Call Me By Your Name

Ab 01.03. | Preview: Mi. 28.02. um 20:30 Uhr im Odeon

Regie: Luca Guadagnino
Plakatmotiv "Call Me By Your Name"
IT F / 2017
Vier Oscar®-Nominierungen 2018: U.a. Bester Film und Bester Hauptdarsteller (Timothée Chalamet)

Ein heißer, sonnendurchtränkter Sommer auf dem norditalienischen Landsitz von Elios Eltern im Jahr 1983. Der 17-Jährige hört Musik und liest Bücher, geht schwimmen und langweilt sich, bis eines Tages der neue Assistent seines Vaters aus Amerika in der großzügigen Villa ankommt. Der charmante Oliver, der wie Elio jüdische Wurzeln hat, ist jung, selbstbewusst und gutaussehend. Anfangs reagiert Elio eher kühl und abwehrend auf ihn, doch schon bald unternehmen die beiden öfter Ausflüge miteinander, und Elio beginnt zögerliche Annäherungsversuche, die zunehmend intimer werden – auch wenn man, wie Oliver sagt, „über solche Dinge nicht sprechen kann“. Die Anziehung zwischen den beiden wird im Laufe des kurzen Sommers immer intensiver.
Regisseur Luca Guadagnino schrieb das Drehbuch zum gleichnamigen Roman des Autors André Aciman zusammen mit dem US-amerikanischen Regisseur James Ivory und Walter Fasano. Die Erinnerungen des Ich-Erzählers Elio übersetzt er in ruhige, stimmungsvolle Bilder. Hauptdarsteller des Dramas über ein unerwartetes Coming-out ist neben den Schauspielern Timothée Chalamet und Armie Hammer die verführerische Landschaft.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=sBVbtKqn61w

Arthur & Claire

Ab 01.03. im Odeon

Regie: Miguel Alexandre
Plakatmotiv "Arthur & Claire"
Frei ab 12 Jahren
D A NL / 2017
Ein Mann, eine Frau und eine Nacht, in der es um alles oder nichts geht. In einem Hotel in Amsterdam begegnen sich zwei Menschen, von denen jeder für sich bereits mit dem Leben abgeschlossen hatte. Doch dann vereitelt Arthur (Josef Hader), der nur ein letztes stilvolles und vor allem einsames Dinner im Sinn hatte, durch Zufall den Plan der jungen Claire (Hannah Hoekstra). Aus den beiden Lebensmüden wird eine unerwartete Schicksalsgemeinschaft, die gemeinsam in die Amsterdamer Nacht aufbricht und zwischen Grachten, Coffee Shops, bestem Whiskey und vorsichtiger neuer Freundschaft beginnt, die Pläne des Anderen gehörig zu durchkreuzen. In klugen, witzigen Dialogen kreisen Arthur und Claire um die Dinge, die das Leben wirklich ausmachen und beschließen, sich diesem Leben zu stellen und es bis zum letzten Augenblick auszukosten. Mehr Infos zum Film unter http://www.arthur-und-claire.de/

Groove mit Bill Evans

Ab So., 04.03. um 11:30 Uhr im Odeon

Regie: Christoph Felder
Plakatmotiv "Groove mit Bill Evans"
D RUS GB / 2017
Der amerikanische Weltklasse-Saxofonist Bill Evans ist immer mal wieder zu Gast in Köln.
Er ist der Stadt verbunden, wie auch Filmemacher Christoph Felder, der in der Kölner Südstadt geboren wurde. Von Köln aus machte er sich auf den Weg, um die Russlandtournee des begnadeten Musikers mit der Kamera zu begleiten.

Die Konzertreise begleitet den legendären Miles Davis Saxophonisten Bill Evans quer durch Sibirien. Die Musik bringt zum Vorschein, was gerade in Zeiten politischer Spannungen immer seltener vorkommt: Sie erreicht die Seele der Menschen, die zum Teil noch nie etwas von amerikanischem Rock/Soul/Jazz gehört haben.

Bill Evans, der seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt spielt, ob mit den Rolling Stones, Herbie Hancock oder Willie Nelson, und der schon viele Kulturkreise kennenlernte, ist von dieser „Russian Tour“ tief beeindruckt. Er sagt, gerade jetzt sei es wichtig, zu den Leuten hinzugehen.

So kamen dann auch 80jährige Russen viele Kilometer zu Fuß, zu den ausverkauften Konzerten, „um diese seltsame, amerikanische Band zu sehen“ von deren Namen sie noch nie in ihrem Leben hörten. In Ulan Ude schließlich, östlich von Ural und Baikalsee treffen die Alten auf die junge Generation. So ist es nach Evans’ Ansicht der „Groove“, den die Leute immer wieder suchen und der die Menschen ganz gleich ihrer Nationalität verbindet.

