Vorschau

Diese Filme laufen demnächst im Odeon:

La La Land
USA/2016
 
Ab 12.01. im Odeon
 
Regie: Damien Chazelle
Gewinner von sieben Golden Globe Awards 2017:
Beste/r Film (Komödie, Musical), Regie (Damien Chazelle), Hauptdarsteller (Emma Stone und Ryan Gosling), Musik, Filmsong und Bestes Drehbuch.


Die leidenschaftliche Schauspielerin Mia (Emma Stone) und der charismatische Jazzmusiker Sebastian (Ryan Gosling) suchen das große Glück in Los Angeles. Sie halten sich mit Nebenjobs über Wasser und nachdem sich ihre Wege zufällig kreuzen, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Gemeinsam schmieden sie Pläne für ihre Zukunft auf der Bühne und genießen den Zauber der jungen Liebe in „La La Land“ – der Stadt der Träume. Doch schon bald müssen Mia und Sebastian einsehen, dass sie Opfer bringen müssen um ihren Träumen näher zu kommen. Kann ihre Beziehung diesem Druck standhalten?

Mit seinem zweiten Kinofilm gelingt dem Regie-Wunderkind Damien Chazelle (Oscar-Nominierung für „Whiplash“) eine bezaubernde Liebeserklärung an das Leben und L.A., die Stadt der Träume. LA LA LAND ist eine Neuerfindung des Musicals – und führt eines der schönsten Leinwand-Paare nach „Crazy, Stupid, Love“ wieder zueinander: Ryan Gosling („Drive“; Oscar-Nominierung für „Half Nelson“) und Emma Stone (Oscar-Nominierung für „Birdman“; „The Amazing Spider-Man 2“) berühren mit selbst performten Songs und mitreißenden Tanznummern in einer traumhaft inszenierten Liebesgeschichte. Großes, musikalisches Gefühlskino! Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=PjokO1wxLvI
 
Shot in the Dark
D/2016
 
Ab 18.01. um 20 Uhr im Odeon
 
Regie: Frank Amann
Premiere am Mi. 18.01. um 20 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Frank Amann und der Protagonisten Sonia Soberats und Bruce Hall.

Wem würde man weniger Leidenschaft und Genialität für Fotografie zutrauen, als einem Blinden? SHOT IN THE DARK ist ein intimes Porträt von drei erfolgreichen Künstlern und Künstlerinnen (Bruce Hall, Sonia Soberats, Pete Eckert), deren Sehschwäche zum Ausgangspunkt ihrer visuellen Erkundungen geworden ist. Sehende wie Blinde träumen. Und in unseren Träumen sehen wir. Mehr Infos zum Film unter http://www.shotinthedark-film.com/
 
Die schönen Tage von Aranjuez
D F/2016
 
Ab 26.01. im Odeon
 
Regie: Wim Wenders
Ein traumhafter Sommertag. Ein Garten. Eine grün umrankte Veranda. An einem Gartentisch sitzen eine Frau und ein Mann, von Bäumen umgeben, durch die hin und wieder ein sanfter Wind weht. In der weiten Ebene in der Ferne liegt Paris.

Ein Zwiegespräch zwischen der Frau und dem Mann, ein Fragen und Antworten. Es geht um Erfahrungen in der Liebe, um die Kindheit, um Erinnerungen, um das Wesen des Sommers und darum, was Männer und Frauen unterscheidet, um weibliche Sicht und männliche Wahrnehmung.

Mit Blick auf die Terrasse, die Frau und den Mann sehen wir im Haus dahinter den Schriftsteller, der sich diesen Dialog gerade ausdenkt und ihn auf seiner Schreibmaschine tippt. Oder ist es umgekehrt? Erzählen ihm die beiden, was er dann nur noch zu Papier bringen muss: Einen letzten langen Dialog zwischen Mann und Frau? Mehr Infos zum Film unter http://dieschoenentagevonaranjuez-derfilm.de/
 
Jackie
Frei ab 6 Jahren
USA RCH/2016
 
Ab 26.01. im Odeon
 
Regie: Pablo Larraín
Sie ist eine First Lady wie aus dem Märchen: elegant, kultiviert, populär. Und schon zu Lebzeiten eine Legende. Als Präsidentengattin verwandelt sie das Weiße Haus in einen glamourösen Ort, an dem sich die High Society trifft. Das ist schlagartig vorbei, als Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas erschossen wird. Jackie Kennedy (Natalie Portman) verliert alles – ihre Liebe, ihre Aufgabe, ihr glitzerndes Leben. Geschockt und traumatisiert durchlebt sie die folgenden Tage, ergreift aber bald die Initiative und kümmert sich um das Vermächtnis ihres Mannes ...

