Exhibition on Screen - Staffel 4

Ab So. 18.06. | Mi. 21.06. | So. 25.06. im Odeon

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Exhibition on Screen - Staffel 4"
OmU
GB / 2017
Die vierte und neueste Staffel von Exhibition on Screen im Odeon:

Eintritt: 12 € / 10 € ermäßigt


MICHELANGELO: LIEBE UND TOD

So. 18.06. um 11:30 Uhr
Mi. 21.06. um 17 Uhr
So. 25.06. um 11:30 Uhr


Die spektakulären Skulpturen und Gemälde von Michelangelo sind uns so vertraut, doch was wissen wir wirklich über dieses Renaissance-Genie? Wer war dieser ehrgeizige, leidenschaftliche Mann?
Das begnadete Talent Michelangelos ist in allen Dingen offensichtlich, die er jemals anfasste. Bildschöne und vielseitige Arbeiten wie die überragende David-Statue, die zutiefst berührende Pietà im Petersdom und sein Meisterwerk, die Decke der Sixtinischen Kapelle, rauben uns noch heute den Atem.
Über sein gesamtes, 89 Jahre dauerndes Leben nimmt uns Michelangelo – Love and Death mit auf eine filmische Entdeckungsreise durch die europäischen Druck- und Zeichenateliers und zu den großartigen Kapellen und Museen von Florenz, Rom und dem Vatikan, um das stürmische Leben Michelangelos zu erkunden. Wir gehen auf die Suche nach dem tieferen Verständnis dieser charismatischen Persönlichkeit, der Beziehungen zu seinen Zeitgenossen und seines unschätzbaren künstlerischen Erbes.
Durch Expertenmeinungen und mit Michelangelos eigenen Worten nimmt dieser Film eine ungekannte Perspektive auf einen fesselnden Mann ein, dessen Leben sich in jedem Handgriff und jedem von ihm je ausgeführten Pinselstrich widerspiegelt.
Entdecken sie, warum diese geniale, universell bewunderte Urkraft Michelangelo unbestritten zu den größten Künstlern der Renaissance und der gesamte Kunstgeschichte zählt.
„Kalter Stein und Feuer sind gute Freunde …” Michelangelo Buonarotti
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=q2fsJmPLcO4

Aktion-Reaktion: Ich bin ein Elefant, Madame

Ab So. 25.6. 18:30h im Odeon

Regie: Peter Zadek
Plakatmotiv "Aktion-Reaktion: Ich bin ein Elefant, Madame"
Frei ab 12 Jahren
D / 1969
Aktion und Reaktion 50 Jahre nach '67
Köln im Film zeigt:
Foto: Die sog, „Regenschirm-Demo“ gegen die Preiserhöhung der KVB im Oktober 1966 am Neumarkt (Foto: B. Wiersch)

Sonntag 25. Juni, 18.30 Uhr im Odeon:
Die KVB-Demonstration in Köln 1966, 22 Min.
Vier WDR-Beiträge aus den Jahren 1966/67 dokumentieren Aktionen der Demonstranten und Reaktionen von Passanten, Kölner Politikern, KVB-Verantwortlichen und dem Kanzler der
Universität.  Anschließend:

Ich bin ein Elefant, Madame
Spielfilm BRD 1969, Regie: Peter Zadek, 95 Min.
Die Schüler eines Bremer Gymnasiums lehnen sich gegen die autoritären Strukturen in ihrer Schule auf. Mit einer beißenden Satire auf die deutschen Befindlichkeit Ende der sechziger Jahre lieferte Theaterregisseur Peter Zadek sein filmisches Regiedebüt.

Die Schüler- und Studentenbewegung in Köln im Spiegel zeitgenössischer Filme und Fernsehberichte.
Tausende Studenten und Studentinnen gingen in den 1960er Jahren auf die Straße. Sie protestierten gegen den Vietnamkrieg und prangerten autoritäre Strukturen in den Universitäten an. In der BRD richteten sich die Demonstrationen auch gegen die
„Wirtschaftswunder“-Gesellschaft mit ihrer tabuisierten Sexualität und  der verdrängten Vergangenheit des Nationalsozialismus.

