The Square

Ab 19.10. | Preview Mo. 16.10. 19:30 Uhr mit Hauptdarst. Claes Bang im Odeon

Regie: Ruben Östlund
Plakatmotiv "The Square"
Frei ab 12 Jahren
S D DK F / 2017
Gewinner der Goldenen Palme (Palme d'or) als Bester Film auf den Filmfestspielen von Cannes 2017.

Christian (Claes Bang) ist der smarte Kurator eines großen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist "The Square". Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Mediakampagne zu "The Square" um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken.

Prämiert mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes begibt sich THE SQUARE in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. In seiner klug inszenierten und äußerst unterhaltsamen Satire wirft Regisseur Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) brisante Fragen zum Zustand der heutigen Gesellschaft auf. Neben Hauptdarsteller Claes Bang (DIE BRÜCKE) vereint Östlund die Schauspiel-Stars Elisabeth Moss (MAD MEN) und Dominic West (THE WIRE) in seinem Ensemble.

Mehr Infos zum Film unter http://thesquare-film.de/

Blade Runner (Final Cut Version)

Ab Mi. 18.10. um 17:30 Uhr im Odeon

Regie: Ridley Scott
Plakatmotiv "Blade Runner (Final Cut Version)"
Frei ab 16 Jahren
OmU
USA / 1982
Aufgepasst! Zum ultimativen Sequel unter der Regie von Denis Villeneuve (ARRIVAL) zeigen wir Ridley Scotts BLADE RUNNER (nach dem Roman von Philip K. Dick) mit dem einzigartigen Harrison Ford in der Hauptrolle in der Final Cut-Version.

Blade Runner kehrt in Form von Ridley Scotts definitivem Final Cut (2007) mit erweiterten Szenen und noch nie veröffentlichten Spezialeffekten zurück auf die Leinwand - ein Fest fürs Auge, mit überragenden Action-Sequenzen und einem fesselnden Blick auf die Zukunft.

Fast 35 Jahre ist es her, als Ridley Scott mit BLADE RUNNER 1982 Filmgeschichte schrieb: Der heutige Kultfilm war seiner Zeit damals weit voraus, hat vor allem in visueller und musikalischer Hinsicht Maßstäbe gesetzt und zahlreiche spätere Sci-Fi-Regisseure inspiriert.

So sagt Denis Villeneuve, Regisseur des BLADE RUNNER Sequels: „Ich habe mich schon immer für Science-Fiction Filme interessiert, die eine starke visuelle Handschrift tragen und uns in einzigartige Parallelwelten entführen. BLADE RUNNER ist hier bei weitem eines der besten Werke aller Zeiten. Ridley Scott war so genial, Science-Fiction und Film Noir miteinander zu vermischen, um diese einmalige Entdeckungsreise menschlicher Existenz zu erschaffen.

Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 2019: Vier gentechnologisch hergestellte Menschen, sogenannte "Replikanten", proben den Aufstand. Sie maßen sich an, ihre auf vier Jahre festgesetzte Lebensfrist verlängern zu lassen. Ihr Pech, dass Blade Runner Deckard (Harrison Ford) auf sie angesetzt ist. Er ist ein abgebrühter Profi, wenn es darum geht, Replikanten aufzuspüren und zu vernichten. Im verregneten Los Angeles der Zukunft macht er sich auf die Jagd...
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=W_9rhPDLHWk

Daniel Hope - Der Klang des Lebens

Ab 19.10. im Odeon

Regie: Nahuel Lopez
Plakatmotiv "Daniel Hope - Der Klang des Lebens"
D CH / 2017
Daniel Hope ist einer der vielfältigsten und bedeutendsten Geiger seiner Generation. Ein international umjubelter Star, der von Beijing über Berlin bis nach New York die großen Konzertbühnen bespielt. Seine Geschichte ist die einer einzigartigen Karriere. Es ist aber auch die Geschichte von Flucht und Vertreibung, von Heimatsuche und Identitätsfindung. Und letztlich die Geschichte eines großen Happy Ends.