JACKIE ist das facettenreiche Porträt einer Ikone der 1960er Jahre. Jacqueline Kennedy war ebenso berühmt wie mysteriös, eine Frau, die als Inkarnation von Stil und Chic in die Geschichte einging. Regisseur Pablo Larra√≠n (NERUDA, EL CLUB) nähert sich dieser Kultfigur aus unterschiedlichen Perspektiven. Raffiniert verwebt er Vergangenheit und Gegenwart zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk, das nie behauptet, sämtliche Geheimnisse lüften zu können. Oscar-Preisträgerin Natalie Portman (BLACK SWAN) zeigt in der Titelrolle einmal mehr, dass sie zu den herausragenden Schauspielerinnen unserer Zeit gehört. Sie gilt bereits jetzt als heiße Anwärterin auf einen weiteren Academy Award. Unterstützt wird sie von Peter Sarsgaard (DIE GLORREICHEN SIEBEN, NIGHT MOVES) in der Rolle des Robert Kennedy und Greta Gerwig (FRANCES HA, MAGGIE’S PLAN) als Jackies Assistentin. In weiteren Rollen brillieren Billy Crudup (SPOTLIGHT, ALMOST FAMOUS), John Hurt (DAME, KÖNIG, AS, SPION, HARRY POTTER) und Richard E. Grant (DOWNTON ABBEY, GAME OF THRONES). JACKIE feierte seine Weltpremiere beim diesjährigen Filmfestival von Venedig und wurde dort mit dem Preis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet.

Mehr Infos zum Film unter http://tobis.de/film/jackie/
 
Premiere: Nicht ohne uns!
D/2016
 
Ab Do. 26.01. um 15 Uhr im Odeon
 
Regie: Sigrid Klausmann-Sittler
Do. 19.01. um 15 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Sigrid Klausmann-Sittler und der Produzenten Gerhard Schmidt und Walter Sittler.

15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme – so unterschiedlich ihr Lebensumfeld, so unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sind, so sehr ähneln sich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume und die eindrückliche Mahnung unsere (Um-)Welt zu erhalten. Egal ob privilegiert aufwachsend in der westlichen Wohlstandsgesellschaft oder in den armen Regionen Afrikas oder Asiens und unmittelbar konfrontiert mit Kinderarbeit, Prostitution, Krieg und Gewalt, haben alle diese Kinder die universelle Sehnsucht nach Sicherheit und Frieden, Glück, Freundschaft und Liebe. Sie eint die Ablehnung und die Angst vor Krieg und Gewalt. Und jedes einzelne dieser Kinder macht sich Sorgen um die Natur und die damit verbundene Zerstörung ihres direkten und indirekten Lebensraums.

