Vorschau

Diese Filme laufen demnächst im Odeon:

Kölsche Filmmatinée Spezial: Aufzeichnung der Hänneschen Puppensitzung Fastelovakis
D/2016
 
Ab Sa. 25.02. um 14:00 Uhr im Odeon
 
Kölsche Filmmmatinée Spezial:
Sa. 25.02. um 14:00 Uhr


Die Akropolis ist im Hänneschen nach Knolldendorf verlegt worden, der Kardinal ist ebenso dabei wie Geißbock Hennes, über dessen Haupt ein Heiligenschein blinkt.In Knollendorf steht „alles op d’r Kopp“: Die Akropolis befindet sich neben dem Historischen Rathaus, griechische Götter halten Einzug und sogar die leibhaftige Agrippina kommt nach 2000 Jahren mal wieder zu Besuch.  Von Julia Katharina Brand

Köln. „Fastelovakis“ heißt die diesjährige Puppensitzung im Hänneschen-Theater, die vielleicht so kabarettistisch und aktuell ist, wie noch nie. Griechenland, Fifa, Flüchtlingskrise und andere Themen, die die Gesellschaft in Atem halten, bilden durch das Brennglas von Köln den roten Faden der Inszenierung von Intendantin Frauke Kemmerling.Die Rahmenhandlung: Schäl sitzt im Knast, ausgerechnet kurz vor der Karnevalssitzung, die er leiten soll. Zufällig wird sein Knastbruder und Schwager, der Heukeshovens Schäng (Udo Müller) gerade entlassen und übernimmt für ihn die Leitung der Sitzung gemeinsam mit Literat Speimanes (Charly Kemmerling).
Mehr Infos zum Film unter http://www.haenneschen.de/home.html
 
Sonderveranstaltung: Die letzten Männer von Aleppo
SYR DNK/2017
 
Ab Mi. 01.03. um 20 Uhr im Odeon
 
Regie: Feras Fayyad und Steen Johannessen
EINMALIGES PREVIEW EVENT SCREENING
des SUNDANCE Gewinners
DIE LETZTEN MÄNNER VON ALEPPO
in Anwesenheit der Filmemacher
Feras Fayyad und Steen Johannessen. (Mi. 01.03. um 20 Uhr)

Nirgends zeigt sich das alltägliche menschliche Drama in Syriens Bürgerkrieg brutaler als im Leben von Aleppos “Weißhelmen”. Khaled, Mahmoud und Subhi gehören zu denen, die nach Bombenangriffen oder Anschlägen als erste zur Unglücksstelle eilen, um Menschenleben zu retten, aber viel zu oft nur noch Tote bergen können.

Mit den Männern erleben wir über den Zeitraum von fast zwei Jahren das Leben in Aleppo, die Angst, den Tod und die tägliche Bedrohung in den Straßen der Stadt. Sie kämpfen ums Überleben und um ein Stück Menschlichkeit dort, wo der Krieg zur Norm geworden ist. Sie suchen nach Hoffnung, wo die meisten der Mut schon verlassen hat.

 Mit einem strikten Cinema Verité-Ansatz weben der syrische Filmemacher Feras Fayyad und sein dänischer Ko-Regisseur Steen Johannessen ein Patchwork aus eindrucksvollen Momenten, das sich wie eine klassische Tragödie entfaltet.

Ein unvergessliches Porträt von Helden wider Willen, eine Ode an Mut und Barmherzigkeit.

Die Freiwilligenorganisation WHITE HELMETS wurde 2016 für den Friedensnobelpreis nominiert und mit dem alternativen Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Mehr Infos zum Film unter http://www.riseandshine-berlin.de/aleppo/
 
Der junge Karl Marx
D F B/2016
 
Ab 02.03. im Odeon
 
Regie: Raoul Peck
Paris, 1844, am Vorabend der industriellen Revolution: der 26-jährige Karl Marx (August Diehl) lebt mit seiner Frau Jenny (Vicky Krieps) im französischen Exil. Als Marx dort dem jungen Friedrich Engels (Stefan Konarske) vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den gestriegelten Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers nur Verachtung übrig. Doch der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiß, wovon er spricht. Er ist das letzte Puzzlestück, das Marx zu einer rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlt. Marx und Engels haben denselben Humor und ein gemeinsames Ziel, sie können sich hervorragend miteinander betrinken, und sie respektieren und inspirieren sich als Kampfgefährten. Zusammen mit Jenny Marx erarbeiten sie Schriften, die die Revolution entzünden sollen.