Für Daniel Hope ist das Jahr 2016 ein Schlüsseljahr. Ein Jahr, indem sich berufliche und persönliche Kreise schließen. Als neuer Musik Direktor des Zürcher Kammerorchesters verbindet sich für den Geigenvirtuosen der persönliche Traum, einem renommierten Ensemble seine eigene musikalische Vision mitzugeben. Für den Menschen Daniel Hope ist das Jahr 2016 aber noch viel mehr. Mit dem Umzug nach Berlin, kehrt er zurück in das Land seiner Vorfahren. Daniel Hope wird 1973 in Südafrika geboren. Seine Mutter ist Tochter deutscher Exilanten mit jüdischen Wurzeln, die vor dem NS-Regime in letzter Minute flüchten und in Südafrika eine neue Heimat finden. Der Zweig seines Vaters ist irischer Abstammung. Als Kind erlebt Hope die Apartheid hautnah. Sein Vater ist ein kritischer intellektueller Verleger, der auch schwarze Autoren veröffentlicht und letztlich mit seiner Familie vor den politischen Repressalien aus Südafrika nach England emigrieren muss. Als Daniel Hope im Alter von nur vier Jahren in London auf den weltberühmten Geiger Yehudi Menuhin trifft, ist sein weiterer Lebensweg vorherbestimmt: Er möchte Geiger werden.
Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/hope-der-klang-des-lebens-ab-19-oktober-im-kino/

Die Unsichtbaren - Wir wollen leben

Ab 26.10. im Odeon

Regie: Claus Räfle
Plakatmotiv "Die Unsichtbaren - Wir wollen leben"
Frei ab 12 Jahren
D / 2017
Unglaublich, aber wahr: Während des Zweiten Weltkriegs gelingt es einigen jungen Juden, in der Anonymität Berlins unsichtbar zu werden.

 Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden. Oft ist es pures Glück und ihre jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem gefürchteten Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben dutzender anderer Verfolgter zu retten versucht. Die junge Hanny Lévy blondiert sich die Haare, um als scheinbare Arierin unerkannt über den Ku’damm spazieren zu können. Eugen Friede verteilt nachts im Widerstand Flugblätter. Tagsüber versteckt er sich in der Uniform der Hitlerjugend und im Schoße einer deutschen Familie. Und schließlich ist da noch Ruth Gumpel, die als Kriegswitwe getarnt, NS-Offizieren Schwarzmarkt-Delikatessen serviert. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein...

DIE UNSICHTBAREN ist ein außergewöhnliches Drama, dessen Drehbuch auf Interviews basiert, die Regisseur Claus Räfle und Ko-Autorin Alejandra López mit Zeitzeugen geführt und in ihren Film integriert haben. Sie erzählen die spannende und hoch emotionale Geschichte dieser wagemutigen Helden und widmen sich damit einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=IyECKXy80Uw

Hokusai: Beyond the Great Wave

Ab 29.10. 11:30h im Odeon

Plakatmotiv "Hokusai: Beyond the Great Wave"
OmU
GB / 2017
So., 29.10. um 11:30 Uhr

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt


Das faszinierende Kino-Event "British Museum presents: Hokusai" dokumentiert und gewährt exklusive Einblicke in die derzeit stattfindende britische Ausstellung "Hokusai - Beyond the Great Wave". Der Film, welcher in Japan und England gedreht wurde, konzentriert sich auf Hokusais Werke und sein Leben in der Metropole Edo, dem heutigen Tokio.  Die Dokumentation wirft ein besonderes Licht auf seinen persönlichen Drang nach Perfektion und zeigt, weshalb Hokusai andere Künstler, wie Monet oder Van Gogh, inspirierte und mittlerweile als Vater des Manga gilt. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=CoPsWTUzLuk

Home is not a place

Ab Mi. 01.11. um 20:30 Uhr zu Gast Regisseurs Pavel Schnabel im Odeon

Regie: Pavel Schnabel
Plakatmotiv "Home is not a place"
D / 2015
Ein Film über das Zuhause-sein, das nichts mit einem Ort zu tun hat: Zuhause-sein mit anderen, Zuhause-sein in der Welt, Zuhause-sein im Theater. Pavel Schnabel begleitet in „HOME IS NOT A PLACE“ die Künstler des Frankfurter Straßentheaters „antagon“ durch eine spannende und spannungsreiche Saison.

