Cinepänz - 28. Kölner Kinderfilmfest

Ab 18.11. - 26.11. im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Cinepänz - 28. Kölner Kinderfilmfest"
D / 2016
Das 28. Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ findet in der Zeit vom 18. bis 26. November 2017 statt. Auf dem Programm stehen zehn spannende und unterhaltsame Premierenfilme sowie ein interessantes Panorama-Programm. Darüber hinaus gibt es ein breites Repertoireprogramm, das von den eelf beteiligten Bürger- und Jugendzentren getragen wird. In diesem Jahr steht dieses Programm unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark". Insgesamt werden rund 50 Filme in 150 Vorführungen zu sehen sein. Zahlreiche Mitmachaktionen und Workshops ergänzen das Angebot. Gute Unterhaltung!

Anmeldung unter info@jfc.info oder telefonisch unter 0221 - 130 56 150.

Darüber hinaus bietet das Kölner Kinderfilmfest Cinepänz eine Filmreihe mit entwicklungspolitischen Themen an. Mit den Filmen soll vor allem nach den Ursachen für die Flucht so vieler Menschen nach Deutschland gesucht werden. Mehr Infos zum Film unter http://www.cinepaenz.de/

Aus dem Nichts

Ab 23.11. im Odeon

Regie: Fatih Akın
Plakatmotiv "Aus dem Nichts"
Frei ab 16 Jahren
D / 2017
Der neue Film von Fatih Akın mit Diane Kruger.
Ausgezeichnet auf den Filmfestspielen von Cannes 2017:
Beste Darstellerin (Diane Kruger)


Aus dem Nichts zerbricht Katjas Leben: Ihr Mann und ihr Sohn sterben bei einem Bombenanschlag. Die Polizei fasst zwei Verdächtige: Ein junges Neo-Nazi-Paar. Katja will Gerechtigkeit - für sie gibt es keine Alternative. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=5lZjdd58Myo

Manifesto

Ab Mi. 29.11. um 18:30 Uhr im Odeon

Regie: Julian Rosefeldt
Plakatmotiv "Manifesto"
D AUS / 2015
Von der Nachrichtensprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-Art bis hin zu Dogma 95: In MANIFESTO ist die zweifache Oscar®-Gewinnerin Cate Blanchett in zwölf unvergesslichen Episoden zu sehen, die allesamt Manifeste verschiedener Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts behandeln. Unter der Regie des renommierten Film- und Videokünstlers Julian Rosefeldt brilliert eine chamäleonhafte Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemäßen Weckruf verwebt Rosefeldt geschickt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte.

MANIFESTO greift auf die Texte von Futuristen, Dadaisten, Fluxus-Künstlern, Suprematisten, Situationisten und anderer Künstlergruppen zurück, ebenso wie auf die Überlegungen einzelner Künstler, Architekten, Tänzer und Filmemacher. Rosefeldt hat diese Manifeste bearbeitet, in zwölf brillanten Collagen neu zusammengefügt und so die Ideen von Claes Oldenburg, Yvonne Rainer, Kazimir Malevich, André Breton, Sturtevant, Sol LeWitt, Jim Jarmusch und vielen mehr miteinander verwoben.

Blanchett präsentiert diese “neuen” Manifeste in Gestalt der von ihr verkörperten Persönlichkeiten, darunter eine Lehrerin, eine Puppenspielerin, eine Fabrikarbeiterin und ein Obdachloser.

Mehr Infos zum Film unter https://dcmworld.com/portfolio/manifesto/

Zeit für Stille

Ab 30.11. im Odeon

Regie: Patrick Shen
Plakatmotiv "Zeit für Stille"
2017
ZEIT für STILLE erforscht auf meditative Weise unsere Beziehung zu Stille, Geräuschen und dem Einfluss von Lärm auf unser Leben.
Nach einer Hommage an John Cages bahnbrechende Komposition 4’33 nimmt uns dieser Film mit auf eine faszinierende filmische Reise um die Welt: Von einer traditionellen Teezeremonie in Kyoto auf die Straßen der lautesten Stadt der Welt, Mumbai, während der wilden Festzeit. Der Film regt dazu an, Stille zu erfahren und die Wunder unserer Welt wahrzunehmen.

