Cineville Kino Abo

Ab sofort bei uns gültig! im Odeon

Regie: alle Arthouse Kinos
Plakatmotiv "Cineville Kino Abo"
D / 2024
Endlich können wir euch das Cineville Kino Abo in Köln anbieten!
Und das beste ist, die Abokarte, mit der Ihr nie mehr über Eintritte nachdenken müsste, gilt in allen kölner Arthouse Kinos.
ODEON, Off Broadway, Weisshaus, Cinenova, Filmpalette, Filmhaus und Lichtspiele Kalk!
Größer kann man Kino nicht denken, denn das Abo ist nicht nur in Köln gültig, sondern in allen teilnehmenden Städten und Kinos.
Mit der Mitgliedskarte holt ihr euch euer Ticket wie gewohnt online oder an den Kassen der Kinos. Mehr Infos zum Film unter https://www.cineville.de

15. Französische Filmtage Köln 2026

Ab Mi. 2.9. bis Mi. 9.9. im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "15. Französische Filmtage Köln 2026"
OmU
F / 2025

Save the Date: Französische Filmtage 2026    Mi. 2.9. bis Mi. 9.9.    
10 Filme, 8 Spieltage 
Festivalpass  50,- €  Eintritt: Normal: 10,- + 9,- € Überlänge/Gast + 1,- € 
Natürlich sind Cineville Abos gültig.

(1) Mittwoch 2.9. 20:00 Uhr  Eröffnungsfilm mit Empfang 
Bergers  –  Hirten  – Mit  827 Schaffen durch die Provence  CA/F 2024 113 Min. 
von Sophie Deraspe | CA/FR 2024 | 113 Min.
Mit: Félix-Antoine Duval, Solène Rigot, Guilaine Londez, Michel Benizri, David Ayala
Werbetexter Mathyas steigt aus und wird Schäfer in der Provence.

(2)  Donnerstag 3.9. 20.00 Uhr 
Le Rêve américain - The American Dream   F 2026 121 Min.
Buch und Regie: Anthony Marciano
Mit Raphaël Quenard, Jean-Pascal Zadi, Djibi Diakhaté
Zwei Basketball Enthusiasten wollen ihren großen Traum verwirklichen.

(3)   Freitag 4.9. 20:00 Uhr
Folichonneries -  Follies    CAN 2025 101 Min.  
Von Éric K. Boulianne
Mit Éric K. Boulianne, Catherine Chabot, Sophie Letourneur, Julie Le Breton, Ève Landry
Beziehungskomödie
„Unbedachtheiten“ oder „Torheiten“ fühlt Sehnsüchten eines Paares nach und lässt deren Töchtern  mit großer Gnadenlosigkeit die unbeholfenen Selbstfindungsbemühungen ihrer Eltern auseinandernehmen.

(4) Samstag  5.9.  20:00 Uhr
Le Crime du 3e étage  - Murder in the Building 
Regie:  Rémi Bezançon  F 2026 104 Min.
Schauspieler:   Gilles Lellouche, Laetitia Casta, Guillaume Gallienne
Kriminalkomödie
Colette, eine begeisterte Hitchcock-Expertin, verdächtigt Yann, den neuen Nachbarn, seine Frau getötet zu haben. François, ihr Ehemann und Thrillerautor, ist nicht sehr begeistert von der Idee. 

(5) Sonntag 6.9. 20:00 Uhr
Kika – Madame Kika  
Von Alexe Poukine  BE 2025 110 Min.  (FSK 16)
Drehbuch: Alexe Poukine, Thomas Van Zuylen
Mit Manon Clavel,  Makita Samba,  Anaël Snoek
Tragikomödie
Während sie mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, wird Kika mit dem plötzlichen Tod ihres Partners konfrontiert. Pleite und mit gebrochenem Herzen muss sie ihre Prioritäten neu setzen:
1. Stark bleiben, 2. Geld machen – und zwar schnell.
Das Portrait einer Frau zwischen Trauer und ökonomischem Druck. Zärtlich, liebevoll und bitter-komisch.

(6) Montag 7.9.  20:00 Uhr
L’Affaire Bojarski - Der perfekte Schein 
Regie:  Jean-Paul Salomé    F 2025 128 Min.
Mit Reda Kateb, Sara Giraudeau, Bastien Bouillon, Pierre Lottin, Olivier Loustau
Hochspannendes Katz und Maus Spiel zwischen einem genialen Geldfälscher und dem ermittelnden Polizisten. Nach einer wahren Begebenheit.

(7) Dienstag 8.9.:
 
Bonn: 18:00 “La poupée -  Frühstück bei Audrey”, 20:15 “À pied d’œuvre - Down and out in Paris”
 
Köln 18:00 “À pied d’œuvre - Down and out in Paris”, 20:15 “La poupée - Frühstück bei Audrey”

(7) Zusatzvorstellung zu Frühstück bei Audrey  (Dienstag 8.9.)
À pied d’œuvre  - Down and out in Paris    F 2025 92 Min
Regie: Valérie Donzelli
Mit Bastien Bouillon, André Marcon, Virginie Ledoyen
Nachdem er jahrelang erfolgreich als Fotograf gearbeitet hat, beschließt Franck eines Tages, seinen Job an den Nagel zu hängen und endlich das zu tun, was er schon immer wollte: schreiben. 