Schauspieler und Tänzer aus aller Welt finden zusammen, finden ein Zuhause auf Zeit, oder finden es nicht. Manche verlieren ihr Herz, manche verlieren die Nerven. Immer gemeinsam, nie allein, und immer der Kritik ausgesetzt. Manche fügen sich ein und wachsen; aber man kann auch völlig verloren gehen, mitten unter Menschen…

Menschen voller Ideen und Phantasien treffen hier aufeinander. Menschen, die von der Freude am Theater beseelt und getrieben sind. Zu Beginn improvisieren, lachen, und experimentieren Madá, Anna, Nazli, und die anderen noch. Mit der Zeit ordnen Sie Ihre Kreativität den Stücken, die sie einstudieren, unter. Am Ende muss alles sekundengenau funktionieren. Jede Bewegung und jeder Handgriff muss sitzen – taktgenau. Denn es sind schwindelerregende, ja halsbrecherische Szenen, die das Theater zeigt. Riesige Stelzen, monströse Aufhäng-Vorrichtungen, Kostüme, die aus Träumen gemacht sind, Feuer und treibende Rhythmen: Das alles verschmilzt in unheimlicher Perfektion zu einer Show, die einem den Atem nimmt. „antagon“ erzeugt Schwindel.

 Pavel Schnabel spürt den Hoffnungen, Vorstellungen und Zielen der Künstler nach. Ihren Auseinandersetzungen mit den Anderen und mit sich selbst. Und ihrer Lust am Theater! Er folgt der Gruppe in ihre Wagenburg im Frankfurter Osten, einem Ort, an dem Tag für Tag unzählige Züge vorbeirasen. Einem vergessen wirkenden Ort, der im Frühjahr zum Leben erblüht. In wohlorganisiertem Chaos wird gelebt, getanzt und gespielt. Ein eigener Bauwagen ist der einzige Rückzugsort, den jeder der Künstler hat. Ansonsten gilt es stets, seinen Platz zu finden. In der Gruppe, auf der Bühne, im Leben.

Was macht das enge Zusammenleben und Zusammenarbeiten mit Madá, Anna, Nazli, und den anderen? Wie schaffen sie es, die Person zu bleiben, die sie sind, und doch anders zu werden?

 Wie schaffen sie es, im ständigen bunten Treiben Zuhause zu sein?

Mehr Infos zum Film unter http://www.home-is-not-a-place.com/de/

Lady Macbeth

Ab 02.11. im Odeon

Regie: William Oldroyd
Plakatmotiv "Lady Macbeth"
Frei ab 12 Jahren
GB / 2017
England, 1856. Die schöne Katherine wird mit einem verbitterten und deutlich älteren Mann verheiratet. Die Ehe ist herzlos und die neue Familie betrachtet sie als unerwünschte Bürde. In diesem Umfeld vereinsamt die lebenshungrige junge Frau zusehends. Als ihr Mann zu einer längeren Reise aufbricht und sie allein zurücklässt, erwacht Katherine aus ihrer Lethargie. Sie beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit einem rebellischen Gutsarbeiter und ist schon bald nicht mehr bereit, ihr neu gewonnenes Glück wieder loszulassen. Ihr Ehemann kehrt schließlich zurück und entdeckt das Geheimnis seiner Frau. Doch Katherine ist wie verwandelt. Sie wird sich niemandem mehr unterwerfen und sie schreckt vor nichts zurück, um das zu bekommen, was sie begehrt...

Intensiv, elektrisierend und hochspannend - so hat man eine radikal liebende Frau schon lange nicht mehr im Kino gesehen. In William Oldroyds messerscharf geschliffenem Liebesdrama LADY MACBETH zeigt uns die wunderbare Florence Pugh in der Titelrolle, was starker Wille wirklich ist. Mit dieser furiosen Frauenfigur entsteht in meisterhaft arrangierten Tableaus eine hochkonzentrierte Dramatik, die diesen Film so schnell nicht wieder vergessen lässt. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=oOyz8wC57b4

Seniorentreff im Kino

Ab Mi. 08.11. um 14:30 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Seniorentreff im Kino"
Frei ab 6 Jahren
2017
Nächster Termin:

Mittwoch, 08.11. um 14:30 Uhr
Preview: The Big Sick
Eintritt: 4 €


Kumail (Kumail Nanjiani) bemüht sich verzweifelt um eine Karriere als Stand-up-Comedian, während er die Miete für sein spartanisches Chicagoer WG-Zimmer als Teilzeit-Uber-Fahrer verdient. Wenn er nicht auf der Bühne steht oder im Auto sitzt, verbringt er die Zeit mit seiner Familie, die von Pakistan nach Amerika kam, als er noch ein Kind war. Alle Nanjianis leben seit jeher in arrangierten Ehen und erwarten von Kumail dasselbe. So präsentieren ihm seine Eltern jedes Mal, wenn er zum Essen kommt, eine neue pakistanische Heiratskandidatin, die „ganz zufällig“ vorbeigekommen ist – mit Lebenslauf und Foto im Gepäck. Doch die elterlichen Traditionen und Ansichten ergeben für Kumail keinen Sinn – schließlich ist er Amerikaner! Um seine Familie nicht zu verletzen, führt er eine Art Doppelleben: Während seine Eltern dem Glauben verhaften, er sei ein guter pakistanischer Sohn, schaut er sich lieber lustige Videos auf YouTube an anstatt zu beten und trifft sich ziellos mit Frauen, die er sich selbst aussucht, während er die „Bewerbungen“ der pakistanischen Frauen zu seinen „(E)X-Akten“ legt.
Mehr Infos zum Film unter http://www.weltkino.de/film/kino/meine_zeit_mit_emily-the_big_sick

Suburbicon

Ab 09.11. im Odeon

Regie: George Clooney
Plakatmotiv "Suburbicon"
USA / 2017
Willkommen im sonnigen Suburbicon, einer Vorstadtgemeinde mit immerwährend glücklichen und jungen Familien mitten im Herzen von Amerika. Mit seinen erschwinglichen Häusern und gepflegten Rasenflächen ist Suburbicon in den 1950er Jahren die idyllische Postkarten-Antwort auf den amerikanischen Traum. Das Leben der Familie Lodge, die ein wichtiger Pfeiler der Gemeinde ist, wird eines Tages auf den Kopf gestellt, als ein Einbruch in ihrem Haus eskaliert und zum Tod der Mutter führt. Die Lodges geraten in einen Strudel ungewöhnlicher und höchst verdächtiger Ereignisse, der sie immer tiefer in ein Netz von Verrat und Erpressung hineinzieht. Der junge Nicky Lodge versucht währenddessen mit dem Verlust seiner Mutter klarzukommen und die seltsamen egoistischen Machenschaften der Erwachsenen zu verstehen. Doch seine Neugierde behindert die Versuche seines Vaters eine neue Familienordnung herzustellen. Während das Chaos, das im Zuhause der Lodges immer weiter um sich greift, nach außen hin unbemerkt bleibt, gerät die Gemeinde zunehmend zu einem wütenden Mob: Der Grund dafür ist die erste farbige Familie, die soeben in die Nachbarschaft zieht... Mehr Infos zum Film unter http://www.suburbicon-film.de/trailer/

Auf Ediths Spuren

Ab 09.11. im Odeon

Regie: Peter Stephan Jungk
Plakatmotiv "Auf Ediths Spuren"
D RUS GB AUT / 2017
Edith Tudor-Hart, eine mutige Frau mit einer Mission.
Ein Film über eine Spionin, Fotografin und die Entdeckung eines Familiengeheimnisses. Edith Tudor-Hart rekrutierte einen der wichtigsten Spione des 20. Jahrhunderts. 1908 in Wien geboren, war die jüdische Großtante des Regisseurs Peter Stephan Jungk unter anderem Kommunistin, Montessori-Kindergärtnerin, Bauhaus-Schülerin und eine erfolgreiche Spionin des sowjetischen Geheimdienstes KGB.
Mehr Infos zum Film unter http://www.trackingedith.com/trailer/

Die Welt sehen

Ab 09.11. im Odeon

Regie: Delphine Coulin und Muriel Coulin
Plakatmotiv "Die Welt sehen"
Frei ab 12 Jahren
F GR / 2016
Zwei jun­ge Sol­da­tin­nen, Auro­re und Mari­ne, kom­men von ihrem Ein­satz aus Afgha­ni­stan zurück. Mit ihrer Trup­pe ver­brin­gen sie drei Tage in einem Fünf-Sterne-Hotel auf Zypern. Hier, inmit­ten von Tou­ris­ten, sol­len sie ler­nen, das Erleb­te hin­ter sich zu las­sen. Im Militärjargon: »Dekom­pres­si­on«. Doch so leicht ist es nicht, den Krieg zu vergessen.

