Vorschau

Diese Filme laufen demnächst im Odeon:

Sonntag ist ab 18:00 Uhr OmU-Tag
Frei ab 12 Jahren
OmU
F GB US/2013
 
Ab Sonntag im Odeon
 
Regie: diverse

Liebe ODEON -Freunde,

auf vielfachen Wunsch wollen wir ab 2013 verstärkt Filme neben den deutschen Fassungen auch in der Originalsprache Englisch und Französisch mit deutschen Untertiteln anbieten.

Die Digitalisierung unseres Filmabspiels macht das möglich.

Als OmU-Tag haben wir uns erstmal den Sonntagabend ausgesucht.

Sonntag ab 18:00 Uhr wollen wir alle nicht deutschen Filme wenn uns die Filmverleihe das Aufführen erlauben im OmU zeigen.

Ihr ODEON-Team

 

 

 

 

 
Frohes Schaffen
D/2012
 
Ab 1.5. 20:00 Uhr im Odeon
 
Regie: Konstantin Faigle

NRW Premiere  Mi. 1.5. 20:00 Uhr ODEON Köln, in Anwesenheit des Regisseur Konstantin Faigle.

Sonderveranstaltung zum aktuellen Film: 5. Mai 2013 im Odeon um 11:00 Uhr.
Gäste: Regisseur Konstantin Faigle, Heinz Weinhausen (Institut für Neue Arbeit), Martin Herrndorf (Agora Köln, Tag des guten Lebens, COLABOR)

Die essayistisch-satirische Doku-Fiktion FROHES SCHAFFEN zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt – Die Arbeit.

Arbeit ist Sicherheit, Selbstbestätigung, Existenzberechtigung. Sie ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau hinterfragt FROHES SCHAFFEN diesen „heiligen“ Lebenssinn der Arbeit.
Regisseur Konstantin Faigle begibt sich auf eine Reise zu den Wurzeln unseres Arbeitsbegriffs. Er besucht die Stätten des Arbeitsglaubens und dessen Niedergangs. Er fährt ins Ruhrgebiet zu den letzen „heiligen“ Bergarbeitern und zum geschlossenen Nokia-Werk. Er begutachtet in Hamburg ein virtuelles Übungskaufhaus, eine Aktivierungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose. Und in den USA besucht er unter anderem einen kalifornischen Ein-Mann-Fernsehsender, der seine Beiträge komplett via Internet auf den Philippinen schneiden lässt.
Zu Wort kommen zahlreiche Experten wie der amerikanische Sozialhistoriker Prof. Benjamin Hunnicutt, der US-Ökonomen Jeremy Rifkin, der Philosoph und Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, Soziologin und Buchautorin Marianne Gronemeyer sowie Tom Hodgkinson, britischer Experte für Muße, Genuss und Gelassenheit.

Parallel dazu geht der Film in kleinen, inszenierten Szenen mit Humor und Tiefgang unserer deutschen Arbeitswelt auf den Grund: Er beobachtet Werner Kraft, einen gut verdienenden, aber ausgebrannten Ingenieur. Er zeigt Hartmut Breuer, einen einsamen deutschen Rentner und Marion Weber, eine emanzipierte Freelancerin ohne Aufträge. Und während Herbert Stollberg-Naue noch die Vorzüge seines Sozialversicherungsfachangestelltendaseins genießt, führt Jochen Picht schon längst das Leben eines glücklichen Müßiggängers.
Eine wunderbar ketzerische, filmische Reflektion – unterhaltsam, humorvoll und zugleich tiefgründig.

Mehr Infos zum Film unter http://www.frohesschaffen.wfilm.de/
 
Der Tag wird kommen
Frei ab 12 Jahren
F/2012
 
Ab Mi. 1.5. 20:45 Preview im Odeon
 
Regie: Gustave Kervern, Benoît Delépine
We are Not Dead! Dieser ungemein kraftvolle Ausruf steht am Ende einer der verrücktesten Buddy-Komödien, die man sich vorstellen kann. Die ungleichen Brüder Benoît und Jean-Pierre Bonzini, der alte Punk und der angepasste Matrazenverkäufer, sind dabei noch weiter voneinander entfernt als ein Raumfahrer und ein Alien. Das auf internationalen Festivals gefeierte Regieduo Gustave Kervern und Benoît Delépine ist nicht erst seit „Louise hires a contract killer“ und „Mammuth“ berüchtigt für einen schrägen Humor mit Herz für die einfachen Arbeiter. Unter ihnen darf Benoît Poelvoorde, seit „Mann beisst Hund“ das genialistische Enfant terrible des französisch-belgischen Films, eine seiner krassesten Rollen spielen. 
Mehr Infos zum Film unter http://www.dertagwirdkommen.de/
 