“Reich an wundervollen, fast surrealen Bildern, die man vielleicht in einem Terrence-Malick-Film erwarten würde (…) Dieser Film erzählt nicht nur eine Geschichte, er zeigt uns, dass Schönheit sich in allem, wirklich allem findet, das in Stille getaucht ist.” - The Huffington Post Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/zeitfuerstille/

Kölsche Matinée: Auf der Suche nach Baargeld

Ab Sa., 02. Dez. um 12 Uhr im Odeon

Regie: Walter Vitt
Plakatmotiv "Kölsche Matinée: Auf der Suche nach Baargeld"
Frei ab 12 Jahren
D / 1983

Samstag, 2. Dezember um 12 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Walter Vitt.

In diesem Jahr jährt sich der Todestag des Kölner Dadaisten Johannes Theodor Baargeld (1892 - 1927) zum 90. Mal und der Geburtstag zum 125 Mal. Dies nimmt das Odeon-Kino (Severinstraße 81) zum Anlass, am Samstag, dem 2. Dezember 2017, beginnend um 12 Uhr, in seiner „Kölschen Filmmatinée“ an den Zentro-Dada zu erinnern. Gezeigt  wird Walter Vitts WDR-Film aus dem Jahre 1983 „Auf der Suche nach Baargeld“, Regie Claus Ferdinand Siegfried.

Walter Vitt sagt zu seinem nunmehr bald 35 Jahre alten Film: "Damals haben viele Leute den Fernseher eingeschaltet, weil sie dachten, Tipps zu bekommen, wie sie ihr Geld am besten anlegen könnten – und sie blieben 'auf Sendung', obwohl sich bald zeigte, dass sie einen Kulturkrimi zu sehen bekamen“, erzählt Walter Vitt.
 
„Auf der Suche nach Baargeld“, der WDR-Film von 1983, ist das, was man einen Kultur-Krimi nennen könnte. Johannes Theodor Baargeld, neben Max Ernst und Hans Arp nach dem 1. Weltkrieg die zentrale Figur des Kölner Dadaismus, geriet nach seinem frühen Bergtod 1927 fast in Vergessenheit. Walter Vitt nahm sich der schillernden Figur in seinem Recherche-Film an und brachte den „Zentro-Dada“ und dessen knappes, zu großen Teilen verschollenes Werk in die Kunstgeschichte ein.

Der WDR wiederholte den 83 Minuten langen Film 1989 in einer gekürzten Fassung (45 Min.) BR ALPHA hat ihn später in Langfassung gezeigt.

Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel - Augsburger Puppenkiste

Ab 03.12. im Odeon

Regie: Martin Stefaniak und Julian Köberer
Plakatmotiv "Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel - Augsburger Puppenkiste"
D / 2017
Die Kinder Ben (Stimme: Maximilian Frisch) und Charlotte erleben an Weihnachten ein unglaubliches Abenteuer, als während eines starken Gewitters der letzte echte Weihnachtsmann Niklas Julebukk (Thomas M. Held) unsanft in der Straße, in der sie wohnen, notlandet – mitsamt seinem Wohnwagen, den frechen Kobolden Fliegenbart (Stefan Schmieder) und Ziegenbart (Andreas Ströbl), dem Rentier Sternschnuppe und dem Weihnachtsengelchen Matilda (Christl Peschke). Gemeinsam müssen sie es mit dem fiesen Waldemar Wichteltod (Peter Pius Irl) und seiner Armee von Nussknackern aufnehmen, die Weihnachten in zu einem Fest des Konsums machen wollen. Zum Glück hat Julebukk mit Ben und Charlotte zwei Kinder gefunden, die noch an den ursprünglichen Zauber des Weihnachtsfests glauben...

Adaption von Cornelia Funkes gleichnamigem Bestseller in einer Inszenierung der Augsburger Puppenkiste.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=yK7hCfrX3Aw

You'll Never Walk Alone

Ab 05.12. um 20:00 Uhr im Odeon

Regie: André Schäfer
Plakatmotiv "You'll Never Walk Alone"
D / 2017
In Kooperation mit der Fernsehakademie.
Di. 05.12. um 20:00 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs André Schäfer und des Schauspielers Joachim Król.