»Was sieht man im Krieg? Gar nichts. Ers­tens, weil im Camp über lan­ge Stre­cken kei­ne Kampf­hand­lun­gen statt­fin­den. Zwei­tens, weil man während des Kamp­fes überhaupt nichts sieht – man kämpft um sein Leben. Und schließ­lich, weil jeder aus sei­ner eige­nen Per­spek­ti­ve sieht, was geschieht, also nur eine par­ti­el­le Sicht der Realität. Während der »Dekom­pres­si­on« neh­men Auro­re und Mari­ne an Ein­satz­nach­be­spre­chun­gen teil, nach denen sie anders darüber den­ken wer­den, was sie gese­hen haben. Die Psycholog*innen ver­wen­den Virtual-Reality-Videotechnologie, die die Erleb­nis­se der Soldat*innen in Echt­zeit bebil­dert. Das Ziel ist, dass sie sich durch Wor­te und Bil­der von ihren schmerz­haf­ten Erin­ner­ung­en distan­zie­ren können. (…) Es ist unmöglich – und viel­leicht auch nicht wünschenswert – den Krieg zu ver­ges­sen, die­se Krie­ge, an denen wir direkt oder aus der Distanz betei­ligt waren. Wir wer­den täglich dar­an erin­nert. In Voir du pays geht es um die­se Fra­ge: Wie kann man überhaupt sein Leben bewältigen, wenn man sol­che Gewalt erlebt hat?« Mehr Infos zum Film unter https://fsk-kino.peripherfilm.de/peripher-filmverleih/die-welt-sehen/

Kölsche Matinée: TV-Aufzeichung der Stunksitzung 2017

Ab So., 12.11. um 11:30 Uhr. im Odeon

Plakatmotiv "Kölsche Matinée: TV-Aufzeichung der Stunksitzung 2017"
D / 2017
TV-Aufzeichung der Stunksitzung 2017
Die Stunker und Köbes Underground (Eine Aufzeichnung des WDR)
in der "Kölschen Filmmatinée" am So., den 12.11.2017 um 11:30 Uhr.
 
Karten zu 7,50 Euro
täglich ab 16 Uhr unter 0221 - 31 31 10
oder an der Kinokasse
im Odeon-Kino, Severinstrasse 81, 50678 Köln

The Big Sick

Ab 16.11. im Odeon

Regie: Michael Showalter
Plakatmotiv "The Big Sick"
USA / 2017
Kumail (Kumail Nanjiani) bemüht sich verzweifelt um eine Karriere als Stand-up-Comedian, während er die Miete für sein spartanisches Chicagoer WG-Zimmer als Teilzeit-Uber-Fahrer verdient. Wenn er nicht auf der Bühne steht oder im Auto sitzt, verbringt er die Zeit mit seiner Familie, die von Pakistan nach Amerika kam, als er noch ein Kind war. Alle Nanjianis leben seit jeher in arrangierten Ehen und erwarten von Kumail dasselbe. So präsentieren ihm seine Eltern jedes Mal, wenn er zum Essen kommt, eine neue pakistanische Heiratskandidatin, die „ganz zufällig“ vorbeigekommen ist – mit Lebenslauf und Foto im Gepäck. Doch die elterlichen Traditionen und Ansichten ergeben für Kumail keinen Sinn – schließlich ist er Amerikaner! Um seine Familie nicht zu verletzen, führt er eine Art Doppelleben: Während seine Eltern dem Glauben verhaften, er sei ein guter pakistanischer Sohn, schaut er sich lieber lustige Videos auf YouTube an anstatt zu beten und trifft sich ziellos mit Frauen, die er sich selbst aussucht, während er die „Bewerbungen“ der pakistanischen Frauen zu seinen „(E)X-Akten“ legt. Mehr Infos zum Film unter http://www.weltkino.de/film/kino/meine_zeit_mit_emily-the_big_sick

Wer war Hitler

Ab 16.11. im Odeon

Regie: Hermann Pölking
Plakatmotiv "Wer war Hitler"
Frei ab 12 Jahren
D / 2017
Nicht erst seit Hitlers Tod wurde zahllos versucht, sich dem Mann aus Braunau in Oberösterreich anzunähern und das „Phänomen“ Adolf Hitler zu erklären. So aber ist seine Biografie noch nie erzählt worden: In dem Dokumentarfilm WER WAR HITLER kommen neben knappen Verortungen durch eine Sprecherin ausschließlich Zeitgenossen und Hitler selbst zu Wort: keine Interviews, kein Reenactment, keine Erklärgrafiken und technischen Spielereien. Die Aussagen aus Tagebüchern, Briefen, Reden und Autobiographien werden mit neuem, vielfach unveröffentlichtem Archivmaterial montiert. Hitlers Leben und Wirken spiegelt sich so auf einmalige Weise im Gesellschaftsbild der Jahre 1889 bis 1945. Mehr Infos zum Film unter http://wer-war-hitler.de/