Saiten des Lebens
USA/2012
 
Ab 2.5. im Odeon
 
Regie: Yaron Zilberman
Der erste Spielfilm des bisher durch preisgekrönte Dokumentarfilme bekannten Regisseurs Yaron Zilberman („Watermarks“) überrascht durch Gelassenheit und Eleganz, mit der er seine Dramatik entfaltet. Ausnahmslos hervorragende Schauspieler - u.a. Philip Seymour Hoffman und Christopher Walken - agieren in einem durchkomponierten Gesamtwerk, das die Krise in der Geschichte eines Streichquartetts als ein vielschichtiges Gleichnis menschlicher Beziehungen und Lebensläufe erzählt. Großes emotionales Kino, musikalisch inspiriert, ungewöhnlich und bewegend. Mehr Infos zum Film unter http://www.saitendeslebens.senator.de/
 
Verliebte Feinde
CH/2012
 
Ab 2.5. im Odeon
 
Regie: Werner Schweizer
Diese Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm des Dokumentarfilmers Werner Schweizer erhellt ein bislang eher unterbelichtetes Kapitel der Schweizer Geschichte in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Frauenwahlrecht und Feminismus kontra traditionelles Ehe- und Familienverständnis – diese Themen spiegeln sich geradezu exemplarisch in der ungewöhnlichen Liebes- und Lebensgeschichte von Iris und Peter von Roten, die in 1300 Briefen bezeugt ist und von einem radikalen Lebens- und Liebesentwurf erzählt. Das gleichnamige Buch erschien 2007 und lieferte die Idee zum Drehbuch, das auch ein halbes Jahrhundert später noch Widerspruch hervorrufen wird, sind heutige Wertvorstellungen bezüglich Ehe und Familie doch immer noch näher an den Konventionen, an denen sich die von Rotens aufgerieben haben, als an deren Entwurf einer freien Liebe. Mehr Infos zum Film unter http://www.rendezvous-filmverleih.de/
 
Ostwind - Grenzenlos frei
D/2012
 
Ab Kinderfilm im Mai im Odeon
 
Regie: Katja von Garnier
Mika (Hanna Binke, vormals Höppner) ist außer sich vor Wut. Weil sie die Versetzung in die nächste Klasse nicht geschafft hat und obendrein mit ihrer Freundin aus Versehen das Auto ihres Lehrers abgefackelt hat, verkünden ihre Eltern (Nina Kronjäger und Jürgen Vogel) eine Planänderung: Statt Feriencamp heißt es nun, den Sommer lang zu büffeln – und das ausgerechnet auf dem Pferdegestüt ihrer strengen Großmutter (Cornelia Froboess). Obwohl Mika keine Ahnung von Pferden hat, hat sie dort ganz andere Dinge im Kopf, als sich hinter Büchern zu verstecken und sich vom Stallburschen Sam (Marvin Linke) bewachen zu lassen. In der dunkelsten Box des Pferdestalls findet sie den wilden und scheuen Hengst Ostwind. Weder Michelle (Marla Menn), die beste Springreiterin am Hof, noch Mikas Großmutter können das gefährliche Pferd bändigen. Magisch angezogen von dem nervösen Tier, schleicht sich Mika trotz aller Warnungen heimlich in den Stall. Das ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft, denn Mika entdeckt dabei ihre wahre Leidenschaft und ganz besondere Gabe: Sie versteht die Sprache der Pferde! Wird sie es schaffen – entgegen aller Widerstände – Ostwind zu zähmen? Mehr Infos zum Film unter http://www.ostwind-film.de/
 
Seniorentreff im Kino
Frei ab 6 Jahren
D/2012
 
Ab 8.5. im Odeon
 
Regie: diverse

Nächster Termin: Mi. 10.04. 14:30 Uhr; Eintritt: 4,- €

Film:  "Eine Dame in Paris" von Ilmar Raag (Preview)

Jeden zweiten Mittwoch im Monat trifft sich ein bunter Kreis älterer Menschen im ODEON um sich gemeinsam einen guten Film anzuschauen und um über dies und das zu erzählen.