Die sozialen und politischen Krisen brodeln, doch die Intellektuellen in Deutschland und Frankreich reagieren nur mit ausflüchtender Rhetorik. Marx und Engels wollen nicht mehr nur Theorie, sondern Wirklichkeit, sie wollen den Massen ein neues Weltbild geben. Doch dafür müssen sie die Arbeiterbewegung hinter sich bringen – nicht so leicht, denn mit ihrer jugendlichen Anmaßung stoßen Marx und Engels so manchen gestandenen Revolutionär vor den Kopf. Trotz Zensur, Polizeirazzien und internen Machtkämpfen lassen sie nicht nach in ihren Versuchen, eine neue Vision von menschlicher Gemeinschaft zu formulieren.

DER JUNGE KARL MARX ist großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten. In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee als Porträt einer engen Freundschaft. Ihm gelingt ein so intimer wie präziser Blick in die deutsche Geistesgeschichte, die durch zwei brillante und gewitzte Köpfe seit der Renaissance nicht mehr so grundlegend erschüttert wurde. Mehr Infos zum Film unter http://www.der-junge-karl-marx.de/
 
Die Gabe zu heilen
D/2016
 
Ab 23.02. | So. 5.3. 13:30 Uhr zu Gast: Regisseur Andreas Geiger im Odeon
 
Regie: Andreas Geiger
DIE GABE ZU HEILEN erzählt die Geschichte von fünf Menschen, die mit ihren besonderen Fähigkeiten auf unkonventionelle Art und Weise die Beschwerden ihrer Patienten lindern oder heilen können. Beobachtungen bei den charismatischen Heilern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz lassen den Zuschauer teilhaben an der Suche nach Ursachen und der Anwendung altem Heilwissens. Mit ihrer sinnlichen und übersinnlichen Begabung therapieren sie seelische und körperliche Krankheiten, bei denen die klassische Medizin oft schon aufgegeben hat. Der Film zeigt, wie diese althergebrachten, obskur wirkenden Methoden als Ergänzung zur klassischen Schulmedizin ihre Daseinsberechtigung haben.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Hvalas1A6go
 
Sondervorstellung: Wilde Maus
Frei ab 12 Jahren
A/2016
 
Ab 09.03. | Preview: Sa. 04.03 um 14:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Josef Hader
Sa. 04.03. um 14:30 Uhr zu Gast: Josef Hader.

Sparmaßnahmen. Seiner jüngeren Frau Johanna (Pia Hierzegger), deren Gedanken nur um ihren nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, verheimlicht er den Rausschmiss und sinnt auf Rache.

Dabei steht ihm sein ehemaliger Mitschüler Erich (Georg Friedrich) zur Seite, dem Georg in seiner neu gewonnenen Freizeit hilft, eine marode Achterbahn im Wiener Prater wieder in Gang zu setzen. Georgs nächtliche Rachefeldzüge gegen seinen ehemaligen Chef beginnen als kleine Sachbeschädigungen und steigern sich, zu immer größer werdendem Terror. Schnell gerät sein bürgerliches Leben völlig aus dem Ruder…

Kult-Kabarettist und Schauspieler Josef Hader (VOR DER MORGENRÖTE, DAS EWIGE LEBEN) – aus dessen Feder auch das Drehbuch stammt – konnte für sein außergewöhnliches Regiedebüt WILDE MAUS einen herausragenden deutsch-österreichischen Cast gewinnen:

An Haders Seite spielen die Grazer Theater- und Filmschauspielerin Pia Hierzegger (WAS HAT UNS BLOSS SO RUNIERT, DER KNOCHENMANN), Grimme-Preisträger Jörg Hartmann (SEIN LETZTES RENNEN, „Tatort“, „Weissensee“), Österreichs Charakterdarsteller Georg Friedrich (WILD, STEREO, SOMMER IN ORANGE), Denis Moschitto (ALMANYA, RUBBELDIKATZ) sowie die vielseitige und international bekannte Nora von Waldstätten (PERSONAL SHOPPER, DAS EWIGE LEBEN) in der pechschwarzen Tragikomödie. Mehr Infos zum Film unter http://www.wildemaus-derfilm.de/#home
 
Gerhard Richter Painting
Frei ab 12 Jahren
D/2011
 
Ab Sa. 04.03. um 13 Uhr im Odeon
 
Regie: Corinna Belz

Anlässlich der Gerhard-Richter-Ausstellung "Gerhard Richter. Neue Bilder"  im Museum Ludwig, Köln.

Lange Jahre lehnte Gerhard Richter, einer der berühmtesten Künstler der Gegenwart, die zahlreichen Anfragen für Filmprojekte ab. Der Dokumentarfilmerin Corinna Belz gelang es, ihn vor die Kamera zu bekommen und Richter bei der Arbeit zu beobachten. Nicht nur in diesen Momenten ist „Gerhard Richter Painting“ ein faszinierender Film.


Mehr Infos zum Film unter http://www.gerhard-richter-painting.de
 
Seniorentreff im Kino
Frei ab 6 Jahren
2016
 
Ab Mi. 08.03. um 14:30 Uhr im Odeon
 
Regie: diverse
Nächster Termin:

Mittwoch, 08.03. um 14:30 Uhr
Der junge Karl Marx
Eintritt: 4 €


DER JUNGE KARL MARX ist großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten. In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee als Porträt einer engen Freundschaft. Ihm gelingt ein so intimer wie präziser Blick in die deutsche Geistesgeschichte, die durch zwei brillante und gewitzte Köpfe seit der Renaissance nicht mehr so grundlegend erschüttert wurde. Mehr Infos zum Film unter http://www.der-junge-karl-marx.de/
 
Zwischen den Jahren
Frei ab 12 Jahren
D/2016
 
Ab Mi. 08.03. im Odeon
 
Regie: Lars Henning
Premiere am Mi. 08.03. Zu Gast: Regisseur Lars Henning, Schauspieler Karl Markovics, Leonardo Nigro, Catrin Striebeck und Peter Kurth.

Nachdem er eine "lebenslängliche" Haftstrafe verbüßt hat, wird der Mörder Becker in die Freiheit entlassen. Er hat nur ein Ziel: Ein neues Leben zu beginnen und die furchtbare Tat von damals endgültig hinter sich zu lassen. Becker findet einen Job, Freunde und in der einsamen Putzfrau Rita sogar eine Frau, die sich für ihn interessiert. Eines Tages aber wird er völlig überraschend von seiner Vergangenheit eingeholt: Der Witwer Dahlmann steht vor ihm, jener Mann, dessen Frau und Tochter er vor 18 Jahren bei einem tragisch aus dem Ruder gelaufenen Einbruch erschossen hatte. Offenbar weiß Dahlmann genau über den Ex-Häftling und dessen neues Leben Bescheid. Becker lässt nichts unversucht, um den Stalker zu besänftigen, fleht ihn an, ihn in Frieden zu lassen. Aber Dahlmann will Rache – und Becker wird klar, dass es scheinbar nur einen einzigen Weg gibt, um die Menschen, die ihm nahestehen, vor dieser Rache zu schützen. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=s3Fs54rsgt0
 
Kölsche Matinée: Gerhard Richter - Painting
D/2011
 
Ab So. 12.03. um 11:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Corinna Belz
So. 12.03. um 11:30 Uhr

Seit einem  halben Jahrhundert zählt Gerhard Richter zu den international bedeutendsten Malern.
Im Sommer 2009 hat der sich sonst eher verschlossen haltende Richter der Filmemacherin Corinna Belz die Tür zu seinem Studio geöffnet.
Belz begleitet ihn bei der Arbeit an einer Serie großer abstrakter Bilder.
Mit dem Film "Gerhard Richter Painting" erleben wir erstmals mit welcher Konzentration und Kraftbündelung Gerhard Richter seine Bilder entstehen lässt.
 
