Die Filme in der Woche vom 17.05. bis 23.05.2012:

Frei ab 6 Jahren
UK /2011
11. Woche
 
Donnerstag, Sonntag um 13:15 Uhr
 
 
Regie: John Madden

Sieben Engländer im höheren Alter (Bill Nighy, Maggie Smith, Tom Wilkinson, Judi Dench, Celia Imrie, Penelope Wilton, Ronald Pickup) reisen aus den unterschiedlichsten Gründen nach Indien und landen alle im "Best Exotic Marigold Hotel", das seine besten Zeiten schon hinter sich hat. Das Hotel, das von einem hoch-motivierten jungen Inder (Dev Patel) aus der Krise wieder zu altem Ruhm geführt werden soll, versprüht dennoch seinen ganz eigenen Charme. Und schon bald überträgt sich die magische Wirkung Indiens auf die Gruppe der Reisenden - bei jedem der Sieben auf seine ganz eigene Art…

 


Mehr Infos zum Film unter http://www.best-exotic-marigold-hotel.de/
 
 


Frei ab 0 Jahren
F /2011
3. Woche
 
Mittwoch um 21:00 Uhr
 
 
Regie: Valérie Donzelli
Romeo und Juliette - eine große Liebe und ihre Bewährungsprobe: Das junge Paar muss jahrelang um das Leben des kleinen Sohnes kämpfen. Valérie Donzelli zeigt, wie man aus dieser heiklen Vorgabe einen Film schaffen kann, bei dem sich Lebensfreude und Optimismus von der Leinwand direkt auf das Publikum übertragen. Der französische Oscar-Kandidat als bester ausländischer Film ist eine warmherzige Familiengeschichte und ein mitreißender Film über das Leben und den schwierigen Kampf gegen Schicksalsschläge, vor denen man in die Knie gehen oder gegen die man sich mit aller Kraft wehren kann.
Mehr Infos zum Film unter http://www.das-leben-gehoert-uns.de/
 
 


Frei ab 12 Jahren
DK /2011
4. Woche
 
Donnerstag, Sonntag um 11:15 Uhr
 
 
Regie: Nikolaj Arcel

Eine verbotene Liebe und politische Intrigen, aktuelle Bezüge und eine außerhalb von Dänemark kaum bekannte historische Episode. Nikolaj Arcels „Die Königin und der Leibarzt“ – auf der diesjährigen Berlinale mit gleich zwei Preisen ausgezeichnet – erzählt in prunkvollen Bildern eine vielschichtige Geschichte und wird mit zunehmender Dauer zu einem packenden Historienfilm.


Mehr Infos zum Film unter http://diekoeniginundderleibarzt.mfa-film.de/
 
 


Thomas Mann Reihe
Frei ab 12 Jahren
BRD /1982
1. Woche
 
Donnerstag um 11:00 Uhr
 
 
Regie: Franz Seitz

Thomas Mann Reihe:
“Doktor Faustus” ist die Lebensgeschichte des Komponisten Adrian Leverkühn (1885-1940). Um geniale Werke zu schaffen, überschreitet er die Grenzen des Menschlichen und schließt um den Preis seiner Seele einen Pakt mit dem Satan, indem er sich absichtlich mit Syphilis infiziert. Die Flammen des Schöpferischen, in die er flieht, werden genährt von demselben höllischen Feuer, in dem das dem nationalsozialistischen Rausch verfallene Deutschland untergeht.

Darsteller u.a.Jon Finch, André Heller, Hanns Zischler,


Mehr Infos zum Film unter http://www.thomasmann-bonnkoeln.de/
 
 


Frei ab 0 Jahren
Schweiz /2011
2. Woche
 
Donnerstag bis Mittwoch um 17:30 Uhr
 
 
Regie: Thomas Thümena
"Es bewegt sich alles – Stillstand gibt es nicht!" Der 1925 geborene Künstler Jean Tinguely war wie eine seiner verrückten Maschinen, die sich vor den Augen der Zuschauer selbst zerstört hat: ein Meilenstein der modernen Kunstgeschichte, für viele eine einzige Provokation und ein anarchistischer Draufgänger, der sich durch seine grenzenlose Energie beinahe selbst zugrunde richtete. Vor allem aber sprengte er zeitlebens alle Konventionen – nicht nur in seiner Arbeit, sondern auch privat.
Mehr Infos zum Film unter http://www.tinguely-film.ch/
 
