Sonntag, 5.2. um 11:30 Uhr
Die Pfannekuchensitzung mit RITA und der kleine SCHOSCH ist eine neue KinderFamilienKarnevalsMitmachshow. Sie richtet sich an alle, die Lust auf ausgelassenes Feiern haben, sich gerne verkleiden, ausgiebig mitsingen und mitlachen wollen.
Auf der Bühne herrscht ein angenehmes Chaos und Durcheinander, bei dem auch die Band nie so genau weiß, ob nicht im nächsten Moment etwas Unvorhergesehenes passieren wird.
RITA + der kleine SCHOSCH bilden den Mittelpunkt der Sitzung. Die vier Musiker übernehmen im Wechsel die Moderation, die Sitzungsleitung und verschiedene Rollen, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, mal wieder den Pfannekuchentusch "Happi Happ" zu schmettern.
Da jongliert Don Koch-Otto mit rohen Eiern zum Pfannekuchen-Song. Prinzessin Rita fällt bei zu vielen Lachern ständig in Ohnmacht, die Monster monstern natürlich wieder, ein Saxophon wird lebendig und beginnt zu sprechen, es gibt tanzende Himbeersaftvampire und das Mitmachen auf der Bühne wird mit einem Pfannekuchen-Orden belohnt.
Eine Reise zum Ursprung des modernen Joga.
Was ist Yoga, wo stammt es her? Ist Yoga Philosophie, Religion, Gymnastik – Oder alles auf einmal? Diesen und anderen Fragen versucht Jan Schmidt-Garre mit seiner Dokumentation „Der atmende Gott“ auf den Grund zu gehen. Das mäandernde Suchen, mit dem sich der Regisseur durch Indien bewegt ist in seiner respektvollen Zurückhaltung vor der fremden Kultur dabei große Stärke des Films, in seiner Unbestimmtheit allerdings auch Schwäche. Ein Film in erster Linie für Yoga-Interessierte.
Mit seinem Spielfilmdebüt "Kriegerin" hat Regisseur Absolvent der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg, gleich ein heißes Eisen angefaßt: Neo-Nazis in der ostdeutschen Provinz, martialische Gewalt und eine junge Frau, die tief im braunen Sumpf steckt, obwohl sie sich der Sinnlosigkeit ihres Tuns eigentlich bewußt ist. Wnendt, der auch das Drehbuch für den provokanten Film schrieb, hat für seine hart-realistische Handlung einen semi-dokumentarischen Stil gewählt und gleich den "Förderpreis Deutscher Film - Drehbuch" bekommen.
Einer der herausragendsten Filme des Jahres!!! Tipp des Monats!
Previews in Anwesenheit des Regisseurs David Wnendt:
ODEON Köln So. 15.1. 15:00 Uhr in Kooperation mit der Filmsociety
Neue Filmbühne Bonn So. 15.1. 17:30 Uhr
ab 19.1. tägl. in den Programmen.
Preview: Mi. 1.2. 20:30 Uhr in Anwesenheit des deutschen Produzenten
Carl-Ludwig Rettinger, Lichtblick Film
Anschließendes Expertengespräch mit
Jakob Winkler, Tibetologe und autoritisierter Lehrer Dzogchen-Gemeinschaft Köln
Der italienische Sohn eines berühmten geistlichen Lehrers des Buddhismus widersetzt sich seiner eigenen Berufung als Wiedergeburt einer weiteren Glaubens-Größe, weil er Sohn und nicht Schüler sein will. In sehr persönlichen, aufmerksamen und auch mal poetischen Aufnahmen dokumentiert die mit der Familie vertraute Regisseurin Jennifer Fox über zwanzig Jahre den Weg eines vermeintlich verlorenen Sohnes.
Ich will nicht nach Tibet gehen! Yeshe, Sohn des weltbekannten tibetisch-buddhistischen Meisters Namkhai Norbu, hadert mit seinem Schicksal: Schon bei der Geburt als Reinkarnation eines hohen spirituellen Meisters erkannt, steht ihm der Kopf so gar nicht nach Erleuchtung. Anders als sein Vater, der im Exil zu einer Größe als buddhistischer Lehrer avanciert, sehnt Yeshe sich nach einem weltlichen Leben mit seiner Familie und möchte Karriere machen.
Über 20 Jahre hat Jennifer Fox die beiden ungleichen Männer mit der Kamera begleitet. Niemals zuvor hat ein hoher tibetischer Meister einen so umfassenden Einblick in sein Privatleben erlaubt. Herausgekommen ist eine packende emotionale Vater-Sohn-Geschichte über Liebe, Verwandlung und Schicksal.
Hut ab – um nicht zu sagen: Chapeau! Vermutlich ist Frankreich Weltmeister darin, Komödien über gesellschaftliche Gegensätze zu erfinden, die ohne plumpe Klischees und bessserwisserisches Pathos auskommen. Diesmal geht es um einen Schlingel, frisch aus dem Gefängnis, der durch die Pflege eines querschnittsgelähmten Rollifahrers geläutert wird. Doch vielleicht ist es eher umgekehrt? Denn in der Gesellschaft des unbefangenen Driss findet der kranke, reiche Philippe zu neuem Lebensmut. Und das Publikum findet hier eine humorvolle Geschichte rund um zwei Männer, die sich erst zusammenraufen müssen, um voneinander zu lernen.
Zwei fantastische Schauspieler prägen und tragen diesen Film: François Cluzet und Omar Sy. Dank einer sensiblen und unauffälligen Regiearbeit bringen sie zwei hinreißend sympathische Figuren auf die Leinwand.
Silvesterspreview: ODEON Köln 31.12. 17:30 Uhr.
Silvesterspreview: REX Bonn 31.12. 19:00 Uhr.