Vorschau

Diese Filme laufen demnächst im Odeon:

120 Kino in Köln
D/2016
 
Ab Di. 24.05. um 19 Uhr im Odeon
 
Einmalige Vorstellung: Di. 24.05. um 19 Uhr

Vorhang auf für 120 Jahre Film und Kino in Köln. Jubiläumsprogramm mit Filmen, Lesung und Musik. Köln im Film e.V. erinnert an die ersten Jahrzehnte der „lebenden Photographie“ mit frühen Filmen aus Köln (1896), internationalen Kurzfilmen und einer Lesung aus dem neu erschienenen Buch KINO IN KÖLN (Emons Verlag)
 
Die dritte und neuste Staffel von Exhibition on Screen: Monet und Matisse
OmU
GB/2016
 
Ab So. 29. Mai um 11:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Phil Grabsky
Ab Februar präsentieren wir Ihnen die neuste und dritte Staffel der Kunstfilmreihe Exhibition on Screen.

So. 29. Mai. um 11:30 Uhr
DEN MODERNEN GARTEN MALEN: MONET BIS MATISSE

Von der Royal Academy of Arts, London

Monet war ein begeisterter Gärtner und wohl der wichtigste Maler von Gärten in der Geschichte der Kunst. Damit war er nicht allein, Künstler wie Van Gogh, Bonnard, Pissarro und Matisse sahen alle den Garten als ein mächtiges Thema ihrer Kunst. Zusammen mit vielen anderen berühmten Namen werden diese großen Künstler in einer innovativen Ausstellung der Royal Academy London gezeigt. Von den Ausstellungswänden zu der Schönheit der Gärten wie Monets Giverny, begeben wir uns auf eine magische Reise und entdecken dabei, wie Künstler den modernen Garten mit wunderbare neue Ideen zu erforschen.

EXHIBITION ON SCREEN ist der weltweit größte  Anbieter, der die Meisterwerke der Kunstgeschichte hautnah auf die große Kinoleinwand bringt. Verknüpft mit Künstlerbiografien und einem beispielslosen Blick hinter die Kulissen bahnbrechender Ausstellungen aus den bedeutendsten Kunsthäusern unserer Zeit, sind die Filme informativ, zugänglich, intelligent und unterhaltsam. EXHIBITION ON SCREEN kommt der Nachfrage nach hochwertigen, kulturellen Inhalten im Event Cinema Markt nach.
Nach dem bemerkenswerten Erfolg der vergangenen  Saison mit Vorführungen in 1.350 Kinos in mehr als 40 Ländern, präsentiert die dritte Staffel von EXHIBITION ON SCREEN ab Februar 2016 drei neue Dokumentationen aus großen internationalen Museen, darunter die National Gallery London und die Barnes Foundation Philadelphia.
Diese Kinofilme bieten einem internationalen Publikum nicht nur die Möglichkeit Ausstellungen zu sehen, die sie sonst nicht in der Lage gewesen wären zu besuchen, sondern ermöglichen es auch allen Ausstellungsbesuchern, Details zu entdecken und Hintergrundwissen zu erfahren. Somit werden einzigartige Einblicke in jede Ausstellung ermöglicht.
Exklusiv für das Kino gefilmt, ermöglicht diese bahnbrechende Ausstellungsserie Kunstliebhabern weltweit, Meisterwerke von einigen der größten Maler der Geschichte in beeindruckender Auflösung auf der großen Leinwand zu bewundern.
EXHIBITION ON SCREEN wird von dem preisgekrön- ten Filmemacher Phil Grabsky von Seventh Art  Productions produziert.
Mehr Infos zum Film unter http://www.exhibitiononscreen.com/en-uk/our-films/season-3/goya
 
Premiere: Dirty Games
D/2015
 
Ab 30.05. 20:00 Uhr | Offizieller Start: 02.06. im Odeon
 
Regie: Benjamin Best
Premiere von Dirty Games in Anwesenheit des Regisseurs Benjamin Best.
Mo. 30.05. um 20 Uhr

