Die Filme in der Woche vom 19.10. bis 25.10.2017:

Mittwoch um 15:00 Uhr

Regie: Jacques Doillon

Frei ab 6 Jahren
F / 2017
3. Woche
Plakatmotiv "Auguste Rodin"
Paris, 1880. Der ebenso skandalträchtige wie erfolgreiche Bildhauer Auguste Rodin (Vincent Lindon) wähnt sich am Ziel seiner Träume. Mit 40 Jahren erhält er seinen ersten Staatsauftrag: „Das Höllentor“ – inspiriert von Dantes „Göttlicher Komödie“ – soll als Bronzeportal den Eingang des neuen Kunstgewerbemuseums im Pariser Louvre schmücken. Sechs Meter hoch und vier Meter breit, setzt sich das gigantische Hochrelief aus später so berühmten Einzelskulpturen wie „Der Denker“ und „Der Kuss“ zusammen – eine alles verschlingende Arbeit, die zu Rodins Lebenswerk wird. Eine Phase manischen Schaffens beginnt, die durch Rodins Begegnung mit der hochtalentierten, 24 Jahre jüngeren Camille Claudel (Izïa Higelin) noch intensiver wird. Mehr als ein Jahrzehnt lang ist seine Schülerin auch seine Geliebte, eine Beziehung zwischen zwei Genies, die ebenso leidenschaftlich wie turbulent verläuft. Denn Camille ist eine emanzipierte Frau, Rodin handwerklich absolut ebenbürtig und – genau wie Rodin – ihrer Zeit weit voraus. Anerkennung für diese Qualitäten verwehrt das Genie ihr aber zeit seines Lebens. Dass sie ihn nicht nur mit seiner Lebensgefährtin, der Bauerntochter Rose Beuret (Séverine Caneele), teilen muss, sondern auch mit zahlreichen anderen Affären, führt schließlich zum Bruch. Inspiriert von der Modernität seiner Geliebten stürzt sich Rodin mit noch größerer Besessenheit in seine Arbeit, erlebt Triumphe und Niederlagen – und gilt mit 60 Jahren schließlich als wohl größter Bildhauer aller Zeiten, vergleichbar nur mit Michelangelo…
Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/auguste-rodin


Sonntag um 13:15 Uhr
Montag bis Dienstag um 15:45 Uhr

Regie: Fiona Gordon von Dominique Abel

Frei ab 6 Jahren
Frankreich, Belgien / 2016
9. Woche
Plakatmotiv "Barfuß in Paris"
Fiona hat ihre Tante Martha Jahrzehnte nicht gesehen. Martha hat ihr Dorf im einsamen Norden Kanadas verlassen und ihr Glück in Paris gesucht.
Eines Tages erhält Fiona einen verwirrten Brief ihrer Tante aus dem sie schließt, dass ihre Tante in ein Altersheim gebracht werden soll, weil sie nicht mehr alleine klar kommt. Fiona reist nach Paris um ihrer Tante zu helfen. Als Fiona in Paris ankommt ist Martha verschwunden. Fiona macht sich in der fremden Großstadt auf die Suche nach ihr, dabei trifft sie immer wieder den Obdachlosen Dom, der sich in Fiona verliebt und ihr folgt.
Die Filme der Tänzer Dominique Abel und Fiona Gordon sind durch ihren tänzerischen Bezug zu den Slapstick Anfängen der Kinounterhaltung etwas ganz besonderes. In ihrem aktuellen Film ist neben Pierre Richard die kürzlich verstorbene Emmanuelle Riva (Martha), die mit Alain Resnais "Hiroshima mon amour" und Michael Hanekes "Amour" unsterblich geworden ist, in einer ihrer letzten Rollen zu sehen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.barfuss-in-paris.de


Donnerstag bis Dienstag um 20:15 Uhr
Mittwoch um 20:45 Uhr

Regie: Denis Villeneuve

OmU
Frei ab 12 Jahren
USA / 2017
4. Woche
Plakatmotiv "Blade Runner 2049"
30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films fördert ein neuer Blade Runner, der LAPD Polizeibeamte K (Ryan Gosling), ein lange unter Verschluss gehaltenes Geheimnis zu Tage, welches das Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen ins Chaos zu stürzen. Die Entdeckungen von K führen ihn auf die Suche nach Rick Deckard (Harrison Ford), einem seit 30 Jahren verschwundenen, ehemaligen LAPD Blade Runner.