(7) mit Besuch der Regisseurin Sophie Beaulieu Dienstag 8.9.
La poupée  -  Frühstück bei Audrey     F 2025  80 Min.
Regie: Sophie Beaulieu
Mit Cécile de France, Vincent Macaigne, Marianne Basler, Zoé Marchal, Gilbert Melki
Seit Rémi (Vincent Macaigne) von seiner großen Liebe verlassen wurde, lebt der kauzige Kunstrasenverkäufer mit menschlichen Puppen. Die stellen keine Ansprüche und wenn sie ihm nicht mehr gefällt bestellt er eine Neue.

(8) Zusatzvorstellung Mi. 9.9.  18:00 Uhr
Le Lac  
von Fabrice Aragno   CH 2025 80 Min.  
Mit Clotilde Courau und Bernard Stamm
 Zwei Segler auf einer mehrtägigen Regatta über den Genfer See. 

(8)  Abschlußfilm mit Empfang und Verkündung des  Publikumspreises,  Mittwoch 9.9.  20:00 Uhr
De la Comédie-Française  - Comédie Française F 2026  75 Min.
Regie Martin Darondeau, Bertrand Usclat
Mit Pauline Clément, Laurent Stocker, Julien Frison, Marina Hands, Adeline D'Hermy
In der berühmten Comédie-Française, einem der führenden Theater in Frankreichs Hauptstadt, herrscht drei Stunden vor dem Regiedebüt von Nina das totale Chaos. Kann Nina ihre Premiere retten?

Mehr Infos zum Film unter https://frz.filmtage-koeln.de/

Salz und Wasser

Ab So. 16.08. um 19:30 Uhr im Odeon

Regie: Ines Reinisch
Plakatmotiv "Salz und Wasser"
D / 2025

So. 16.08. um 19:30 Uhr im ODEON Köln "Salz und Wasser" zu Gast Regisseurin Ines Reinisch  und Produzent Valentin Thurn.

Meter um Meter beißt sich der Forschungseisbrecher Polarstern durch das massive Eis der Ostantarktis. An Bord befinden sich die Schiffsbesatzung und die Wissenschaftler:innen, die hier in dieser schon fast unwirklichen Welt der Antarktis ihrer Arbeit nachgehen. Sie untersuchen die Zukunft des mächtigen Antarktischen Zirkumpolarstroms. Denn sollte sich dieser aufgrund der globalen Erwärmung südwärts verlagern, bringt er warmes Wasser an die Küste der Ostantarktis. Sollte die Ostantarktis komplett schmelzen, wäre ein globaler Meeresspiegelanstieg von bis zu 52 Metern die Folge. Der Schlüssel der wissenschaftlichen Arbeit liegt aber auch in der Erfahrung und dem Fachwissen der Schiffsbesatzung. Ohne sie wäre Forschung unter diesen extremen Bedingungen nicht möglich.

Mit ihrem persönlichen Blick ermöglicht die Filmemacherin Ines Reinisch an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern ein Verständnis dafür, was eine Expedition wirklich bedeutet: ein hohes Maß an persönlichem Einsatz, Geduld, Mut, Verzicht und ein starkes Bewusstsein für die Verantwortung, die auf der Schiffscrew und der Wissenschaft liegt. Die begleitete Polarstern-Expedition wurde ausgerichtet vom Alfred-Wegener-Institut und dem GEOMAR. 

Mehr Infos zum Film unter https://www.filmweltverleih.de/cinema/movie/salz-und-wasser

Sondervorstellung: Im Spiegel meiner Mutter

Ab Montag, 17.08. um 18 Uhr im Odeon

Regie: Jutta Brückner
Plakatmotiv "Sondervorstellung: Im Spiegel meiner Mutter"
Frei ab 12 Jahren
D / 2026

Mo, 17.08. um 18 Uhr in Answesenheit der Regisseurin Jutta Brückner.

IM SPIEGEL MEINER MUTTER, glänzend besetzt mit den Schauspielerinnen Corinna Harfouch, Carla Juri und Hildegard Schmahl, ist der erste Kinofilm der renommierten Autorin, Regisseurin und Produzentin Jutta Brückner nach fast 20 Jahren. 

Die erfolgreiche Archäologin und Universitätsprofessorin Ursula Scheuner (Corinna Harfouch) macht bei Ausgrabungen im Moor einen sensationellen Leichenfund, der ihr finanziell angeschlagenes Institut retten könnte. Gleichzeitig muss sie den kürzlichen Tod ihrer Mutter (Hildegard Schmahl) verarbeiten. Beim Aufräumen des Elternhauses beginnen für Ursula die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu verschwimmen. Gefangen in einem Labyrinth aus Verlust und Trauer muss Ursula schnell einen Weg hinausfinden. Doch als ihre neue Assistentin Mel (Carla Juri) andeutet, sehr viel mehr über Ursulas Lebensgeschichte zu wissen, droht ein lange verborgenes Familiengeheimnis an die Oberfläche zu gelangen.  