 


Frei ab 0 Jahren
Norwegen /2011
 
Donnerstag, Sonntag um 14:00 Uhr
 
 
Regie: Martin Lund
PRESSESTIMMEN:

Die Abenteuer vom Jungen Lillebror und seinem Freund, dem sprechenden Stock Knerten, sind nostalgisch, liebevoll und so schön langsam erzählt, dass sogar die Dreijährige folgen kann. Die Sechsjährige liebt's sowieso. So geht perfektes Kinderkino.
BRIGITTE

Wie schon „Mein Freund Knerten“ ist auch die Fortsetzung „Knerten traut sich“ im besten Sinne altmodisch. Die vergangene Zeit wird nicht dazu benutzt, in verklärender Nostalgie zu schwelgen, sondern fungiert als Hintergrund einer einfachen Geschichte. Manchmal erinnert die Welt von Lillebror und Knerten an die Geschichten Astrid Lindgrens, die an der Oberfläche ähnlich einfach gestrickt sind, aber dennoch viel über die komplizierten emotionalen Welten eines Kindes erzählen. Daneben ist „Knerten traut sich“ aber auch ein humorvoller Film, in dem vor allem durch die amüsante Astfigur Knerten, die diesmal mit einer anderen Astfrau konfrontiert wird, mit der er im Laufe der Geschichte anbändelt, worauf auch der doppeldeutige Titel anspielt. Einmal mehr also ein schöner Kinderfilm aus nordischen Gefilden.
Mehr Infos zum Film unter http://www.24bilder.net/filmdetail.php?id=501
 
 


Frei ab 0 Jahren
GB /2011
3. Woche
 
Donnerstag bis Mittwoch um 18:00 Uhr
 
Donnerstag bis Mittwoch um 15:45 Uhr
 
Donnerstag bis Dienstag um 20:30 Uhr
 
 
Regie: Lasse Hallström
Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor) gilt als internationale Größe in Sachen Lachs- und Forellenzucht. Eines Tages wird der schüchterne britische Experte von einer gewissen Harriet Chetwode-Talbot (Emily Blunt) mit einem absurd klingenden Angebot konfrontiert: Ihr Auftraggeber, Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama (Amr Waked), ein passionierter Fliegenfischer aus dem Jemen, möchte zum Wohl seines Heimatlandes nordeuropäische Lachse in den Wadis des Wüstenstaates ansiedeln. Hierbei soll ihn der britische Wissenschaftler unterstützen. Kosten spielen dabei keine Rolle.

Anfangs verwirft Jones die Idee als komplett unlösbar. Aber ein paar gewiefte Politiker erfahren von dem Vorhaben und erkennen die Möglichkeit, die Medien von den zumeist unerfreulichen Nachrichten aus dem Nahen Osten abzulenken. Schon bald mischt sich auch die Pressesprecherin von Englands profilneurotischem Premierminister, Patricia Maxwell (Kristin Scott Thomas), ein, und Dr. Jones muss sich darüber den Kopf zerbrechen, wie er zehntausend schottische Lachse lebend in die Wüste bringt und dort in der sengenden Hitze die idealen Voraussetzungen zum Laichen schafft. Die Wadis im Jemen sind eben nicht die nebligen schottischen Highlands ...

Was klingt wie ein Widerspruch in sich, hält einen jemenitischen Scheich nicht davon ab, es trotzdem umzusetzen. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Paul Torday, erzählt LACHSFISCHEN IM JEMEN mit einer großen Portion feinstem britischen Humor und einem herrlichen Sinn für das Absurde die Geschichte von einem Engländer, der im Jemen Lachse ansiedeln soll.

