Vorschau

Diese Filme laufen demnächst im Odeon:

Von Trauben und Menschen
F/2014
 
Ab 01.09. im Odeon
 
Regie: Paul Lacoste
Schauplatz: Frankreich, eine kleine Weinregion (Gaillac) östlich von Toulouse. Die Zeit: Mitte September. Das Personal: eine Gruppe von etwa 20 Frauen und Männern jeden Alters – mit Lesescheren und Eimern bewaffnete, Erntehelfer für die paar Wochen der Weinernte.
Der Trupp ist in die Rebzeilen eines mittelständischen Anbaubetriebs in der Region Gaillac ausgeschwärmt.
Behutsam taste sich der Film an seine Protagonisten heran und erfährt  etwas aus dem Leben jeden einzelnen Erntehelfers. Zwei Studentinnen die ihren Platz im Leben suchen. Eine 50 Jährige Frau die nach ihrer Entlassung keine andere Arbeit findet. Eine junge Familie aus der Region, die sich bewusst für ein unabhängiges
Leben entschieden hat. Zwei ältere Männer, denen das Leben nichts geschenkt hat. Sie alle sind stolz auf ihre gemeinsame Arbeit im Weinberg, eine gute Zeit im Jahr, die ihnen hilft über die Runden kommen.
 
Mein ziemlich kleiner Freund
F/2016
 
Ab 01.09. im Odeon
 
Regie: Laurent Tirard
Die Liebe kennt keinen Größenunterschied, so heißt es. Ob dem wirklich so ist, zeigen Oscar®-Gewinner Jean Dujardin und Virginie Efira in MEIN ZIEMLICH KLEINER FREUND.

Diane (Virginie Efira), Anwältin und Single, erhält eines Abends einen unerwarteten Anruf. Am anderen Ende der Leitung: Alexandre (Jean Dujardin), ein charmanter Architekt, der von ihrem Handy aus anruft, welches sie in einem Restaurant hat liegen lassen. Nach einer kleinen Plänkelei willigt Diane gerne in ein Treffen zur Übergabe ein. Doch die Verabredung nimmt eine so nicht erwartete Wendung. Denn als Diane im Restaurant auf Alexandre trifft, steht vor ihr: ein Winzling, gerade mal knapp 1,40 m groß! Nachdem dieser allerdings so unbeschwert mit seiner „Größe“ umgeht und sie auf die verrücktesten Dates entführt, weicht bei Diane der anfängliche Schock einer großen Sympathie für diesen Mann. Und der Sympathie folgt Liebe. Dianes Umfeld jedoch reagiert konsterniert auf das ungleiche Paar. Und am Ende stellt sich die Frage: Besitzt Diane die Größe, die Skepsis der Umstehenden zu ignorieren und auf ihr Herz zu hören? Mehr Infos zum Film unter http://www.meinziemlichkleinerfreund.de/home/
 
Premiere: Hieronymus Bosch - Schöpfer der Teufel
NL/2015
 
Ab Mittwoch, 07.09. um 20 Uhr im Odeon
 
Regie: Pieter van Huystee

Premiere: Mittwoch, 07.09. um 20 Uhr.
Zu Gast Pieter van Huystee (Regie), Professor
Henrik Hanstein (Kunsthaus Lempertz, Köln),
Moderation: Luisa Senkowsky (Kunsthistorikerin, Köln)

Der Dokumentarfilm Hieronymus Bosch – Schöpfer der Teufel begleitet ein Team von Kunsthistorikern, die versuchen, das Geheimnis von Hieronymus Boschs 25 noch erhaltenen Gemälden zu lüften.
 
Fünf Jahre bereiste ein Forschungsteam die Welt, besuchte dabei Museen wie den LOUVRE, den PRADO und die NATIONAL GALLERY OF ART in Washington, um Boschs Gemälde einer fundierten und tiefgreifenden Analyse zu unterziehen. Mit modernen Techniken wie Röntgendiagnostik, Infrarot-Fotografie und Spektralanalyse konnten die tieferen Schichten von Boschs Gemälden untersucht und aufschlussreiche und überraschende Fakten über seine Arbeitsweise ans Licht gebracht werden. Das eröffnet dem Zuschauer einen völlig neuen Zugang zu Boschs Werk.
 