Human Flow

Ab 16.11. im Odeon

Regie: Ai Weiwei
Plakatmotiv "Human Flow"
USA / 2017
Rund um die Welt sind derzeit mehr als 65 Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um vor Hunger, Klimawandel und Krieg zu fliehen. HUMAN FLOW ist eine epische filmische Reise des international renommierten Künstlers Ai Weiwei, in der er dieser gewaltigen Völkerwanderung ein bildgewaltiges und eindrucksvolles Gesicht gibt. Der Dokumentarfilm beleuchtet das erschütternde Ausmaß dieser Bewegung ebenso wie ihre zutiefst persönlichen Auswirkungen auf den Einzelnen.

Im Verlauf eines ereignisreichen Jahres folgt der Film einer Reihe von bewegenden Geschichten von Menschen rund um die Welt durch 23 Länder, u.a. Afghanistan, Bangladesch, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Irak, Israel, Italien, Kenia, Mexiko und Türkei. HUMAN FLOW begleitet die Menschen auf ihrer verzweifelten Suche nach Sicherheit, Schutz und Gerechtigkeit: von überfüllten Camps über lebensgefährliche Meeresüberquerungen zu von Stacheldraht bewehrten Grenzen; von Vertreibung und Desillusionierung zu Mut, Ausdauer und Anpassung; von der quälenden Erinnerung an das zurückgelassene Leben zu unsicheren Zukunftsaussichten. HUMAN FLOW erscheint in einer kritischen Zeit, in der Toleranz, Mitgefühl und Vertrauen mehr denn je gebraucht werden. Der eindringliche Film ist ein Zeugnis für die Unantastbarkeit der menschlichen Würde und wirft eine der Fragen auf, die prägend für dieses Jahrhundert sein werden: Wird unsere globale Gesellschaft es schaffen, sich von Furcht, Isolation und Eigennutz zu lösen und einen Weg der Offenheit, Freiheit und des Respekts für Menschlichkeit einschlagen? Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=V1wMLm4g4jI

Cinepänz - 28. Kölner Kinderfilmfest

Ab 18.11. - 26.11. im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Cinepänz - 28. Kölner Kinderfilmfest"
D / 2016
Das 28. Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ findet in der Zeit vom 18. bis 26. November 2017 statt. Auf dem Programm stehen zehn spannende und unterhaltsame Premierenfilme sowie ein interessantes Panorama-Programm. Darüber hinaus gibt es ein breites Repertoireprogramm, das von den eelf beteiligten Bürger- und Jugendzentren getragen wird. In diesem Jahr steht dieses Programm unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark". Insgesamt werden rund 50 Filme in 150 Vorführungen zu sehen sein. Zahlreiche Mitmachaktionen und Workshops ergänzen das Angebot. Gute Unterhaltung!

Anmeldung unter info@jfc.info oder telefonisch unter 0221 - 130 56 150.

Darüber hinaus bietet das Kölner Kinderfilmfest Cinepänz eine Filmreihe mit entwicklungspolitischen Themen an. Mit den Filmen soll vor allem nach den Ursachen für die Flucht so vieler Menschen nach Deutschland gesucht werden. Mehr Infos zum Film unter http://www.cinepaenz.de/

Aus dem Nichts

Ab 23.11. im Odeon

Regie: Fatih Akın
Plakatmotiv "Aus dem Nichts"
Frei ab 16 Jahren
D / 2017
Der neue Film von Fatih Akın mit Diane Kruger.
Ausgezeichnet auf den Filmfestspielen von Cannes 2017:
Beste Darstellerin (Diane Kruger)


Aus dem Nichts zerbricht Katjas Leben: Ihr Mann und ihr Sohn sterben bei einem Bombenanschlag. Die Polizei fasst zwei Verdächtige: Ein junges Neo-Nazi-Paar. Katja will Gerechtigkeit - für sie gibt es keine Alternative. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=5lZjdd58Myo

Manifesto

Ab Mi. 29.11. um 18:30 Uhr im Odeon

Regie: Julian Rosefeldt
Plakatmotiv "Manifesto"
D AUS / 2015
Von der Nachrichtensprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-Art bis hin zu Dogma 95: In MANIFESTO ist die zweifache Oscar®-Gewinnerin Cate Blanchett in zwölf unvergesslichen Episoden zu sehen, die allesamt Manifeste verschiedener Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts behandeln. Unter der Regie des renommierten Film- und Videokünstlers Julian Rosefeldt brilliert eine chamäleonhafte Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemäßen Weckruf verwebt Rosefeldt geschickt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte.