Alle 16 Kinder lassen uns Teil haben an ihren Gedanken, Wünschen, Ängsten und Hoffnungen:
REBEKKA, die sich mit dem Blindenstock durch die dörfliche Idylle ihrer Schweizer Heimat und über Bahnsteige und Unterführungen tastet, und so gerne Tierärztin werden würde, VINCENT, der mit seiner Familie in Österreich auf einer Berghütte wohnt, den Familienbetrieb trotz Klimawandel gerne übernehmen würde, der HIV-positive LUNIKO, aus dem südafrikanischen Millionen-Township Khayelitsha, der nie ohne Angst zur Schule gehen kann, ENJO, der kleine Philosoph und Naturschützer, tief verbunden mit seiner Welt zwischen Churfirsten und Walensee, SANJANA aus einem Rotlichtviertel in Indien, die das schlechte Bildungssystem in Indien bemängelt, SAI, die Intellektuelle aus New York, die Indien hinter sich gelassen hat und täglich zwischen Flushing Queens und Manhattan pendelt, die Waise ALPHONSINE, die trotz ihrer traurigen Lebensgeschichte aufrecht durch das Dorf an der Elfenbeinküste geht, TO, der Junge aus der Provinz Luang Prabang in Laos, der nicht die Schule schwierig findet, sondern die 2-stündige Reise im Boot über den Mekong und im Tuk-Tuk Bus, durch brandgerodetes Gebiet. EKHLAS, das Beduinen-Mädchen aus Jordanien, das Mitleid mit den syrischen Nachbarn hat und mit Sorge feststellt, dass es immer weniger Wasserstellen gibt, wo sie ihr Zelte aufschlagen können. JAFER, der in seinem kurze Leben bereits allzu viel Kriegsgräuel im Irak erleben musste, FINYA, die sich ihrer geborgenen Kindheit in Deutschland bewusst ist und dennoch fürchtet, dass es so wohl nicht für immer bleiben wird, oder YAMABUKI aus Japan, der inständig hofft, dass die Radioaktivität nach dem Fukushima-Unglück in seiner Gegend einfach nicht so schlimm sein kann. VALERIA aus Peru, die heute nicht mehr im Fluss ihrer Kindheit baden darf, weil dieser derart verschmutz ist, dass es schon krank macht nur die Hand ins Wasser zu stecken, LUCILA aus Argentinien, die einmal Theaterschauspielerin werden möchte und es traurig findet, dass immer mehr Bäume in ihrem Delta gerodet werden, um immer neue Häuser zu bauen und die Natur dadurch zunehmend ins Ungleichgewicht gerät. Oder PERLA aus Island, die begeistert ist von ihrem sauberen Heimatland und einen der zentralen Wünsche sehr klug auf den Punkt bringt: „Alle Kinder wollen jemanden haben, dem sie vertrauen können, der ihnen im Leben hilft, eine Familie und auch Freunde, die sich um sie kümmern und lieben wie es Eltern tun. Nichts ist wichtiger als das.“

Neugierig und hungrig nach Bildung wollen sie die Welt verändern. Ein Film über die Zukunft des Planeten, die diese Kinder einmal mit gestalten wollen – ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS!
Mehr Infos zum Film unter http://www.nichtohneuns-film.de/
 
Hell Or High Water
Frei ab 12 Jahren
OmU
USA/2016
 
Ab Mi. 01.02. + Mi. 08.02. um 21:00 Uhr im Odeon
 
Regie: David Mackenzie
Zwei Brüder – der rechtschaffene, geschiedene Toby (Chris Pine), Vater zweier Kinder, und der jähzornige Tanner (Ben Foster), frisch entlassener Häftling – begehen gemeinsam mehrere Banküberfälle, um zu verhindern, dass die hochverschuldete Farm ihrer Familie an die Bank zurückfällt.

Dies ist ihr letzter, verzweifelter Kampf um eine Zukunft, die ihnen unter den Füßen weggezogen wurde. Ihr Plan scheint aufzugehen, bis sie ins Visier des unerbittlichen Texas Rangers Marcus Hamilton (Oscar®-Gewinner Jeff Bridges) geraten, der kurz vor seinem Ruhestand noch einen großen Triumph feiern will. Als die beiden Brüder einen letzten Bankraub planen, kommt es zum alles entscheidenden Showdown zwischen einem wahrhaft aufrichtigen Gesetzeshüter und einem Bruderpaar, das nichts zu verlieren hat – außer der Familie!

HELL OR HIGH WATER ist ein fesselndes Crime-Drama, das in West Texas spielt, wo die Grenzen zwischen Ehrenmann und Gesetzlosem bis zur Unkenntlichkeit verschwimmen. Regie führte David Mackenzie („Young Adam”, „Mauern der Gewalt”), und in den Hauptrollen sind Oscar®-Gewinner Jeff Bridges („Crazy Heart”, „True Grit”), Chris Pine („Star Trek”, „Into The Woods”), Ben Foster („Todeszug nach Yuma”, „The Messenger”) und Gil Birmingham („Lone Ranger”, „Twilight”) zu sehen. Das Drehbuch von Taylor Sheridan (u.a. Drehbuchautor von „Sicario“ und als Schauspieler in „Sons of Anarchy“) stand 2012 auf der berühmten Black List der besten, noch nicht verfilmten Skripte. HELL OR HIGH WATER begeisterte zahlreiche Kritiker bei seiner Premiere auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes in der Reihe „Un Certain Regard“. Der stimmungsvolle Soundtrack von Nick Cave und Warren Ellis untermalt perfekt die staubige Atmosphäre.