Nicht erst seit dem aktuellen FIFA-Skandal ist eines klar: im internationalen Spitzensport regieren Betrug, Korruption und Ausbeutung. Der Dokumentarfilm „Dirty Games“ blickt weltweit hinter die Kulissen der schillernden Sportwelt, deckt die bittere Realität des milliardenschweren Sportgeschäfts auf und zeigt seine Folgen für die Menschen. Dabei nimmt er die Sportarten Fußball, NBA-Basketball und Boxen unter die Lupe.
„Dirty Games“ erzählt über persönliche Geschichten von Protagonisten auf der ganzen Welt, wie das illegale (Sport-) System funktioniert und lässt Menschen zu Wort kommen, die sich gegen das System auflehnen oder persönlich durch dieses geschädigt wurden. Dabei enthüllt der Film auch neue, dunkle Machenschaften aus der Welt des Sports. Mehr Infos zum Film unter http://www.dirtygames-film.com/
 
Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika
D F/2016
 
Ab 02.06. im Odeon
 
Regie: Maria Schrader
So. 05.06. 19:00 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Maria Schrader und des Drehbuchautors Jan Schomburg.

VOR DER MORGENRÖTE erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schrift stellers Stefan Zweig, auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms, zerrissen von seinem inneren Kampf um die „richtige Haltung" zu den grauenvollen Geschehnissen in Europa. Die Geschichte eines Flüchtlings, die Geschichte vom Verlieren der alten und dem Suchen nach einer neuen Heimat.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Leben von Stefan Zweig, die ihm trotz ihrer Lebendigkeit, Natur und Gastfreundschaft nicht die Heimat ersetzen können. Ein bildgewaltiger historischer Film über einen großen Künstler und dabei ein Film über die Zeit, in der Europa auf der Flucht war. Mehr Infos zum Film unter http://www.vordermorgenroete.x-verleih.de/
 
Zen for Nothing
D CH/2016
 
Ab 02.06. im Odeon
 
Regie: Zen for Nothing
Versteckt in den bewaldeten Bergen an der Westküste Japans liegt das kleine Zen Kloster Antaiji. Eine junge Frau (Sabine Timoteo) bricht auf, um von Herbst bis Frühjahr in das Abenteuer des klösterlichen Lebens einzutauchen und die Philosophie des japanischen Zen Meisters Kodo Sawaki kennenzulernen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.zorrofilm.de/index.php?id=151#
 
Seniorentreff im Kino
Frei ab 6 Jahren
2016
 
Ab 08.06. 14:30 Uhr im Odeon
 
Regie: diverse
Nächster Termin:

Mittwoch, 08.06. um 14:30 Uhr
Vor der Morgenröte
Eintritt: 4 ,-


VOR DER MORGENRÖTE erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schrift stellers Stefan Zweig, auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms, zerrissen von seinem inneren Kampf um die „richtige Haltung" zu den grauenvollen Geschehnissen in Europa. Die Geschichte eines Flüchtlings, die Geschichte vom Verlieren der alten und dem Suchen nach einer neuen Heimat.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Leben von Stefan Zweig, die ihm trotz ihrer Lebendigkeit, Natur und Gastfreundschaft nicht die Heimat ersetzen können. Ein bildgewaltiger historischer Film über einen großen Künstler und dabei ein Film über die Zeit, in der Europa auf der Flucht war.
Mehr Infos zum Film unter http://www.vordermorgenroete.x-verleih.de/
 
Wunder der Lebenskraft - Eine Reise zur Heilung der Seele
Frei ab 6 Jahren
D/2015
 
Ab 09.06. | 26.06. | 03.07. jeweils um 11:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Stephan Petrowitsch
Schulmediziner erwähnen sie nicht, denn sie können kaum damit arbeiten. Die Wissenschaft spricht nicht darüber, denn sie kann noch nicht gemessen werden.

In diesen Fällen ist die Rede von der Lebenskraft, derjenigen Kraft, die jedes Leben auf unserem Planeten möglich macht. Einer Kraft, die alles entscheidet, und doch kaum erforscht ist.

Bis jetzt. Denn "Wunder der Lebenskraft" hat es sich zur Aufgabe gemacht, aufzuklären. Dieser Film beleuchtet mit emotionalen und beeindruckenden Bildern sowohl das Wunder der Kraft selbst als auch wundersame Effekte, die derjenige erleben kann, der einen deutlichen Anstieg dieser Kraft erlebt. Bis hin zu Spontanheilungen gehen die Szenen, die der Regisseur und Filmemacher Stephan Petrowitsch bei den Dreharbeiten eingefangen hat.