Mehr Infos zum Film unter https://www.x-verleih.de/filme/im-spiegel-meiner-mutter/

Chihiros Reise ins Zauberland - 25jähriges Jubiläum

Ab Dienstag, 18.08. um 20:15 Uhr +Folgetermine im Odeon

Regie: Hayao Miyazaki
Plakatmotiv "Chihiros Reise ins Zauberland - 25jähriges Jubiläum"
OmU
J / 2001
2001 kam ein Film in die japanischen Kinos, der die Welt erstaunte und für viele bis heute der schönste Anime aller Zeiten ist. CHIHIROS REISE ist eine visuell atemberaubende Reise eines kleinen Mädchens zu sich selbst, voller toller Figuren und Einfälle. Das Meisterwerk gilt wohl zu Recht als Höhepunkt im Schaffen von „Animationsgott” Hayao Miyazaki („Der Junge und der Reiher” , „Das wandelnde Schloss” , „Mein Nachbar Totoro” ).

2002 feierte CHIHIROS REISE Europa-Premiere auf der Berlinale und wurde als Bester Film des Festivals mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet – als bisher einziger Animationsfilm der Filmgeschichte. 2003 erhielt er schließlich den Oscar und konnte sich auch an der Kinokassa als einer der erfolgreichsten Animationsfilme aller Zeiten etablieren.

Zum 25. Geburtstag kehrt CHIHIROS REISE 2026 zurück in die Kinos.


Am Ende des Tunnels liegt eine andere Welt, und wer in diese eindringt muss sich wundern – und vor allem hüten. Doch das wissen Chihiros Eltern nicht, als sie sich in Begleitung ihrer zehn Jahre alten Tochter dorthin verirren und von einem Teller essen, der als Weihgabe für Götter dargebracht wurde. Unversehens verwandeln sie sich in Schweine und die verzweifelte Chihiro muss, um ihre Eltern retten zu können, als Gehilfin im Badehaus der Hexe Yubaba anheuern. Zum Glück findet Chihiro im Badehaus, das von einem wahren Pantheon von Göttern, Natur- und Hausgeistern besucht wird, Verbündete: die geschwisterliche Rin, der vielarmige Kamaji und der geheimnisvolle Haku.

CHIHIROS REISE zeichnet eine hochkomplexe und hintergründige magische Welt, in der es die Götter – wie in unserer eigenen – ziemlich schwer haben.

Berlinale 2002: Goldener Bär (Bester Film)
Oscar 2003: Bester Animationsfilm



Eintritt: 11 € / 10 € ermäßigt Mehr Infos zum Film unter https://www.polyfilm.at/film/chihiros-reise/

Eritrea-Neurochirurgie-Kinotour

Ab Mi. 19.08. um 18:30 Uhr Eintritt frei! im Odeon

Regie: Janis Farhat
Plakatmotiv "Eritrea-Neurochirurgie-Kinotour"
D / 2026

Mi. 19.08. um 18:30 Uhr im ODEON Köln

NEUROCHIRURGIE IN ERITREA – Kinotour
In Kooperation mit ARCHEMED e. V. – zu Gast ist Regisseur Janis Farhat. Eintritt frei.

Anmeldung unter:
https://www.eritrea-kinotour.de/

Zwölf Tage lang arbeitete das Team um Prof. Dr. Martina Messing-Jünger in Asmara, der Hauptstadt Eritreas. Ein von ARCHEMED e. V. gegründetes OP-Zentrum bietet den Medizinern vor Ort sehr gute technische Voraussetzungen. Doch die Erkrankungen der Kinder und die große Zahl der Patienten stellten das Team im November 2025 vor besondere Herausforderungen.

„Unbedingt sehenswert!“ – WDR

„77 Minuten voller Emotionen“ – Soester Anzeiger

Ehrenamt statt Hollywood!

Die Menschen, die in Eritrea diese lebensrettende Arbeit leisten, machen den Film zu einer sehr persönlichen Dokumentation. Mit der Kinotour soll ihre Arbeit sichtbar gemacht und all jenen Anerkennung gezollt werden, die sich mit großem Engagement für andere einsetzen.

Bereits bei der Premiere in Bonn war diese besondere Atmosphäre deutlich zu spüren: Noch lange nach dem Film kamen die Gäste mit den Teammitgliedern ins Gespräch und nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Dass so viele Menschen ihre Freizeit, ihre Kraft und ihr Fachwissen einsetzen, um kranken und hilfsbedürftigen Kindern in Afrika zu helfen, verdient größten Respekt.

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten:
https://www.archemed.org/

Mehr Infos zum Film unter https://www.eritrea-kinotour.de/

A Sad And Beautiful World

Ab 20.08. im Odeon

Regie: Cyril Aris
Plakatmotiv "A Sad And Beautiful World"
Frei ab 12 Jahren
D USA RL / 2025
Liebe in unruhigen Zeiten: Nino (Hasan Akil) und Yasmina (Mounia Akl) werden im selben libanesischen Krankenhaus, am selben Tag und nur Sekunden nacheinander geboren, ohne zu ahnen, dass sich ihre Lebenswege für immer miteinander verweben werden. Im ewigen Chaos Beiruts werden sie Kindheitsfreunde, verlieren sich aus den Augen, nur um sich Jahrzehnte später durch einen Zufall wiederzutreffen und Hals über Kopf zu verlieben. Nino betreibt mittlerweile das Restaurant seiner Familie mit ansteckender Lebensfreude, die desillusionierte Karrierefrau Yasmina würde am liebsten nach Europa auswandern. In ihrer Gegensätzlichkeit findet das Paar echte Seelenverwandtschaft. Als Yasmina aber unerwartet schwanger wird, erlebt ihre junge Liebe eine Zerreißprobe. Während Nino sein Vaterglück kaum fassen kann, plant Yasmina, das Land zum Wohl ihrer Tochter endgültig zu verlassen... Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/a-sad-and-beautiful-world-187