In zwei Filmprogrammen erinnern wir an die Proteste und ihre Folgen. Der Fokus liegt auf Köln: auf der KVB-Demonstration im Oktober 1966 und den Studentenaktionen rund um den Besuch des iranischen Schahs im Juni 1967. Beide Ereignisse stehen im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung. Mehr Infos zum Film unter https://www.koeln-im-film.de/home/

Aktion-Reaktion: Der Polizeistaatsbesuch

Ab Mi. 28.06. 18:30h im Odeon

Regie: Roman Brodmann
Plakatmotiv "Aktion-Reaktion: Der Polizeistaatsbesuch"
Frei ab 12 Jahren
D / 1967
Aktion und Reaktion 50 Jahre nach '67
Bild: Schweigemarsch in Köln zum Tod von Benno Ohnesorg in Berlin am 2.6.1967 (Foto: Köln im Film)

Film in Köln zeigt:
Die Schüler- und Studentenbewegung in Köln im Spiegel zeitgenössischer Filme und Fernsehberichte. Tausende Studenten und Studentinnen gingen in den 1960er Jahren auf die Straße. Sie protestierten gegen den Vietnamkrieg und prangerten autoritäre Strukturen in den Universitäten an. In der BRD richteten sich die Demonstrationen auch gegen die "Wirtschaftswunder“-Gesellschaft mit ihrer tabuisierten Sexualität und der verdrängten Vergangenheit des Nationalsozialismus.

In zwei Filmprogrammen erinnern wir an die Proteste und ihre Folgen. Der Fokus liegt auf Köln: auf der KVB-Demonstration im Oktober 1966 und den Studentenaktionen rund um den Besuch des iranischen Schahs im Juni 1967. Beide Ereignisse stehen im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung.

Mittwoch, 28. Juni, 18.30 Uhr im Odeon:

Studenten-Aktionen zum Schah-Besuch 1967 in Köln, 19 Min.
Der Besuch des Schahs in Köln, Proteste des SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) und der Schweigemarsch Kölner Studenten zum Tod von Benno Ohnesorg
stehen im Mittelpunkt zweier WDR-Beiträge aus dem Jahr 1967.
Anschließend:

Der Polizeistaatsbesuch
BRD 1967, Regie: Roman Brodmann, 48 Min.
Die SDR-Dokumentation zeigt die BRD während des Schah-Besuchs im Ausnahmezustand. Der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Film ist nicht nur als entlarvendes
Zeitdokument der Ereignisse um den 2. Juni 1967 sehenswert, sondern auch wegen seiner filmischen Erzählweise und seines ironisch-bissigen Kommentars.
Mehr Infos zum Film unter https://www.koeln-im-film.de/home/

Französische Filmtage 2017 Köln

Ab 28.06. im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Französische Filmtage 2017 Köln"
Frei ab 12 Jahren
OmU
F / 2016

Liebe Freunde des frankophonen Films,

auch in diesem Jahr wird es im ODEON (Köln) Französische Filmtage nach dem seit über 10 Jahren bewährtem Muster geben. Wie in den letzten Jahren sind wir stolz Ihnen 12 neue französische Filme präsentieren zu können.

Fast alle Filme kommen direkt von den Festivals in Cannes und München nach Köln. Wie jedes Jahr versuchen wir das gesamte Spektrum des Französischen Films abzudecken. Eröffnen werden wir mit der Komödie
„Zum verwechseln ähnlich  –  Il a déjà tes yeux“
(Mi., 28. Juni um 20 Uhr in Anwesenheit der Hauptdarstellerin Aissa Maiga). Das ist der neue Film von und mit dem „Triff die Elisabeths!“-Macher Lucien Jean-Baptist. In seiner neuen Komödie lässt Jean-Baptist ein schwarzes Paar ein weißes Baby adoptieren und damit die Vorurteile so aufeinander krachen wie Philippe de Chauveron in  seinem Publikumsliebling  „Monsieur Claude und seine Töchter“.