Der große Kino-Dokumentarfilm über die bekannteste Fußballhymne der Welt. In vielen Fußballstadien singen die Fans vor dem Spiel "You’ll Never Walk Alone"; das Lied scheint eins geworden mit der Fankultur. Dabei ist im Text von Fußball eigentlich keine Rede. Stattdessen wird von einem Unwetter gesungen, in dem man den Kopf einziehen möchte, in dem die Träume sturmgepeitscht und verweht werden, tossed and blown. Und, na klar, in dem man die Hoffnung trotz allem nicht sinken lassen soll: "Walk on, walk on"! Nichts als eine Durchhalteparole in C-Dur? Der Dokumentarfilm erzählt die verblüffende Karriere dieses Songs. Es ist eine lange, spannende und wunderbare Geschichte.

Hans Albers tritt darin ebenso auf wie Jürgen Klopp, die Musical-Genies Rodger & Hammerstein geben ihr eine entscheidende Wendungen, Beatles-Manager Brian Epstein und der von ihm zu Weltruhm gebrachte Mersey-Beat der 1960er Jahre klingen darin ebenso nach wie Campino und die Toten Hosen. Und wer hätte gedacht, dass die Stadionhymne ihre erste Wurzel im Budapest zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte? Dort nämlich schrieb im Jahr 1909 (also im selben Jahr, als in Dortmund die Borussia gegründet wurde) der damals weltberühmte Autor Ferenc Molnár ein neues Theaterstück: "Liliom".

Der Film erzählt, wie dieses Stück über Wien, Berlin und Hamburg nach New York kommt, wo die Musical-Autoren Rodgers und Hammerstein es als "Carousel" für den Broadway vertonen und dazu den Song "You’ll Never Walk Alone" schaffen, der über kuriose Wege ins Liverpool der Beat-Epoche findet, ins Stadion des FC Liverpool und von dort in alle Welt. Der Schauspieler und bekennende Fußballfan Joachim Król führt durch den Film und begibt sich auf die Spuren des Liedes.

Er spricht mit Schauspielern, Musikern und Fußballbegeisterten, unter anderem mit Jürgen Klopp und Campino, mit dem Dirigenten Thomas Hengelbrock vom Balthasar-Neumann-Chor, mit Mavie Hörbiger und mit John Lennons Freund Gerry Marsden, dem Frontman der Liverpooler Band "Gerry and the Pacemakers", die "You’ll Never Walk Alone" zum Nummer-Eins-Hit in Großbritannien machte. So erscheinen der Song und seine Geschichte wie aus Puzzlestücken zu einem Portrait des 20. Jahrhunderts zusammengesetzt, eine grandiose, ungarisch-wienerisch-deutsch-amerikanisch-englische, transnationale Koproduktion. Als globales Kulturgut gehört die Hymne heute zu den bekanntesten und meist gesungenen Liedern des Planeten - übertroffen wohl nur noch von "White Christmas" (ist dafür aber saisonunabhängig).

In unerreicht einfachen Worten, hymnisch und sangbar, geht dieses Lied geradezu unverschämt unaufhaltsam erst ins Ohr, dann zu Herzen und gibt Hoffnung, dass keine Einsamkeit, keine Verlassenheit, kein Donnerwetter für immer währt. Denn am Ende der Zeilen hat man einander, und es gilt für alle Zukunft: You’ll Never Walk Alone.

Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/youll-never-walk-alone/

Zero Days

Ab 06.12. um 18:00 Uhr im Odeon

Regie: Alex Gibney
Plakatmotiv "Zero Days"
Frei ab 12 Jahren
USA / 2015
In Kooperation mit der IG Metall.

Zero Days heißen in Hackerkreisen extrem rare Sicherheitslücken, die von einem virtuellen Angreifer zu weitreichenden Virusattacken genutzt werden können. Solche Lücken machen ein System extrem anfällig und Informationen darüber sind deswegen bei Hackern äußerst begehrt. Was sich zunächst anhört wie eine Anekdote aus einem Sci-Fi-Film, entpuppt sich zunehmend als erschreckende Realität. Computer werden zu Waffen. Im Jahr 2010 wurde bekannt, dass ein Malware-Programm namens Stuxnet gleich vier solcher Sicherheits-Lücken ausnutzte, um das iranische Atomprogramm zu sabotieren. Welche beunruhigenden, ganz realen Konsequenzen diese Möglichkeiten der Cyber-Kriegsführung bereits jetzt haben und in Zukunft haben werden, und wer das Stuxnet getaufte Malware-Programm auf iranische Zentrifugen losließ, darum geht es in Alex Gibneys Dokumentation, die sich in die ungeahnten Tiefen des Web 3.0 begibt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=lWGijAHAv6U

Ich. Du. Inklusion. - Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft

Ab 07.12. um 18:30 Uhr im Odeon

Regie: Thomas Binn
Plakatmotiv "Ich. Du. Inklusion. - Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft"
D / 2017

In Kooperation mit dem Verband Bildung und Erziehung e.V.-Stadtverband Köln.
Do. 07.12. um 18:30 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Thomas Binn.