Denis Villeneuve (Arrival, Sicario) führte Regie bei diesem mit Spannung erwarteten Sci-Fi-Thriller. Neben Harrison Ford (Indiana Jones, Star Wars: Das Erwachen der Macht), der erneut in seine legendäre Rolle des Rick Deckard schlüpft, zählen Ryan Gosling (La La Land, Drive), Ana de Armas (War Dogs), Sylvia Hoeks, Robin Wright (House of Cards, Die Lincoln Verschwörung), Mackenzie Davis (Always Shine), Carla Juri (Feuchtgebiete, Finsterworld), Lennie James (The Walking Dead), Dave Bautista (Guardians of the Galaxy) und Jared Leto (Suicide Squad, Dallas Buyers Club) zu dem hochkarätig besetzten Cast. Als Produzenten fungieren Andrew A. Kosove, Broderick Johnson, Bud Yorkin und Cynthia Yorkin. Als Executive Producer zeichnen Ridley Scott, Tim Gamble, Frank Giustra, Yale Badick, Val Hill sowie Bill Carraro verantwortlich.

"Ein bahnbrechendes Sci-Fi-Meisterwerk" Die ersten Kritiken überschlagen sich in Lobeshymnen!

"Blade Runner 2049" ist grandioser als das Original" - SZ

Ein Film zum Staunen. - FAZ

"Blade Runner 2049“ entpuppt sich nicht nur als einer der besten Science-Fiction-Filme des Jahres oder der Dekade, sondern als einer der besten Science-Fiction-Filme überhaupt." 5/5 Sterne - filmstarts.de

'Blade Runner 2049' outclasses the influential original with sci-fi spectacle"
"Blade Runner 2049, the best film so far this year..." - USA TODAY



Mehr Infos zum Film unter http://www.bladerunnerfilm.de/site/


Sonntag um 20:45 Uhr

Regie: Ridley Scott

OmU
Frei ab 16 Jahren
USA / 1982
1. Woche
Plakatmotiv "Blade Runner (Final Cut Version)"
Aufgepasst! Zum ultimativen Sequel unter der Regie von Denis Villeneuve (ARRIVAL) zeigen wir Ridley Scotts BLADE RUNNER (nach dem Roman von Philip K. Dick) mit dem einzigartigen Harrison Ford in der Hauptrolle in der Final Cut-Version.

Blade Runner kehrt in Form von Ridley Scotts definitivem Final Cut (2007) mit erweiterten Szenen und noch nie veröffentlichten Spezialeffekten zurück auf die Leinwand - ein Fest fürs Auge, mit überragenden Action-Sequenzen und einem fesselnden Blick auf die Zukunft.

Fast 35 Jahre ist es her, als Ridley Scott mit BLADE RUNNER 1982 Filmgeschichte schrieb: Der heutige Kultfilm war seiner Zeit damals weit voraus, hat vor allem in visueller und musikalischer Hinsicht Maßstäbe gesetzt und zahlreiche spätere Sci-Fi-Regisseure inspiriert.

So sagt Denis Villeneuve, Regisseur des BLADE RUNNER Sequels: „Ich habe mich schon immer für Science-Fiction Filme interessiert, die eine starke visuelle Handschrift tragen und uns in einzigartige Parallelwelten entführen. BLADE RUNNER ist hier bei weitem eines der besten Werke aller Zeiten. Ridley Scott war so genial, Science-Fiction und Film Noir miteinander zu vermischen, um diese einmalige Entdeckungsreise menschlicher Existenz zu erschaffen.

Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 2019: Vier gentechnologisch hergestellte Menschen, sogenannte "Replikanten", proben den Aufstand. Sie maßen sich an, ihre auf vier Jahre festgesetzte Lebensfrist verlängern zu lassen. Ihr Pech, dass Blade Runner Deckard (Harrison Ford) auf sie angesetzt ist. Er ist ein abgebrühter Profi, wenn es darum geht, Replikanten aufzuspüren und zu vernichten. Im verregneten Los Angeles der Zukunft macht er sich auf die Jagd...