In "Das unerwartete Glück der Familie Payan – Le petit Locataire" von Nadège Loiseau mit Karin Viard aus „Verstehn sie die Belliers“ wirbelt  eine späte Schwangerschaft eine ganze Familie gehörig durcheinander. "Paris Pieds Nus - Lost In Paris" von und mit Dominique Abel und Fiona Gordon schlägt dagegen schon leisere Töne an. Die Filme der Tänzer Dominique Abel und Fiona Gordon sind durch ihren tänzerischen Bezug zu den Slapstick Anfängen der Kinounterhaltung etwas ganz besonderes. In ihrem aktuellen Film ist neben Pierre Richard die kürzlich verstorbene Emmanuelle Riva, die mit Alain Resnais "Hiroshima mon amour" und Michael Hanekes "Amour" unsterblich geworden ist, in einer ihrer letzten Rollen zu sehen. Mit "Der Wein und der Wind – Ce qui nous lie" von Cédric Klapisch und "Das ist unser Land! - Chez nous"  von Lucas Belvaux zeigen wir zwei Familiendramen, wobei der gegen den Rechtspopulismus gerichtete "Chez nous" an Aktualität kaum zu übertreffen ist.

Der Dokumentarfilm "Robert Doisneau - Das Auge von Paris" porträtiert den berühmten Fotografen und seine Sujets Paris und seine Bewohner.

Mit "Der Tod von Ludwig XIV – Le mort de Louis XIV" von Albert Serra und "Une vie – A woman’s life" von Stéphane Brizé (Der Wert des Menschen) finden sich dieses Jahr auch wieder zwei Filme im Programm, die aktuelle Fragen in historischen Kostümen behandeln, wobei "Une vie" den berühmten Roman von Guy de Maupassants (Ein Leben)verfilmt.

Nicht ganz so weit zurück in der Zeit geht „Un Sac de billes - Ein Beutel voller Murmeln“ von Christian Duguay mit Patrick Bruel (Der Vorname), Elsa Zylberstein (Der Tango der Rashevskis) und Christian Clavier (Monsieur Claude) nach dem gleichnamigen auf eigenen Erfahrungen basierenden Roman von Joseph Joffo, über die Flucht zweier jüdischer Brüder aus dem von den Deutschen besetzen in den unbesetzten Teil Frankreichs.

Der einzige Film des Festivals, der schon in den Kinos zu sehen war, ist „Ma vie de Courgette - Mein Leben als Zucchini“  von Claude Barras. Dieser Oscar nominierte Stopmotion-Trickfilm für Erwachsene mit der Musik von Sophie Hunger, der auf den Festivals der Welt mit Preisen überschüttet wurde, ist so genial, dass wir ihn unbedingt auch in unseren Kinos zeigen wollen.

Unser Abschlussfilm ist "Rodin" Jacques Doillons Spielfilm über den berühmten Bildhauer mit Vincent Lindon  (Der Wert des Menschen,  Mademoiselle Chambon) in der Titelrolle.

"Rodin" wird seine Weltpremiere in Cannes haben und gilt schon jetzt als großer Favorit für den Hauptdarstellerpreis.

Natürlich freuen wir uns auch darauf bei den beiden Empfängen jeweils nach dem Eröffnungsfilm und dem Abschlussfilm mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Ein spannendes Festival wünschen

 

Dieter Hertel, Martin Roelly und Jürgen Lütz

 

PS: Um Ihnen das Anschauen vieler Filme zu erleichtern, gibt es – wie in den letzten Jahren – einen Festival-Pass, mit dem Sie alle 12 Festival-Filme für insgesamt 40,– € anschauen können.