 

Die kommenden Termine:

Mi. 8.05. 14:30 Uhr

"Verliebte Feinde" von Werner Schweizer

aktuell zum Bundesstart.

 

 Mi. 12.06. 14:30 Uhr

"Eine wahre Geschichte - A straight Story" von David Lynch

David Lynchs Meisterwerk von 1999 über einen 83 jährigen Mann der mit seinem Rasenmäher durch die USA fährt, um seinen Bruder noch einmal zu sehen. Da sein Rasenmäher nicht schneller als 10 Km/h fährt lernt er unterwegs viele Menschen kennen.

Da die Rechte auslaufen, zum letzten mal im Kino.

 

 

 So. 21.07. 11:30 Uhr 

"Jackie - Wer braucht schon eine Mutter" von Antoinette Beumer

Zwei junge Frauen aus den Niederlanden eilen ihrer Leihmutter Jackie (Holly Hunter) zur Hilfe.


10-Jähriges Jubiläum der Senioren Netzwerke Köln.
Eintritt: 5,00

 

Mehr Infos zum Film unter http://www.youtube.com/watch?v=3_vUsjrbV2g
 
Trude Herr: Fröhliches Beileid
D/1984
 
Ab So. 12.5. 11:30 Kölsche Matinee im Odeon
 
Regie: Trude Herr

Bei dem Provinzschauspieler Gustav Müller dreht sich alles um das Theater. Seine Kinder, Herodes und Mariamne, leben auch als Erwachsene noch in dieser Welt. Das Sterben ist für sie ein Zustand, der höchstens eine Theatersaison lang anhält. Der Tod ist eine willkommene Ausrede. So bleibt Mariamne, die „aus Versehen“ 100.000 Euro bei ihrem Arbeitgeber mit einer gefälschten Unterschrift veruntreut hat, nichts anderes übrig, als ihre eigene Beerdigung zu inszenieren. Ihr Bruder, ihre Haushälterin und der Vater ihrer unehelichen Tochter sind dabei die Statisten. Endlich unter der Erde und von allen Sorgen befreit, will Mariamne auf große Weltreise gehen.

 Trude Herr ist Kölsches Urgestein.
Sie wurde 1927 in Köln-Kalk geboren, wuchs in Köln Mülheim auf und starb 1991 in dem Dörfchen Lauris in der Nähe von Aix-en-Provence in Frankreich.
Sie spielte sich mit kleinen Rollen im Millowitsch-Theater und Auftritten während des Karnevals in die Herzen des Kölner Publikums.
Willi Schaeffers vom Kabarett „Tingel-Tangel" holte sie nach Berlin, wo ihr 1960 mit dem Lied „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann!" aus dem Film „Marina" der Durchbruch gelang. Es folgten über 30 weitere Filme und zahlreiche Auftritte im Fernsehen.
1977 erfüllte sie sich den Traum von einem eigenen Theater. Im „Theater im Vringsveedel" in der Severinstraße wollte sie volksnahes Theater als Alternative zum etablierten Millowitsch-Theater machen. 1986 musste sie aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen ihr Theater schließen.
1987 nahm sie ein Album mit internationalen Hits auf und lieferte dafür die deutschen Texte. Mit Wolfgang Niedecken von der Gruppe BAP und Tommy Engel von den Bläck Fööss interpretierte sie den Titel „Niemals geht man so ganz", der Platz 20 in den deutschen Charts erreichte.

Mehr Infos zum Film unter http://www.youtube.com/watch?v=FEWVijs6Egw
 
Woodstock in Timbuktu – die Kunst des Widerstands
Frei ab 12 Jahren
OmU
D/2012
 
Ab Mi. 15.5. 20:00 Uhr im Odeon
 
Regie: Désirée von Trotha

Premiere am Mi. 15.5. 20:00 Uhr ODEON Köln,
in Anwesenheit der Regisseurin Désirée von Trotha und Produzentin Nicole Joens.
Mit anschließendem Gespräch, Moderation Dr. Anne Siegel.