Mehr Infos zum Film unter http://www.hellorhighwater.movie/#home
 
From Business To Being
D/2016
 
Ab 02.02. | Premiere: 04.02. mit Gästen im Odeon
 
Regie: Hanna Henigin und Julian Wildgruber
Premiere am Sa. 04.02. um 17:15 Uhr in Anwesenheit von Julian Wildgruber (Produzent & Regisseur), Rudi Ballreich (Produzent, Berater, Mindful Leadership Trainer) und Rudolf Wötzel (ehem. Top Banker Lehman Brothers).

WIE WOLLEN WIR LEBEN UND ARBEITEN?

Der Film From Business To Being erzählt die Geschichte dreier Führungskräfte, die sich auf die Suche nach Wegen aus dem "Hamsterrad des Getriebenseins" gemacht haben: Ein ehemaliger Investmentbanker bei Lehman Brothers, ein Großprojektmanager der Automobilindustrie und ein Gebietsverantwortlicher der "dm" Drogeriemarktkette. Ihre Motivation: der Wunsch nach mehr Begeisterung, Sinnhaftigkeit und Authentizität bei ihrer Arbeit.

Einfühlsam und ohne Tabus gewähren Hanna Henigin und Julian Wildgruber tiefe Einblicke in die Gefühlswelt der sonst so abgeriegelten Welt der Business-Leader und gehen der Frage nach, inwieweit die Krisen der heutigen Arbeitswelt Bewusstseinskrisen sind.

Können Meditation und Bewusstseinstraining dabei helfen, sich von stresserzeugenden Denk- und Handlungsmustern zu befreien und zu sich selbst zu finden?

Welche Fähigkeiten benötigen Führungskräfte in Zukunft und wie müssen Organisationen in einer globalisierten Welt für ein besseres Miteinander neu gedacht und gestaltet werden?

Auf der Suche nach Antworten treffen die Filmemacher auf Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Meditationspraxis, die eine Brücke zwischen "Business" und "Being" schlagen und neue Impulse für einen Kulturwandel im Wirtschaftsleben geben, der das Wohl aller im Sinn hat.

Ein Film, der berührt, zum Diskurs anregt und vor allem dazu ermutigt, nach innen zu schauen: Wer bin ich? Was begeistert mich? Und wie lebe und handle ich entsprechend? In der Überzeugung, dass eine bessere Arbeitswelt und Gesellschaft mit der Bewusstwerdung des Einzelnen beginnt.

Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/from-business-to-being/
 
Sondervorstellung: Erzähl es niemandem!
2016
 
Ab So. 05.02. um 14 Uhr im Odeon
 
Regie: Klaus Martens
So. 05.02. um 14 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Klaus Martens und der Autorin Randi Crott.

Im April 1942 begegnet die 19jährige Lillian einem deutschen Soldaten aus Wuppertal. Helmut ist augenblicklich in Lillian verliebt, und Lillian geht es ebenso. Die Liebe eines norwegischen Mädchens zu einem deutschen Soldaten gilt als Verrat. Ihre Zuneigung zu Helmut macht ihr ein schlechtes Gewissen. Als sie erfährt, dass in ihrem Dorf eine jüdische Familie deportiert worden ist, stellt sie ihn zu Rede und will die Beziehung beenden. Helmut bleibt zunächst stumm. Dann ringt er ihr ein Versprechen ab: niemals dürfe sie mit einem anderen Menschen darüber sprechen, was er ihr jetzt sagen wird.

„Meine Mutter“, sagt Helmut, „ist auch Jüdin. Ich selbst bin noch unentdeckt geblieben und halte mich in der Wehrmachtsuniform versteckt.“

Lillian schwört, immer bei ihm zu bleiben; ein Schwur, mit dem eine der dramatischsten Liebesgeschichten beginnt, die dieser Krieg hervorgebracht hat. Denn nach dem Abzug der Deutschen bleibt Lilian zurück in Norwegen und macht sich nach dem Ende des Krieges auf nach Deutschland, um Helmut zu suchen.
Im Sommer 2009 sitzt die 87jährige Lillian Crott im Flugzeug nach Narvik. Auf dem Platz neben ihr liegt ein Rucksack. Darin verstaut ist die Urne mit der Asche ihres Mannes. In Nordnorwegen, jenseits des Polarkreises, will sie einlösen, was sie sich versprochen hatten: wer überlebt, wird den anderen dort begraben, wo sie sich zum ersten Mal begegnet sind.