 

Mehr Infos zum Film unter http://www.filmtage-koeln.de

Die Verführten

Ab 29.06. im Odeon

Regie: Sofia Coppola
Plakatmotiv "Die Verführten"
Frei ab 12 Jahren
USA / 2017
Gewinner auf den Filmfestspielen in Cannes 2017: Beste Regie (Sofia Coppola)

Mit dem ersten Thriller ihrer Karriere kehrt Regisseurin und Oscar®-Gewinnerin Sofia Coppola (Lost in Translation, The Bling Ring) zurück auf die große Leinwand.

Ihre Adaption des Romans „The Beguiled“ von Thomas Cullinan spielt in einer Mädchenschule im Jahr 1864, die während des tobenden Bürgerkriegs eine sichere Zuflucht vor den Schrecken der Außenwelt bietet.
Als in unmittelbarer Nähe ein verletzter Soldat entdeckt und zur Pflege in die Schule gebracht wird, gerät das geregelte Leben der Frauen durch seine Anwesenheit aus den Fugen.

Schon nach kurzer Zeit erliegen die Frauen dem Charme des Soldaten – Eifersucht und Intrigen vergiften zunehmend das Zusammenleben. Es beginnt ein erotisch aufgeladenes Spiel mit unerwarteten Wendungen, das Opfer auf beiden Seiten fordert.


Mehr Infos zum Film unter http://upig.de/micro/die-verfuehrten

Kölner Kino Nächte 2017

Ab 6. - 9. Juli 2017 im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Kölner Kino Nächte 2017"
Frei ab 12 Jahren
diverse / 2017
9. KÖLNER KINO NÄCHTE / 6. - 9. Juli 2017

Die KÖLNER KINO NÄCHTE als Fest der Kölner Kinos, Filminitiativen, Filmfestivals, Verleiher, Kultureinrichtungen und Hochschulen findet 2017 zum 9. Mal statt.
Erneut gibt es ein gemeinsames, breitgefächertes Filmprogramm aus Previews und Premieren mit Gästen, Filmklassikern und Filmreihen, Kinderfilmen und Kurzfilmprogrammen.

Donnerstag, 6. Juli 2017, 20:00h
CHEZ NOUS – DAS IST UNSER LAND!

Freitag, 7. Juli 2017, 20:00 h
CE QUI NOUS LIE – DER WEIN UND DER WIND

Samstag, 8. Juli 2017, 14:00 h
NUR EIN TAG
Präsentiert von: Odeon und Kölner Kinderfilmfest Cinepänz
Lesung & Filmvorführung für Kinder und Erwachsene mit Regisseur und Autor Martin Baltscheit



Samstag, 8. Juli 2017, 16:00 h
MA VIE DE COURGETTE – MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI


Samstag, 8. Juli 2017, 20:00 h
UNE VIE – A WOMAN’S LIFE

Samstag, 8. Juli 2017, 21:45 h
THE ENDLESS RIVER
Präsentiert von: FilmInitiativ Köln e.V.
Gast: Oswald Henke

Sonntag, 9. Juli 2017, 11:30 h
LÜCK WIE ICH UN DO

Sonntag, 9. Juli 2017, 13:30 h
DIL LEYLA
Präsentiert von: Odeon und Internationales Frauenfilmfestival
Gast: Asli Özarslan

Sonntag, 9. Juli 2017, 15:30 h
DIE GÖTTLICHE ORDNUNG
Präsentiert von: Odeon und Internationales Frauenfilmfest Dortmund | Köln

Sonntag, 9. Juli 2017, 17:30 h
BRUDER JAKOB
Gast: Elí Roland Sachs und Cutterin Yana Höhnerbach

Sonntag, 9. Juli 2017, 20:00 h
PARIS PIEDS NUS – LOST IN PARIS
Mehr Infos zum Film unter http://www.koelner-kino-naechte.de

Nur ein Tag

Ab Sa. 08. Juli um 13:45 Uhr im Odeon

Regie: Martin Baltscheit
Plakatmotiv "Nur ein Tag"
D / 2016

Sonderveranstaltung am Sa. 08. Juli um 13:45 Uhr.
In Anwesenheit des Regisseurs Martin Baltscheit und Darstellerin Anke Engelke.