Die Forschungsergebnisse werfen vor allem eine Frage auf: Sind tatsächlich alle Werke Boschs von ihm gemalt? Welche Museen haben einen echten Bosch, welche nur eine Fälschung? Die Frage ist brisant, plant das NOORDBRABANTS MUSEUM für 2016 doch anlässlich von Boschs 500-jährigem Todestag eine der bisher umfangreichsten Ausstellungen dieses bedeutenden mittelalterlichen Künstlers. Auch der PRADO besitzt mehrere seiner Meisterwerke und organisiert eine eigene Ausstellung im EL-BOSCO-MUSEUM. So bekommt der Wettlauf um die prestigeträchtigste Auswahl an Bildern auch eine politische Dimension: Wird das NOORDBRABANTS MUSEUM es schaffen, diese Meisterwerke zuerst in die Niederlande zu holen?

Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/hieronymus-bosch/
 
Nick Cave & The Bad Seeds - One More Time With Feeling
AUS/2016
 
Ab Do. 08.09. um 21 Uhr. im Odeon
 
Regie: Andrew Dominik

Do. 08.09. um 21 Uhr.

One More Time With Feeling ist ein einzigartiges und wortwörtlich einmaliges Kino-Event! Der spektakuläre Film unter der Regie von Andrew Dominik (Chopper, Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford, Killing Them Softly) präsentiert ein Debüt der Superlative: Fans erhalten hier erstmals einen exklusiven Vorgeschmack auf die Songs von Skeleton Tree, dem 16. Studio-Album von Nick Cave & the Bad Seeds. Der Film wird am 8. September 2016, einen Tag vor der Veröffentlichung von Skeleton Tree, weltweit in ausgewählten Kinos gezeigt. Dazu gehört natürlich unser Kino InternationalOne More Time With Feeling war ursprünglich als schlichtes Performance Konzept gedacht. Je tiefer Andrew Dominik jedoch in die tragische Entstehungsgeschichte, die Themen und Aufnahmen für das neue Album eintauchte, desto größer wurde die Tragweite des Projekts. Neben den Filmauftritten von Bad Seeds zu den neuen Album-Tracks dürfen sich die Anhänger auf Interviews und weiteres Filmmaterial von Andrew Dominik sowie auf die Schilderungen und tiefsinnigen Improvisationen von Nick Cave freuen. Das Kino-Erlebnis in schwarz/weiß und Farbe, ist das äußerst fragile, empfindsame und ehrliche Porträt eines Künstlers, der seinen Weg aus der Dunkelheit sucht.

Mehr Infos zum Film unter http://www.nickcave.com/films/one-more-time-with-feeling/
 
Der Landarzt von Chaussy
F/2016
 
Ab 08.09. im Odeon
 
Regie: Thomas Lilti
Dr. Jean-Pierre Werner (François Cluzet) ist seit über 30 Jahren Landarzt und in seiner Dorfgemeinschaft sehr beliebt. Für die Nöte und Sorgen seiner Patienten hat er immer ein offenes Ohr. Als er plötzlich selbst erkrankt, ist er gezwungen eine Vertretung einzustellen. Diese kommt, schneller als ihm lieb ist, in Gestalt der attraktiven und selbstbewussten Dr. Nathalie Delezia (Marianne Denicourt). Aber Jean-Pierre, der sich für ziemlich unersetzbar hält, ist nicht bereit sie ohne Umschweife als mögliche Nachfolgerin an seiner Seite zu akzeptieren. Und so muss sich Natalie seine Anerkennung und die der Dorfgemeinschaft erst hart erarbeiten. Doch nach und nach kommt unter der anfänglich rauen Oberfläche wahre Herzlichkeit zum Vorschein.

Mit seinem jüngsten Film DER LANDARZT VON CHAUSSY zeichnet der gelernte Arzt und Regisseur Thomas Lilti ein authentisches und liebevolles Portrait eines Landarztes und seiner Patienten. Zugleich erzählt er subtil und humorvoll eine zutiefst menschliche Geschichte. In den Hauptrollen des charmanten Überraschungserfolgs aus Frankreich mit über 1,5 Millionen Besuchern, glänzen ZIEMLICH BESTE FREUNDE-Star François Cluzet und die bezaubernde Marianne Denicourt. Mehr Infos zum Film unter http://www.alamodefilm.de/kino/detail/der-landarzt-von-chaussy.html
 
Schülerfilm ab!
D/2016
 
Ab Samstag, 10.09. um 12 Uhr im Odeon
 

Samstag, 10.09.um 12 Uhr.

