Zum Glück Deutschland – Ein anderer Blick auf unser Land

Ab So. 30.04. um 17 Uhr im Odeon

Regie: WDR
Plakatmotiv "Zum Glück Deutschland – Ein anderer Blick auf unser Land"
D / 2017
So. 30.04. um 17 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Luzia Schmid und Claudia Roth.

Schon zum zweiten Mal wurde Deutschland in einer Umfrage der BBC zum beliebtesten Land der Welt gewählt – zur großen Überraschung vieler Deutscher. Jahrzehntelang galt Deutschland bei den Deutschen als nicht besonders liebenswert. Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust machten uns international zum Außenseiter. Selbst nachdem der Weg zurück in die internationale Gemeinschaft gefunden war, fiel es vielen Deutschen schwer, das eigene Land zu lieben. So mancher hoffte im Ausland, nicht als Deutscher erkannt zu werden, wollte besonders weltgewandt sein. Deutsches Liedgut, Patriotismus, der Rhein – vor lauter Angst, als „Spießer“ zu gelten, merkten wir nicht, dass Deutschland plötzlich „in“ ist: Spanier, Dänen, Griechen, Iraner, Syrer, sogar Amerikaner suchen bei uns eine neue Zukunft. Demokratie, gute Wirtschaft, grundsolides System – das haben andere Länder auch. Warum dann ausgerechnet Deutschland?

Fighter

Ab Mi. 3. Mai um 20:00 Uhr im Odeon

Regie: Susanne Binninger
Plakatmotiv "Fighter"
OmU
D / 2017
NRW-Premiere: Mittwoch, 3. Mai um 20:00 Uhr.
In Anwesenheit der Regisseurin Susanne Binninger, der Protagonisten Andreas Kraniotakes und Lom ali Leon Eskijew, sowie der Produzenten und Teammitglieder.


Sie kämpfen im Käfig. Weil sie es wollen, und weil andere das sehen wollen. Andreas Kraniotakes, Khalid Taha und Lom Ali Eskijew sind Profis in Mixed Martial Arts (MMA). Sie prügeln sich im Zweikampf, auf offener Bühne, mit allen erlaubten Mitteln. Sie gehen an Grenzen, und überscheiten sie; die ihres Körpers, gesellschaftliche Regeln, moralische Tabus. Damit verbunden sind extreme Gefühlszustände; bei den Kämpfern, ihren Unterstützern und Fans, aber auch bei den Gegnern. MMA wird in Deutschland kontrovers diskutiert, die Debatte ist emotional aufgeladen. Aber die Kämpfer wollen als Sportler anerkannt werden; dafür trainieren sie hart, und leben asketisch. Kraniotakes, Taha und Eskijew sind moderne Gladiatoren; sie dürfen nicht altern, sich nicht verletzen – und eigentlich auch nicht verlieren. Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/fighter/

Trude-Herr-Festwochen

Ab 04.-28. Mai. im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Trude-Herr-Festwochen"
D / 2017
Liebe Freunde der "Kölschen Filmmatinée",

im Mai 2017 feiern wir im Vringsveedel  "Trude-Herr-Fest-Wochen"!
Trude Herr, die große Schauspielerin, Sängerin, Autorin und Komikerin, die "Duse vom Rhein" (Jürgen Flimm) wäre am 4.Mai 2017 - 90 Jahre alt geworden.
Wir feiern mit aussergewöhnlichen Filmen im ODEON-Lichtspieltheater, dem ehm. Trude-Herr-Theater im Vringsveedel.

Wir zeigen 2 Theaterstücke und 2 Filme - ein Wiedersehen mit Trude Herr, dem legendären Hans Künster, Hans Fischer und auch Charlie Niedeck, dem unvergessenen Spaßvogel am Kontrabass des Eilemann Trio.

