An den Grenzen zu Pakistan steht das Paar vor der bisher schwierigsten Entscheidung ihrer Weltumrundung. Sollen sie den Landweg durch eines der gefährlichsten Länder der Welt wagen?
 
 Als Gwen und Patrick nach mehr als drei Jahren mit Kind im Hafen von Barcelona ankommen, beschließen sie, die letzten 1200 Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Dreieinhalb Monate laufen sie durch Spanien, Frankreich, die Schweiz und schließlich durch Deutschland um sich der alten Heimat langsam, Schritt für Schritt, zu nähern. Die Reise, mit viel Zeit, noch einmal Revue passieren zu lassen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.weitumdiewelt.de/trailer