Wären Wildschwein und Fuchs doch bloß schnell abgehauen, statt der Eintagsfliege beim Schlüpfen zuzusehen. Jetzt müssen sie feststellen, dass die junge Fliege geradezu bezaubernd ist. Aber wer bringt ihr nun bei, dass sie nur diesen einen Tag zu leben hat? Kurzerhand behaupten die beiden, der Fuchs sei der Todgeweihte. Und siehe da: Die frisch Geschlüpfte beschließt voller Mitgefühl für ihren neuen Freund, dass jetzt eben das ganze Leben in einen Tag muss – ein ganzes Leben inklusive dem ganz großen Glück!

„Nur ein Tag“ ist eine witzige und tiefgründige Fabel über den Sinn des Lebens und das kostbare Geschenk der Freundschaft. Der preisgekrönte Kinderbuchautor Martin Baltscheit hat sein erfolgreiches Theaterstück und Hörspiel selbst verfilmt und lässt die Tiere von Schauspielern darstellen. Keine Tricks, keine Masken – reine Poesie! Entstanden ist ein entzückender Film für Kinder ab 5 Jahren, der mit seiner Botschaft, das Glück im Hier und Jetzt zu suchen, auch das erwachsene Publikum anspricht.

Mit Karoline Schuch als Eintagsfliege, Lars Rudolph als Fuchs, Aljoscha Stadelmann als Wildschwein und Anke Engelke als zweite, depremierte Eintagsfliege, die ihren einzigen Tag total humorfrei und freudlos verstreichen lässt.

Mehr Infos zum Film unter http://www.nureintag.wfilm.de/

Kölsche Filmmatinée: Häneschen Theater

Ab So. 09. Juli um 11:30 Uhr im Odeon

Plakatmotiv "Kölsche Filmmatinée: Häneschen Theater"
D / 2017
"Kölsche Filmmatinée" Sonntag, den 9.Juli, um 11:30 Uhr -
mit der TV-Aufzeichung des Hänneschen-Stücks "Lück wie ich un do"
dem Stück von Udo Müller, 2013 geschrieben für das Hänneschen-Theater.

Unterstützung bekam das Hänneschen Theater von den Bläck Fööss. Inspiriert von ihren Liedern werden bekannte Figuren wie Rita Schnell, Dr. Pillemann
oder Meiers Kättche, allesamt Bewohner des Mietshauses auf der Bühne zum Leben erweckt - vieles zum Wiedererkennen und Mitsingen.

"Lück wie ich un do":
Hausbesitzer Schäl möchte sein marodes Mietshaus abreißen lassen. Mit einem arabischen Investor will er ein profitables Baukonzept durchfechten.
Idee des SCHÄL-ARAB, ein rundes Hochhaus in Form eines gewaltigen Kölschglases.
Doch die Mieterinnen und Mieter des alten Hauses wehren sich gegen den geplanten Abriss.