Schülerfilm ab! gibt jungen Nachwuchsfilmemachern aus Schulen in und um Köln die Chance, ihre Werke einem öffentlichen Publikum zu zeigen. Die Filme umfassen die unterschiedlichste Genres vom Kurzspielfilm über Reportage, Lyrikverfilmung und Animationsfilm. Eintritt frei

 
Kölsche Filmmatinée De lange Tünn / Ring frei! Peter Müller zum 60.
D
 
Ab Sonntag 11.09. um 11:30 Uhr im Odeon
 
Sonntag 11.09. um 11:30 Uhr.

Ring frei! - Peter Müller zum 60.!
BRD 1987 | 45 Min. | Regie: Dieter Oeckl und Sigrid Sünkler
Peter Müller hat es allen gezeigt ... Er war Boxidol der Nachkriegszeit und ein Kölner Original.

De lange Tünn - Kalker Urgestein, Zocker, Türsteherlegende
BRD 1983 | 30 Min. | Regie: Thomas Schmitt
Toni Claaßen, vor 37 Jahren auf „de Ehrenstroß“ geboren, lebt und arbeitet seit 20 jahren auf dem Kölner Ring. Mit 17 begann er seine Milieu – Karriere als Kellner in Kölns erster Diskothek, wurde Leibwächter, gewann viel Geld und verlor noch mehr als Zocker und Croupier in Spielclubs. In den 60er Jahren Geschäftsführer des legendären „Loverclubs“ und immer wieder, seine Spezialität: „die Tür machen“, als Portier in Kölner Nachtclubs bzw. Discotheken. Seine eigentliche „Berühmtheit“ beruht auf seinem Talent zum „großen Vortrag“: seiner Lust und Begabung Geschichten aus der Szene zu erzählen, voller Witz und Treffsicherheit mit dem aggressiven Charme, dem speziellen Humor, der Schläue und Gemeinheit des urkölner Milieus. Genaue Situationsbeschreibung vermischt sich nahtlos mit Fiktion und hemmungsloser Prahlerei.
 
Seniorentreff im Kino
Frei ab 6 Jahren
2016
 
Ab Mi. 14.09. um 14:30 Uhr im Odeon
 
Regie: diverse
Nächster Termin:

Mittwoch, 14.09. um 14:30 Uhr
Der Landarzt von Chaussy
Eintritt: 4 €


Dr. Jean-Pierre Werner (François Cluzet) ist seit über 30 Jahren Landarzt und in seiner Dorfgemeinschaft sehr beliebt. Für die Nöte und Sorgen seiner Patienten hat er immer ein offenes Ohr. Als er plötzlich selbst erkrankt, ist er gezwungen eine Vertretung einzustellen. Diese kommt,schneller als ihm lieb ist, in Gestalt der attraktiven und selbstbewussten Dr. Nathalie Delezia (Marianne Denicourt). Aber Jean-Pierre, der sich für ziemlich unersetzbar hält, ist nicht bereit sie ohne Umschweife als mögliche Nachfolgerin an seiner Seite zu akzeptieren. Und so muss sich Natalie seine Anerkennung und die der Dorfgemeinschaft erst hart erarbeiten. Doch nach und nach kommt unter der anfänglich rauen Oberfläche wahre Herzlichkeit zum Vorschein.

Mehr Infos zum Film unter http://www.alamodefilm.de/kino/detail/der-landarzt-von-chaussy.html
 
Hieronymus Bosch - Schöpfer der Teufel
NL/2015
 
Ab 15.09. im Odeon
 
Regie: Pieter van Huystee
Der Dokumentarfilm Hieronymus Bosch – Schöpfer der Teufel begleitet ein Team von Kunsthistorikern, die versuchen, das Geheimnis von Hieronymus Boschs 25 noch erhaltenen Gemälden zu lüften.
 
Fünf Jahre bereiste ein Forschungsteam die Welt, besuchte dabei Museen wie den LOUVRE, den PRADO und die NATIONAL GALLERY OF ART in Washington, um Boschs Gemälde einer fundierten und tiefgreifenden Analyse zu unterziehen. Mit modernen Techniken wie Röntgendiagnostik, Infrarot-Fotografie und Spektralanalyse konnten die tieferen Schichten von Boschs Gemälden untersucht und aufschlussreiche und überraschende Fakten über seine Arbeitsweise ans Licht gebracht werden. Das eröffnet dem Zuschauer einen völlig neuen Zugang zu Boschs Werk.
 