Im April hatte der Film im Rahmen des Cosmic Cine – Filmfestivals Weltpremiere in 5 deutschen Städten, am Tag danach in Zürich. Alle Vorstellungen waren ausverkauft oder nahezu ausverkauft. Schließlich gewann "Wunder der Lebenskraft" auch den "Cosmic Angel Audience Award", den 1. Preis in der Publikumswertung. Ein Erfolg, den sich der Regisseur nach den Zuschauerrückmeldungen erhofft, aber nicht erwartet hat.

"Wunder der Lebenskraft" hat eine Spieldauer von 90 Min. 48 Sek. und ist ab 6 Jahren freigegeben. Mehr Infos zum Film unter http://www.wunder-der-lebenskraft.de/
 
Kölsche Matinee: In der Hölle des Schweigens - Der Schriftsteller Jürgen Becker
2012
 
Ab So. 12. Juni um 11:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Christoph Felder
So. 12. Juni um 11:30 Uhr.

Ein neuer Film über den Schriftsteller Jürgen Becker von Christoph Felder Im Juli 2012 ist einer der „bedeutendsten Schriftsteller und Dichter der deutschen Gegenwartsliteratur“ (Kölner Stadt-Anzeiger) 80 Jahre alt geworden. Der imposante Schwarzweiss-Dokumentarfilm lässt die Zuschauer in einen Teil vonJürgen Beckers Seele blicken, die so vieles reflektiert und widerspiegelt. Seine psychische
Verletztheit in Kindertagen, die Sorge um heutige Politik- und
Gesellschaftsentwicklungen, seine Traurigkeit und der Sinn für Humor - es ist ein erhellender Blick in die Befindlichkeiten des Nachkriegsdeutschland. Bewusst gibt Filmemacher Christoph Felder das Wort nur dem Schriftsteller selbst - bis auf kurze Ausschnitte der damals jungen Kollegen Grass, Johnson und Enzensberger (im
Zusammenhang mit der legendären Gruppe 47). Die ZuschauerInnen sollen sich doch selbst ein Bild machen.
Der international bekannte Schriftsteller spricht über „die Hölle des Schweigens“, über„die Gedanken, Wörter und Sätze, die formuliert werden wollen“, den Prozess den das Schreiben an sich ausmacht. Wo der Kopf nicht immer weiss, was die schreibende Hand da eigentlich macht.
Dies alles zeigt Felder in ruhigen und langen Einstellungen, beginnend mit dem legendären Max Frisch-Fragebogen, der Zeit mit dem Kollegen in New York, denfotografischen Eindrücken entlang des Broadway und seiner persönlichen Auseinandersetzung mit dem Geschehenen und dem Hier und Jetzt.
Ein Film, der sich einfach die Zeit nimmt. Eine selten gewordene, authentische Nähe entsteht, die wohl auch jüngere ZuschauerInnen anspricht. Sehenswert!

Jürgen Becker erhielt u.a. den Preis der Gruppe 47, den Literaturpreis der Bayerischen
Akademie der schönen Künste, das Villa Massimo Stipendium, den Bremer Literaturpreis,
den Heinrich Böll Preis.

 
7 Göttinnen
IND D/2016
 
Ab So.19.6. 16:00 mit Gästen / Start 16.6. im Odeon
 
Regie: Pan Nalin
Freida (Sarah-Jane Dias) hat ihre besten Jugendfreundinnen zu sich nach Goa eingeladen. In der traumhaften Umgebung des indischen Küstenstaats will sie mit ihnen – zur großen Überraschung aller – ihre Hochzeit feiern.

