Die Filme in der Woche vom 18.10. bis 24.10.2018:

Sonntag um 14:15 Uhr
Montag um 18:45 Uhr

Regie: Eva Trobisch

Frei ab 12 Jahren
D / 2018
3. Woche
Plakatmotiv "Alles ist gut"
Wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins. Mit dieser Haltung begegnet Janne auch dem Umstand, dass der Schwager ihres neuen Chefs gegen ihren Willen mit ihr geschlafen hat. Sie verheimlicht den Vorfall und lässt alles erstmal seinen gewohnten Gang gehen. Doch ihr Schweigen hat Folgen, nicht nur für die Liebe zu ihrem Freund Piet.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=V5qCmn-SkQ8


Mittwoch um 18:15 Uhr

Regie: Bernadett Tuza-Ritter

OmU
Frei ab 12 Jahren
H / 2017
1. Woche
Plakatmotiv "Eine gefangene Frau"
Do., 11.10. um 20 Uhr Premiere „A Woman Captured“ zu Gast Regisseurin Bernadette Tusza.

EINE GEFANGENE FRAU (A woman captured) handelt von Marisch, einer 52-jährigen Ungarin, die ein Jahrzehnt lang einer Familie diente - bei 20-Stunden-Arbeitstagen und ohne Arbeitslohn. Ihre Unterdrücker konfiszierten ihre Ausweispapiere und sie darf das Haus nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. Sie behandeln sie wie ein Tier, geben ihr nur Essensreste und kein Bett zum Schlafen.

Marisch fristet ihr Dasein in ständiger Angst, träumt jedoch davon, ihr Leben zurückzuerlangen.

Die Präsenz der Kamera hilft ihr zu begreifen, dass sie nicht völlig auf sich allein gestellt ist. Sie beginnt Vertrauen zu fassen; nach zwei Jahren Dreh sammelt sie ihren ganzen Mut zusammen und enthüllt ihren Plan: „Ich werde fliehen.“

Der Film folgt Marischs heroischem Weg zurück in die Freiheit.


Mehr Infos zum Film unter https://www.partisan-filmverleih.de/filme/a-woman-captured/


Sonntag um 18:00 Uhr

Regie: Alice Rohrwacher

OmU
Frei ab 0 Jahren
I D F CH / 2018
7. Woche
Plakatmotiv "Glücklich wie Lazzaro"

"Glücklich wie Lazzaro‘ ist die Geschichte eines unscheinbaren Heiligen, der keine Wunder vollbringt, der keine besonderen Fähigkeiten oder magischen Kräfte besitzt, eine Geschichte ohne Special Effects. Ein Heiliger, der in dieser Welt lebt und von niemandem etwas Böses denkt, der immer an die Menschen glaubt. Eine Geschichte, die von der Möglichkeit des Gutseins erzählt, die die Menschen immer ignoriert haben und die dennoch immer wieder auftaucht, um sie in Frage zu stellen; wie etwas, was hätte sein können, aber was wir niemals wollten.

Italienischer Neorealismus trifft magischen Realismus, einer der interessantesten und ungewöhnlichsten Filme des Jahres!


Mehr Infos zum Film unter http://www.lazzaro-film.de/


Sonntag um 11:30 Uhr

Regie: Richard Eyre

Frei ab 12 Jahren
GB / 2018
18. Woche
Plakatmotiv "Kindeswohl"
Fiona Maye (Emma Thompson) ist eine erfahrene Familienrichterin in London. Ausgerechnet als ihre Ehe mit Jack (Stanley Tucci) in eine tiefe Krise gerät, wird ihr ein eiliger Fall übertragen, bei dem es um Leben und Tod geht: Der 17-jährige Adam (Fionn Whitehead) hat Leukämie, doch als Zeugen Jehovas lehnen er und seine Eltern eine rettende Bluttransfusion ab. Fiona muss entscheiden, ob das Krankenhaus den Minderjährigen gegen seinen Willen behandeln darf. Die Auseinandersetzung mit dem intelligenten Jungen führt Fiona zu einer Entscheidung, die auch ihr eigenes Leben verändern wird.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=NahBCuoqESU


Donnerstag bis Samstag um 18:00 Uhr
Mittwoch um 20:00 Uhr

Regie: Joachim Lang

Frei ab 6 Jahren
D / 2017
14. Woche
Plakatmotiv "Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm"
Nach dem überragenden Welterfolg von „Die Dreigroschenoper“ will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht (Lars Eidinger) ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom „Dreigroschenfilm“ ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse. Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath (Tobias Moretti) mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Król) Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen … Ein Dichter inszeniert die Wirklichkeit – Das hat es noch nie gegeben!

