Grundeinkommen ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt
über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens.
Bedingungsloses Grundeinkommen?
Ein von der Arbeitsleistung unabhängiger Einkommensanspruch des einzelnen gegenüber der Gesellschaft. Ein Anspruch auf Einkommen für alle und ohne jegliche Bedingungen.
Das ist das bedingungslose Grundeinkommen.
Wer soll das bezahlen? Ist das noch gerecht? Wer arbeitet dann noch?
Diesen und vielen anderen Fragen zum bedingungslosen
Grundeinkommen widmet sich das Film Essay.
Mit anschließender Diskussion.
Infos zur Kölner Initiative http://bgekoeln.de
PRESSESTIMMEN:
"Ein wort- und geistreicher Episodenfilm zum Thema Alter, mit geschliffenen Dialogen von Star-Autor Martin Suter und mit einem lustvollen Ensemble."
KulturSPIEGEL
Giulia (Corinna Harfouch) wird 50 und ist von ihren Freunden zu einem Geburtstagsessen eingeladen worden. Auf dem Weg dorthin verschwindet sie einfach. Während Giulia auf Abwegen ist, sitzen die zurückgebliebenen Freunde im Restaurant und warten – und diskutieren über Haarausfall, Cholesterinwerte, goldene Turnschuhe und die Frage, ob man nochmal 20 sein möchte. Guilia hingegen hat sich durch die Stadt treiben lassen und in einem Brillengeschäft John (Bruno Ganz) getroffen. Der alte Charmeur hat sie bezaubert und in eine Bar entführt. In mehreren Erzählsträngen und exzellenten Dialogen verhandeln der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter, von dem das Originaldrehbuch stammt, und Regisseur Christoph Schaub mal komisch, mal melancholisch die Erfahrung des Älterwerdens.
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Nach einem Buch von Nick Hornby. Eine junge Frau entflieht ihrem kleinbürgerlichen Elternhaus in die große weite Welt an der Seite eines faszinierenden aber etwas undurchsichtigen Mannes. Der neue Film von Lone Scherfig (Italienisch für Anfänger)!
Mit 17 hat man für gewöhnlich noch Träume. Nicht so die junge Jenny, für die sich in diesem Alter schon große Träume erfüllt haben – dank eines doppelten so alten Mannes, der ihr das Tor zu einer glitzernden Zukunft öffnet. „An Education“ folgt den Gefühlen einer jungen Frau an der Schwelle zum Erwachsenwerden, in deren enger englischer Welt zu Beginn der sechziger Jahre plötzlich Wünsche Wirklichkeit werden. Das klingt nach Märchen. Aber Lone Scherfig erzählt die Geschichte so, als blättere sie in einem vergilbten Poesiealbum, mit bittersüßen Gefühlen, doch ohne Sentimentalität.
Mehr Infos zum Film unterSchrullige Geschichten aus einem Berliner Viertel. Ein Berliner Heimatfilm mit dem Herz am richtigen Fleck. Mit Jürgen Vogel, Meret Becker und Gudrun Ritter.
1968 in Ostberlin: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner BOXHAGENER PLATZ erleben Oma Otti (Gudrun Ritter) und ihr zwölfjähriger Enkel Holger (Samuel Schneider) ihre ganz eigenen Abenteuer. Otti hat schon fünf Ehemänner ins Grab gebracht und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut, als sie Avancen von Altnazi Fisch- Winkler (Horst Krause) und dem ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner (Michael Gwisdek) erhält. Otti verliebt sich in Karl und plötzlich ist Fisch-Winkler tot. Holger avanciert zum Hobbydetektiv und lernt dabei einiges über die Liebe, die 68er Revolte und wie man mit "revolutionären“ Geheimnissen Frauen rumkriegt. Bis Holger einen Fehler begeht, der ausgerechnet Karl in Gefahr bringt...
Der vielfach preisgekrönte und am Boxhagener Platz aufgewachsene Berliner Regisseur Matti Geschonneck inszenierte den Film nach dem gleichnamigen Romandebüt von Torsten Schulz, der auch das Drehbuch verfasste. Trockener Humor, Melancholie und Berliner Charme – mit diesen Zutaten wirft BOXHAGENER PLATZ einen Blick zurück auf die 60er Jahre. Und auf eine wunderbare Liebesgeschichte zwischen einer friedhofs- und kochbegeisterten älteren Dame und einem eleganten Ex-Spartakisten. Der Film ist eine Liebeserklärung an die Stadt Berlin, an den kleinen Kosmos Boxhagener Platz und seine liebenswerten Bewohner und gleichzeitig eine Hommage an phantastische Schauspielgrößen aus Ost und West. BOXHAGENER PLATZ - ein Berliner Heimatfilm im besten Sinne.
Zum Start erwarten wir Regisseurin Feo Aladag!
"Die Fremde" erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden jungen Türkin, die um die Anerkennung ihrer Familie ringt.
Großes, bewegendes Kino! Film des Monats!