Vor der Filmvorführung führt Cornel Wachter ein Gespräch mit Rita Kersting, der stellv. Direktorin des Museum Ludwig Köln, welches vom 9.Feb. bis 1.Mai 2017 die Ausstellung "Gerhard Richter. Neue Bilder" zeigt. Mehr Infos zum Film unter http://www.gerhard-richter-painting.de/
 
Auf der Suche nach dem alten Tibet - Eine Reise zu Buddhas Erben
Frei ab 6 Jahren
D/2011
 
Ab 12.03. um 13:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Vilas Rodizio
So. 12.03. um 13:30 Uhr in Anwesenheit des Regissuers Vilas Rodizio.

Mit der Kamera im Rucksack und von den Chinesen unbemerkt, durchstreift der Filmemacher Vilas Rodizio den tibetischen Himalaja auf der Suche nach den Überresten der Jahrtausende alten buddhistischen Yogi-Traditionen.
Begleitet von einer eindrucksvollen Photographie der Berglandschaften taucht der Zuschauer immer tiefer ein in eine Welt, die rätselhaft und faszinierend zugleich ist.
In ruhigen Bildern erzählt der Film die Geschichten von Yogis, die alleine durch die Kraft ihres Geistes von der Kälte der tibetischen Winter unberührt bleiben, von Meditationsmeistern, die Fußabdrücke im Felsen hinterlassen, oder von unerklärlichen Reliquien, die hoch verwirklichte Lamas bei ihrem Tod als Zeichen für die Nachwelt zurücklassen.
Das Ergebnis ist ein mit Liebe gezeichnetes Porträt einer Kultur, die mit unserem Weltbild nicht zu erklären ist.

Ein Dokumentarfilm Team dringt zu den abgelegenen Kraftplätzen in Ost-Tibet vor, um die letzten lebenden Halter der Jahrtausende alten Yogi-Tradition zu finden. In der malerischen Berglandschaft des Himalaja entstanden Aufnahmen, die unser westliches Verständnis von "Wirklichkeit" in Frage stellen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.yogifilm.de/de/trailer
 
Pemiere: Happy
D/2016
 
Ab 16.03. im Odeon
 
Regie: Carolin Genreith
Premiere am Mo. 13.03. um 20 Uhr.
Zu Gast: Regisseurin Carolin Genreith und die Protagonisten Tukta Supaphon und Dieter Genreith.


Es ist wohl der Horror jeder Tochter: Eine Postkarte aus Thailand, auf der steht: "Meine Liebe, mir geht es gut hier, ich esse Pat Thai und trinke Chang Bier. Und ich habe eine Frau kennengelernt, die jünger ist als du. Liebe Grüße, Papa." Seit ein paar Jahren hat sich mein Vater sehr verändert. Nach der Trennung von meiner Mutter tauschte er Wanderschuhe gegen Flip-Flops und fährt seitdem jedes Jahr für ein paar Wochen nach Thailand, mal alleine, mal mit Freunden – alle sind über 60 und geschieden. Mein Vater sagt, er und seine Freunde haben dort die beste Zeit ihres Lebens. Ich denke: Oh Gott, was ist bloß in ihn gefahren?

Die Thailand-Trips sind mir als Tochter peinlich und in unserem Heimatdorf in der Nordeifel das Gesprächthema am Stammtisch. "Der Genreith ist Sextourist", sagen da die Männer, oder: "Der kauft sich jetzt ne Frau!". Ist es so? Sind die Reisen meines Vaters schlicht Sex-Tourismus? Ein Tabu? Ist mein Vater einer der Männer, die mit einer jungen, schönen Thailänderin im Arm über die Straßen von Bangkok ziehen? Was suchen er und seine Freunde da in ihrem Alter? Sind die Reisen schlicht die Suche nach dem Glück? Ausdruck eines Wettrennens gegen die Zeit?