Nach „Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht und Kurt Weill unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann sowie „Die Beule – Ein Dreigroschenfilm", „Dreigroschenroman", „Der Dreigroschenprozeß – Ein soziologisches Experiment“ und weiteren Texten von Bertolt Brecht.

Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/brechts-dreigroschen-film


Sonntag um 12:00 Uhr
Mittwoch um 16:15 Uhr

Regie: Christoph Hübner und Gabriele Voss

Frei ab 6 Jahren
D / 2018
3. Woche
Plakatmotiv "Nachlass"

Das Schweigen der Väter brechen die Kinder und Enkel.

NACHLASS ist ein Dokumentarfilm von Christoph Hübner und Gabriele Voss.

Am 07.10. um 11 Uhr werden Gabriele Voss und Christoph Hübner in der Filmbühne zu Gast sein.

Sieben Kinder und Enkel von NS-Tätern, Wehrmachtsangehörigen und Holocaust-Überlebenden erzählen in NACHLASS davon, wie Unausgesprochenes, Schuldgefühle und Traumata die Beziehungen zu ihren Vätern und Großvätern geprägt haben und wie befreiend die Auseinandersetzung mit diesem Vermächtnis für sie ist. Das Schweigen der Väter brechen die Kinder und Enkel.

NACHLASS holt die Erinnerung und das Wissen dahin zurück wo sie gebraucht werden – zu uns und unseren Familien.

 Fast 70 Jahre nach Kriegsende leben wir an einer Schnittstelle – jedenfalls was die Geschichte der Kriegs- und Nazizeit betrifft. Die Zeitzeugen sterben, doch die Vergangenheit lebt weiter – als Erbschaft zwischen den Generationen und als Geschichte in jedem von uns. Im Zentrum des Films stehen Menschen, die nach dem Krieg geboren sind, oft schon die zweite oder dritte Generation. Sie alle sind mit dem Erbe befasst, vor allem durch die Geschichte in der eigenen Familie.

Da ist der Chemiker, dessen Vater Polizeiführer bei den Einsatzgruppen war, die für die Ermordung tausender Menschen verantwortlich sind. Da ist die ehemalige Gymnasiallehrerin, deren Vater SS-Arzt war und die immer noch hofft, dass ihr Vater nicht selbst geschossen hat. Da ist die Therapeutin, deren Vater ein ranghoher SS-Mann war und ihr jüdischer Kollege, dessen Großeltern in Ungarn ermordet wurden. Beide sind Mitglied einer Dialog-Gruppe von Kindern aus Täter- und Opferfamilien. Da ist der Sohn der Therapeutin und Enkel des Nazi-Großvaters, der sich als junger Filmemacher schon mit einer gewissen Distanz der Nazigeschichte in der Familie nähert. Da ist der Maler, Sohn eines Fliegerhelden aus dem 2. Weltkrieg, der in großen Lettern auf ein Bild schreibt: Nachlass lass nach! Und da ist die junge Israelin, Enkelin eines Ausschwitz-Überlebenden, die nach Deutschland geht und sich für die Motive der Täter interessiert. Wir treffen sie als Guide in der Gedenkstätte ‚Topografie der Terrors’.


Mehr Infos zum Film unter http://www.nachlass-derfilm.de


Donnerstag bis Samstag um 14:45 Uhr
Montag bis Mittwoch um 15:15 Uhr

Regie: Ali Samadi Ahadi

Frei ab 0 Jahren
D / 2018
5. Woche
Plakatmotiv "Pettersson und Findus - Findus zieht um"
Findus hüpft Tag und Nacht auf seiner neuen Matratze herum, der genervte Pettersson (Stefan Kurt) aber möchte seine Ruhe haben. Die Lösung: ein eigenes Spiel- und Hüpf-Haus für Findus, das Pettersson ihm gleich nebenan baut! Der Kater aber findet solchen Gefallen daran, selbständig zu sein und alleine zu wohnen, dass er nicht nur zum Spielen, sondern gleich ganz und gar ins Häuschen umzieht. So hat Pettersson sich das allerdings nicht vorgestellt! Muss er sein Leben jetzt etwa ohne seinen kleinen fröhlichen Gefährten führen? Findus muss sich etwas einfallen lassen, um den alten Pettersson wieder aufzumuntern…
Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/petterson-und-findus-findus-zieht-um


Dienstag um 16:45 Uhr

Regie: Wolfgang Fischer

D / 2018
6. Woche
Plakatmotiv "Styx"
So., 16.09. in Anwesenheit des Regisseurs Wolfgang Fischer.

Bildgewaltig erzählt Regisseur Wolfgang Fischer in STYX von einer starken Frau, die auf einem Segeltörn unvermittelt aus ihrer heilen Welt gerissen wird.