 
In Irkutsk kommt Igor Butman dazu, wohl der bekannteste russische Saxophonist, der durchaus eine Art Sonderbotschafter dieser Russian Tour sein könnte, ausgestattet mit russischem und amerikanischen Pass und auf beiden Bühnen zuhause.
Es ist eine spannende Reise mit alten, teilweise klapprigen Tourbussen, den amerikanischen Musikern Murali Cornell, Dave Anderson, Mitch Stein und Joel Rosenblatt. Auf der Fahrt von Togliatti nach Samara bekennt eine Mitfahrerin: „Euer Auftritt ist das Highlight in meinem Leben. Ich weiss, ihr werdet nie wieder zu uns kommen, auch wenn wir den Glauben daran nicht verlieren werden.“

Der Film lief bereits erfolgreich auf Festivals in New York und Cumberland.
Dies ist die Deutschland Premiere.

Jane

Ab 08.03. im Odeon

Regie: Brett Morgen
Plakatmotiv "Jane"
USA / 2017
Nach Afrika gehen, mit Tieren leben. Das ist alles, worüber ich je nachgedacht habe.

– Jane Goodall

Anhand von mehr als 100 Stunden bisher unveröffentlichten Filmmaterial, das über 50 Jahre lang in den National Geographic Archiven versteckt war, erzählt der preisgekrönte Regisseur Brett Morgen die Geschichte von JANE, einer Frau deren Primatenforschung die von Männern dominierte Welt der Wissenschaft herausforderte und unser Naturverständnis revolutionierte. Begleitet von einer satten, orchestralen Filmmusik des legendären Komponisten Philip Glass, bietet der Film ein unvergleichliches, intimes Porträt von Jane Goodall – einer Wegbereiterin, die sich den Widrigkeiten widersetzte, um eine der am meisten bewunderten Naturschützer der Welt zu werden. Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/jane-2/

Furusato - Wunde Heimat zum Jahrestag der Atom-Katastrophe in Fukushima

Ab So. 11.03. um 17 Uhr zu Gast: Regisseur Thorsten Trimpop im Odeon

Regie: Thorsten Trimpop
Plakatmotiv "Furusato - Wunde Heimat zum Jahrestag der Atom-Katastrophe in Fukushima"
Frei ab 12 Jahren
D / 2016
Warum leben Menschen in einer Gegend, von der sie wissen, dass von ihr eine unsichtbare tödliche Gefahr ausgeht? Dieser Frage spürt Thorsten Trimpop in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm nach.

Die Stadt Minamisoma im Distrikt Fukushima ist eine geteilte Stadt. Ein Teil liegt in der evakuierten 20-Kilometer-Sperrzone um den havarierten Reaktor, im übrigen Teil gilt die Stadt nach der Reaktorkatastrophe von 2011 trotz viel zu hoher Strahlenwerte weiterhin als bewohnbar. Dort leben noch immer knapp 57.000 Menschen. Warum?

In Japan hat Heimat eine tiefe Bedeutung. Die Landschaft, in die man geboren wird, trägt der Mensch ein Leben lang in sich. Sie prägt ihn, sie ist ihm heilig: sie ist ein FURUSATO. So fühlen sich die verbliebenen Bewohner der Gegend um Fukushima verantwortlich - wür ihre Heimat, die Aufrechterhaltung ihrer Traditionen, ihre Mitmenschen oder Tiere. Menschen wie der Aktivist Bansho, die junge Pferdezüchterin Miwa oder die ältere Frau Noda - sie alle bleiben in der Heimat, mit zum Teil bereits spürbaren Folgen für ihre Gesundheit. Wobei nicht alle von ihnen diese Entscheidung freiwillig treffen - Entschädigungszahlungen für ihre unbewohnbaren Häuser haben nur Wenige erhalten, Andere - wie die Familie von Miwa - haben keinerlei Hilfen bekommen. Sie können es sich schlicht nicht leisten zu gehen. Wie auch den Schulkindern, die im Chor "ich liebe Fukushima, ich gehe hier nicht weg" singen, bleibt ihnen keine andere Wahl, als in der verstrahlten Heimat zu bleiben. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=DAqS5wvNRvc

Kölsche-Fortuna-Filmmatinée

Ab So. 11. März um 11:30 Uhr im Odeon

Plakatmotiv "Kölsche-Fortuna-Filmmatinée"
D / 2018
So. 11. März um 11:30 Uhr

Zum 70. Geburtstag des SC Fortuna Köln zeigen wir mit kurzen Filmen in bewegten und bewegenden Bildern die Geschichte des SC Fortuna Köln.
Ein Wiedersehen mit Schäng Löring und Klaus Ulonska auf der Leinwand und auf der Bühne mit ehm. Spielern und Weggefährten dieses einmaligen
Club aus der Kölner Südstadt.
 