Sonntag, den 28.05.2017, um 11:30 Uhr:

Auftakt zur Session
Eine karnavalästerische Klamotteske
WDR 1982 | 45 Min.
Mit Trude Herr, Hans Künster, Hans Fischer

Der Präsident eines Karnevalsvereins treibt es (fast) mit einem Funkemariechen auf seinem Ehebett. Seine Ehefrau kommt nach Hause. Er versteckt die Liebhaberin unter dem Bett und entfernt sich.
Nun versucht die Ehefrau im Schlafzimmer ihren Liebhaber, einen Offizier der Prinzengarde, zu verführen (was auch nicht zustande kommt, weil diesem Schnapstrinken wichtiger ist). Sie hört den
Ehemann zurückkommen und versteckt den Liebhaber auch unter dem Ehebett………………………

sowie

Aus der Reihe "Geschichten aus der Heimat"
Das Sonderangebot (Die Tankstellenbesetzung)
WDR 1984 | 19 Min.
Mit Trude Herr, Charlie Niedeck (Bassist des Eilemann-Trio), Hans Fischer(Ensemblemitglied des Theater im Vringsveedel).

Der Kölner Tankstellenbesitzer Ludwig Metzmacher reist zu seiner Tochter, völlig entnervt von seinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Als seine Stammtischbrüder feststellen, daß er vergessen hat, seine Tankstelle abzuschließen, wissen die sich diesen Umstand clever zunutze zu machen.
___________________________________________________________

Sonntag, den 14.05, um 11:30 Uhr:

Frankensteins Schwiegermutter

WDR 1983 | 100 Min.

Die 75jährige Gloria Gleuel, die einst auf der Kirmes bei Viktor Frankenstein die Dame ohne Unterleib spielte und wegen Schwangerschaft entlassen wurde, hört, dass Frankenstein als reicher Mann in Köln ist und eine Schönheitsfarm zu eröffnen gedenkt. Also sucht sie ihn mit ihrer schönen, aber dummen Tochter auf und erfährt, dass er eine Verjüngungsmaschine erfunden hat. Gloria wittert sofort unerhörte Möglichkeiten…………………….

___________________________________________________________

Und am Donnerstag, den 4. Mai, an Trudes 90. Geburtstag,
um 19:30 Uhr zeigen wir den "Trude-Klassiker"
SCHEIDUNG AUF KÖLSCH

WDR 1981 | 138 Min.
Mit Trude Herr, Hans Künster, Josef Tratnik, Anita Riotte, Richard Peau und Bärbel Schöller

Die Handlung spielt im Herrenzimmer eines Miederwarengeschäftes. Katharina Engel ist die Inhaberin des gut laufenden Miederwarengeschäfts "Wohlform". Als ihr Ehemann Hubert, ein biederer Beamter, unter Verdacht gerät, sie zu betrügen, steht ihre heile Welt auf dem Kopf. Kurzerhand engagiert sie einen Privatdetektiv, um sich Gewissheit zu verschaffen. Dieser ist jedoch weniger an Fakten als an Katharinas Geld interessiert und spannt sowohl deren Angestellte Lisa, den Fensterputzer Herrn Salewsky als auch Katharinas biedere Freundin Adele ohne deren Wissen für seine Zwecke ein. Adele wiederum sieht auf einmal überall fremde Männer und vermutet, dass gar nicht Hubert, sondern Katharina selbst die Ehebrecherin ist. Nach einer Berg- und Talfahrt der Gefühle steht am Ende nur noch die Frage: "Von wem ist das Kind?".
Et kütt, wie ett kütt, aber - et hätt auch noch immer jot jejange.

Hiernach gehen wir locker auf mehr als ein Kölsch zu Alexander Manek "Zum alten Brauhaus" auf der Severinstrasse 51 und stoßen auf Trudes Geburtstag an.