Umay ist in Deutschland aufgewachsen und lebt zusammen mit ihrem Ehemann Kemal und ihrem Sohn Cem in einem Vorort der türkischen Metropole Istanbul. Kemal hat regelmäßig Gewaltausbrüche, die sich gegen seine Frau und seinen Sohn richten. Um sich und ihren Sohn zu schützen packt Umay ihre Sachen und flieht zurück zu ihren Eltern nach Berlin. Doch in Berlin findet sie nicht die Unterstützung bei ihrer Familie, die sie sich erhofft hat. Umay will nicht wahr haben, dass die Familienehre ihren Eltern mehr zu bedeuten scheint, als die Liebe zu ihren Kindern.
Nach "Gegen die Wand" wieder eine schauspielerische Meisterleistung von Sibel Kekilli
Anlässlich des Weltfrauentages am Montag 08.03. 19:00 Uhr veranstalten wir mit Terre des Femmes eine Preview von „Die Fremde“ mit Einführung und Podiumsdiskussion im ODEON Köln mit Fatma Sonja Bläser "Hennamond".
Am Sonntag 14.03. wird Regisseurin Feo Aladag ihren Film „Die Fremde“ persönlich vorstellen und mit dem Publikum diskutieren:
In der Neuen Filmbühne Bonn um 16:30 Uhr
im ODEON Köln um 20:15 Uhr
Im ODEON Köln erwarten wir neben der Regisseurin Feo Aladag auch Hauptdarstellerin Sibel Kekilli.
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Pressestimmen:
“Eine atemberaubend schöne Lektion in Sachen Freiheit und Phantasie.“ Le Monde
“Resnais mit seinen magischen 87 Lebensjahren hat sich mehr getraut als manch junger Kollege.“ Libération
“Eine surreale Komödie mit viel Sinn fürs Absurde. Das neue Werk von Alain Resnais
beweist eine große Modernität. Die Dialoge sind witzig und prägnant.“ Elle
Die gefundene Brieftasche einer interessanten Frau lässt ihrem Finder Sehnsüchte und Phantasien über den Kopf wachsen.
Der Rentner Georges findet eine Brieftasche und ist von der Eigentümerin Marguerite fasziniert.
Aber er traut sich nicht ihr die Brieftasche persönlich zurück zu geben, sondern bringt sie zur Polizei.
Als Marguerite bei ihm anruft, um sich beim Finder zu bedanken, spürt George, dass er diese Frau kennen lernen muss.
„Vorsicht Sehnsucht“ ist ein Film über die unkontrollierbare Vitalität des Lebens, die beständig den Asphalt der Konventionen auseinander treibt.
Der Großmeister des französischen Beziehungskinos Alain Resnais, „Hiroshima Mon Amour“ (1959), „Letztes Jahr in Marienbad“ (1961) – „Smoking/No Smoking“ (1993); „On connaît la chanson“ (1997): "Herzen" (2006) – sucht für seine Beziehungsgeschichten immer neue Erzählformen. In seinem neusten Werk hat er sich vom französischen Bestsellerautor Christian Gailly inspirieren lassen.
Sabine Azéma und André Dussollier spielen eine zunehmend verrückter werdende Annäherung zweier Menschen im fortgeschrittenen Alter. Menschen, die sich in ihrem Leben längst eingerichtet haben, und die eigentlich nichts mehr aus der Bahn werfen sollte. Der ironisch kommentierende Off-Erzähler, die präzis aufeinander abgestimmten, parallelen Handlungsebenen und die lustigen Missverständnisse und psychologischen Verwicklungen, machen den Film zu einer altersweisen, aber keineswegs milden Komödie über unerfüllte Wünsche und Lebensentwürfe.
VORSICHT SEHNSUCHT (Les herbes folles)
erhielt in Cannes 2009 den Spezialpreis der Jury
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In der Grabeskirche streiten sechs christliche Glaubensgemeinschaften um ihren Anteil am Gotteshaus. Hajo Schomerus hat das absurde Treiben dokumentarisch festgehalten.
Im Herzen des Pulverfasses Jerusalem steht die anno 325 über Jesu Grabmal errichtete Grabeskirche - der allerheiligste Ort der christlichen Welt. An die 300 christliche Glaubensrichtungen existieren und sechs davon haben sich einen Platz in dieser Kirche erkämpft. Griechisch-orthodoxe, römisch-lateinische, syrische, armenische, äthiopische Abessiner und ägyptische Kopten wohnen unter einem Dach auf engstem Raum. Doch das Haus des Herrn ist kein nettes Multi-Kulti-Kloster. Hier herrscht Segregation. Dokumentarfilm-Kameramann Hajo Schomerus ("Ich und das Universum") liefert in seiner zweiten Regiearbeit die Anatomie eines Mikrokosmos ab, wo um jeden Zentimeter trickreich und erbittert gestritten wird - und das seit Jahrhunderten.