"Happy" ist ein liebevoller, heiterer und sehr persönlicher Dokumentarfilm über Männer, die Suche nach dem späten Glück und die Frage, was eigentlich Liebe ist, wenn man über 60 ist und Angst hat, alleine alt zu werden.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=X443bdQYPHY
 
Exhibiton on Screen - Staffel 4
OmU
GB/2017
 
Ab 19./22./26.03. im Odeon
 
Regie: Phil Grabsky
Die vierte und neueste Staffel von Exhibition on Screen im Odeon:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt

ICH, CLAUDE MONET

So. 19.02. um 11:30 Uhr
Mi. 22.02.
um 17 Uhr

Der preisgekrönte Regisseur Phil Grabsky ermöglicht brandneue Perspektiven auf den vielleicht beliebtesten Künstler der Welt – in dessen eigenen Worten.
Basierend auf mehr als 2500 Briefen Ich, Claude Monet neue Einsichten in den Mann, der mit seinem Bild nicht nur die Geburtsstunde des Impressionismus ausgelöst hatte, sondern womöglich der einflussreichste und erfolgreichste Maler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist.

Monets Leben ist eine fesselnde Fabel über einen Menschen, der hinter seinen sonnendurchfluteten Leinwänden unter Depressionen, Einsamkeit und Selbstmordgedanken litt. Mit der Entwicklung seiner Kunst und der Liebe zum Gärtnern, aus der die Pracht seines Gartens in Giverny hervorgeht, entdecken wir auch seinen Humor, seine tiefen Einsichten und seine Hingabe an das Leben. Gedreht an verschiedenen europäischen Entstehungsorten seiner Kunst ist I, Claude Monet ein filmischer Tauchgang in einige der meistgeliebten und unverwechselbarsten Szenerien der abendländischen Kunst.

DIE WUNDERSAME WELT DES HIERONYMUS BOSCH

So. 19.03. um 11:30 Uhr
Mi. 22.03.
um 17 Uhr
So. 26.03.
um 11:30 Uhr

Nach 500 Jahren schockieren und faszinieren uns Boschs Gemälde noch immer. Tauchen Sie ein in die blühende Fantasie eines wahren Visionärs. Wer war Hieronymus Bosch? Warum sprechen seine eigenartigen und fantastischen Gemälde heute die Kunstliebhaber mehr an denn je? Wie schlägt er die Brücke zwischen Mittelalter und Renaissance? Woher nahm er die Einfälle für seine unkonventionellen und zeitlosen Schöpfungen? Entdecken Sie die Antwort auf diese und weitere Fragen in dem bemerkenswerten neuen Film von EXHIBITION ON SCREEN.
The Curious World of Hieronymus Bosch kreist um die gefeierte Ausstellung ‘Jheronimus Bosch – Visions of Genius’ im Het Noordbrabants Museum in Südholland. Erstmals versammelte man den Großteil von Boschs verbliebenen Gemälden und Zeichnungen in seiner Heimatstadt und lockte damit beinahe eine halbe Million Kunstfreunde aus der ganzen Welt an.
Mit faszinierenden Enthüllungen über sein Leben und die Hintergrundgeschichten zu seinen Arbeiten ist dieser filmische Ausflug eine Entdeckungsreise zu einem großen kreativen Genie, die man nicht verpassen darf.