 

Über das sagenumwobene „Festival au Désert“ in Mali und den Touareg-Musikern, die mit E-Gitarren die Wüste beleben, konnten man in den letzten zwei Jahren immer wieder auch in der hiesigen Musikpresse lesen. Filmemacherin Désirée von Trotha, die sechs Monate im Jahr in der Sahara verbringt, reiste 2012 dorthin und porträtierte die kreativen Protagonisten der Nomadenbevölkerung Kel Tamaschek.

Mehr Infos zum Film unter http://www.woodstockintimbuktu.de/
 
Love Alien
D/2012
 
Ab 16.5. im Odeon
 
Regie: Wolfram Huke

Zu Gast: Regisseur Wolfram Huke

ODEON Köln Freitag 17.5. ca. 19:00 Uhr

Neue Filmbühne Bonn Samstag 18.5. ca. 19:00 Uhr

Sie werden Dauersingles, absolute Beginner oder Menschen ohne Beziehungserfahrung genannt. Sie haben nie Händchen gehalten oder im Kino geknutscht. Wissen nicht, wie man einen Partner findet, "wie man das macht" mit der Liebe. Haben sich verliebt, sind aber nie zurück geliebt worden. Dabei ist ihnen ihr Defizit äußerlich nicht zwangsläufig anzusehen. Es gibt sie in dick und dünn, männlich und weiblich, alt und jung. Unerkannt und ungeküsst leiden sie still für sich und richten sich notgedrungen allein im Leben ein – einem immer nur vorläufigen Leben, denn ganz können sie die Hoffnung doch nicht aufgeben...

Vermutlich keine kleine, aber eine unsichtbare Minderheit. 

LOVE ALIEN ist ein Film aus der Ich-Perspektive: Die Innenansicht eines ungewollt beziehungslosen Lebens in einer Welt, wo der Liebe kaum zu entkommen ist. Die Suche nach Antworten auf das Warum, nach Auswegen aus dem Alleinsein, nach Zugängen zur Welt der Liebenden.

Ein Jahr lang, vom 29. bis zum 30. Geburtstag, trägt Dokumentarfilmer Wolfram Huke eine kleine Kamera bei sich. Ursprünglich wollte er mit ihr auf Partnersuche gehen, doch dieser Plan geht nicht auf: Frauen und die Liebe erweisen sich als kamerascheu. Stattdessen richtet Wolfram die Kamera auf sich und seine Art zu leben, unternimmt Ausflüge in die Welt der Liebenden und beginnt, an sich zu arbeiten. So entsteht eine schonungslose Auseinandersetzung mit sich und den anderen, die einiges zutage fördert. Nur keine einfachen Antworten.

 

Pressestimmen:

 „einzigartig konsequent und sehr gelungen“ – Süddeutsche Zeitung
„eine hochmutige Selbstbeschreibung“ – Die Welt
„ein Tabubruch“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

 

Mehr Infos zum Film unter http://www.love-alien.de/
 
Auf der Suche nach dem alten Tibet - Eine Reise zu Buddhas Erben
Frei ab 6 Jahren
OmU
D/2011
 
Ab So. 19.5. 14:00 mit Regisseur im Odeon
 
Regie: Vilas Rodizio
Ein Dokumentarfilm-Team dringt zu den abgelegenen Kraftplätzen in Ost-Tibet vor, um die letzten lebenden Halter der Jahrtausende alten Yogi-Tradition zu finden. Dort machen sie Aufnahmen, die unser westliches Verständnis von "Wirklichkeit" in Frage stellen. Mehr Infos zum Film unter http://www.yogifilm.de/
 
Trude Herr: Scheidung auf Kölsch
Frei ab 12 Jahren
D/1981
 
Ab Mi. 22.5. 19:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Trude Herr

Reihe Kölsche Originale:

Zum 86. Geburtstag von Trude Herr zeigen wir:

Mittwoch 22.5. 19:30 Uhr „Scheidung auf Kölsch“

Scheidung auf Kölsch: Die Handlung spielt in einem Herrenzimmer eines Miederwarengeschäftes. Katharina Engel, die Besitzerin, muss erfahren, dass ihr Ehemann, ein biederer Beamter, fremdgehen soll.