Zum Verwechseln ähnlich

Ab 13.07. im Odeon

Regie: Lucien Jean-Baptiste
Plakatmotiv "Zum Verwechseln ähnlich"
F / 2016
Paul und Sali sind ein glückliches Paar. Sie haben einen kleinen Blumenladen in Paris eröffnet und es gelingt ihnen sogar, ihre Familien, die aus dem Senegal stammen, mit hinreichend Traditionswahrung glücklich zu machen. Mehr als alles andere wünschen sie sich ein Kind, seit Jahren läuft der Adoptionsantrag. Eines Tages klingelt das Telefon: der kleine Benjamin könnte neue Eltern gebrauchen. Das Baby ist hinreißend: süß, pflegeleicht und – weiß! Paul und Sali sind auf den ersten Blick zwar etwas geplättet, doch sie verlieben sich sofort in den kleinen Racker. Da der liberale Fortschritt der Welt Patchworkfamilien jeglicher Couleur fest etabliert hat, sind sich Paul und Sali sicher, dass schwarze Eltern mit einem weißen Baby offene Türen einrennen werden. Doch als Sali beim Kinderarzt und auf dem Spielplatz stets nur für die Nanny gehalten wird und die senegalesischen Großeltern erst in eine Farbkrise und dann in eine Depression verfallen, stellen sie fest, dass die Welt doch nicht so bunt ist, wie sie dachten. Da hilft auch die misstrauische Dame vom Familienamt nicht weiter, die ihnen in den ungünstigsten Situationen auflauert, in der Hoffnung, den ultimativen Erziehungsfehler zu finden. Als eine babysittende Freundin ohne Aufenthaltserlaubnis von der Polizei mit dem Baby aufgegriffen wird, ist das Chaos perfekt.

ZUM VERWECHSELN ÄHNLICH ist turbulentes und mit großem Herz erzähltes Komödienkino in bester französischer Tradition. Regisseur Lucien Jean-Baptiste und sein wunderbares Darstellerensemble lassen ein vielfarbiges Spektrum aus Gemeinheiten und Toleranztrainingseinheiten auf die Leinwand strahlen. ZUM VERWECHSELN ÄHNLICH ist ein gerissener Schlagabtausch zwischen den menschlichen Licht- und Schattenseiten unserer Zeit, der amüsiert, glücklich macht und aus dem großen bunten Familienalbum des französischen Kinos schon jetzt nicht mehr wegzudenken ist.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=19z-Xm7vDY8

Das unerwartete Glück der Familie Payan

Ab 20.07. im Odeon

Regie: Nadège Loiseau
Plakatmotiv "Das unerwartete Glück der Familie Payan"
F / 2016
Nicole (Karin Viard) ist 49 und sicher, dass jetzt die Wechseljahre zuschlagen. Ein Besuch beim Arzt bringt jedoch eine überraschende Diagnose: Nicole ist schwanger! Dabei dachte sie, eine ungeplante Schwangerschaft passiere ihr nur einmal – ihr erstes Kind bekam sie mit fünfzehn. Bisher managte die berufstätige Mutter das permanente Familienchaos der Payans sehr souverän: Ihr plan- und arbeitsloser Ehemann, ihre etwas verwirrte Mutter, ihre erwachsene Tochter, die in ihrem alten Kinderzimmer noch immer ein Teenagerleben führt und ihre quirlige Enkelin halten sie dennoch genug auf Trab. Ist noch Platz für einen „kleinen Untermieter“? Nicole muss eine Entscheidung treffen. Gar nicht so einfach, wenn sich jedes Familienmitglied schon genau überlegt hat, was wohl das Beste wäre … Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/familie-payan

Palmyra - Ein Essayfilm

Ab So. 23.07. um 15 Uhr im Odeon

Regie: Hans Puttnies
Plakatmotiv "Palmyra - Ein Essayfilm"
D SYR / 2016
In Anwesenheit des Regisseurs Hans Puttnies.

Im Sommer 2015 zerstörte der "Islamische Staat" zahlreich antike Tempel und Grabtürme in Palmyra. Regisseur Hans Puttnies filmte noch vor dem Krieg die Ruinenstadt, fing nicht nur die Bauten ein, sondern auch die Besucher, die täglich für wenige Stunden vorbeischauten...
- Filmstarts.de

Mehr Infos zum Film unter http://palmyrafilm.de/

Die göttliche Ordnung

Ab 03.08. im Odeon

Regie: Petra Biondina Volpe
Plakatmotiv "Die göttliche Ordnung"
CH / 2016
Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren.

Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.

In ihrer warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie lässt Regisseurin Petra Volpe chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander treffen. Dem Film gelang in seinem Heimatland Schweiz ein sensationeller Kinostart, der ihn schon jetzt zu einem der erfolgreichsten Schweizer Filme aller Zeiten macht!