Preview: im Odeon Köln mit Gästen in Zusammenarbeit mit dem erzbischhöflichen Ordinariat Di. 2.3. 17:00 Uhr
Preview im Rex Bonn am So. den 21.3. um 16:30 in Anwesenheit von Regisseur Hajo Schomerus. Mehr Infos zum Film unterTRAUMATHEK wird 16
Der Kölner DVD-und Videoverleih TRAUMATHEK wird 16 und zeigt den Filmklassiker CITIZEN KANE auf Leinwand. Ab 22:00 Uhr laden wir die Geburtstagsgesellschaft auf ein Glas Sekt ein, um das Jubiläum gebührend zu feiern.
Der Debütfilm des 24jährigen Autors, Regisseurs und Hauptdarstellers Orson Welles ist ein Film, der alle Rekorde gebrochen hat. 1992 wurde er von der Zeitschrift "Sight and Sound" in einer Kritikerumfrage zum "Besten Film aller Zeiten" gekürt. Im Mittelpunkt steht das Leben des amerikanischen Zeitungsverlegers Charles Foster Kane, dessen Erfolgsgeschichte als Inkarnation des Amerikanischen Traums gefeiert, durch seinen Tod als einsamer Multimillionär jedoch auch als fragwürdig gekennzeichnet ist.
Mit seinem medienkritischen Gesellschaftsporträt, das sich mit der Entstehung von Bildern und den Mechanismen großer Erzählungen auseinandersetzt und sie gleichzeitig in ihrer Banalität entlarvt, schuf Welles ein intellektuelles und unterhaltsames Kinoerlebnis.
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Zum Jahrestag des Stadtarchiveinsturz.
Der Journalist Werner Rügemer liest aus der Neuauflage seines Buches COLONIA CORRUPTA, der Historiker Frank Möller stellt die Bedeutung des Archivverlustes für die Forschung dar, die Künstlerin Tanya Ury berichtet von dem Verlust des Nachlasses ihrer Familie Ury-Unger, Heinrich Pachl kreiert eine kabbarettis-tische Betrachtung zum Thema Verantwortung und Jens Hagen liest aus Kölns Poems zum U-Bahn-Bau 1965.
Moderation: Frank Deja (KÖLN KANN AUCH ANDERS), Eva Weissweiler (Aura 09), Melanie Weidmüller (Kölner Komment) Foyer: Ausstellung mit Fotocollagen "Trümmerbilder" des Fotografen Klaus Kammerichs
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Dokumentarfilm von Elke Mark über die Holocaust Zeitzeugin Blanka Pudler
Mit anschließender Diskussion mit Blanka Pudler
Blanka Pudler (geb. Adler) wurde 1929 in einer deutschsprachigen jüdischen Enklave in der heutigen Ukraine geboren. Juni 1944 wird sie mit ihren Eltern von Budapest nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie überlebt die Selektionen, acht Monate Zwangsarbeit im Sprengstoffwerk Hirschhagen in Hessisch Lichtenau und die Todesmärsche nach Auflösung des Lagers.
Nach dem Krieg lebt sie in Budapest, heiratet und arbeitet in einem Außenhandelsunternehmen. Erst als ihre Tochter sie mit 17 Jahren nach ihren Erfahrungen in den Konzentrationslagern befragt beginnt sie über das Erlebte zu sprechen.
1987 nimmt sie an einem Ehemaligentreffen von NS-Zwangsarbeitern in Hirschhagen teil und spricht zum ersten Mal vor deutschen Schülern über ihre Holocaust Erlebnisse. Bis heute reist Blanka Pudler regelmäßig nach Deutschland, um mit Schülern über ihre Holocaust Erlebnisse zu sprechen und die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten.
Die Filmemacherin Elke Mark hat Blanka Pudler über drei Jahre begleitet und ihre Berichte aufgezeichnet.
Vorführung in Anwesenheit der Regisseurin Elke Mark und der Zeitzeugin Blanka Pudler Do. 4.3. 19:00 Uhr
Ein Meisterwerk. das sich mühelos in der Liga von Stephen Daldrys "The Hours" bewegt.
"A Single Man" spielt an einem einzigen Tag zu Beginn der sechziger Jahre im Leben des 52-jährigen britischen Literaturprofessors George Falconer (Colin Firth), der an einer Universität in Los Angeles unterrichtet. Das Leben des isoliert lebenden Mannes gerät aus den Fugen, als er erfährt, dass sein langjähriger Geliebter Jim (Matthew Goode) bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.
Als das Filmdebüt des Modedesigners Tom Ford bei den Filmfestspielen in Venedig angekündigt wurde, mischten sich Neugier mit Skepsis, wie immer, wenn sich ein bekannter Name auf fremdem Terrain versucht. Die Skepsis war unbegründet: Fords Verfilmung des gleichnamigen Romans von Christopher Isherwood über einen homosexuellen College-Professor, der seinen langjährigen Partner durch einen Unfall verliert, ist nicht nur ein exquisit ausgestattetes, sondern ein in allen Belangen überzeugendes Werk, das gleich drei Golden Globe-Nominierungen (Colin Firth und Julianne Moore für ihre Darsteller-Leistungen, Abel Korzeniowski für die Filmmusik) auf sich vereinen konnte. Mehr Infos zum Film unter