MANIFESTO greift auf die Texte von Futuristen, Dadaisten, Fluxus-Künstlern, Suprematisten, Situationisten und anderer Künstlergruppen zurück, ebenso wie auf die Überlegungen einzelner Künstler, Architekten, Tänzer und Filmemacher. Rosefeldt hat diese Manifeste bearbeitet, in zwölf brillanten Collagen neu zusammengefügt und so die Ideen von Claes Oldenburg, Yvonne Rainer, Kazimir Malevich, André Breton, Sturtevant, Sol LeWitt, Jim Jarmusch und vielen mehr miteinander verwoben.

Blanchett präsentiert diese “neuen” Manifeste in Gestalt der von ihr verkörperten Persönlichkeiten, darunter eine Lehrerin, eine Puppenspielerin, eine Fabrikarbeiterin und ein Obdachloser.

Mehr Infos zum Film unter https://dcmworld.com/portfolio/manifesto/

Zeit für Stille

Ab 30.11. im Odeon

Regie: Patrick Shen
Plakatmotiv "Zeit für Stille"
USA BE CH D JP GB / 2016
ZEIT für STILLE erforscht auf meditative Weise unsere Beziehung zu Stille, Geräuschen und dem Einfluss von Lärm auf unser Leben.
Nach einer Hommage an John Cages bahnbrechende Komposition 4’33 nimmt uns dieser Film mit auf eine faszinierende filmische Reise um die Welt: Von einer traditionellen Teezeremonie in Kyoto auf die Straßen der lautesten Stadt der Welt, Mumbai, während der wilden Festzeit. Der Film regt dazu an, Stille zu erfahren und die Wunder unserer Welt wahrzunehmen.

“Reich an wundervollen, fast surrealen Bildern, die man vielleicht in einem Terrence-Malick-Film erwarten würde (…) Dieser Film erzählt nicht nur eine Geschichte, er zeigt uns, dass Schönheit sich in allem, wirklich allem findet, das in Stille getaucht ist.” - The Huffington Post Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/zeitfuerstille/

Kölsche Matinée: Auf der Suche nach Baargeld

Ab Sa., 02. Dez. um 12 Uhr im Odeon

Regie: Claus Ferdinand Siegfried
Plakatmotiv "Kölsche Matinée: Auf der Suche nach Baargeld"
Frei ab 12 Jahren
D / 1983

Samstag, 2. Dezember um 12 Uhr

In diesem Jahr jährt sich der Todestag des Kölner Dadaisten Johannes Theodor Baargeld (1892 - 1927) zum 90. Mal und der Geburtstag zum 125 Mal. Dies nimmt das Odeon-Kino (Severinstraße 81) zum Anlass, am Samstag, dem 2. Dezember 2017, beginnend um 12 Uhr, in seiner „Kölschen Filmmatinée“ an den Zentro-Dada zu erinnern. Gezeigt  wird Walter Vitts WDR-Film aus dem Jahre 1983 „Auf der Suche nach Baargeld“, Regie Claus Ferdinand Siegfried.

Walter Vitt sagt zu seinem nunmehr bald 35 Jahre alten Film: "Damals haben viele Leute den Fernseher eingeschaltet, weil sie dachten, Tipps zu bekommen, wie sie ihr Geld am besten anlegen könnten – und sie blieben 'auf Sendung', obwohl sich bald zeigte, dass sie einen Kulturkrimi zu sehen bekamen“, erzählt Walter Vitt.
 
„Auf der Suche nach Baargeld“, der WDR-Film von 1983, ist das, was man einen Kultur-Krimi nennen könnte. Johannes Theodor Baargeld, neben Max Ernst und Hans Arp nach dem 1. Weltkrieg die zentrale Figur des Kölner Dadaismus, geriet nach seinem frühen Bergtod 1927 fast in Vergessenheit. Walter Vitt nahm sich der schillernden Figur in seinem Recherche-Film an und brachte den „Zentro-Dada“ und dessen knappes, zu großen Teilen verschollenes Werk in die Kunstgeschichte ein.

Der WDR wiederholte den 83 Minuten langen Film 1989 in einer gekürzten Fassung (45 Min.) BR ALPHA hat ihn später in Langfassung gezeigt.