Spaziergang nach Syrakus

Ab 20.08. im Odeon

Regie: Lars Jessen
Plakatmotiv "Spaziergang nach Syrakus"
Frei ab 12 Jahren
D / 2026
Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz (Charly Hübner). Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne (Lina Beckmann). Paul ersinnt einen verwegenen Plan …

Regisseur Lars Jessen („Mittagsstunde“) erzählt in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Der Film entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius (erschienen im Rowohlt Verlag), der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit sowie die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren. Mehr Infos zum Film unter https://www.pandorafilm.de/filme/spaziergang-nach-syrakus.html

Hiddensee

Ab 20.08. im Odeon

Regie: Annekatrin Hendel
Plakatmotiv "Hiddensee"
D / 2026
Ein poetischer wie beunruhigender Dokumentarfilm voller visueller und erzählerischer Kraft.

Seit jeher ist Hiddensee ein Sehnsuchtsort der Freiheit. Der Film nimmt uns mit auf eine Reise durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er und verwebt dabei Landschaft, Geschichte und Schicksale zu einem faszinierenden Porträt. Dabei ist die Ostseeinsel damals wie heute gezeichnet von den politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen.  Mehr Infos zum Film unter https://itworksmedien.com/films/hiddensee/

Jackie The Wolf

Ab Mi. 02.09. um 19:30 Uhr im Odeon

Regie: Tuki Jencquel
Plakatmotiv "Jackie The Wolf"
F D / 2023

Mi. 02.09. um 19:30 Uhr: „Vom Leben und Tod“ – „Jackie the Wolf“

Paris, Sommer 2018. Jacqueline Jencquel (74) lebt ein komfortables Leben in einer prächtigen Wohnung in Saint-Germain. Abgesehen von ein paar altersbedingten Beschwerden ist sie bei guter Gesundheit. Und doch hat Jackie beschlossen, zu sterben.
Als Mutter, Großmutter und engagierte Aktivistin für das Recht auf Sterben, löst sie mit ihrer Entscheidung einen Medienrummel aus, indem sie ankündigt, ihr Leben Januar 2020 zu beenden.
Während die Uhr tickt, steht sie vor der Kamera einer ihrer drei Söhne. So werden in einem ehrlichen und emotionalen Austausch über Tod, Liebe, Sehnsucht und Mutterschaft Tabus gebrochen.
Obwohl sie entschlossen ist, weiterzumachen, verschiebt sie den letzten Akt, um einen letzten Frühling, einen letzten Sommer zu genießen. Als Jackie von der bevorstehenden Geburt eines Enkelkindes erfährt, beginnt sie zu zögern und verschiebt den "Termin" noch einmal. Mehr Infos zum Film unter https://www.dejavu-film.de/aktuelle-filme/jackie-the-wolf/

Vaterland

Ab 03.09. im Odeon

Regie: Pawel Pawlikowski
Plakatmotiv "Vaterland"
F PL I D / 2026
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble. Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/vaterland-196

Arnie & Barney retten das Wasser

Ab 03.09. im Odeon

Regie: Sean Heuston
Plakatmotiv "Arnie & Barney retten das Wasser"
Frei ab 77 Jahren
IRL E D / 2026
Als ihrer Wiese plötzlich das Wasser ausgeht, machen sich ausgerechnet die beiden Ameisen Arnie und Barney auf den Weg, um ihr Zuhause vor dem Austrocknen zu retten. Bei ihrer pannenreichen Suche nach dem verschwundenen Wasser gerät das tollpatschige Duo auf die Spur mysteriöser Machenschaften. Nur mit sehr viel Einfallsreichtum, Mut und der Hilfe einer Superheldenmücke gelingt es Arnie und Barney schließlich, die große Dürre doch noch abzuwenden – von der Ameisenstraße auf die Heldenspur! Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=BTrW2ojVuAs

Palästina 36

Ab So. 06.09. um 12:00 Uhr im Odeon

Regie: Annemarie Jacir
Plakatmotiv "Palästina 36"
Frei ab 16 Jahren
JOR KSA / 2025

So. 06.09. um 12:00 Uhr: Kino Weltsichten – „Palästina 36“ in Kooperation mit Café Palestine Colonia. Eintritt frei.

Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. Gleichzeitig siedeln sich europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in der Region an. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands. Er schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, der den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert. Mehr Infos zum Film unter https://alamodefilm.de/filme/palaestina36/

Seniorentreff im Kino

Ab Mittwoch, 09.09. um 14:30 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Seniorentreff im Kino"
Frei ab 6 Jahren
2026
Mittwoch, 09.09. um 14:30 Uhr

Eintritt 7 EUR



Sneak-Preview

Ab Mittwoch, 09.09. um 21 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Sneak-Preview"
Frei ab 18 Jahren
Omu
2023

NEU: an jedem 2. Mittwoch im Monat gibt es jetzt auch bei uns eine SNEAK - PREVIEW. Wir zeigen den Überraschungsfilm im Original mit deutschen Untertiteln zum Eintritt von 6 EUR. Überrascht wird mit allem, was das Kino ausmacht und zu bieten hat. Was wir damit meinen, wird erst verraten wenn sich der Vorhang öffnet. Wir haben schon jetzt viel Spaß bei der Auswahl...