Die Forschungsergebnisse werfen vor allem eine Frage auf: Sind tatsächlich alle Werke Boschs von ihm gemalt? Welche Museen haben einen echten Bosch, welche nur eine Fälschung? Die Frage ist brisant, plant das NOORDBRABANTS MUSEUM für 2016 doch anlässlich von Boschs 500-jährigem Todestag eine der bisher umfangreichsten Ausstellungen dieses bedeutenden mittelalterlichen Künstlers. Auch der PRADO besitzt mehrere seiner Meisterwerke und organisiert eine eigene Ausstellung im EL-BOSCO-MUSEUM. So bekommt der Wettlauf um die prestigeträchtigste Auswahl an Bildern auch eine politische Dimension: Wird das NOORDBRABANTS MUSEUM es schaffen, diese Meisterwerke zuerst in die Niederlande zu holen? Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/hieronymus-bosch/
 
The Music of Strangers: Yo Yo Ma & the Silkroad Ensemble
Frei ab 6 Jahren
USA/2015
 
Ab 15.09. im Odeon
 
Regie: Morgan Neville
Der neue Film THE MUSIC OF STRANGERS: YO-YO MA & THE SILK ROAD ENSEMBLE des Regisseurs Morgan Neville - bekannt durch seinen Oscar®-preisgekrönten Dokumentarfilm 20 Feet from Stardom und den hochgelobten Best of Enemies - erzählt die außergewöhnliche Geschichte des renommierten internationalen Musik- ensembles des legendären Cellisten Yo-Yo Ma.

Der Dokumentarfilm begleitet diese Gruppe unterschiedlichster Instrumentalisten, Sänger, Komponisten, Arrangeure, bildender Künstler und Geschichtenerzähler auf ihrer Entdeckungsreise in die Macht der Musik, Traditionen zu bewahren, die kulturelle Entwicklung zu prägen und Hoffnung zu wecken.

Mehr Infos zum Film unter http://themusicofstrangers-derfilm.de/
 
Rudolf Thome – Überall Blumen
D/2015
 
Ab So. 18.9. um 11:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Serpil Turhan
Hanns Zisch­ler, Bruno Ganz, Han­ne­lore Els­ner, Han­nah Herz­sprung – sie alle haben sich in den Fil­men von Rudolf Thome die Zähne geputzt – denn, so Thome: Jeder putzt sie sich anders und das sei doch lus­tig. Jetzt steht Thome selbst vor dem Bade­zim­mer­spie­gel bzw. vor der Kamera, dahin­ter und im Off zu hören ist Ser­pil Tur­han, die ihrer­seits in Tho­mes Fil­men mit­ge­spielt hat. Rudolf Thome erkärt ihr: In einem „rich­ti­gen“ Film wäre der Spie­gel sau­ber, nicht so dre­ckig wie der hier. Aber weil das nun mal kein Spiel­film ist, son­dern ein Doku­men­tar­film, soll der Spie­gel so blei­ben, wie er ist, weist Ser­pil Tur­han an.

Bereits 28 Lang­filme hat Thome gedreht, jetzt will er sein aktu­el­les Dreh­buch mit dem Titel „Über­all Blu­men“ ver­fil­men, aber das Geld dafür fehlt. Was tun? Geld via Crowd­fun­ding sam­meln, die Haupt­rolle ein­fach sel­ber spie­len? Gemein­sam wird über­legt; über ältere Filme von Thome gespro­chen, Aus­schnitte wer­den noch­mals zusam­men geguckt; dazwi­schen die Arbeit im Gar­ten und ein Vogel, der sich im Bau­ern­haus ein­ge­nis­tet hat. Ser­pil Tur­han ist ein lie­be­vol­les und unge­wöhn­li­ches Por­trät eines eigen­sin­ni­gen Regis­seurs gelun­gen. Mehr Infos zum Film unter http://fsk-kino.peripherfilm.de/peripher-filmverleih/ueberall-blumen/
 
Ibo Minssen, Photograph – eine Welt für sich
D/2015
 
Ab So. 18.9. 14:00 Uhr im Odeon
 
Regie: Frans van der Meulen und Tilman Urbach

Ibo Minssen photographiert Menschen.
Zu seinen großen Themen gehören der Kölner Straßen Karneval und der Kölner Christopher Street Day, zwei auf ganz verschiedene Weise urkölsche Veranstaltungen. Gerade hier sucht und findet Minssen das Echte, Unverstellte und Authentische. Er nimmt seine Portraits bewusst dort auf, wo sich Menschen verkleiden – aber vielfach gerade dadurch ihr „Ich“ ausstellen. Minssens Portraits halten Eindrücke fest, die sich oft aus Zufällen ergeben und die er intuitiv erfasst. Dabei hilft ihm seine jahrzehntelange photographische Erfahrung.