 

 
Freier Fall
Frei ab 12 Jahren
D/2013
 
Ab 23.5. im Odeon
 
Regie: Stephan Lacant

Karriereaussichten bei der Bereitschaftspolizei, Nachwuchs unterwegs, die Doppelhaushälfte von den Eltern vorfinanziert: Marcs Leben ist gut eingerichtet.
Doch dann lernt er bei einer Fortbildung den Kollegen Kay kennen. Beim gemein-
samen Lauftraining lernt Marc ein neues Gefühl von Leichtigkeit kennen – und wie
es ist, Gefühle für einen Mann zu entwickeln.
Hin- und hergerissen zwischen der ihm vertrauten Welt und dem Rausch der neuen Erfahrung gerät ihm sein Leben zusehends außer Kontrolle. Im freien Fall kann Marc
es niemandem mehr recht machen. Am wenigsten sich selbst.

Pressestimmen: 

"Das schönste Liebespaar der Berlinale."
(Knut Elstermann, RBB Radio Eins)

"Eine vibrierende Darstellungskraft bis in die Nebenrollen -
beeindruckend!" (FAZ)

"Eine Verwirrung der Gefühle, die einen fatalen Sog entwickelt."
(Der Tagesspiegel)

"Die deutsche Antwort auf BROKEBACK MOUNTAIN." (3sat)

 

 

Mehr Infos zum Film unter http://www.freierfall-film.de/
 
Mutter und Sohn
Frei ab 6 Jahren
RO/2013
 
Ab 23.5. im Odeon
 
Regie: Calin Peter Netzer
Barbu (Bogdan Dumitrache) rast 50 Stundenkilometer schneller als erlaubt mit seinem Auto über die Straßen. Als er einen Augenblick nicht aufpasst, kollidiert er mit einem Jungen, der kurz nach dem Unfall seinen schweren Verletzungen erliegt. Jetzt droht Barbu eine Gefängnissstrafe von bis zu 15 Jahren. Seine Mutter Cornelia (Luminita Gheorghiu) versucht alles, um ihrem Sohn zu helfen. Cornelia stammt aus der rumänischen Oberschicht und ist gelernte Architektin. Sie glaubt, dass alles und jeder käuflich ist - auch die Liebe ihres Sohnes. Sie hofft, dass sie Zeugen finden kann, die sie durch Bestechung zur Falschaussage bewegen kann. Auch die Eltern des von Barbu getöteten Kindes will sie mit ihrem Geld beschwichtigen. Mit ihren Aktionen wandelt sie dabei auf einem schmalen Grat zwischen ehrlicher mütterlicher Fürsorge und egoistischer Manipulation.

 
Die wilde Zeit
Frei ab 12 Jahren
F/2012
 
Ab 30.5. im Odeon
 
Regie: Oliver Assayas
Nach seiner gefeierten Terroristen-Biografie „Der Schakal“ erzählt der französische Regisseur Olivier Assayas erneut eine Geschichte aus den 70er-Jahren. Diesmal mit deutlich autobiografischen Zügen: In „Die wilde Zeit“ porträtiert er seine eigene Generation – junge Menschen, die bei den Demonstrationen des Mai 1968 dabei waren und eine andere Gesellschaft ersehnen. Assayas taucht dabei tief in diese Zeit ein. Sein Film ist kein bildgewordenes Thesenpapier, sondern lässt erahnen, wie es sich angefühlt haben muss, damals jung gewesen zu sein. Er gewann bei den Filmfestspielen in Venedig den Preis für das beste Drehbuch. Mehr Infos zum Film unter http://www.nfp.de/
 
The Broken Circle
Frei ab 12 Jahren
BE NL/2012
 
Ab 25.4. im Odeon
 
Regie: Felix van Groeningen

Ein überbordendes Maß an Gefühlen und eine deutliche politische Agenda sind die Extreme, zwischen denen der flämische Regisseur Felix van Groeningen („Die Beschissenheit der Dinge“) eine leidenschaftliche Liebesgeschichte und einen dramatischen Krankheitsfall spannt. Alles begleitet und durchdringt die Bluegrass-Musik der Band, die Liebe, Leben und Leiden nicht nur vertont, sondern in besonders emotionalen Höhepunkten auf noch mehr Sinne loslässt. „The Broken Circle Breakdown“ war eine musikalische wie filmische Sensation auf der Berlinale 2013.