Eintritt: 7 €

 

 

Wer weiß schon, was ein Leben ist?

Ab 10.09. im Odeon

Regie: Annelie Boros und Vera Brückner
Plakatmotiv "Wer weiß schon, was ein Leben ist?"
D / 2026
Zum 150. Geburtstag der Malerin Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne – zu Lebzeiten verkaufte sie dagegen kaum ein Bild. Anlässlich ihres 150. Geburtstags begibt sich Schauspielerin Katharina Stark auf die Spur einer außergewöhnlichen Frau. Zwischen Worpswede und Paris nähert sie sich Leben, Werk und Denken Paula Modersohn-Beckers an. Je tiefer sie in deren Welt eintaucht, desto mehr wird die Suche auch zu einer Begegnung mit sich selbst. So entsteht ein poetischer Film über künstlerische Freiheit, weibliche Selbstbestimmung und die zeitlose Frage: Wer weiß schon, was ein Leben ist?

Eine junge Schauspielerin begibt sich auf eine Spurensuche nach Paula Modersohn-Becker, einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne. Von Worpswede bis Paris folgt sie den Stationen eines außergewöhnlichen Lebens und begegnet den Menschen, die Paula Modersohn-Beckers Leben geprägt haben – darunter Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Clara Rilke Westhoff und Rainer Maria Rilke.

Je tiefer sie in das Leben der Malerin, ihre Bilder und ihre Gedanken eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aus der künstlerischen Recherche wird eine Annäherung an eine Frau, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit stellte und kompromisslos ihren eigenen Weg ging.

Der Film ist keine klassische Künstlerbiografie und kein Museumsfilm. Er ist eine poetische Begegnung zwischen zwei Frauen, die mehr als hundert Jahre trennen – und die doch dieselben Fragen nach Freiheit, Identität und Selbstbestimmung bewegen. Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/wer-weiss-schon/kinotermine/

Frühstück bei Audrey

Ab 10.09. im Odeon

Regie: Sophie Beaulieu
Plakatmotiv "Frühstück bei Audrey"
Frei ab 12 Jahren
F / 2026
Seit Rémi (Vincent Macaigne) von seiner großen Liebe aus Schulzeiten verlassen wurde, versinkt der kauzige Kunstrasenverkäufer in einsamer Zweisamkeit. Die Liebeslücke füllt er nämlich seither mit Sexpuppen, die bei mediokren Mikrowellenmahlzeiten keine Miene verziehen und keinerlei Ansprüche stellen – weder im Bett noch in Gefühlsfragen. Nur das Kennenlernen von Freunden und Familie gestaltet sich schwierig – die wissen nämlich nichts von der wahren Konsistenz seiner besseren Hälfte. Das Problem scheint gelöst als Audrey (Zoé Marchal), die aktuelle Partnerin aus Plastik, plötzlich zum Leben erwacht. Während Audrey nun wortwörtlich am eigenen Leib erfährt, was es heißt, Frau zu sein, wittert Rémi seine Chance auf neues Glück – nicht nur in der Form männlicher Neidbekundungen, sondern in Audrey selbst. Die ist schlichtweg die perfekte Frau – zumindest äußerlich. Wenn es um Hausfrauenalltag und den Umgang mit Schwiegereltern geht, verhält sich die ehemalige Puppe nämlich ganz und gar nicht damenhaft. Rémi kommt ins Zweifeln, ob die große Liebe wirklich auf seine Wünsche zugeschnitten werden kann. Und hat er sich nicht sowieso längst Hals über Kopf in seine neue Arbeitskollegin Patricia (Cécile de France) verliebt?

Das wunderbar aufgelegte Schauspielensemble bestehend aus Vincent Macaigne (TAGEBUCH EINER PARISER AFFÄRE), Cécile de France (DIE FARBEN DER ZEIT) und Kino-Newcomerin Zoé Marchal, in der Rolle der Audrey, lässt in FRÜHSTÜCK BEI AUDREY keine Minute Leerlauf zu. Das Spielfilmdebüt der französischen Regisseurin Sophie Beaulieu ist frech, pointiert und überaus witzig – eine geistreiche Liebeskomödie am Puls der Zeit über gemischte Gefühle und den Mut, den es braucht, sie in Reinform ertragen zu wollen. Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/fruehstueck-bei-audrey-193

Albrecht Weinberg - Es ist immer in meinem Kopf

Ab 10.09. im Odeon

Regie: Güner Yasemin Balci und Jesco Denzel
Plakatmotiv "Albrecht Weinberg - Es ist immer in meinem Kopf"
Frei ab 12 Jahren
D / 2026

Do. 03.09. um 18:00 Uhr: „Albrecht Weinberg“ – zu Gast ist Protagonistin Gerda Dänekas.

Albrecht Weinberg ist mit 100 Jahren der letzte lebende Jude Ostfrieslands, der den Holocaust überlebt hat. Nachdem er sein Leben in den USA verbracht hat, kehrt er nun zurück in ein ihm fremd gewordenes Deutschland, um seine Geschichte zu erzählen. Dabei erhält er Unterstützung von seiner engen Vertrauten Gerda Dänekas im Kampf gegen das Schweigen und das Vergessen.

