Vorschau

Diese Filme laufen demnächst im Odeon:

Kinopremiere: Mich kriegt ihr nicht!
D/2016
 
Ab So., 26.06. um 11:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Werner Müller
Kinopremiere: Sonntag, 26.06. um 11:30 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Werner Müller und Alisa Weil.

Darf in einem Film, der Flucht, Vertreibung, Internierung und den Holocaust zum Thema hat, gelacht werden?

Es darf nicht nur. Es geht gar nicht anders – zumindest, wenn dieser Film von Manfred Weil erzählt und erzählt wird. Mit seinem jüdisch-kölschen Humor berichtet er über seine Odyssee während der Zeit der Shoah. Über diese einmaligen und teilweise geradezu unglaublichen Schelmengeschichten, in denen er der gesamten Nazi-Bürokratie und ihren Kollaborateuren ein Schnippchen schlägt, kann und muss man lachen.
Wenn es um die Grausamkeiten in den Lagern in Frankreich und der Schweiz geht, in denen er landete, bleibt einem allerdings fast die Spucke weg. Das hätte man nicht gedacht, dass es da so zuging. Viele sind dabei auf der Strecke geblieben.
Manfred Weils Vater wurde am Ende in Auschwitz ermordet. Doch der Film MICH KRIEGT IHR NICHT! bleibt nicht in Trauer stecken. Manfred Weil hat jedes Drangsal überlebt – bis zu seinem natürlichen Tod im Alter von fast 95 Jahren. Er ist ein wunderbarer Maler geworden, der sich in seiner Malerei fast nur den schönen Dingen widmete. Vor allem den Frauen.
Glück war alles in dieser Zeit! – ein Fazit, das Manfred Weil mit Blick auf sieben Jahre der Vertreibung, der Lager-Internierung und der abenteuerlichen Flucht zieht.
Vor allem hat er sein Überleben allerdings seinem untrüglichen Sinn für Gefahr und seiner ganz besonderen „Chuzpe“ zu verdanken – dieser Mischung aus Mut und charmanter Unverschämtheit. Manfred Weil besucht nach mehr als 70 Jahren die Schauplätze seiner teils dramatischen teils schelmenhaften Odyssee während der Zeit der Shoah.
Der Dokumentarfi lm MICH KRIEGT IHR NICHT! begleitet ihn auf seinen Reisen und gibt dabei einen Einblick in die Lage jüdischer Flüchtlinge und Verfolgter in Belgien, Frankreich und der Schweiz während der Nazi-Zeit. Dass dieser Blick zurück ein Blick zurück ohne Zorn ist, verdankt er vor allem dem ausgeprägten Humor des rheinischen Juden Manfred Weil.

Ein historisches Roadmovie der besonderen Art. Mehr Infos zum Film unter http://www.tryangel.de/index.php/film-mich-kriegt-ihr-nicht/12-mkin/4-mich-kriegt-ihr-nicht
 
Wunder der Lebenskraft - Eine Reise zur Heilung der Seele
Frei ab 6 Jahren
D/2015
 
Ab 26.06. | 03.07. jeweils um 11:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Stephan Petrowitsch
Schulmediziner erwähnen sie nicht, denn sie können kaum damit arbeiten. Die Wissenschaft spricht nicht darüber, denn sie kann noch nicht gemessen werden.

In diesen Fällen ist die Rede von der Lebenskraft, derjenigen Kraft, die jedes Leben auf unserem Planeten möglich macht. Einer Kraft, die alles entscheidet, und doch kaum erforscht ist.

Bis jetzt. Denn "Wunder der Lebenskraft" hat es sich zur Aufgabe gemacht, aufzuklären. Dieser Film beleuchtet mit emotionalen und beeindruckenden Bildern sowohl das Wunder der Kraft selbst als auch wundersame Effekte, die derjenige erleben kann, der einen deutlichen Anstieg dieser Kraft erlebt. Bis hin zu Spontanheilungen gehen die Szenen, die der Regisseur und Filmemacher Stephan Petrowitsch bei den Dreharbeiten eingefangen hat.

Im April hatte der Film im Rahmen des Cosmic Cine – Filmfestivals Weltpremiere in 5 deutschen Städten, am Tag danach in Zürich. Alle Vorstellungen waren ausverkauft oder nahezu ausverkauft. Schließlich gewann "Wunder der Lebenskraft" auch den "Cosmic Angel Audience Award", den 1. Preis in der Publikumswertung. Ein Erfolg, den sich der Regisseur nach den Zuschauerrückmeldungen erhofft, aber nicht erwartet hat.

"Wunder der Lebenskraft" hat eine Spieldauer von 90 Min. 48 Sek. und ist ab 6 Jahren freigegeben. Mehr Infos zum Film unter http://www.wunder-der-lebenskraft.de/
 
The Lobster - Eine unkonventionelle Liebesgeschichte
Frei ab 16 Jahren
GRC GB NL IRL F USA/2015
 
Ab 29.06. | 06.07. | 13.07. im Odeon
 
Regie: Yorgos Lanthimos
In naher Zukunft werden Singles verhaftet und in ein Hotel mit anderen alleinstehenden Menschen gesteckt. Dort haben sie 45 Tage Zeit, um einen Partner zu finden. Gelingt dies nicht, werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt und in den Wald verbannt. Nachdem David (Colin Farrell) von seiner Frau verlassen wurde, muss auch er in das Hotel ziehen und sich auf die Suche nach einer neuen Partnerin begeben. Nach vielen erfolglosen Versuchen gibt David jedoch auf und flüchtet in den Wald, wo Menschen leben, die bewusst Single bleiben wollen. Ausgerechnet dort, einem Ort, an dem jede körperliche Nähe untersagt wird, lernt er eine kurzsichtige Frau (Rachel Weisz) kennen, die seine Seelenverwandte zu sein scheint…
- Filmstarts.de