DER KÜNSTLERGARTEN: DER AMERIKANISCHE IMPRESSIONISMUS

So. 21.05.
um 11:30 Uhr
Mi. 24.05. um 17 Uhr

Der Amerikanische Impressionismus orientierte sich an französischen Künstlern wie Renoir und Monet, ging jedoch schon bald seine eigenen Wege. Über einen Zeitraum von 30 Jahren enthüllte er ebenso viel über die amerikanische Nation wie über seine Kunst als kreatives Kraftwerk. 
Seine Geschichte ist eng verknüpft mit der Liebe zu Gärten und dem Wunsch, die Natur inmitten der schnellen Verstädterung des Landes zu bewahren. Gedreht in Ateliers, Gärten und an wohlgehüteten Originalschauplätzen im Osten der USA, Großbritannien und Frankreich, ist dieser fesselnde Film ein wahrhaftes Fest für die Augen.

1886 brachte der französische Kunsthändler Paul Durand-Ruel einen Auszug seiner riesigen Sammlung impressionistischer Gemälde nach New York und änderte damit für immer den Kurs der amerikanischen Kunst. Amerikanische Künstler strömten in das französische Dörfchen Giverny, wo der begnadete Impressionist Claude Monet lebte, und feierten diesen neuen französischen Trend: Im Freien malen, mit neuentdeckter Brillanz und Lebendigkeit. Während sich Europa gegen die Arbeiten von Monet, Degas und Renoir auflehnte, nahmen die Amerikaner sie mit offenen Armen auf und entwickelten daraus ihren stilistisch ganz eigenen amerikanischen Impressionismus.
Das Timing von Durand-Ruels transformativem Besuch war perfekt. Während Amerika ins Industriezeitalter vorstieß, kämpften urbane Reformer für die Schaffung öffentlicher Parks und Gärten: Für ein paar Flecken Schönheit inmitten rauchender Schlote und Aschehaufen. Diese Gärten boten Künstlern scheinbar unbegrenzte Inspiration und der wachsenden Mittelschicht eine unendliche Oase. Letztere bestand vor allem aus zunehmend unabhängigen Frauen, die die Schriften der englischen Gartenbaukünstler Gertrude Jekyll und William Robinson schätzten. Gleichzeitig erwuchs mit dem Aufstieg weitverbreiteter Magazine auch die Idee des Gärtnerns als Pfad zur spirituellen Erneuerung in all der industriellen Fäulnis, sowie die Überzeugung, Künstler sollten in unberührten Landschaften arbeiten.

MICHELANGELO: LIEBE UND TOD

So. 18.06. um 11:30 Uhr
Mi. 21.06. um 17 Uhr
So. 25.06. um 11:30 Uhr


Die spektakulären Skulpturen und Gemälde von Michelangelo sind uns so vertraut, doch was wissen wir wirklich über dieses Renaissance-Genie? Wer war dieser ehrgeizige, leidenschaftliche Mann?
Das begnadete Talent Michelangelos ist in allen Dingen offensichtlich, die er jemals anfasste. Bildschöne und vielseitige Arbeiten wie die überragende David-Statue, die zutiefst berührende Pietà im Petersdom und sein Meisterwerk, die Decke der Sixtinischen Kapelle, rauben uns noch heute den Atem.
Über sein gesamtes, 89 Jahre dauerndes Leben nimmt uns Michelangelo – Love and Death mit auf eine filmische Entdeckungsreise durch die europäischen Druck- und Zeichenateliers und zu den großartigen Kapellen und Museen von Florenz, Rom und dem Vatikan, um das stürmische Leben Michelangelos zu erkunden. Wir gehen auf die Suche nach dem tieferen Verständnis dieser charismatischen Persönlichkeit, der Beziehungen zu seinen Zeitgenossen und seines unschätzbaren künstlerischen Erbes.
Durch Expertenmeinungen und mit Michelangelos eigenen Worten nimmt dieser Film eine ungekannte Perspektive auf einen fesselnden Mann ein, dessen Leben sich in jedem Handgriff und jedem von ihm je ausgeführten Pinselstrich widerspiegelt.
Entdecken sie, warum diese geniale, universell bewunderte Urkraft Michelangelo unbestritten zu den größten Künstlern der Renaissance und der gesamte Kunstgeschichte zählt.
„Kalter Stein und Feuer sind gute Freunde …” Michelangelo Buonarotti
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=q2fsJmPLcO4
 