Bad Apples

Ab 10.09. im Odeon

Regie: Jonatan Etzler
Plakatmotiv "Bad Apples"
Frei ab 16 Jahren
USA / 2025
Die Grundschullehrerin Maria setzt alles daran, ihre Klasse von Zehnjährigen zu begeistern und zu fördern. Doch ein einzelner, besonders chaotischer und unberechenbarer Schüler bringt den Unterricht immer wieder aus dem Gleichgewicht. Während ihre berufliche Zukunft zunehmend infrage gestellt wird und das Verhalten des Kindes immer weiter eskaliert, trifft Maria eine Reihe folgenschwerer Fehlentscheidungen. Diese führen schließlich dazu, dass sie den Schüler versehentlich mit nach Hause nimmt und dort einschließt. Verzweifelt versucht Maria, die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Doch als die Klasse plötzlich aufblüht und sowohl Kollegium als auch Eltern von den positiven Veränderungen begeistert sind, scheint es keinen einfachen Ausweg aus ihrem Dilemma zu geben

Hirten

Ab 10.09. im Odeon

Regie: Sophie Deraspe
Plakatmotiv "Hirten"
CA F / 2024
Werbetexter Mathyas (Félix-Antoine Duval) reicht es. Nach einem stressbedingten Zusammenbruch lässt er Montréal und seine Karriere hinter sich, um sich ohne Plan in der Provence wiederzufinden. Was er dort sieht, lässt ihn nicht mehr los: ein Leben nah an der Natur, weit weg von Deadlines und Slogans. Er will Schäfer werden. Dass er davon keine Ahnung hat, stört ihn weniger als die Schafe.

Die Realität der Hirtenwelt ist jedoch alles andere als romantisches Idyll: Wölfe, Stürme, die stumme Skepsis der einheimischen Bauern lassen Mathyas schnell an sich zweifeln. Als er Élise (Solène Rigot) begegnet, einer Verwaltungsbeamtin, die kurzerhand ihren Job hinwirft, nimmt sein Abenteuer eine neue Richtung: Gemeinsam wagen sie das Unwahrscheinliche – einen ganzen Sommer mit einer Herde von 827 Schafen hoch in den Provenzalischen Alpen, auf sich allein gestellt. Mehr Infos zum Film unter https://www.filmkinotext.de/hirten.html

Frost ohne Schnee und Eis

Ab 17.09. im Odeon

Regie: Asgeir Helgestad
Plakatmotiv "Frost ohne Schnee und Eis"
Frei ab 6 Jahren
NOR D / 2026
Die Inselgruppe Spitzbergen im Nordatlantik ist der Ort, der sich global im letzten Jahrzehnt am schnellsten erwärmt hat. Der norwegische Filmemacher Asgeir Helgestad dokumentiert, wie sich der Klimawandel auf eine Eisbärenmutter namens Frost auswirkt, die ihre Jungen nun ohne Schnee und Eis aufziehen muss. Mehr Infos zum Film unter https://www.filmweltverleih.de/cinema/movie/frost-ohne-schnee-und-eis

Gentle Monster

Ab 17.09. im Odeon

Regie: Marie Kreutzer
Plakatmotiv "Gentle Monster"
Frei ab 16 Jahren
D F A / 2026
Die Konzertpianistin Lucy (Léa Seydoux) zieht mit ihrem Mann Philip (Laurence Rupp) und dem gemeinsamen Sohn aufs Land, wo sich der Filmemacher langsam von einem Burnout erholt. Eines Tages steht die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Der Vorwurf, den Sonderermittlerin Elsa (Jella Haase) gegen Philip erhebt, wiegt schwer und stellt Lucys Welt auf den Kopf. Wer ist der Mann, den sie liebt, wirklich?

Eine Geschichte über Lucy und Elsa, über Vertrauen und Täuschung, über Liebe und die Ehrlichkeit zu sich selbst. Mehr Infos zum Film unter https://alamodefilm.de/filme/gentle-monster/

Emil und die Detektive

Ab 24.09. im Odeon

Regie: David Dietl
Plakatmotiv "Emil und die Detektive"
Frei ab 6 Jahren
D / 2026
Ende Oktober 2025 wurden die Dreharbeiten der Neuverfilmung von Erich Kästners EMIL UND DIE DETEKTIVE in Bernburg beendet. Ko-Produziert von UFA Fiction, Warner Bros. Film Productions Germany und UFA Mitte ist der Kinderfilm eine zeitgemäße Adaption des Kinderbuchklassikers um Freundschaft und Zusammenhalt.

EMIL UND DIE DETEKTIVE kommt am 24.09.2026 im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany in die Kinos.

In der Rolle des Emil spielt Nicholas Jonah Peter seine erste große Kinohauptrolle. An seiner Seite stehen die Detektive Pony (Lara Toni Lüdders), Gustav (Kilian Kasa), Dienstag (Bela Louis Plass), Anh (Ai Vy Bui) und Jason (Camille Moltzen), mit denen Emil ein unvergessliches Abenteuer in der Großstadt erlebt. Die Dreharbeiten fanden in Berlin, Leipzig und Bernburg statt.