Eintritt 9,- Euro
 
Es gibt gestiftet Mettbrötchen und Halven Hahn durch den Fortunafreund Erhard Schäfer vom Landhaus Kuckuck
http://kuckuck.exudev.de/
und Gaffel Kölsch durch die Privatbrauerei Gaffel.

Exhibition on Screen - Staffel 5

Ab März im Odeon

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Exhibition on Screen - Staffel 5"
OmU
GB / 2018
Die fünfte und neueste Staffel von Exhibition on Screen:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt

Die Filme der letzten vier Staffeln von EXHIBITION ON SCREEN wurden weltweit von über einer Million Menschen gesehen und in 55 Ländern gezeigt. EXHIBITION ON SCREEN produziert marktführend Filme von den erfolgreichsten Kunstveranstaltungen aus Galerien auf der ganzen Welt in den Kinos. Verknüpft mit Künstlerbiografien und exklusiven Einblicken hinter die Kulissen der Galerien sind die Filme nicht nur informativ und verständlich, sondern auch sehr unterhaltsam. Gefilmt für die große Leinwand, offenbaren sie eindringliche, cineastische Reisen durch die beliebtesten Kunstwerke der Geschichte und ihren Schöpfern.

CÉZANNE PORTRAITS EINES LEBENS
Aus der National Portrait Gallery London, Musée d’Orsay Paris  & National Gallery of Art Washington DC

So., 18.03. um 11:30
Mi., 21.03. um 17 Uhr

So., 25.03. um 11:30 Uhr


EOS freut sich sehr, die populärste Ausstellung des Jahres 2017 zu präsentieren. Der Portrait-Werke Paul Cézannes gewidmet, eröffnet die im Film gezeigte Ausstellung in Paris, bevor sie nach London und im Anschluss nach Washington reist. Man kann die Kunst des 20. Jahrhunderts nicht ausreichend würdigen, ohne die Bedeutung und das Genie Paul Cézannes zu verstehen. Mit Hilfe von Interviews renommierter Kuratoren und Experten der National Portrait
Gallery London, dem MoMa New York, der National Gallery of Art Washington und dem Musée d’Orsay Paris sowie der Korrespondenz des Künstlers selbst, nimmt der Film das Publikum mit auf eine Reise jenseits der Ausstellung. Wir besuchen die Orte, an denen Cézanne lebte und arbeitete und beleuchten einen Künstler, der sicherlich einer der am wenigsten bekannten Impressionisten ist – bis jetzt. Gefilmt wurde in Paris, London, Washington und dem Süden Frankreichs.

CANALETTO UND DIE KUNST VON VENEDIG
Basierend auf der Ausstellung in der Queen’s Gallery,
Buckingham Palace

So., 22.04. um 11:30 Uhr
Mi., 25.04. um 17 Uhr
So., 29.04. um 11:30 Uhr

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=af_JPpzRfdY

Die grüne Lüge

Ab 22.03. im Odeon

Regie: Werner Boote
Plakatmotiv "Die grüne Lüge"
A / 2017
Nachhaltigkeit, Transparenz und fairer Handel sind im Zeitalter des „Bio-Booms“ aktueller denn je. Dieser Dokumentarfilm thematisiert sowohl Nachhaltigkeitsaspekte im alltäglichen Leben des Konsumenten, als auch Innovationen und neue Trends mit dadurch verbundenen globalen Herausforderungen auf diesem Gebiet. Eine spannende Erkundungsreise unter der Leitung des preisgekrönten Regisseurs Werner Boote, der sich in die „grüne Welt“ begibt. Mehr Infos zum Film unter http://www.littledream-entertainment.com/filme/grueneluege/

Zwei Herren im Anzug

Ab 22.03. im Odeon

Regie: Josef Bierbichler
Plakatmotiv "Zwei Herren im Anzug"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018
Ein Jahrhundert – Eine Familie – Drei Generationen.
Ein Stück bayerische Geschichte.

Mit bayerischer Wucht und dabei auch poetisch zeigt Autor, Regisseur und Schauspieler Josef Bierbichler in „Zwei Herren im Anzug“ nach Motiven seines erfolgreichen Romans „Mittelreich“ ein Familienepos, in dem gleichzeitig deutsche Geschichte von 1914 bis heute und ein großes Stück Heimat erzählt wird.

Mehr Infos zum Film unter http://www.x-verleih.de/filme/zwei-herren-im-anzug/