Revolution: Neue Kunst für eine neue Welt
OmU
GB RUS/2017
 
Ab Mi. 22.03. um 19 Uhr + So. 26.03. um 11:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Margy Kinmonth
Der Dokumentarfilm “Revolution: Neue Kunst für eine neue Welt” zeigt
Künstler*innen der Russischen Avantgarde als Webegleiter*innen der
Russischen Revolution, den Triumph der „neuen“ Kunst über die
traditionelle bis hin zum Niedergang der Avantgarde im Laufe des
Stalinregimes. Während die Revolution unter Lenin Türöffner für
radikale, künstlerische Positionen der Avantgardebewegung war, stellte
Stalin den Sozialistischen Realismus als Propagandainstrument in den
Vordergrund: Vertreter*innen der Avantgarde wurden zu Staatsfeinden,
deren Leben oftmals in Gulags endete. Andere passten sich an, schufen
Kunst im Dienst der Politik oder setzten ihr Schaffen im Exil fort –
wie Chagall oder Kandinsky.“

Revolution: Neue Kunst für eine neue Welt” gewährt Einblicke in
Kunstsammlungen wichtiger russischer Institutionen. Durch historisches
Filmmaterial, nachgestellte Szenen, Interviews mit zeitgenössischen
Künstler*innen und Kurator*innen und die bewegenden Erinnerungen
von Verwandten russischer Avantgardekünstler*innen zeichnet der Film
die Revolution und deren Folgejahre nach. Der Film beleuchtet das
Schaffen von Malewitsch, Wertow (Der Mann mit der Kamera, 1929), Eisenstein, Klucis, Rodtschenko und anderer wegweisender Künstler*innen und deren Anspruch, eine neue Kunst für eine neue Welt
zu schaffen.

Auch wie die Kunstwerke der Russischen Avantgarde, die Malereien, Skulpturen, Fotografien, Filme, Grafiken und Propagandaposter trotz aller Widrigkeiten die Zeit überdauerten und bis heute Kunstbewegungen beeinflussen zeigt “Revolution: Neue Kunst für eine
neue Welt”. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=LknMlue4T3g
 
Jean Ziegler - Der Optimismus des Willens
CH F/2016
 
Ab 23.03. im Odeon
 
Regie: Nicolas Wadimoff
Premiere am Sa. 18.03. um 20:00 Uhr.
Zu Gast: Jean Ziegler und Regisseur Nicolas Wadimoff.


Anfang der sechziger Jahre begegnet der junge Jean Ziegler dem damals schon legendären Che Guevara bei einer internationalen Konferenz in Genf. Er ist begeistert und will sofort mit ihm aufbrechen, um die Welt zu verändern. Doch Che Guevara überzeugt ihn, in Europa zu bleiben, um hier gegen den „Kopf des kapitalistischen Monsters“ zu kämpfen. Seither kennt er als Schriftsteller, Professor, Abgeordneter im Schweizer Parlament und Mitarbeiter der UNO keine Ruhe, um in Büchern und Vorträgen Ungerechtigkeiten zu geißeln, die Macht der Manager des Finanzkapitals und deren Verantwortung für den Hunger in der Welt anzuprangern.

Der heute 82-jährige Ziegler ist nach wie vor aktiv engagiert, und bleibt den Che Guevara gegebenen Versprechen treu. 2015 ist er einer der Hauptredner bei der Münchner Großdemonstration gegen den G7-Gipfel auf Schloss Elmau. Doch als er schließlich selbst nach Kuba reist, trifft er auf der karibischen Insel auf eine gesellschaftliche Umbruchphase, und sieht plötzlich all seine Ideen grundsätzlich infrage gestellt. Ob Ziegler in seinen Bestrebungen letztlich erfolgreich sein wird? Oder ob doch das kapitalistische Monster, wie Guevara zu sagen pflegte, die Oberhand behält? Mehr Infos zum Film unter http://www.jeanziegler.wfilm.de/
 