Seit Sommer 2014 haben in Deutschland Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht in den Regelschulen. Viele Förderschulen wurden daraufhin geschlossen. Der 90-minütige Dokumentarfilm „Ich. Du. Inklusion.“ begleitet zweieinhalb Jahre 5 Grundschüler mit und ohne Unterstützungsbedarf. Sie sind Teil des ersten offiziellen Inklusionsjahrgangs an der Geschwister-Devries-Schule in Uedem (Nordrhein-Westfalen).
Der Dokumentarfilm zeigt einen offenen und direkten Schulalltag und wie es ist, wenn der Inklusionsanspruch auf Wirklichkeit trifft.

Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/inklusion/

Kölsche Matinée: F. M.Dostojewski und Petersburg / Die Hülchrather Straße

Ab So. 10.12. um 11:30 Uhr im Odeon

Regie: Uwe Brandner
Plakatmotiv "Kölsche Matinée: F. M.Dostojewski und Petersburg / Die Hülchrather Straße"
D / 1969
Kölsche Filmmatinee: 10.12.  um 11:30 Uhr
Kölsche Filmmatinée in Zusammenarbeit mit "Köln im Film".


Der Dichter und seine Stadt: F.M.Dostojewski und Petersburg
Regie: Uwe Brandner. Kamera Peter Kaiser, (Erstsendung im WDR: 15.5.1969)
 
Dieser Film wurde nur einmal in verkürzter Form im WDR gezeigt, da die Sowjetunion die Ausstrahlung zunächst verhindern wollten (siehe Artikel es Spiegel unten) Heinrich Böll sagte zu dem Regieseur Uwe Brandner, "Komm Uwe, Du bist noch jung und unbekannt, lass mich klagen". Böll klagte auf Ausstrahlung der Sendung, gewann den Prozeß, aber der Film wurde nur einmal im WDR gezeigt und dann nie wieder, wie Brandner sagt.
 
Der vom KGB dem WDR-Team zur Seite gestellte Betreuer Herr Costia wurde 14 Tage nach Ausstrahlung des Filmes ermordet in Leningrad aufgefunden.

Die Hülchrather Straße
Regie: Bernd Schauer, 1972

Mit einem persönlichen Blick auf die Hülchrather Straße in Köln porträtiert Heinrich Böll „seine“ Straße im Agnesviertel: Gedanken zum Umzug vom Land in die Stadt, über Verkehrsplanung und Menschen auf der Straße. Der Text ist Grundlage des Films HEINRICH BÖLL. DIE HÜLCHRATHER STRAßE. Mit Schwarz-Weiß-Fotos von Antonie Richter und Bernd Schauer – eine Entdeckung.“

Leaning Into The Wind - Andy Goldsworthy

Ab So. 10.12. um 17:30 Uhr zu Gast:Regisseur Thomas Riedelsheimer im Odeon

Regie: Thomas Riedelsheimer
Plakatmotiv "Leaning Into The Wind - Andy Goldsworthy"
GB D / 2016
Goldsworthy ist bekannter geworden, vielleicht nachdenklicher und vielleicht auch älter. Leaning into the Wind folgt ihm bei der Durchdringung seiner vielschichtigen Welten und untersucht die Spuren, die die Zeit bei Künstler und Werk hinterlassen haben. Goldsworthy selbst wird mittlerweile Teil seiner Kunstwerke, die zugleich zerbechrechlicher, persönlicher, ernster und rauer geworden sind und zum Teil den Einsatz von schweren Maschinen und großen Teams erfordern.
Und natürlich ist Goldsworthy wieder der entwaffnend offene und verschmitzte Erzähler, der so faszinierend von der Natur, der Liebe zu einem Bach in seiner Gegend, den leicht vermoosten Bäume an dessen Ufer und vom stetig fließende Wasser zu sprechen vermag, während Riedelsheimer das Universum seines Protagonisten in hinreißende Bilder und Töne fasst.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=F3fNmU1aDlw