Die Hochzeitsgesellschaft könnte unterschiedlicher kaum sein: Suranjana (Sandhya Mridul) ist eine toughe Geschäftsfrau und Mutter, Joanna (Amrit Maghera) eine aufstrebende Schauspielerin, Mad (Anushka Manchanda) eine mit dem Erfolg ringende Musikerin, Nargis (Tannishtha Chatterjee) engagierte Umweltaktivistin, und die ehemalige Spitzenstudentin Pam (Pavleen Gujral) ist inzwischen Hausfrau. Umsorgt werden alle von Freidas Hausmädchen Laxmi (Rajshri Deshpande). Zwar verrät Freida ihren erstaunten Freundinnen noch nicht, wen sie heiraten wird, zum Feiern muss sie sie aber nicht überreden. Und während alle über die Identität des Bräutigams rätseln, beginnen die sieben jungen Frauen wild und ausgelassen über Gott und die Welt zu philosophieren – über Männer, Sex und ihre Karrieren, über ihre kleinen Geheimnisse, Sehnsüchte und Ängste.

Je mehr sie dabei von sich offenbaren, desto klarer wird ihnen, dass sie alle vom Leben nicht das bekommen haben, was sie sich erhofft hatten. Eigentlich hatte ihnen die Welt offen gestanden, in einem Land, in dem Traditionen und Männer das Sagen haben, sind ihre Träume aber irgendwann auf der Strecke geblieben. Sieben Frauen, die wütend sind – und die gemeinsam Pläne schmieden, wie sie ihr bisheriges Leben ändern können. Doch sie ahnen nicht, dass ihre Gemeinschaft durch ein dramatisches Ereignis schon bald auf ganz andere Weise herausgefordert wird.

Mehr Infos zum Film unter http://www.siebengoettinnen.de/http://www.siebengoettinnen.de/
 
Die Frau mit der Kamera - Abisag Tüllmann
D/2015
 
Ab 23.06. im Odeon
 
Regie: Claudia von Alemann
Die Fotografien von Abisag Tüllmann (1935–1996) haben sich tief in unser kulturelles Gedächtnis eingebrannt. Ein langerwarteter Dokumentarfilm über Leben und Werk der vielseitigen Fotografin von ihrer langjährigen Freundin Claudia von Alemann erinnert jetzt an sie. Die Fotografien Abisag Tüllmanns auf der Kinoleinwand zu sehen ist ein Ereignis.

Die Frau mit der Kamera – das Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann ist eine berührende Biographie, ein Dokument einer außergewöhnlichen Freundschaft und ein nuancenreiches Zeitporträt. Aus Fragmenten entsteht das Bild einer Frau, die mit ihrer Kamera viele gültige Momente unserer Geschichte festgehalten hat.

Die filmische Hommage dokumentiert in mehr als 500 schwarz-weiß Fotografien – ausschließlich aufgenommen von Abisag Tüllmann selbst  – Leben, Werk und Zeitkontext der 1960er bis 1990er Jahre.
 
Claudia von Alemann begibt sich auf eine eindrucksvolle Spurensuche in der Welt der verstorbenen Freundin. Sie nähert sich ihr über Bilder und Archivdokumente, Filmausschnitte aus Filmen von Carola Benninghoven, Helke Sander, Alexander Kluge, Günther Hörmann und Ulrich Schamoni, über die Musik des Komponisten José Luis de Delás und über Briefe und Erinnerungen, wie jene der Fotografin Barbara Klemm, die ihre frühere Frankfurter Kollegin noch lebhaft vor Augen hat.
 
Wer ist Oda Jaune?
D/2016
 
Ab 23.06. im Odeon
 
Regie: Kamilla Pfeffer
Wer ist Oda Jaune? Hinter dem Künstlernamen, der ihr vorn Jörg Immendorff gegeben wurde, steckt die Bulgarin Michaela Danowska, die gallertartige Feenwesen malt, schwangere Männer, amorphe Leiber – und Zustände des Glücks: Kreaturen im Paradies, fliegende Menschen. 1979 wurde sie in Sofia geborenen. Eine wichtige Weichenstellung war ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie Meisterschülerin beim Künstler und Professor Immendorff wurde, den sie 2000 heiratete und mit dem sie eine Tochter hat, die 2001 zur Welt kam. Nach Immendorffs Tod 2007 zog Jaune zum Arbeiten und Leben nach Paris. Kamilla Pfeffer versucht in ihrem Dokumentarfilm eine Annäherung an die scheue Malerin. Während des Drehs ging Jaune immer wieder auf Abstand, verweigerte sich der Kamera. Pfeffer dokumentiert eine komplizierte Annäherung…
- Filmstarts.de
 