Ergänzt wird das Ensemble der Jungschauspieler:innen von einem großartigen Erwachsenen-Cast um Luise Heyer als Anna Tischbein, Merlin Sandmeyer als Max Grundeis und Ursula Werner als Renate Tischbein.

Zum Inhalt: Emil soll die Sommerferien bei seiner Oma in Berlin verbringen. Doch schon im Zug dorthin wird er von dem skrupellosen Betrüger Max Grundeis ausgeraubt – und ein wildes Abenteuer beginnt! Gemeinsam mit einer Bande cleverer Kinder nimmt Emil die Verfolgung auf und stürzt sich in eine rasante Detektivjagd quer durch Berlin – voller Witz, Mut und echter Freundschaft. Mehr Infos zum Film unter https://www.ufa.de/produktionen/emil-und-die-detektive

Ein Nobody gegen Putin

Ab 24.09. im Odeon

Regie: David Borenstein und Pavel Talankin
Plakatmotiv "Ein Nobody gegen Putin"
DK CZ / 2025
Die Geschichte eines stillen Widerstands.

Ausgezeichnet mit dem Oscar® und dem BAFTA als Bester Dokumentarfilm sowie eingeladen zu über 100 internationalen Filmfestivals zählt Ein Nobody gegen Putin zu den international meistbeachteten Dokumentarfilmen des Jahres. Mit trockenem Humor und großer Menschlichkeit erzählt der Film von Mut, Zivilcourage und der Kraft der Wahrheit – und eröffnet einen seltenen Einblick in das russische Bildungssystem.

Pavel „Pasha“ Talankin ist Lehrer und Videograf an einer Schule in Karabasch, einer Industriestadt im Ural. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine verändert sich der Schulalltag grundlegend.

Patriotische Unterrichtseinheiten, Fahnenappelle und militärische Rituale halten Einzug. Pasha erhält den Auftrag, diese Entwicklung mit seiner Kamera für die Behörden zu dokumentieren. Während er die offiziellen Bilder filmt, hält er zugleich mit heimlich aufgenommenen Aufnahmen fest, wie sich die Schule Schritt für Schritt zu einem Instrument staatlicher Propaganda entwickelt.

Über zwei Jahre begleitet Pasha den Wandel des Schulalltags und dokumentiert, wie Kinder und Jugendliche auf Krieg und Gehorsam vorbereitet werden und wie sich das Leben an der Schule unter dem Einfluss des Regimes verändert. Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/ein-nobody-gegen-putin/

Das Geträumte Abenteuer

Ab 24.09. im Odeon

Regie: Valeska Grisebach
Plakatmotiv "Das Geträumte Abenteuer"
D F BUL AT / 2026
Die Archäologin VESKA ist für ein Ausgrabungsprojekt in ihre Heimatstadt Svilengrad zurückgekehrt, in die Grenzregion zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei. Überraschend trifft sie auf Said, einen alten Bekannten aus den Rhodopen, den undurchsichtige Geschäfte nach Svilengrad geführt haben. Saids Auto ist gestohlen worden, und Veska lädt ihn ein, den Tag mit ihr auf der Ausgrabungsstätte zu verbringen. Es ist ein glücklicher Tag voller Vertrautheit, ein Tag wie ein Versprechen. Am nächsten Morgen ist Said verschwunden.

Veska folgt den Spuren Saids und dringt dabei immer tiefer in die verborgenen Schichten und Verhältnisse der Stadt und ihrer Menschen vor – Geschichten aus der Zeit des großen Umbruchs in den 90er Jahren, von Freiheit und geplatzten Träumen, Gewalt und schnellem Geld. Was hat Said mit Iliya zu tun, dem mächtigen Mann im Hintergrund, bei dem alle Fäden zusammenzulaufen scheinen?

Veska ist gezwungen, sich ihren eigenen Erinnerungen zu stellen. Unterstützt von ihren Freundinnen und Freunden aus Svilengrad, beginnt sie, ihre eigene Geschichte zu schreiben. Mehr Infos zum Film unter https://abenteuer.pifflmedien.de/

The Beauty of Ballroom

Ab 24.09. im Odeon

Regie: Chan Sze-Wei
Plakatmotiv "The Beauty of Ballroom"
Frei ab 12 Jahren
DE ID PH SG / 2025

So. 20.09. um 20:00 Uhr: „The Beauty of Ballroom“ – zu Gast ist Protagonist SUN.

Inspiriert von der schwarzen und lateinamerikanischen Underground-Ballroom-Kultur New Yorks gründen Sun, Teddy und Xyza Ballroom-Communities in Südostasien – als sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transfeindlichkeit, Colorism und HIV-Stigmatisierung.

In Malaysia flieht Teddy vor der Gewalt seines Vaters und kämpft in einem homofeindlichen Land darum, er selbst zu sein. Im Ballroom findet er nicht nur Selbstbestätigung, sondern auch die väterliche Nähe, nach der er sich so sehr sehnt.

Die Filipina Xyza träumt davon, Model zu werden – doch man sagt ihr, mit ihrer dunklen Haut sei das unmöglich. In den internationalen Ballroom-Communities findet sie schließlich zu ihrem Selbstvertrauen. Mit neu entfachtem Feuer kehrt sie auf die Philippinen zurück, um dort eine Community aufzubauen, in der sich alle schön und geliebt fühlen können – unabhängig von Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität.