Ausgezeichnet mit dem Label Europa Cinemas und dem Panorama-Publikumspreis Filmfestspiele Berlin 2013


PRESSESTIMMEN:

"Eine wunderschöne Liebesgeschichte und gleichzeitig die traurigste und tragischste Geschichte aller Zeiten."
taz

Mehr Infos zum Film unter http://www.programmkino.de/cms/links.php?id=2066
 
Richard Deacon - In Between
Frei ab 12 Jahren
OmU
D/2013
 
Ab 25.4. im Odeon
 
Regie: Claudia Schmid
Der Brite Richard Deacon gehört neben Richard Serra und Richard Long zu den bedeutendsten Bildhauern der Gegenwartskunst. Seine existenzielle Auseinandersetzung mit Raum und Form ermöglicht eine grundlegend neue Blickweise. Entscheidend ist sein physischer Umgang mit den verschiedensten Materialien. Seine wellenförmig geschwungenen Skulpturen mit ihren rhythmischen Verflechtungen oder die biomorph anmutenden Raumkörper zählen zu den vielschichtigsten Werken der modernen Bildhauerei. Claudia Schmid begleitet den Künstler über einen längeren Zeitraum während verschiedener Phasen seines Schaffensprozesses – sowohl in seinen Ateliers in London und New York bei der Herstellung seiner Modelle für Holz- Stahl-oder Kunststoffskulpturen, als auch bei der Realisierung seiner großformatigen Arbeiten. In der Verbindung von filmischer Beobachtung und Gesprächen über Kunst, Philosophie, Politik und Gesellschaft entsteht ein dichtes Portrait über einen der spannendsten Künstler der Moderne.
Mehr Infos zum Film unter http://www.mindjazz-pictures.de/inbetween.html
 
Eine Dame in Paris
Frei ab 6 Jahren
F Estl BE/2012
 
Ab 18.4. im Odeon
 
Regie: Ilmar Raag
Sie ist immer noch die Königin der Leinwand: Jeanne Moreau, die 84jährige Grand Dames des französischen Kinos. In dem berührenden Kammerspiel „Eine Dame in Paris“ verkörpert die Muse der Nouvelle Vague erfrischend würdevoll eine kokette, teilweise herrische Lady, die in der Auseinandersetzung mit ihrer Pflegerin zu neuem Lebensmut findet. Mit heiterer Note, charmant und ohne Betulichkeit erzählt Regisseur Ilmar Raag die unsentimentale Geschichte einer Annäherung. Neben der Präsenz der Hauptdarsteller überzeugt die liebevolle Detailbeobachtung und Menschlichkeit. Mehr Infos zum Film unter http://www.arsenalfilm.de/eine-dame/index.htm
 
Georg Baselitz
Frei ab 12 Jahren
D/2013
 
Ab 11.4. im Odeon
 
Regie: Evelyn Schels
Wenn sein Name in der Kunstwelt genannt wird, dann steht diese Kopf – so wie die Bilder, die Georg Baselitz ab den 70er Jahren bekannt gemacht haben. Die Dokumentarfilmerin Evelyn Schels hat dem am Ammersee sowie an der italienischen Riviera lebenden Künstler schon diverse Male über die Schulter schauen dürfen, das erste Mal 2004 für eine Fernsehproduktion für Arte und den BR. Das damals gedrehte Material findet nun erneut Verwendung, weiteres kam hinzu. Die abendfüllende Doku bietet eine exzellente Gelegenheit, Werk und Leben des 75-jährigen Künstlers umfassend kennen zu lernen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.georgbaselitz-derfilm.de/
 
Nachtzug nach Lissabon
Frei ab 6 Jahren
Schweiz/Portugal/2013
 
Ab 7.3. im Odeon
 
Regie: Bille August

Die Sehnsucht nach dem Leben des Anderen: Bille Augusts Verfilmung des Schweizer Erfolgsromans von Pascal Mercier überzeugt als beeindruckend besetztes Ensemble-Stück vor der malerischen Kulisse Lissabons. Jeremy Irons spielt einen älteren Mann, der zum ersten Mal in seinem Leben aus den gewohnten Konventionen ausbricht und in die Vergangenheit des faschistischen Portugals der 70er-Jahre eintaucht. Ein atmosphärischer historischer Thriller – solides europäisches Kino.

Mit:  Jeremy Irons, Martina Gedeck, Jack Huston, August Diehl, Mélanie Laurent, Christopher Lee, Burghart Klaußner

Mehr Infos zum Film unter http://www.nachtzug-nach-lissabon.de/