Der Film begleitet sie bei dieser Reise und erzählt die abenteuerliche Geschichte von Lilian Berthung und Helmut Crott.

ERZÄHL ES NIEMANDEM! Das sagte die Mutter zu ihrer 18-jährigen Tochter, als sie ihr gegen den Willen des Vaters vom Schicksal seiner Familie erzählte, von der viele Verwandte in den Konzentrationslagern umgebracht wurden. Daran hat sich auch die Tochter bis zwei Jahre nach dem Tod des Vaters gehalten und erst dann mit ihrer Mutter die Geschichte ihrer Eltern aufgeschrieben.

Der Film entstand nach dem gleichnamigen Bestseller-Sachbuch von Randi Crott und Lilian Berthung Crott. Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/erzaehl-es-niemandem/index.php
 
Kölsche Matinee: Das Herz von Köln - Kill, der letzte Rabau
D/1979
 
Ab So. 05.02. um 11:11 Uhr im Odeon
 
Regie: Christel Fomm & Dieter Oeckl,
So. 05.02. um 11:11 Uhr Das Herz von Köln - Kill, der letzte Rabau
Kölsche Filmmatinée trifft Fastelovends Matinée mit der KG Alt Kölle

Das Herz von Köln. Der letzte der drei Rabauen
Regie: Christel Fomm & Dieter Oeckl, 58 min., 1979


Portrait des Straßenmusikers Wilhelm Eichmeier, genannt Kill, dem einzigen noch lebenden Mitglied der in Köln einst berühmten „Drei Rabaue“. 1945 erhielt die Gruppe ihre erste Straßenmusiker- Lizenz in Köln. Ender der 70er Jahre,  auch mit 75 Jahren singt Eichmeier noch in Kölner Kneipen und auf der Straße. Der Film begleitet ihn mit viel Herz auf seiner täglichen Runde durch sein Köln.
 
Seniorentreff im Kino
Frei ab 6 Jahren
2016
 
Ab Mi. 08.02. um 14:30 Uhr im Odeon
 
Regie: diverse
Nächster Termin:

Mittwoch, 08.02. um 14:30 Uhr
Jackie
Eintritt: 4 €


Sie ist eine First Lady wie aus dem Märchen: elegant, kultiviert, populär. Und schon zu Lebzeiten eine Legende. Als Präsidentengattin verwandelt sie das Weiße Haus in einen glamourösen Ort, an dem sich die High Society trifft. Das ist schlagartig vorbei, als Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas erschossen wird. Jackie Kennedy (Natalie Portman) verliert alles – ihre Liebe, ihre Aufgabe, ihr glitzerndes Leben. Geschockt und traumatisiert durchlebt sie die folgenden Tage, ergreift aber bald die Initiative und kümmert sich um das Vermächtnis ihres Mannes ...
Mehr Infos zum Film unter http://tobis.de/film/jackie/
 
Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste
F/2015
 
Ab 09.02. im Odeon
 
Regie: Alexandra Leclère
Christine Dubreuil (Karin Viard) und ihre Familie gehören zur gut betuchten Pariser Oberschicht: Nichts stört die gutbürgerliche Idylle ihrer knapp 300 m2 großen Traumwohnung in der prachtvollen Rue du Cherche-Midi – außer vielleicht die ständigen Hasstiraden ihres egozentrischen Mannes Pierre (Didier Bourdon), der Christine schon lange wie einen Einrichtungsgegenstand behandelt und sich stattdessen lieber den ganzen Tag lang über alle aufregt, die seiner Ansicht nach nicht so „ehrbar“ sind wie er: Zum Beispiel Ausländer, Arbeitslose oder „Gutmenschen“ – wie die intellektuelle Nachbarsfamilie Bretzel (Valérie Bonneton und Michel Vuillermoz), deren „linker Aktionismus“ ihm schon lange gegen den Strich geht.
Als jedoch Dauerfrost und Minusgrade Frankreich wochenlang einfrieren lassen, haben Christine und Pierre plötzlich ganz andere Probleme: Denn da die Regierung dringend Wohnraum für Obdachlose und finanziell minder bemittelte Bürger finden muss, um sie vor dem Kältetod zu bewahren, beschlagnahmt sie kurzerhand alle Wohnungen, die zu wenige Bewohner aufweisen und teilt ihnen neue, ärmere Mitbewohner zu. Die ungewohnte Situation lässt nicht nur Pierre zu äußerst unkonventionellen – und nicht immer ganz legalen ¬– Mitteln greifen. Nur Madame Christine plagt ihr schlechtes Gewissen: Während alle versuchen, dem „Zusammenrücken“ zu entgehen, handelt sie einfach – und darf sich schon bald über einige „unerwartete Gäste“ freuen... Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Qobhq2hLH8o
 