In Thailand nutzt Sun Ballroom, um seine vielschichtige Geschichte zu verstehen: als queere Person, als Kind einer Sexarbeiterin und eines Norwegers und zwischen seiner zerrissenen Herkunfts- und Pflegefamilie in Thailand und Norwegen. In seiner künstlerischen Sprache als Performancekünstler verschmelzen Buddhismus und Ballroom, während er seine Stimme erhebt, um das Leben seiner Mutter, von Transfrauen und anderen zu würdigen – Menschen, deren Stimmen oft ungehört bleiben. Mehr Infos zum Film unter https://riseandshine-cinema.de/the-beauty-of-ballroom/

Exhibition on Screen Saison 2026

Ab Sonntag, 27.09. um 11:30 Uhr (+Folgetermine) im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Exhibition on Screen Saison 2026"
OmU
GB / 2026

Exhibition on Screen – Alle Filme jeweils um 11:30 Uhr | Eintritt: 12 € / 10 €

EXHIBITION ON SCREEN ist die bahnbrechende Reihe preisgekrönter Filme, die größten Ausstellungen, Künstler und Galerien der Welt in die Kinos auf der ganzen Welt bringen. Zu den vergangenen Produktionen, die exklusiven Zugang erhielten, gehörten Matisse aus der Tate Modern und MoMA, Painting the Modern Garden von der Royal Academy of Arts und Vincent van Gogh: A New Way of Seeing vom Van Gogh-Museum.

Exhibition on Screen bietet filmische Einblicke in das persönliche und kreative Leben der beliebtesten Künstler der Geschichte und ihrer Werke. Seit dem Start im Jahr 2012 wurden mehr als 35 Filme veröffentlicht, und das Unternehmen hat weltweit mehr als vier Millionen Kinoplätze verkauft

Exhibition on Screen: James McNeill Whistler

Sonntag, 27. September 2026

James McNeill Whistler gilt als einer der bedeutenden Neuerer der Kunst des 19. Jahrhunderts. Als Zeitgenosse der Impressionisten wurde er von Künstlern wie Van Gogh und Manet bewundert. Mit kühnen Experimenten und seinem Streben nach „Kunst um der Kunst willen“ durchbrach er die Konventionen der viktorianischen Gesellschaft und entwickelte ein neues Schönheitsideal. Sein berühmtestes Werk, Arrangement in Grau und Schwarz Nr. 1, besser bekannt als „Whistlers Mutter“, zählt heute zu den bekanntesten Gemälden der Kunstgeschichte.

Anlässlich der ersten großen Whistler-Retrospektive der Tate Britain seit drei Jahrzehnten präsentiert Exhibition on Screen weltberühmte Meisterwerke und selten gezeigte Arbeiten und erzählt die faszinierende Geschichte des Künstlers hinter den Bildern.

Regie: David Bickerstaff | 90 Min.

Exhibition on Screen: Renoir und die Liebe

Sonntag, 7. Februar 2027

Pierre-Auguste Renoir ist einer der bekanntesten Künstler der Welt. Der Mitbegründer des Impressionismus entwickelte seine Kunst zeitlebens weiter und war besonders für seine Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen bekannt.

Mit exklusivem Zugang zur großen Ausstellung der National Gallery in London bringt Exhibition on Screen Renoirs Meisterwerke auf die Kinoleinwand. Führende Experten beleuchten sein außergewöhnliches Können und seinen Einfluss als Meister der Farbe und der menschlichen Beziehungen. Der Film entstand in enger Zusammenarbeit mit der National Gallery in London und dem Musée d’Orsay in Paris.

Regie: Ali Ray | 90 Min.

Exhibition on Screen: Monet

Sonntag, 6. Juni 2027

Claude Monet ist einer der populärsten Maler der Welt und die Leitfigur des Impressionismus. Sein revolutionärer Umgang mit Licht und Farbe prägte eine ganze Kunstrichtung, während sein Garten zum Schauplatz einiger der berühmtesten Werke der Kunstgeschichte wurde.

Anlässlich der großen Ausstellung Monet: Painting Time in der Tate Britain präsentiert Exhibition on Screen die Geschichte des legendären Künstlers auf der Kinoleinwand. Der Film zeigt berühmte Meisterwerke und erzählt von Leidenschaft und Rebellion im Leben des Mannes, der der weltweit beliebtesten Kunstbewegung ihren Namen gab.

90 Min.

Mehr Infos zum Film unter https://seventh-art.com/product/j-m-whistler/

Watching People Watching Birds

Ab Di. 29.09. um 20:00 Uhr im Odeon

Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken
Plakatmotiv "Watching People Watching Birds"
D / 2026

Di. 29.09. um 20:00 Uhr: DOK-Premiere „Watching People Watching Birds“

Politisch brisant, ernsthaft und doch humorvoll begleitet dieser Film Menschen, die sich leidenschaftlich für die Vogelbeobachtung interessieren. Der weltberühmte Autor Jonathan Franzen, die Bäckereiverkäuferin oder das junge Ornithologenteam: sie alle eint die Liebe zu einer stark bedrohten Spezies. Durch ihre Augen und Ohren tauchen wir ein in die Welt der Vögel – eine Welt, die zu einer eindrucksvollen Metapher für den Zustand unseres Planeten wird. Mehr Infos zum Film unter https://www.loekenfranke.de/?p=2883