Seniorentreff im Kino

Ab 13.12. um 14:30 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Seniorentreff im Kino"
Frei ab 6 Jahren
2017
Nächster Termin:

Mittwoch, 13.12. um 14:30 Uhr
Eine bretonische Liebe
Eintritt: 4 €


Erwan (François Damiens) ist 45 Jahre alt, verwitwet und arbeitet als Mitglied eines Minenräumkommandos. Eines Tages erfährt er zufällig, dass der Mann, den er immer für seinen Vater gehalten hat, gar nicht sein biologischer Vater ist, was ihn schwer aus der Fassung bringt. Obwohl er immer noch an seinem Adoptivvater Bastien (Guy Marchand) hängt, beschließt er, sich auf die Suche nach seinem Erzeuger zu machen und stößt dabei auf Joseph (André Wilms), der sich als ein liebenswerter Mann von etwa 70 Jahren entpuppt, zu dem Erwan schnell ein gutes Verhältnis aufbaut. Doch zugleich lernt er auch Anna (Cécile De France) kennen, in die er sich zuerst verliebt, bevor er feststellen muss, dass sie seine Halbschwester ist. Währenddessen ist Erwans Tochter Juliette (Alice de Lencquesaing) schwanger und weigert sich, den Vater preiszugeben…

Meine schöne innere Sonne

Ab 14.12. im Odeon

Regie: Claire Denis
Plakatmotiv "Meine schöne innere Sonne"
Frei ab 6 Jahren
F / 2017
Umgeben von Menschen und trotzdem allein. Isabelle (Juliette Binoche) lebt das Leben eines Singles in der Großstadt Paris. Sie ist eine Frau mit Vergangenheit – stark und unabhängig, als Künstlerin anerkannt, aber dafür wenig erfolgreich, wenn es um die Liebe geht. Ihre Suche nach der wahren Liebe scheitert immer wieder. Zu groß scheint die Kluft zwischen dem, was Frauen wollen und Männer bereit sind zu geben. In ihrer Ratlosigkeit erhofft sich Isabelle ausgerechnet von einem Wahrsager (Gérard Depardieu) die Antwort auf die Frage, die sie mehr als alles andere beschäftigt – gibt es die Liebe fürs Leben oder ist sie nur eine Utopie?

Mit MEINE SCHÖNE INNERE SONNE hat sich Claire Denis an ihre erste romantische Komödie gewagt, die sowohl vom französischen Kinopublikum als auch von der Kritik mit Begeisterung aufgenommen wurde. Juliette Binoche spielt kongenial eine starke und zugleich verletzliche Frau in ihren besten Jahren, die ihr Glück sucht. Unterstützt wird sie dabei von einem starken männlichen Ensemble, allen voran Gérard Depardieu in einem kurzen aber unvergesslichen Auftritt. Mehr Infos zum Film unter http://www.pandorafilm.de/filme/meine-schoene-innere-sonne.html

Die kanadische Reise

Ab 14.12. im Odeon

Regie: Philippe Lioret
Plakatmotiv "Die kanadische Reise"
F / 2016
Regisseur Philippe Lioret erzählt in DIE KANADISCHE REISE, basierend auf den Familienromanen des Bestseller-Autors Jean-Paul Dubois, die Geschichte des 33-jährigen Mathieu, der seinen leiblichen Vater nie kennengelernt hat. Eines Tages erhält er einen mysteriösen Anruf aus Kanada, sein Vater sei tot und habe ihm ein Päckchen hinterlassen. Neugierig und erwartungsvoll entschließt er sich zu einer Reise ins Unbekannte. In Montreal erwarten ihn zwei ahnungslose Halbbrüder. Pierre, Überbringer der Todesnachricht und Freund des Verstorbenen, will die Existenz eines weiteren Sohnes geheim halten. Ein Versteckspiel beginnt! Getarnt als Freund Pierres ergründet Mathieu seine Wurzeln und deckt dabei verborgene Familiengeheimnisse auf. Mehr Infos zum Film unter http://www.temperclayfilm.de/site/index.php/verleih/221-die-kanadische-reise