Blue - Magical Moments in Jazz
D/2016
 
Ab So. 19.02. um 11:45 Uhr im Odeon
 
Regie: Christoph Felder
 Sonntag, 19.02. um 11:45 Uhr. Zu Gast Regisseur Christoph Felder und Musiker Martin Sasse.

"ABSOLUT SEHENSWERT" (JAZZ PODIUM) Aussergewöhnlicher S/W Dokumentarfilm von Christoph Felder über die magischen Momente im Jazz - von Köln nach New York. Mit dem Kölner Ausnahmepianisten Martin Sasse und vielen bekannten Jazzgrössen: Peter Bernstein, Philip Catherine, Bill Evans, Steve Grossman, Scott Hamilton, Paul Heller, Dennis Macker, Bob Minzer, Martin Sasse Trio. Mehr Infos zum Film unter https://vimeo.com/ondemand/bluefilm
 
Exhibiton on Screen - Staffel 4
GB/2017
 
Ab 19.02. 11:30 + 22.02. 17 Uhr im Odeon
 
Regie: Phil Grabsky
Die vierte und neueste Staffel von Exhibition on Screen im Odeon:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt

ICH, CLAUDE MONET

So. 19.02. um 11:30 Uhr
Mi. 22.02.
um 17 Uhr

Der preisgekrönte Regisseur Phil Grabsky ermöglicht brandneue Perspektiven auf den vielleicht beliebtesten Künstler der Welt – in dessen eigenen Worten.
Basierend auf mehr als 2500 Briefen Ich, Claude Monet neue Einsichten in den Mann, der mit seinem Bild nicht nur die Geburtsstunde des Impressionismus ausgelöst hatte, sondern womöglich der einflussreichste und erfolgreichste Maler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist.

Monets Leben ist eine fesselnde Fabel über einen Menschen, der hinter seinen sonnendurchfluteten Leinwänden unter Depressionen, Einsamkeit und Selbstmordgedanken litt. Mit der Entwicklung seiner Kunst und der Liebe zum Gärtnern, aus der die Pracht seines Gartens in Giverny hervorgeht, entdecken wir auch seinen Humor, seine tiefen Einsichten und seine Hingabe an das Leben. Gedreht an verschiedenen europäischen Entstehungsorten seiner Kunst ist I, Claude Monet ein filmischer Tauchgang in einige der meistgeliebten und unverwechselbarsten Szenerien der abendländischen Kunst.

DIE WUNDERSAME WELT DES HIERONYMUS BOSCH

So. 19.03. um 11:30 Uhr
Mi. 22.03.
um 17 Uhr
So. 26.03.
um 11:30 Uhr

Nach 500 Jahren schockieren und faszinieren uns Boschs Gemälde noch immer. Tauchen Sie ein in die blühende Fantasie eines wahren Visionärs. Wer war Hieronymus Bosch? Warum sprechen seine eigenartigen und fantastischen Gemälde heute die Kunstliebhaber mehr an denn je? Wie schlägt er die Brücke zwischen Mittelalter und Renaissance? Woher nahm er die Einfälle für seine unkonventionellen und zeitlosen Schöpfungen? Entdecken Sie die Antwort auf diese und weitere Fragen in dem bemerkenswerten neuen Film von EXHIBITION ON SCREEN.
The Curious World of Hieronymus Bosch kreist um die gefeierte Ausstellung ‘Jheronimus Bosch – Visions of Genius’ im Het Noordbrabants Museum in Südholland. Erstmals versammelte man den Großteil von Boschs verbliebenen Gemälden und Zeichnungen in seiner Heimatstadt und lockte damit beinahe eine halbe Million Kunstfreunde aus der ganzen Welt an.
Mit faszinierenden Enthüllungen über sein Leben und die Hintergrundgeschichten zu seinen Arbeiten ist dieser filmische Ausflug eine Entdeckungsreise zu einem großen kreativen Genie, die man nicht verpassen darf.