Expedition Happiness

Ab Do. 04.+ So. 07.+Mi. 10.05. um 21.00 Uhr im Odeon

Regie: Felix Starck
Plakatmotiv "Expedition Happiness"
D / 2017
Mit seiner Fahrrad-Dokumentation „Pedal The World“ wurde er berühmt, nun geht Felix Starck erneut auf Reisen und hält seinen Trip als Dokumentation fest. Doch anstatt auf zwei Rädern mit Leichtmetallfelgen geht es in „Expedition Happiness“ dieses Mal in einem 13 Meter langen und 18 Tonnen schweren Schulbus auf Tour, den Starck und seine Freundin Selima Taibi eigens für die Reise zu einer Art Wohnmobil umgebaut haben. Nachdem sie gemeinsam mit Berner Sennenhund Rudi einmal quer durch Kanada gereist sind, wollen sie nun den amerikanischen Kontinent vom höchsten Norden bis zum südlichsten Zipfel hinunterfahren – von Alaska bis Argentinien soll die neue Reise mit dem umgebauten Schulbus gehen. Unterwegs führte Starck ein Videotagebuch über die erlebten Abenteuer, aus dem er dann diese Dokumentation zusammenschnitt. - Filmstarts.de
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=UTxVcNu8Yjg

Sondervorstellung: Einsamkeit und Sex und Mitleid

Ab So. 07.05. im Odeon

Regie: Lars Montag
Plakatmotiv "Sondervorstellung: Einsamkeit und Sex und Mitleid"
Frei ab 6 Jahren
D / 2017
Sonntag 7. Mai 16:00 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Lars Montag sowie des Schauspielers Rainer Bock sowie weiteren Darstellern und/oder Produzenten.

"Einsamkeit und Sex und Mitleid" ist eine provokante Komödie über die Schwierigkeiten, eine glückliche Beziehung zu leben. Ein Schuhdiebstahl im ICE bildet den Auftakt eines wilden Kaleidoskops von Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen unterschiedlichsten Großstadtmenschen, die in diesem Film lustvoll wie in einem Spinnennetz zappeln. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=BTc0NFR0lHM

Ein Tag wie kein anderer

Ab 11.05. im Odeon

Regie: Asaph Polonsky
Plakatmotiv "Ein Tag wie kein anderer"
Frei ab 6 Jahren
IL / 2016
Vor sieben Tagen haben Eyal (Shai Avivi) und Vicky (Evgenia Dodina) ihren 25-jährigen Sohn beerdigt. Die Shiva, das jüdische Trauerritual, ist nun beendet, die Besuche und Beileidsbekundungen ebben ab. Während Vicky schnellstmöglich zur Normalität eines geregelten Lebens zurückkehren möchte, geht Eyal den entgegensetzten Weg und konserviert seinen momentanen Ausnahmezustand mit allen Mitteln: Er freundet sich mit dem Nachbarsohn Zooler an. Zusammen verbringen sie einen unvergesslichen Tag voller absurder Situationen und finden gemeinsam einen Weg aus der Trauer. Mehr Infos zum Film unter http://www.temperclayfilm.de/site/index.php/verleih/191-ein-tag-wie-kein-anderer-neu

Rückkehr nach Montauk

Ab 11.05. im Odeon

Regie: Volker Schlöndorff
Plakatmotiv "Rückkehr nach Montauk"
D / 2017
Es gibt eine Liebe im Leben, die du nie vergisst. Der Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skarsgård) kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara (Susanne Wolff) ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals (Nina Hoss). Sie ist inzwischen eine sehr erfolgreiche Anwältin, ursprünglich aus Ostdeutschland und seit 20 Jahren in New York. Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen. Es ist Winter in Montauk, dem kleinen Fischerhafen mit dem berühmten Leuchtturm am Ende von Long Island. Zwei Strandstühle am windgepeitschten Meer. Sie warten auf zwei Menschen, die einander für lange Zeit verloren hatten. Nun kehren sie zurück, voller Trauer um das versäumte Leben und Hoffnung auf die Zukunft. Die Körper erinnern sich, aber sie wissen nicht, ob sie die Zeit ungeschehen machen können. In Montauk werden sie es herausfinden.

Mit RÜCKKEHR NACH MONTAUK hat sich Volker Schlöndorff einen lang gehegten Wunsch erfüllt: einen Film zu machen, der hier und heute spielt, ohne literarische oder politische Ambitionen. Einfach nur Kino. RÜCKKEHR NACH MONTAUK basiert auf einem Originaldrehbuch des irischen Schriftstellers Colm Tóibín („Brooklyn“) und Volker Schlöndorff, mit versteckten Anspielungen auf die Novelle „Montauk“ von Max Frisch, dessen „Homo Faber“ Regisseur Schlöndorff bereits 1991 verfilmte.