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?v=W_9rhPDLHWk


Donnerstag bis Samstag um 15:15 Uhr
Sonntag um 11:15 Uhr

Regie: Nahuel Lopez

OmU
Frei ab 0 Jahren
D CH / 2017
1. Woche
Plakatmotiv "Daniel Hope - Der Klang des Lebens"
Daniel Hope ist einer der vielfältigsten und bedeutendsten Geiger seiner Generation. Ein international umjubelter Star, der von Beijing über Berlin bis nach New York die großen Konzertbühnen bespielt. Seine Geschichte ist die einer einzigartigen Karriere. Es ist aber auch die Geschichte von Flucht und Vertreibung, von Heimatsuche und Identitätsfindung. Und letztlich die Geschichte eines großen Happy Ends.

Für Daniel Hope ist das Jahr 2016 ein Schlüsseljahr. Ein Jahr, indem sich berufliche und persönliche Kreise schließen. Als neuer Musik Direktor des Zürcher Kammerorchesters verbindet sich für den Geigenvirtuosen der persönliche Traum, einem renommierten Ensemble seine eigene musikalische Vision mitzugeben. Für den Menschen Daniel Hope ist das Jahr 2016 aber noch viel mehr. Mit dem Umzug nach Berlin, kehrt er zurück in das Land seiner Vorfahren. Daniel Hope wird 1973 in Südafrika geboren. Seine Mutter ist Tochter deutscher Exilanten mit jüdischen Wurzeln, die vor dem NS-Regime in letzter Minute flüchten und in Südafrika eine neue Heimat finden. Der Zweig seines Vaters ist irischer Abstammung. Als Kind erlebt Hope die Apartheid hautnah. Sein Vater ist ein kritischer intellektueller Verleger, der auch schwarze Autoren veröffentlicht und letztlich mit seiner Familie vor den politischen Repressalien aus Südafrika nach England emigrieren muss. Als Daniel Hope im Alter von nur vier Jahren in London auf den weltberühmten Geiger Yehudi Menuhin trifft, ist sein weiterer Lebensweg vorherbestimmt: Er möchte Geiger werden.

Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/hope-der-klang-des-lebens-ab-19-oktober-im-kino/


Donnerstag bis Dienstag um 16:15 Uhr
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 18:30 Uhr
Sonntag um 18:30 Uhr OmU
Mittwoch um 20:15 Uhr

Regie: Michael Haneke

Frei ab 12 Jahren
F D A / 2017
4. Woche
Plakatmotiv "Happy End"
„Rundherum die Welt und wir mittendrin, blind.“ sagt der österreichische Meisterregisseur über seinen Film... "Happy End" war einer der für uns am längsten nachwirkenden Filme in Cannes. Michael Haneke muss nicht immer einen Preis gewinnen. Seine Protagonisten mögen sich selbst vormachen, dass sie nicht sehen, was um sie herum geschieht, aber der Zuschauer sieht es. Michael Hanekes neuer Film ist ein hochspannendes Psychogramm einer bürgerlichen europäischen Familie.
Nach "Liebe" und "Das weiße Band" der neue Film von Michael Haneke!

Mehr Infos zum Film unter http://https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=9mlgfcyf7g0


Sonntag um 11:30 Uhr
Mittwoch um 16:45 Uhr

Regie: Ildikó Enyedi

Frei ab 12 Jahren
H / 2017
6. Woche
Plakatmotiv "Körper und Seele"
Die introvertierte Maria (Alexandra Borbély) und ihr neuer Kollege Endre (Géza Morcsányi) stellen durch einen Zufall fest, dass sie Nacht für Nacht denselben Traum teilen. Verwirrt und erstaunt über diese intime Verbindung suchen die beiden zaghaft auch tagsüber die Nähe des anderen.

Der Berlinale-Gewinner erzählt die außergewöhnliche Liebesgeschichte zweier verletzter Seelen in einer kunstvollen Bildsprache und mit einem feinsinnig-lakonischen Humor. Die beiden Hauptdarsteller beeindrucken mit ihrem zarten und zugleich intensiven Spiel.
KÖRPER UND SEELE ist ein magisches Arthouse-Highlight, das nicht nur die Berlinale-Jury überzeugte, sondern auch zum Publikumsliebling des Festivals avancierte. Der Film wurde auf der diesjährigen Berlinale zudem mit dem Fipresci-Preis des Internationalen Verbandes der Filmkritik und dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet.