Rike (Susanne Wolff) bestreitet in Köln als Notärztin ihren Alltag, bevor sie ihren Urlaub in Gibraltar antritt. Dort sticht sie alleine mit ihrem Segelboot in See. Ziel ihrer Reise ist die Atlantikinsel Ascension Island. Ihr Urlaub wird abrupt beendet, als sie sich nach einem Sturm auf hoher See in unmittelbarer Nachbarschaft eines überladenen, havarierten Fischerbootes wiederfindet. Mehrere Dutzend Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahr- scheinlich herausstellt, wird Rike gezwungen zu handeln.

Mehr Infos zum Film unter https://www.24-bilder.de/filmdetail.php?id=741


Donnerstag bis Sonntag um 16:15 Uhr
Donnerstag, Sonntag um 20:30 Uhr OmU
Freitag bis Samstag, Montag bis Mittwoch um 20:30 Uhr

Regie: Gustav Möller

Frei ab 12 Jahren
DK / 2018
3. Woche
Plakatmotiv "The Guilty"
Ganz klein und zitternd ist Ibens Stimme am Telefon. Unter Todesangst tut sie so, als würde sie mit ihrer Tochter telefonieren. Ihr Entführer sitzt neben ihr im Wagen und darf unter keinen Umständen bemerken, dass sie den Notruf der Polizei gewählt hat. Dort nimmt Asger Holm Ibens Anruf entgegen.

Er weckt alle Polizisteninstinkte in ihm. Er will ihr helfen! Sofort! Aber dafür hat er nur sein Telefon und keine Zeit zu verlieren...

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=jm-tv9PGjSQ


Sonntag um 13:45 Uhr
Montag bis Dienstag um 16:45 Uhr

Regie: Taggart Siegel von Jonathan Betzler

USA / 2017
4. Woche
Plakatmotiv "Unser Saatgut - Wir ernten, was wir säen"
Eine Veranstaltung mit Slow Food Deutschland e.V. und dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzen Vielfalt e.V..

In Anwesenheit des Regisseurs Taggart Siegel.


Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Samen. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind sie die Quelle allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern die wichtigsten Rohstoffe für unseren Alltag. In Wirklichkeit sind sie das Leben selbst. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt. Immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer kämpfen daher wie David gegen Goliath um die Zukunft der Samenvielfalt.

Mehr Infos zum Film unter http://www.wfilm.de/unser-saatgut/


Donnerstag bis Dienstag um 19:30 Uhr
Donnerstag bis Dienstag um 15:45 Uhr
Mittwoch um 17:00 Uhr

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck

Frei ab 12 Jahren
D / 2018
7. Woche
Plakatmotiv "Werk ohne Autor"
Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt WERK OHNE AUTOR über drei Epochen deutscher Geschichte von dem dramatischen Leben des Künstlers Kurt (Tom Schilling), seiner leidenschaftlichen Liebe zu Elisabeth (Paula Beer) und dem folgenschweren Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband (Sebastian Koch), dessen wahre Schuld an den verhängnisvollen Ereignissen in Kurts Leben letztlich in seiner Kunst und seinen Bildern ans Licht kommt.

Florian Henckel von Donnersmarck: "Ich freue mich, mit meinen Weggefährten von "Das Leben der Anderen" einen neuen Film anzugehen. Ich hoffe, dass es uns gelingen wird, einen Film zu machen, der zeigt, dass Kunst Dinge erahnen kann, die dem Verstand für immer verschlossen bleiben."

"Werk ohne Autor" geht ins Oscar-Rennen für Deutschland.

"Werk ohne Autor" Clipvon Florian Henckel von Donnersmarck und den Produzenten Pergamon Film und Wiedemann & Berg Film wird für Deutschland ins Rennen um eine Oscarnominierung in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Kinofilm" gehen. Dies hat eine von German Films berufene, unabhängige Fachjury entschieden. Insgesamt wurden elf Filme für die Auswahl eingereicht.

Die neunköpfige Jury mit Jurysprecher Moritz Hemminger (Verband deutscher Filmexporteure) begründete ihre Entscheidung folgendermaßen: "'Werk ohne Autor' erzählt in einem großen epischen Bogen ein bewegendes Künstlerschicksal im Nachkriegsdeutschland, in einer Zeit, als es schwierig war zu einer eigenen Kunstsprache zu finden. Der Film hat, unterstützt von einem grandiosen Schauspielerensemble, große poetische Momente und geht gleichzeitig einer essentiellen, auch heute noch aktuellen Frage nach: Das Finden einer eigenen Haltung."


Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=ydiOjug2YhM