Exhibition on Screen - Staffel 5

Ab Januar im Odeon

Regie: Phil Grabsky
GB / 2018
Die fünfte und neueste Staffel von Exhibition on Screen:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt

Die Filme der letzten vier Staffeln von EXHIBITION ON SCREEN wurden weltweit von über einer Million Menschen gesehen und in 55 Ländern gezeigt. EXHIBITION ON SCREEN produziert marktführend Filme von den erfolgreichsten Kunstveranstaltungen aus Galerien auf der ganzen Welt in den Kinos. Verknüpft mit Künstlerbiografien und exklusiven Einblicken hinter die Kulissen der Galerien sind die Filme nicht nur informativ und verständlich, sondern auch sehr unterhaltsam. Gefilmt für die große Leinwand, offenbaren sie eindringliche, cineastische Reisen durch die beliebtesten Kunstwerke der Geschichte und ihren Schöpfern.

DAVID HOCKNEY  IN DER ROYAL ACADEMY OF ARTS:
Ein größeres Bild 2012  &  82 Portraits und ein Stillleben 2016

So., 21.01. um 11:30 Uhr
Mi., 24.01. um 17 Uhr

Weithin als einer der populärsten und angesehensten britischen Künstler bekannt, ist David Hockney eine globale Sensation mit Ausstellungen unter anderem in London, New York, Paris, die weltweit Millionen von Besuchern anziehen. Auch mit 90 Jahren zeigt Hockney keinerlei Anzeichen kürzertreten zu wollen oder die ihm zu eigene Kühnheit zu verlieren.
DAVID HOCKNEY  IN DER ROYAL ACADEMY OF ARTS: Ein größeres Bild 2012  &  82 Portraits und ein Stillleben 2016
In sehr persönlichen Interviews zeigt der Film eine so noch nie zuvor gesehene Seite von Hockney und folgt dabei zwei äußerst erfolgreiche Ausstellungen, die in den Jahren 2012 und 2016 in der Royal Academy of Arts in London stattfanden. Regisseur Phil Grabsky erhielt exklusive Einblicke, um dieses cineastische Fest eines Meisters der Kreativität im 21. Jahrhundert erschaffen zu können.'

CÉZANNE PORTRAITS EINES LEBENS
Aus der National Portrait Gallery London, Musée d’Orsay Paris  & National Gallery of Art Washington DC

So., 18.03. um 11:30
Mi., 21.03. um 17 Uhr

EOS freut sich sehr, die populärste Ausstellung des Jahres 2017 zu präsentieren. Der Portrait-Werke Paul Cézannes gewidmet, eröffnet die im Film gezeigte Ausstellung in Paris, bevor sie nach London und im Anschluss nach Washington reist. Man kann die Kunst des 20. Jahrhunderts nicht ausreichend würdigen, ohne die Bedeutung und das Genie Paul Cézannes zu verstehen. Mit Hilfe von Interviews renommierter Kuratoren und Experten der National Portrait
Gallery London, dem MoMa New York, der National Gallery of Art Washington und dem Musée d’Orsay Paris sowie der Korrespondenz des Künstlers selbst, nimmt der Film das Publikum mit auf eine Reise jenseits der Ausstellung. Wir besuchen die Orte, an denen Cézanne lebte und arbeitete und beleuchten einen Künstler, der sicherlich einer der am wenigsten bekannten Impressionisten ist – bis jetzt. Gefilmt wurde in Paris, London, Washington und dem Süden Frankreichs.

CANALETTO UND DIE KUNST VON VENEDIG
Basierend auf der Ausstellung in der Queen’s Gallery,
Buckingham Palace

So. 22.04. um 11:30 Uhr
Mi. 25.04. um 17 Uhr
Aus einer der weltgrößten Kunstsammlungen heraus entsteht die beeindruckende Geschichte von Canaletto und der Stadt, die er durch seine Kunst mit Millionen Menschen teilte. Der Film bietet dem Zuschauer nicht nur einen exklusiven Zugang zu der mit Spannung erwarteten Ausstellung in der Queen’s Gallery, er öffnet auch die Türen zu Londons Buckingham Palace und Windsor Castle. Er nimmt den Zuschauer zudem mit an die Plätze und durch die Kanäle Venedigs, denen Canaletto mit seiner Kunst Unsterblichkeit verlieh. Expertenkommentare und die einzigartigen Einblicke von Kuratoren der Royal Collection, offenbaren die verblüffende Geschichte, wie Canalettos Werk einen Ehrenplatz in der privaten Galerie der Queen erhielt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=af_JPpzRfdY