Über Jahre hat der Dokumentarfilmer Frans van der Meulen Ibo Minssen mit der Kamera begleitet und ihm Fragen gestellt. Die so entstandene reichhaltige Dokumentation ist Grundlage eines ungewöhnlichen Künstlerportraits geworden. Tilman Urbach, selbst Filmemacher, hat den Film abschließend bearbeitet.

Einmalige Sonderaufführung im ODEON Köln 

Sonntag den 18.09.  14:00 Uhr

in Anwesenheit von Ibo Minssen und den beiden Filmemachern

Anlässlich der Ausstellung "Besondere Begegnungen" im Kirchensouterrain von St. Engelbert im Rahmen des "Photoszene - Festival Köln 16.-25.09.2016

Mehr Infos zum Film unter http://www.photoszene.de/festival2016/besondere-begegnungen/190.html
 
24 Wochen
Frei ab 12 Jahren
D/2015
 
Ab 22.09. im Odeon
 
Regie: Anne Zohra Berrached
Astrid und Markus stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Astrid lebt und liebt ihren Beruf als Kabarettistin, ihr Mann und Manager Markus unterstützt sie besonnen und liebevoll. Doch als die beiden ihr zweites Kind erwarten, wird ihr Leben aus der Bahn geworfen: Bei einer Routineuntersuchung erfahren sie, dass das Baby schwer krank ist. Die Diagnose trifft sie wie das blinde Schicksal, das sie auf sich nehmen müssen. Gemeinsam wollen sie lernen, damit umzugehen. Doch während Heilungspläne, Ratschläge und Prognosen auf sie niederprasseln, stößt ihre Beziehung an ihre Grenzen. Die Suche nach der richtigen Antwort stellt alles in Frage: die Beziehung, den Wunsch nach einem Kind, ein Leben nach Plan. Je mehr Zeit vergeht, desto klarer erkennen sie, dass nichts und niemand ihnen die Entscheidung abnehmen kann, die eine Entscheidung über Tod und Leben ist.

24 WOCHEN ist deutsches Kino, wie es sein sollte: voller Leben, geradeheraus und mit liebevoller Ehrlichkeit erzählt. Regisseurin Anne Zohra Berrached findet Bilder für eine sprichwörtliche Entscheidungs-Not, der mit den Mitteln der Sprache nicht beizukommen ist. Die grandiosen Hauptdarsteller Julia Jentsch und Bjarne Mädel ziehen uns in Bann, erschüttern uns, lassen uns nicht mehr los. Es gelingt ein ungemein kraftvoller Film aus dem Innenleben einer großen Liebe und einer vielleicht noch größeren Verzweiflung.
Mehr Infos zum Film unter http://www.24wochen.de/
 
Der Vollposten
Frei ab 6 Jahren
I/2015
 
Ab 22.9. im Odeon
 
Regie: Gennaro Nunziante
Checco Zalone hat das, wovon andere nur träumen können: Eine unbefristete Festanstellung in der Landesverwaltung für Jagd und Fischerei. Seine alles andere als arbeitsintensive Position sichert ihm nicht nur Geschenke der vorsprechenden Antragsteller, sondern auch die uneingeschränkte Hingabe seiner Dauerfreundin. Doch dann beschließt die Regierung eine Reform der öffentlichen Verwaltung und Checco wird vor die Wahl gestellt: Kündigung oder Versetzung. Stur klammert er sich an seine ihm heilige Festanstellung. Doch die eiskalte Beamtin Sironi will Checco loswerden und entsendet ihn an immer abgelegenere Orte, sogar weit über die Grenzen Italiens hinaus ...