Paddington 2

Ab 21.12. im Odeon

Regie: Paul King
Plakatmotiv "Paddington 2"
GB F / 2017
Der liebenswerte Bär Paddington mit Schlapphut und Dufflecoat hat nicht nur bei Familie Brown ein Zuhause gefunden, er ist auch in der Nachbarschaft ein geschätztes Mitglied: Höflich, zuvorkommend und immer fröhlich – außerdem lieben alle seine Marmeladenbrote, ohne die er nie das Haus verlässt. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy ansteht, sucht Paddington nach einem geeigneten Geschenk. Fündig wird er im Antiquitäten-Laden des liebenswerten Mr. Gruber, das allerlei Schätze birgt: Ein einzigartiges Pop-up-Bilderbuch hat es Paddington angetan. Allerdings muss der kleine, tollpatschige Bär dafür ein paar Nebenjobs antreten – das Chaos ist vorprogrammiert. Und dann wird das Buch auch noch gestohlen! Paddington und die Browns folgen den Spuren des Diebs, der ein Meister der Verkleidung zu sein scheint...

Der niedliche Bär mit dem Faible für Orangenmarmelade, der im Winter 2014/2015 die Herzen von über zwei Millionen Kinobesuchern in Deutschland erobert hat, kehrt zu Weihnachten 2017 mit einem neuen, warmherzigen Abenteuer auf die hiesigen Leinwände zurück. Produzent David Heyman und STUDIOCANAL haben vor und hinter der Kamera wieder das Erfolgsteam aus dem ersten Abenteuer vereint: Der BAFTA-nominierte Regisseur Paul King inszeniert neben den Browns – gespielt von Hugh Bonneville (Mr. Brown), Sally Hawkins (Mrs. Brown), Madeleine Harris (Tochter Judy), Samuel Joslin (Sohn Jonathan) und Julie Walters (Mrs. Bird) – auch wieder Jim Broadbent (Mr. Gruber), Peter Capaldi (Mr. Curry) und Imelda Staunton (Tante Lucy). Zu diesem bewährten Cast stoßen jetzt zwei weitere Stars hinzu – niemand geringeres als die beiden britischen Schauspielstars Hugh Grant und Brendan Gleeson! Mehr Infos zum Film unter https://www.paddington.com/de/home/

Eine bretonische Liebe

Ab 21.12. im Odeon

Regie: Carine Tardieu
Plakatmotiv "Eine bretonische Liebe"
F BE / 2017
Erwan (François Damiens) ist 45 Jahre alt, verwitwet und arbeitet als Mitglied eines Minenräumkommandos. Eines Tages erfährt er zufällig, dass der Mann, den er immer für seinen Vater gehalten hat, gar nicht sein biologischer Vater ist, was ihn schwer aus der Fassung bringt. Obwohl er immer noch an seinem Adoptivvater Bastien (Guy Marchand) hängt, beschließt er, sich auf die Suche nach seinem Erzeuger zu machen und stößt dabei auf Joseph (André Wilms), der sich als ein liebenswerter Mann von etwa 70 Jahren entpuppt, zu dem Erwan schnell ein gutes Verhältnis aufbaut. Doch zugleich lernt er auch Anna (Cécile De France) kennen, in die er sich zuerst verliebt, bevor er feststellen muss, dass sie seine Halbschwester ist. Währenddessen ist Erwans Tochter Juliette (Alice de Lencquesaing) schwanger und weigert sich, den Vater preiszugeben…

Loving Vincent

Ab 28.12. im Odeon

Regie: Dorota Kobiela und Hugh Welchman
Plakatmotiv "Loving Vincent"
Frei ab 6 Jahren
GB PL / 2017
Ein Jahr nach dem Tod Vincent van Goghs taucht plötzlich ein Brief des Künstlers an dessen Bruder Theo auf. Der junge Armand Roulin erhält den Auftrag, den Brief auszuhändigen. Zunächst widerwillig macht er sich auf den Weg, doch je mehr er über Vincent erfährt, desto faszinierender erscheint ihm der Maler, der zeit seines Lebens auf Unverständnis und Ablehnung stieß. War es am Ende gar kein Selbstmord? Entschlossen begibt sich Armand auf die Suche nach der Wahrheit.

LOVING VINCENT erweckt die einzigartigen Bilderwelten van Goghs zum Leben: 125 Künstler aus aller Welt kreierten mehr als 65.000 Einzelbilder für den ersten vollständig aus Ölgemälden erschaffenen Film. Entstanden ist ein visuell berauschendes Meisterwerk, dessen Farbenpracht und Ästhetik noch lange nachwirken.