Mehr Infos zum Film unter http://www.koerperundseele-derfilm.de/


Samstag um 14:45 Uhr

Regie: Martin Baltscheit

Frei ab 0 Jahren
D / 2016
1. Woche
Plakatmotiv "Nur ein Tag"

Wären Wildschwein und Fuchs doch bloß schnell abgehauen, statt der Eintagsfliege beim Schlüpfen zuzusehen. Jetzt müssen sie feststellen, dass die junge Fliege geradezu bezaubernd ist. Aber wer bringt ihr nun bei, dass sie nur diesen einen Tag zu leben hat? Kurzerhand behaupten die beiden, der Fuchs sei der Todgeweihte. Und siehe da: Die frisch Geschlüpfte beschließt voller Mitgefühl für ihren neuen Freund, dass jetzt eben das ganze Leben in einen Tag muss – ein ganzes Leben inklusive dem ganz großen Glück!

„Nur ein Tag“ ist eine witzige und tiefgründige Fabel über den Sinn des Lebens und das kostbare Geschenk der Freundschaft. Der preisgekrönte Kinderbuchautor Martin Baltscheit hat sein erfolgreiches Theaterstück und Hörspiel selbst verfilmt und lässt die Tiere von Schauspielern darstellen. Keine Tricks, keine Masken – reine Poesie! Entstanden ist ein entzückender Film für Kinder ab 5 Jahren, der mit seiner Botschaft, das Glück im Hier und Jetzt zu suchen, auch das erwachsene Publikum anspricht.

Mit Karoline Schuch als Eintagsfliege, Lars Rudolph als Fuchs, Aljoscha Stadelmann als Wildschwein und Anke Engelke als zweite, depremierte Eintagsfliege, die ihren einzigen Tag total humorfrei und freudlos verstreichen lässt.


Mehr Infos zum Film unter http://www.nureintag.wfilm.de/


Mittwoch um 19:00 Uhr

Regie: Matthias Heeder und Monika Hielscher

OmU
Frei ab 0 Jahren
D / 2017
Plakatmotiv "Pre-Crime"
Do. 12.10. um 19 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Matthias Heeder.

Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Was nach einem Science-Fiction-Szenario im Stil von MINORITY REPORT klingt, ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Und ob wir gefährlich sind oder nicht, wird schon heute von Polizeicomputern entschieden. Predictive Policing nennt sich die Methode und dieses Zukunftsversprechen ist nicht nur ein positives. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit persönlichen Informationen befüllen. Da, wo der Film CITIZENFOUR aufhört, geht PRE-CRIME einen Schritt weiter. Die Regisseure Monika Hielscher und Matthias Heeder stellen einige der brennendsten Fragen unserer Zeit: Wie viel Freiheit sind wir bereit aufzugeben für das Versprechen von absoluter Sicherheit? Und können wir uns auf das Urteil von Computern und Algorithmen wirklich verlassen? Der Film reist um die halbe Welt und stellt Menschen vor, die täglich mit dieser Technologie arbeiten und sie weiter entwickeln. Aber auch Menschen, die zu den Opfern dieser Technologie wurden. PRE-CRIME zeigt: Die Zukunft hat uns längst eingeholt. Faszinierend und furchterregend zugleich dringen utopische Kontrollszenarien immer mehr in unser Leben ein…

Mehr Infos zum Film unter http://precrime-film.de/


Sonntag um 14:45 Uhr

Regie: Destin Daniel Cretton

Frei ab 0 Jahren
USA / 2017
9. Woche
Plakatmotiv "Schloss aus Glas"
Für Jeannette (Brie Larson) ist das Leben ein großes Abenteuer. Ihr Vater Rex (Woody Harrelson) holt ihr die Sterne vom Himmel und verjagt die Dämonen, die sie nachts im Traum verfolgen. Was macht es da schon, mit leerem Magen ins Bett zu gehen, eine eigensinnige Künstlermutter (Naomi Watts) ertragen zu müssen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Sie ist ein glückliches Kind. Doch mit der Zeit können auch die hoffnungsvollen Geschichten des alkoholkranken Vaters nicht mehr von der bitteren Armut ablenken, in der Jeannette und ihre Familie leben, und das Lügengebäude der Eltern erweist sich als ebenso zerbrechlich wie das Schloss aus Glas, das Rex seiner Tochter jahrelang verspricht zu bauen…