Genüsslich nimmt die freche Culture-Clash-Komödie um den liebenswerten Macho Zalone Beamtentum und kulturelle Klischees auf die Schippe und feiert das italienische Lebensgefühl. In seinem Heimatland ließ DER VOLLPOSTEN selbst Blockbuster wie STAR WARS hinter sich: Fast 10 Millionen Kinozuschauer kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus! In der deutschen Fassung wird Checco von Bastian Pastewka gesprochen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.dervollposten.weltkino.de/
 
Blue - Magical Moments in Jazz
D/2016
 
Ab Sonntag, 25.09. um 11:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Christoph Felder
Premiere: Sonntag, 25.09. um 11:30 Uhr. Zu Gast Regisseur Christoph Felder und Musiker Martin Sasse.

"ABSOLUT SEHENSWERT" (JAZZ PODIUM) Aussergewöhnlicher S/W Dokumentarfilm von Christoph Felder über die magischen Momente im Jazz - von Köln nach New York. Mit dem Kölner Ausnahmepianisten Martin Sasse und vielen bekannten Jazzgrössen: Peter Bernstein, Philip Catherine, Bill Evans, Steve Grossman, Scott Hamilton, Paul Heller, Dennis Macker, Bob Minzer, Martin Sasse Trio. Mehr Infos zum Film unter https://vimeo.com/ondemand/bluefilm
 
Mali Blues
D Mali/2015
 
Ab Dienstag, 27.09. um 20:00 Uhr im Odeon
 
Regie: Lutz Gregor
Premiere: Dienstag, 27.09. um 20:00 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Lutz Gregor.

Das westafrikanische Land Mali gilt als Wiege des Blues, den verschleppte Sklaven auf die Baumwollfelder Amerikas mitbrachten. Traditionelle Musik hält schon seit Jahrhunderten die Gesellschaft Malis zusammen. Doch Malis Musik ist in Gefahr. Radikale Islamisten führen im Norden des Landes die Scharia ein, verbieten Tanz und weltliche Musik, zerstören Instrumente und bedrohen die Musiker. Viele Musiker fürchten um ihr Leben und fliehen aus der Region um Timbuktu und Kidal. Doch der Islamistische Terror hat sich mittlerweile auch auf andere Teile Malis ausgeweitet. Die UNO-Kriegseinsätze werden weiter verstärkt, auch die deutsche Bundeswehr ist seit drei Jahren im Einsatz. Der Kinofilm MALI BLUES erzählt die Geschichten von vier Musikern, die Hass, Misstrauen und Gewalt in ihrem Land und eine radikale Auslegung des Islam nicht akzeptieren wollen. Weder in Mali, noch an einem anderen Ort auf der Welt.

Internationaler Shooting Star Fatoumata Diawara, Ngoni-Virtuose und traditioneller Griot Bassekou Kouyaté, der junge Rapper Master Soumy und der virtuose Gitarrist Ahmed Ag Kaedi, Leader der Tuareg-Band Amanar – sie alle haben eines gemeinsam: ihre Musik verbindet, tröstet, heilt und gibt den Menschen die Kraft für Veränderung, für eine gemeinsame Zukunft in Frieden. Mehr Infos zum Film unter http://www.realfictionfilme.de/filme/mali-blues/index.php
 
Das Leben ist keine Generalprobe
AT/2015
 
Ab Mittwoch, 28.09. um 20:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Nicole Scherg
Mittwoch, 28.09. um 20:30 Uhr in Kooperation mit GEA Köln.

DAS LEBEN IST KEINE GENERALPROBE beobachtet die Umsetzung einer Idee von einem besonderen Unternehmen, der „Waldviertler“-Werkstätten, in einer der prekärsten Regionen Österreichs, dem nördlichen Waldviertel.

Wie lassen sich die Visionen einer gerechten Welt, die den Firmeninhaber Heinrich Staudinger antreiben,

in den wirtschaftlichen Entwicklungen der Gegenwart verwirklichen?
Mehr Infos zum Film unter http://www.daslebenistkeinegeneralprobe.at/
 
Frantz
Frei ab 6 Jahren
D F/2016
 
Ab 29.09. im Odeon
 
Regie: François Ozon
Kurz nach dem Ersten Weltkrieg in einer deutschen Kleinstadt geht Anna (PAULA BEER) jeden Tag zum Grab ihres Verlobten Frantz, der in Frankreich gefallen ist. Eines Tages legt Adrien (PIERRE NINEY), ein junger Franzose, ebenfalls Blumen auf das Grab von Frantz. Das Geheimnis um Adriens Anwesenheit im Ort nach der deutschen Niederlage entfacht unvorhersehbare Reaktionen. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=FJn_Cr_-CN4