Mehr Infos zum Film unter http://www.lovingvincent-film.de/

OPER. L'opéra de Paris

Ab 28.12. im Odeon

Regie: Jean-Stéphane Bron
Plakatmotiv "OPER. L'opéra de Paris"
F CH / 2017
Herbst 2015. An der Pariser Oper gibt Stéphane Lissner seiner ersten Pressekonferenz als Direktor den letzten Schliff. Hinter der Bühne bereiten sich Künstler und Techniker auf die Eröffnung der neuen Saison mit Schönbergs „Moses und Aaron” vor.
Aber die Ankündigung eines Streiks und die Ankunft eines Stiers als Nebendarsteller sorgen für Unruhe. Gleichzeitig tritt ein vielversprechender junger Sänger aus Russland an der Akademie der Oper an. In den Korridoren der Bastille-Oper kreuzt sich sein Weg schicksalhaft mit dem von Bryn Terfel, einer der größten Stimmen unserer Zeit.
Im Lauf der Saison kommen immer mehr Figuren hinzu und führen die menschliche Komödie im Stil einer dokumentarischen Oper auf. Vom klassischen Ballett bis zum Musiktheater setzt OPER – L´OPÉRA DE PARIS die menschlichen Leidenschaften abwechselnd ironisch, heiter und ernst in Szene und gibt Stücke aus dem Leben hinter den Kulissen einer der berühmtesten Bühnen der Welt zum Besten.

Mehr Infos zum Film unter http://www.koolfilm.de/Oper/oper_trailer.php4

Silvestervorstellungen 2017

Ab So. 31.12. im Odeon

Plakatmotiv "Silvestervorstellungen 2017"
2017

Silvester-Spezial 2017 mit Sektempfang und zwei Filmen:

Ab 16:30 Uhr laden wir zum Sektempfang ein, um auf das Kinojahr 2017 anzustoßen.

Kölsche Filmmatinée Silvesterspezial:
So. 31.12.
um 17:00 Uhr
Unsere tollen Tanten

A 1961 | 96 Min. | Regie: Rolf Olsen

Mit knurrendem Magen und ohne Engagement sind die Musiker Pit, Max, Bill, Gus, Eddi und Giorgio unterwegs, um Onkel Hermann zu besuchen, der am Wörthersee einen Sportschule leitet. Auf dem Weg lernen sie die reizenden Teenager Susi, Evi, Sieglinde, Inez und Francis kennen, die sich auf der Fahrt in ein Mädchenpensionat befinden. Ein strenges Pensionat, in dem Männerbescuhe selbstredend verpönt sind. Deshalb werfen sich die Musiker in Frauenkleider und besuchen ihre Freundinnen als 'Tanten und Cousinen' verkleidet. Und wie sollte es anders sein: schon bald geht es drunter und drüber.

Silvester-Preview:
So. 31.12. ab 17:30 Uhr: Downsizing
USA 2017 | 135 Min. | Regie: Alexander Payne
Mit Matt Damon

Die Ressourcen der Erde neigen sich dem Ende zu und der Planet platzt aus allen Nähten. Um das Problem der Überbevölkerung zu lösen, haben norwegische Wissenschaftler eine Methode entwickelt, mit der sie Menschen schrumpfen und somit ihre Bedürfnisse und ihren Konsum enorm verringern können. Ein 12 Zentimeter kleiner Mensch verbraucht schließlich weniger Wasser, Luft und Nahrung als ein großer. In der Hoffnung auf ein glücklicheres und finanziell abgesichertes Leben in einer besseren Welt, entscheiden sich Durchschnittsbürger Paul Safranek (Matt Damon) und seine Frau Audrey (Kristen Wiig) ihr stressiges Leben in Omaha hinter sich zu lassen und ihr großes Glück in einer neuen „geschrumpften“ Gemeinde zusuchen. Eine Entscheidung, die ein lebensveränderndes Abenteuer bereithält…

Exhibition on Screen - Staffel 5

Ab Januar im Odeon

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Exhibition on Screen - Staffel 5"
GB / 2018
Die fünfte und neueste Staffel von Exhibition on Screen:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt

Die Filme der letzten vier Staffeln von EXHIBITION ON SCREEN wurden weltweit von über einer Million Menschen gesehen und in 55 Ländern gezeigt. EXHIBITION ON SCREEN produziert marktführend Filme von den erfolgreichsten Kunstveranstaltungen aus Galerien auf der ganzen Welt in den Kinos. Verknüpft mit Künstlerbiografien und exklusiven Einblicken hinter die Kulissen der Galerien sind die Filme nicht nur informativ und verständlich, sondern auch sehr unterhaltsam. Gefilmt für die große Leinwand, offenbaren sie eindringliche, cineastische Reisen durch die beliebtesten Kunstwerke der Geschichte und ihren Schöpfern.

DAVID HOCKNEY  IN DER ROYAL ACADEMY OF ARTS:
Ein größeres Bild 2012  &  82 Portraits und ein Stillleben 2016

So., 21.01. um 11:30 Uhr
Mi., 24.01. um 17 Uhr

Weithin als einer der populärsten und angesehensten britischen Künstler bekannt, ist David Hockney eine globale Sensation mit Ausstellungen unter anderem in London, New York, Paris, die weltweit Millionen von Besuchern anziehen. Auch mit 90 Jahren zeigt Hockney keinerlei Anzeichen kürzertreten zu wollen oder die ihm zu eigene Kühnheit zu verlieren.
DAVID HOCKNEY  IN DER ROYAL ACADEMY OF ARTS: Ein größeres Bild 2012  &  82 Portraits und ein Stillleben 2016
In sehr persönlichen Interviews zeigt der Film eine so noch nie zuvor gesehene Seite von Hockney und folgt dabei zwei äußerst erfolgreiche Ausstellungen, die in den Jahren 2012 und 2016 in der Royal Academy of Arts in London stattfanden. Regisseur Phil Grabsky erhielt exklusive Einblicke, um dieses cineastische Fest eines Meisters der Kreativität im 21. Jahrhundert erschaffen zu können.'

CÉZANNE PORTRAITS EINES LEBENS
Aus der National Portrait Gallery London, Musée d’Orsay Paris  & National Gallery of Art Washington DC

So., 18.03. um 11:30
Mi., 21.03. um 17 Uhr

EOS freut sich sehr, die populärste Ausstellung des Jahres 2017 zu präsentieren. Der Portrait-Werke Paul Cézannes gewidmet, eröffnet die im Film gezeigte Ausstellung in Paris, bevor sie nach London und im Anschluss nach Washington reist. Man kann die Kunst des 20. Jahrhunderts nicht ausreichend würdigen, ohne die Bedeutung und das Genie Paul Cézannes zu verstehen. Mit Hilfe von Interviews renommierter Kuratoren und Experten der National Portrait
Gallery London, dem MoMa New York, der National Gallery of Art Washington und dem Musée d’Orsay Paris sowie der Korrespondenz des Künstlers selbst, nimmt der Film das Publikum mit auf eine Reise jenseits der Ausstellung. Wir besuchen die Orte, an denen Cézanne lebte und arbeitete und beleuchten einen Künstler, der sicherlich einer der am wenigsten bekannten Impressionisten ist – bis jetzt. Gefilmt wurde in Paris, London, Washington und dem Süden Frankreichs.

CANALETTO UND DIE KUNST VON VENEDIG
Basierend auf der Ausstellung in der Queen’s Gallery,
Buckingham Palace

So. 22.04. um 11:30 Uhr
Mi. 25.04. um 17 Uhr
Aus einer der weltgrößten Kunstsammlungen heraus entsteht die beeindruckende Geschichte von Canaletto und der Stadt, die er durch seine Kunst mit Millionen Menschen teilte. Der Film bietet dem Zuschauer nicht nur einen exklusiven Zugang zu der mit Spannung erwarteten Ausstellung in der Queen’s Gallery, er öffnet auch die Türen zu Londons Buckingham Palace und Windsor Castle. Er nimmt den Zuschauer zudem mit an die Plätze und durch die Kanäle Venedigs, denen Canaletto mit seiner Kunst Unsterblichkeit verlieh. Expertenkommentare und die einzigartigen Einblicke von Kuratoren der Royal Collection, offenbaren die verblüffende Geschichte, wie Canalettos Werk einen Ehrenplatz in der privaten Galerie der Queen erhielt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=af_JPpzRfdY