DER KÜNSTLERGARTEN: DER AMERIKANISCHE IMPRESSIONISMUS

So. 21.05.
um 11:30 Uhr
Mi. 24.05. um 17 Uhr

Der Amerikanische Impressionismus orientierte sich an französischen Künstlern wie Renoir und Monet, ging jedoch schon bald seine eigenen Wege. Über einen Zeitraum von 30 Jahren enthüllte er ebenso viel über die amerikanische Nation wie über seine Kunst als kreatives Kraftwerk. 
Seine Geschichte ist eng verknüpft mit der Liebe zu Gärten und dem Wunsch, die Natur inmitten der schnellen Verstädterung des Landes zu bewahren. Gedreht in Ateliers, Gärten und an wohlgehüteten Originalschauplätzen im Osten der USA, Großbritannien und Frankreich, ist dieser fesselnde Film ein wahrhaftes Fest für die Augen.

1886 brachte der französische Kunsthändler Paul Durand-Ruel einen Auszug seiner riesigen Sammlung impressionistischer Gemälde nach New York und änderte damit für immer den Kurs der amerikanischen Kunst. Amerikanische Künstler strömten in das französische Dörfchen Giverny, wo der begnadete Impressionist Claude Monet lebte, und feierten diesen neuen französischen Trend: Im Freien malen, mit neuentdeckter Brillanz und Lebendigkeit. Während sich Europa gegen die Arbeiten von Monet, Degas und Renoir auflehnte, nahmen die Amerikaner sie mit offenen Armen auf und entwickelten daraus ihren stilistisch ganz eigenen amerikanischen Impressionismus.
Das Timing von Durand-Ruels transformativem Besuch war perfekt. Während Amerika ins Industriezeitalter vorstieß, kämpften urbane Reformer für die Schaffung öffentlicher Parks und Gärten: Für ein paar Flecken Schönheit inmitten rauchender Schlote und Aschehaufen. Diese Gärten boten Künstlern scheinbar unbegrenzte Inspiration und der wachsenden Mittelschicht eine unendliche Oase. Letztere bestand vor allem aus zunehmend unabhängigen Frauen, die die Schriften der englischen Gartenbaukünstler Gertrude Jekyll und William Robinson schätzten. Gleichzeitig erwuchs mit dem Aufstieg weitverbreiteter Magazine auch die Idee des Gärtnerns als Pfad zur spirituellen Erneuerung in all der industriellen Fäulnis, sowie die Überzeugung, Künstler sollten in unberührten Landschaften arbeiten.

MICHELANGELO: LIEBE UND TOD

So. 18.06. um 11:30 Uhr
Mi. 21.06. um 17 Uhr
So. 25.06. um 11:30 Uhr


Die spektakulären Skulpturen und Gemälde von Michelangelo sind uns so vertraut, doch was wissen wir wirklich über dieses Renaissance-Genie? Wer war dieser ehrgeizige, leidenschaftliche Mann?
Das begnadete Talent Michelangelos ist in allen Dingen offensichtlich, die er jemals anfasste. Bildschöne und vielseitige Arbeiten wie die überragende David-Statue, die zutiefst berührende Pietà im Petersdom und sein Meisterwerk, die Decke der Sixtinischen Kapelle, rauben uns noch heute den Atem.
Über sein gesamtes, 89 Jahre dauerndes Leben nimmt uns Michelangelo – Love and Death mit auf eine filmische Entdeckungsreise durch die europäischen Druck- und Zeichenateliers und zu den großartigen Kapellen und Museen von Florenz, Rom und dem Vatikan, um das stürmische Leben Michelangelos zu erkunden. Wir gehen auf die Suche nach dem tieferen Verständnis dieser charismatischen Persönlichkeit, der Beziehungen zu seinen Zeitgenossen und seines unschätzbaren künstlerischen Erbes.
Durch Expertenmeinungen und mit Michelangelos eigenen Worten nimmt dieser Film eine ungekannte Perspektive auf einen fesselnden Mann ein, dessen Leben sich in jedem Handgriff und jedem von ihm je ausgeführten Pinselstrich widerspiegelt.
Entdecken sie, warum diese geniale, universell bewunderte Urkraft Michelangelo unbestritten zu den größten Künstlern der Renaissance und der gesamte Kunstgeschichte zählt.
„Kalter Stein und Feuer sind gute Freunde …” Michelangelo Buonarotti
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=q2fsJmPLcO4
 