Monatelang stand Jeannette Walls autobiographischer Roman „Schloss aus Glas“ auf den Bestsellerlisten der New York Times und des Spiegel, nun kommt die beeindruckte Geschichte endlich ins Kino! In den Hauptrollen brillieren die Oscar-Gewinnerin Brie Larson („Raum“) als Jeannette Walls, die zweifach Oscar-nominierte Naomi Watts („Birdman“, „The Impossible“) als Mutter Rose Mary und der ebenfalls zweifach Oscar-nominierte Woody Harrelson („Die Tribute von Panem“-Franchise) als Vater Rex. Regie führt Destin Daniel Cretton („Short Term 12“), der zusammen mit Marti Noxon („Mad Man“ TV-Serie) auch das Drehbuch schrieb. Produziert wurde SCHLOSS AUS GLAS von Gil Netter („Schiffbruch mit Tiger“) und Ken Kao („The Nice Guys“). Die deutschsprachige Ausgabe von „Schloss aus Glas“ ist im Diana Verlag erschienen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.studiocanal.de/kino/schloss_aus_glass


Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 20:45 Uhr
Donnerstag bis Mittwoch um 17:15 Uhr

Regie: Ruben Östlund

Frei ab 12 Jahren
S D DK F / 2017
2. Woche
Plakatmotiv "The Square"
Gewinner der Goldenen Palme (Palme d'or) als Bester Film auf den Filmfestspielen von Cannes 2017.

Christian (Claes Bang) ist der smarte Kurator eines großen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist "The Square". Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Mediakampagne zu "The Square" um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken.

Prämiert mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes begibt sich THE SQUARE in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. In seiner klug inszenierten und äußerst unterhaltsamen Satire wirft Regisseur Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) brisante Fragen zum Zustand der heutigen Gesellschaft auf. Neben Hauptdarsteller Claes Bang (DIE BRÜCKE) vereint Östlund die Schauspiel-Stars Elisabeth Moss (MAD MEN) und Dominic West (THE WIRE) in seinem Ensemble.


Mehr Infos zum Film unter http://thesquare-film.de/


Sonntag um 13:45 Uhr

Regie: Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser

Frei ab 0 Jahren
D / 2017
36. Woche
Plakatmotiv "Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt"
Im Frühling 2013 packen Patrick und Gwen ihre Rucksäcke, um sich auf einen langen Weg um die Welt zu machen: Von ihrer Heimatstadt Freiburg soll es so weit in den Osten gehen, bis sie irgendwann aus dem Westen wieder nach Hause kehren. Und das alles über Land und Wasser. Fliegen wollen die beiden nie. Per Anhalter reisen sie los, über den Balkan bis nach Moskau. Weiter durch das touristisch kaum erschlossene Zentralasien, den Kaukasus, bis in den Iran. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei immer der unmittelbare Kontakt zu den Menschen, die sie durch das „per Anhalter reisen“ besonders intensiv erleben dürfen. Sie sind mitten drin im Alltag der Menschen. Jedes Auto bringt eine neue Geschichte, eine neue Begegnung, die man so nie hätte planen können. An den Grenzen zu Pakistan steht das Paar vor der bisher schwierigsten Entscheidung ihrer Weltumrundung. Sollen sie den Landweg durch eines der gefährlichsten Länder der Welt wagen?
 
 Als Gwen und Patrick nach mehr als drei Jahren mit Kind im Hafen von Barcelona ankommen, beschließen sie, die letzten 1200 Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Dreieinhalb Monate laufen sie durch Spanien, Frankreich, die Schweiz und schließlich durch Deutschland um sich der alten Heimat langsam, Schritt für Schritt, zu nähern. Die Reise, mit viel Zeit, noch einmal Revue passieren zu lassen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.weitumdiewelt.de/trailer