Text: Concorde
Mehr Infos zum Film unter http://lachsfischen-im-jemen.de/
 
 


Thomas Mann Reihe
Frei ab 12 Jahren
DDR /1975
2. Woche
 
Sonntag um 11:00 Uhr
 
Mittwoch um 15:00 Uhr
 
 
Regie: Egon Günther
Thomas Mann Reihe:

Weimar 1816. In der filmischen Adaptation des Mannschen Goethe-Romans bleibt der Dichter über lange Zeit ein Phantom. Oberhofrätin Charlotte Kästner, geb. Buff, reist nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer ältesten Tochter nach Weimar. Vordergründig, um Goethe Lotte junior vorzustellen, tatsächlich auch, um ihre Erinnerung an die Dreiecksbeziehung mit dem größten deutschen Dichter aller Zeiten und seinem Roman "Die Leiden des jungen Werthers“ kritisch abzugleichen.
Darsteller.u.a.
Lilli Palmer , Martin Hellberg , Rolf Ludwig 

Mehr Infos zum Film unter http://www.thomasmann-bonnkoeln.de/
 
 


OmU
Frei ab 6 Jahren
RA D /2011
1. Woche
 
Donnerstag bis Mittwoch um 21:00 Uhr
 
 
Regie: Gustavo Taretto

„Buenos Aires in den Zeiten der virtuellen Liebe“ heißt es auf dem Filmplakat zu „Medianeras“ und das beschreibt ziemlich gut, worum es in Gustavo Tarettos Film geht: Buenos Aires und die Liebe. Auf vor allem stilistisch sehr originelle Weise beschreibt Tarretto wie ein Mann und eine Frau um die 30, lange nebeneinander her leben, bis sie sich schließlich im Gewusel der Metropole finden.


Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/medianeras/index.php
 
 


Frei ab 6 Jahren
F DE /2011
7. Woche
 
Donnerstag bis Dienstag um 15:30 Uhr
 
 
Regie: Stéphane Robelin
Fünf enge Freunde gründen eine Wohngemeinschaft. Fünf Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Fünf lebenslange Freundschaften, fünf Probleme mit dem Älterwerden. Ein schöner Film über das Älterwerden, der mit einer tollen Besetzung aufwarten kann.
Mehr Infos zum Film unter http://zusammen.pandorafilm.de/
 
 


Frei ab 12 Jahren
D /2012
8. Woche
 
Donnerstag bis Mittwoch um 19:15 Uhr
 
 
Regie: Carmen Losmann

Carmen Losmann, beobachtet in ihrer Langzeitdokumentation große deutsche Unternehmen beim Personalmanagement und bei der Arbeitsplatzgestaltung.

Das hört sich zunächst unspektakulär an. Und doch hat man nach dem Film den Eindruck die größte gesellschaftliche Fehlentwicklung seit der Atomkraft entdeckt zu haben. Denn was sich hinter den Türen des Assessment-Managements abspielt, hat mit einer nachhaltigen Entwicklung nichts zu tun.

Unter dem Druck der Globalisierung zählt für die Unternehmen nur Wachstum. Als Motor des Wachstums gelten die Mitarbeiter, die mit immer neuen Produktideen und immer optimaleren Abläufen den Wachstumsgeist des Unternehmens in die Zukunft tragen. Man unterscheidet richtige Mitarbeiter und falsche, die sich nicht schnell genug den globalisierten Anforderungen anpassen. Der Druck der Unternehmer wird in die Köpfe und Seelen der Mitarbeiter verlagert. Ein Wachstumserfolg ist das Ziel. Mit einer Rhetorik, als ginge es um eine Mondmission, wird ein neuer 'Eistee' in den Markt geworfen.

Die Firmen, die die Zukunftsfähigkeit der Altmitarbeiter überprüfen, schulen gleichzeitig die Bewerbung neuer Jungmanager. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier um der Karriere willen Rollenspiele eingeübt werden. Die Assessment-Management Firmen verdienen an allen Kriegsschauplätzen. Man fragt sich, was ist das Greifbare, das Echte in dieser Welt. Es kann nur das Gehalt sein, die Boni sonst nichts. In Carmen Losmanns Film, der vermutlich seiner Zeit weit voraus ist, wird man Zeuge, wie sich die Managementblase der großen Konzerne aufbläht. Ein zutiefst beunruhigendes Erlebnis.

 In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebes die Sanierung der Mitarbeiter.

„Eine brillant gemachte Dokumentation, exzellent und aufregend.“ Screen Daily


„Zum Fürchten ist die schöne neue Arbeitswelt, die Carmen
Losmann in „Work Hard – Play Hard“ so kühl wie klug darlegt.“
Süddeutsche Zeitung

Interview mit der Regisseurin auf Meine Südstadt.de:

http://www.meinesüdstadt.de/kultur/%E2%80%9Ege-changed%E2%80%9C


Mehr Infos zum Film unter http://www.workhardplayhard-film.de