Lion
AUS GB USA/2016
 
Ab 23.02. im Odeon
 
Regie: Garth Davis
Ein Tag wie jeder andere im Leben des fünfjährigen Saroo: Auf dem Bahnhof der indischen Kleinstadt, in der sein Bruder ihn für einige Stunden zurückgelassen hat, sucht er nach Münzen und Essensresten. Vor Erschöpfung schläft er schließlich in einem haltenden Zug ein und findet sich nach einer traumatischen Zugfahrt am anderen Ende des Kontinents in Kalkutta wieder. Auf sich allein gestellt irrt er wochenlang durch die gefährlichen Straßen der Stadt, bis er in einem Waisenhaus landet, wo er von Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham) adoptiert wird, die ihm ein liebevolles Zuhause in Australien schenken. Viele Jahre später lebt Saroo in Melbourne, ist beruflich erfolgreich und wohnt mit seiner Freundin Lucy (Rooney Mara) zusammen. Er könnte rundum glücklich sein, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Nacht für Nacht fährt er mit Google Earth auf seinem Laptop das Zugnetz Indiens ab, zoomt auf hunderte von Bahnhöfen und sucht nach Hinweisen auf seinen früheren Wohnort und seine leibliche Familie. Er hat die Hoffnung schon fast aufgegeben, als das Unglaubliche passiert und er im Internet auf ein Dorf stößt, das seiner Erinnerung entspricht.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=GxtUnVG-f9o
 
Die Gabe zu heilen
D/2016
 
Ab 23.02. | So. 5.3. 13:30 Uhr zu Gast: Regisseur Andreas Geiger im Odeon
 
Regie: Andreas Geiger
DIE GABE ZU HEILEN erzählt die Geschichte von fünf Menschen, die mit ihren besonderen Fähigkeiten auf unkonventionelle Art und Weise die Beschwerden ihrer Patienten lindern oder heilen können. Beobachtungen bei den charismatischen Heilern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz lassen den Zuschauer teilhaben an der Suche nach Ursachen und der Anwendung altem Heilwissens. Mit ihrer sinnlichen und übersinnlichen Begabung therapieren sie seelische und körperliche Krankheiten, bei denen die klassische Medizin oft schon aufgegeben hat. Der Film zeigt, wie diese althergebrachten, obskur wirkenden Methoden als Ergänzung zur klassischen Schulmedizin ihre Daseinsberechtigung haben.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Hvalas1A6go
 
Kölsche Filmmatinée Spezial: Aufzeichnung der Hänneschen Puppensitzung Fastelovakis
D/2016
 
Ab Sa. 25.02. um 14:00 Uhr im Odeon
 
Kölsche Filmmmatinée Spezial:
Sa. 25.02. um 14:00 Uhr


Die Akropolis ist im Hänneschen nach Knolldendorf verlegt worden, der Kardinal ist ebenso dabei wie Geißbock Hennes, über dessen Haupt ein Heiligenschein blinkt.In Knollendorf steht „alles op d’r Kopp“: Die Akropolis befindet sich neben dem Historischen Rathaus, griechische Götter halten Einzug und sogar die leibhaftige Agrippina kommt nach 2000 Jahren mal wieder zu Besuch.  Von Julia Katharina Brand

Köln. „Fastelovakis“ heißt die diesjährige Puppensitzung im Hänneschen-Theater, die vielleicht so kabarettistisch und aktuell ist, wie noch nie. Griechenland, Fifa, Flüchtlingskrise und andere Themen, die die Gesellschaft in Atem halten, bilden durch das Brennglas von Köln den roten Faden der Inszenierung von Intendantin Frauke Kemmerling.Die Rahmenhandlung: Schäl sitzt im Knast, ausgerechnet kurz vor der Karnevalssitzung, die er leiten soll. Zufällig wird sein Knastbruder und Schwager, der Heukeshovens Schäng (Udo Müller) gerade entlassen und übernimmt für ihn die Leitung der Sitzung gemeinsam mit Literat Speimanes (Charly Kemmerling).
Mehr Infos zum Film unter http://www.haenneschen.de/home.html