„RÜCKKEHR NACH MONTAUK ist weder eine Verfilmung des Buches von Max Frisch noch eine Reisebeschreibung, sondern basiert auf einem Originaldrehbuch von Colm Tóibín und mir und ist dem Andenken an Max Frisch gewidmet.“ -Volker Schlöndorff Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/rueckkehr-nach-montauk

Beuys

Ab 18.05. im Odeon

Regie: Beuys
Plakatmotiv "Beuys"
D / 2017
Aus einer kongenial montierten Collage unzähliger, bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente stellen Regisseur Andres Veiel und sein Team ein einzigartiges Zeitdokument zusammen: „Beuys“ ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume. Mehr Infos zum Film unter http://beuys-der-film.de/

Jahrhundertfrauen

Ab 18.05. im Odeon

Regie: Mike Mills
Plakatmotiv "Jahrhundertfrauen"
USA / 2016
Kalifornien, Ende der 70er Jahre – eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields (Annette Bening), eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie (Greta Gerwig), die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie (Elle Fanning), ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen.
So verschieden sie sind, alle vier stehen füreinander ein – und es gelingt ihnen eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen. Mehr Infos zum Film unter http://jahrhundertfrauen-film.de/

Exhibiton on Screen - Staffel 4

Ab So. 21.05. um 11:30 Uhr | Mi. 24.05. um 17 Uhr im Odeon

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Exhibiton on Screen - Staffel 4"
OmU
GB / 2017
Die vierte und neueste Staffel von Exhibition on Screen im Odeon:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt


DER KÜNSTLERGARTEN: DER AMERIKANISCHE IMPRESSIONISMUS

So. 21.05.
um 11:30 Uhr
Mi. 24.05. um 17 Uhr

Der Amerikanische Impressionismus orientierte sich an französischen Künstlern wie Renoir und Monet, ging jedoch schon bald seine eigenen Wege. Über einen Zeitraum von 30 Jahren enthüllte er ebenso viel über die amerikanische Nation wie über seine Kunst als kreatives Kraftwerk. 
Seine Geschichte ist eng verknüpft mit der Liebe zu Gärten und dem Wunsch, die Natur inmitten der schnellen Verstädterung des Landes zu bewahren. Gedreht in Ateliers, Gärten und an wohlgehüteten Originalschauplätzen im Osten der USA, Großbritannien und Frankreich, ist dieser fesselnde Film ein wahrhaftes Fest für die Augen.

1886 brachte der französische Kunsthändler Paul Durand-Ruel einen Auszug seiner riesigen Sammlung impressionistischer Gemälde nach New York und änderte damit für immer den Kurs der amerikanischen Kunst. Amerikanische Künstler strömten in das französische Dörfchen Giverny, wo der begnadete Impressionist Claude Monet lebte, und feierten diesen neuen französischen Trend: Im Freien malen, mit neuentdeckter Brillanz und Lebendigkeit. Während sich Europa gegen die Arbeiten von Monet, Degas und Renoir auflehnte, nahmen die Amerikaner sie mit offenen Armen auf und entwickelten daraus ihren stilistisch ganz eigenen amerikanischen Impressionismus.
Das Timing von Durand-Ruels transformativem Besuch war perfekt. Während Amerika ins Industriezeitalter vorstieß, kämpften urbane Reformer für die Schaffung öffentlicher Parks und Gärten: Für ein paar Flecken Schönheit inmitten rauchender Schlote und Aschehaufen. Diese Gärten boten Künstlern scheinbar unbegrenzte Inspiration und der wachsenden Mittelschicht eine unendliche Oase. Letztere bestand vor allem aus zunehmend unabhängigen Frauen, die die Schriften der englischen Gartenbaukünstler Gertrude Jekyll und William Robinson schätzten. Gleichzeitig erwuchs mit dem Aufstieg weitverbreiteter Magazine auch die Idee des Gärtnerns als Pfad zur spirituellen Erneuerung in all der industriellen Fäulnis, sowie die Überzeugung, Künstler sollten in unberührten Landschaften arbeiten.