A Plastic Ocean
2016
 
Ab 29.03. um 20 Uhr im Odeon
 
Regie: Craig Leeson
A PLASTIC OCEAN ist eine preisgekrönte Dokumentation, die die Bedrohung unserer Ozeane durch unsere Wegwerfgesellschaft zeigt und was getan werden muss, um diese Herausforderung zu meistern. Mehr Infos zum Film unter http://www.plasticoceans.org/watch-trailer/
 
Ghost in the Shell
OmU
USA GB/2016
 
Ab 30.03. im Odeon
 
Regie: Rupert Sanders
In der nahen Zukunft ist Major (Scarlett Johansson) der Prototyp einer neuen Generation. Als Überlebende eines verheerenden Unfalls wurde sie mit kybernetischen Fähigkeiten ausgestattet, die sie zur perfekten Soldatin machen. Ihre Aufgabe: Die gefährlichsten Kriminellen der Welt zu stoppen. Als der Terrorismus ein bisher ungekanntes Ausmaß erreicht und es Hackern gelingt, sich in die menschliche Psyche einzuloggen und diese zu kontrollieren, ist Major die einzige, die die Attentäter aufhalten kann. Auf ihrer Jagd nach einem mächtigen neuen Feind wird sie mit einer unerwarteten Wahrheit konfrontiert: Ihr Leben wurde nicht gerettet – es wurde ihr gestohlen. Ohne Rücksicht auf Verluste versucht sie nun, ihre Vergangenheit zu rekonstruieren, herauszufinden, wer ihr das angetan hat, und die Verantwortlichen zu stellen ...

In dem auf der gleichnamigen international erfolgreichen Sci-Fi-Reihe basierenden Film GHOST IN THE SHELL zeigt sich Scarlett Johansson („Marvel's The Avengers 2: Age of Ultron“, „Lucy“) als Major unter der Regie von Rupert Sanders („Snow White and the Huntsman“) von ihrer kämpferischen Seite. Gemeinsam mit Japan-Superstar Takeshi Kitano („Outrage Beyond“) sowie Oscar®-Gewinnerin Juliette Binoche („Die Wolken von Sils Maria“), Pilou Asbæk („Game of Thrones“, „A War“) und Kaori Momoi („Grüße aus Fukushima“) tritt sie gegen den von Charakterdarsteller Michael Pitt („7 Psychos“) verkörperten Cyber-Terroristen Kuze an.

Mehr Infos zum Film unter http://www.ghostintheshellmovie.com/intl/trailerdebut/debut/index.php?id=PLz3nyt80mNyGa1tf14veqErcxkHnXWPo4
 
Die andere Seite der Hoffnung
FIN/2016
 
Ab 30.03. im Odeon
 
Regie: Aki Kaurismäki
Aki Kaurismäki wurde auf den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin mit dem Silbernen Bär für die Beste Regie ausgezeichnet!

Khaled (Sherwan Haji), ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström (Sakari Kuosmanen) ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein herunter-gewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein. Der Ausgang des Films bleibt offen, er führt entweder in ein respektables Leben oder auf den Friedhof. Für in die Enge getriebene Menschen bietet beides Vorzüge.

DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG erzählt davon, dass jeder Melancholie ein fast rebellischer Zug der Hoffnung innewohnt. Und zeigt das Leben als Wechselspiel von ständiger Sehnsucht und schwankender Hoffnung, von fast märchenhafter Menschlichkeit und kaltem Realismus. Aki Kaurismäkis Filme sind bekannt für ihren lakonischen, skurrilen und minimalistischen Stil. Seine Helden waren immer die "kleinen Leute": Außenseiter, Arbeiter und Arbeitslose – die Verlierer der Gesellschaft. Seit LE HAVRE hat Kaurismäki den Kosmos seiner filmischen „Underdogs“ um eine globale Komponente erweitert. Um diejenigen, die auf der Flucht sind und jetzt in der sozialen Hierarchie ganz unten stehen.
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