The Lobster - Eine unkonventionelle Liebesgeschichte
Frei ab 16 Jahren
GRC GB NL IRL F USA/2015
 
Ab 23.06. im Odeon
 
Regie: Yorgos Lanthimos
In naher Zukunft werden Singles verhaftet und in ein Hotel mit anderen alleinstehenden Menschen gesteckt. Dort haben sie 45 Tage Zeit, um einen Partner zu finden. Gelingt dies nicht, werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt und in den Wald verbannt. Nachdem David (Colin Farrell) von seiner Frau verlassen wurde, muss auch er in das Hotel ziehen und sich auf die Suche nach einer neuen Partnerin begeben. Nach vielen erfolglosen Versuchen gibt David jedoch auf und flüchtet in den Wald, wo Menschen leben, die bewusst Single bleiben wollen. Ausgerechnet dort, einem Ort, an dem jede körperliche Nähe untersagt wird, lernt er eine kurzsichtige Frau (Rachel Weisz) kennen, die seine Seelenverwandte zu sein scheint…
- Filmstarts.de

 
Kill Billy
Frei ab 6 Jahren
N S/2014
 
Ab 23.06. im Odeon
 
Regie: Gunnar Vikene
Seit mehr als 40 Jahren schuftet Harold Lunde gemeinsam mit seiner Frau Marny in seinem Möbelgeschäft ”Lunde Furniture”. Doch damit ist es schlagartig vorbei. IKEA eröffnet eine große Filiale direkt nebenan und zerstört dadurch sein Lebenswerk. Harold und Marny verlieren nicht nur ihr Geschäft, sondern auch ihr Haus an die Bank. In seiner Wut und Verzweiflung denkt Harold nur an eins: Rache. Er besorgt sich eine Pistole und startet seinen alten Saab. Er hat nur ein Ziel: Den IKEA-Gründer Ingvar Kamprad zu entführen! Entgegen aller Erwartungen gelingt der Plan - doch die Aktion nimmt schon bald eine unerwartet tragisch-komische Wendung. Mehr Infos zum Film unter http://www.killbilly-derfilm.de/
 
Lou Andreas-Salomé
D A/2016
 
Ab 30.06. im Odeon
 
Regie: Cordula Kablitz-Post

1861 in St. Petersburg geboren, begreift die junge Lou früh, dass sie als Ehefrau und Geliebte in der von Männern bestimmten Welt keine Chance hat, als Ebenbürtige zu bestehen. Der körperlichen Liebe erteilt sie fortan eine entschiedene Absage um als gleichwertig und selbstbestimmt akzeptiert zu werden. Gegen den Willen ihrer Mutter beschäftigt sie sich mit Philosophie, schreibt Gedichte und bewegt sich in den intellektuellen Kreisen. Auf ihrem Weg begegnet sie als wissenshungrige Studentin in Rom den Philosophen Paul Rée und Friedrich Nietzsche, die von dieser klugen und uneinnehmbaren Frau so fasziniert sind, dass sie ihr beide einen Heiratsantrag machen – ohne Erfolg. Doch als der junge, damals noch unbekannte Autor Rainer Maria Rilke auf der Bildfläche erscheint und die erfolgreiche Schriftstellerin mit Gedichten umwirbt, verliebt sie sich und wird seine Ratgeberin und Förderin. Zum ersten Mal lässt sie sich auf eine Affäre ein, auf die zahlreiche weitere Liebschaften folgen. Im Alter von 50 Jahren lernt sie Sigmund Freud kennen und entdeckt die Psychoanalyse für sich, beeinflusst ihrerseits aber auch den berühmten Analytiker in seinen Theorien. 1933, als sich die dunklen Wolken des Nationalsozialismus über Deutschland zusammenziehen, lebt Lou Andreas-Salomé in Göttingen. Zusammen mit dem jungen Germanisten Ernst Pfeiffer lässt sie ihr bewegtes Leben Revue passieren: Ihren Kampf um die Freiheit, ihre Errungenschaften in Philosophie, Literatur und Psychoanalyse und die späte Entdeckung der Liebe...

„Lou ist scharfsinnig wie ein Adler und mutig wie ein Löwe“

Friedrich Nietzsche über Lou Andreas-Salomé

Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/lou-andreas-salom