MICHELANGELO: LIEBE UND TOD

So. 18.06. um 11:30 Uhr
Mi. 21.06. um 17 Uhr
So. 25.06. um 11:30 Uhr


Die spektakulären Skulpturen und Gemälde von Michelangelo sind uns so vertraut, doch was wissen wir wirklich über dieses Renaissance-Genie? Wer war dieser ehrgeizige, leidenschaftliche Mann?
Das begnadete Talent Michelangelos ist in allen Dingen offensichtlich, die er jemals anfasste. Bildschöne und vielseitige Arbeiten wie die überragende David-Statue, die zutiefst berührende Pietà im Petersdom und sein Meisterwerk, die Decke der Sixtinischen Kapelle, rauben uns noch heute den Atem.
Über sein gesamtes, 89 Jahre dauerndes Leben nimmt uns Michelangelo – Love and Death mit auf eine filmische Entdeckungsreise durch die europäischen Druck- und Zeichenateliers und zu den großartigen Kapellen und Museen von Florenz, Rom und dem Vatikan, um das stürmische Leben Michelangelos zu erkunden. Wir gehen auf die Suche nach dem tieferen Verständnis dieser charismatischen Persönlichkeit, der Beziehungen zu seinen Zeitgenossen und seines unschätzbaren künstlerischen Erbes.
Durch Expertenmeinungen und mit Michelangelos eigenen Worten nimmt dieser Film eine ungekannte Perspektive auf einen fesselnden Mann ein, dessen Leben sich in jedem Handgriff und jedem von ihm je ausgeführten Pinselstrich widerspiegelt.
Entdecken sie, warum diese geniale, universell bewunderte Urkraft Michelangelo unbestritten zu den größten Künstlern der Renaissance und der gesamte Kunstgeschichte zählt.
„Kalter Stein und Feuer sind gute Freunde …” Michelangelo Buonarotti
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=q2fsJmPLcO4

Rosemari

Ab 25.05. | Premiere: Di. 23.05. um 20 Uhr im Odeon

Regie: Sara Johnsen
Plakatmotiv "Rosemari"
Frei ab 12 Jahren
N DK D / 2016
Während Unn Toves Hochzeit bekommt eine Unbekannte auf der Toilette eines Restaurants ein Baby und verschwindet. Die Braut findet das Neugeborene und übergibt es den Behörden.   

16 Jahre später treffen sich ­die beiden wieder: Rosemari, das Baby von damals, ist auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter und hofft, diese in Unn Tove zu finden. Unn Tove ist mittlerweile geschieden und erfolgreiche Journalistin eines Lokalsenders. Sie wittert eine spannende Story, aber vor allem Abwechslung in ihrem einsamen Leben, und beschließt Rosemari zu helfen.

Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich Unn Tove und Rosemari auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit, auf der nicht nur das Mädchen dem Geheimnis ihrer leiblichen Mutter immer näher kommt, sondern auch Unn Tove ihre Lebensentscheidungen in Frage stellt. Gemeinsam erfahren sie von einer hemmungslosen und doch gescheiterten Liebe und stoßen auf Rosemaris Mutter, die eine erstaunliche Wahrheit verbirgt. 
Mehr Infos zum Film unter http://farbfilm-verleih.de/filme/rosemari/?context=cinema

In Zeiten des abnehmenden Lichts

Ab 01.06. im Odeon

Regie: Matti Geschonneck
Plakatmotiv "In Zeiten des abnehmenden Lichts"
D / 2017
Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag - es wird der letzte sein.
Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina), die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.
Während Kurts Schwiegermutter Nadeshda Iwanowna (Nina Antonowa) in Wodka geschwängerter Runde ihre russischen Weisen anstimmt, rechnet die verzweifelte Irina mit ihrer Schwiegertochter Melitta (Natalia Belitski) und der ganzen Gesellschaft ab. Haushaltshilfe Lisbeth (Gabriela Maria Schmeide) fegt die Scherben zusammen und auch Charlottes Freundin Stine (Angela Winkler) versucht zu retten, was zu retten ist. Doch je weiter das Fest dem Ende zugeht, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=WHzpuhDKtv4