 
Lou Andreas-Salomé
D A/2016
 
Ab 30.06. im Odeon
 
Regie: Cordula Kablitz-Post

1861 in St. Petersburg geboren, begreift die junge Lou früh, dass sie als Ehefrau und Geliebte in der von Männern bestimmten Welt keine Chance hat, als Ebenbürtige zu bestehen. Der körperlichen Liebe erteilt sie fortan eine entschiedene Absage um als gleichwertig und selbstbestimmt akzeptiert zu werden. Gegen den Willen ihrer Mutter beschäftigt sie sich mit Philosophie, schreibt Gedichte und bewegt sich in den intellektuellen Kreisen. Auf ihrem Weg begegnet sie als wissenshungrige Studentin in Rom den Philosophen Paul Rée und Friedrich Nietzsche, die von dieser klugen und uneinnehmbaren Frau so fasziniert sind, dass sie ihr beide einen Heiratsantrag machen – ohne Erfolg. Doch als der junge, damals noch unbekannte Autor Rainer Maria Rilke auf der Bildfläche erscheint und die erfolgreiche Schriftstellerin mit Gedichten umwirbt, verliebt sie sich und wird seine Ratgeberin und Förderin. Zum ersten Mal lässt sie sich auf eine Affäre ein, auf die zahlreiche weitere Liebschaften folgen. Im Alter von 50 Jahren lernt sie Sigmund Freud kennen und entdeckt die Psychoanalyse für sich, beeinflusst ihrerseits aber auch den berühmten Analytiker in seinen Theorien. 1933, als sich die dunklen Wolken des Nationalsozialismus über Deutschland zusammenziehen, lebt Lou Andreas-Salomé in Göttingen. Zusammen mit dem jungen Germanisten Ernst Pfeiffer lässt sie ihr bewegtes Leben Revue passieren: Ihren Kampf um die Freiheit, ihre Errungenschaften in Philosophie, Literatur und Psychoanalyse und die späte Entdeckung der Liebe...

„Lou ist scharfsinnig wie ein Adler und mutig wie ein Löwe“

Friedrich Nietzsche über Lou Andreas-Salomé

Mehr Infos zum Film unter http://www.wildbunch-germany.de/movie/lou-andreas-salom
 
InnSæi - Die Kraft der Intuition
ISL/2016
 
Ab 30.06. 20:00 Uhr im Odeon
 
Regie: Kristín Ólafsdóttir und Hrund Gunnsteinsdottir
Premiere: Do. 30.06. um 20 Uhr.

Eine Geschichte über Selbst-Hinterfragung, Wissenschaft, Natur und Kreativität. InnSaei nimmt uns mit auf eine Reise, auf der die Kunst enthüllt wird, wie man in der heutigen Welt, voller Stress und Ablenkungen, nicht den Kontakt zu sich selbst verliert.

INNSAEI – Die Kraft der Intuition

Der Film vermittelt einen tiefen Einblick, wie wir unser Denken über und unser Gefühl für die Welt neu strukturieren müssen. Zwei Kulturschaffende begeben sich auf eine Reise, die sie um die ganze Welt führt, und erleichtern so selbst den größten Skeptikern den Zugang zu der versteckten Welt von InnSaei.

Die Welt verändert sich schneller als je zuvor. Darum sind neue Denkansätze gefragt. 65% unserer Kinder werden in der Zukunft Berufen nachgehen, die es jetzt noch gar nicht gibt. Es gibt Statistiken, die sagen, dass bis 2020 der häufigste Grund für Erkrankungen Depressionen sein werden. Burn-Out, Ablenkung und Gewalt sind zu einem elementaren Bestandteil in unserer Kultur und unserer Medienlandschaft geworden. Wir sind auf dem Weg, unsere Verbindung zur Natur endgültig zu verlieren.

Wie wirkt sich das auf unsere Lebensweise aus?

Auf ihrer Reise treffen die beiden Frauen weltberühmte Denker, Wissenschaftler, Künstler, Akademiker und spirituelle Meister, die ihr Wissen und ihre Weisheit mit uns teilen und uns InnSaei näherbringen: Eine Welt voller Potenzial und einer neuen Fülle von Perspektive, Gefühl, Empathie und Vorstellungskraft. Eine Welt, zu der uns der Zugang von der heutigen Stress- und Ablenkungskultur versperrt wird.

Sie treffen eine Gruppe von Kindern, die mit Hilfe eines unkonventionellen Schulprogramms lernen, sich besser in der heutigen Welt zurechtzufinden. Durch die Erfahrungen der Kinder und mit Hilfe von Natur und Achtsamkeitsübungen, erkennen sie, wie InnSaei uns dabei helfen kann, unser Denken neu zu denken und unser volles Potential zu entfalten.

Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und auf eine Veränderung warten. Die Veränderung muss in uns selbst stattfinden – und sie beginnt mit InnSaei. Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/innsaei/
 
14. Französische Filmtage Köln 2016
OmU
F/2016
 
Ab 07.07. bis 20.09. im Odeon
 
Regie: diverse

14. Französische Filmtage im ODEON Köln
wir freuen uns, Ihnen von Do., 07.07., bis Mi., 20.09. 2016, eine Aus­wahl aktueller französischer Filme in der Originalsprache in der regel mit deutschen Untertiteln präsentieren zu können.

Das Programm ist jetzt online:

http://www.filmtage-koeln.de

 

 Liebe Freunde des frankophonen Films,

auch in diesem Jahr wird es in der Neuen Filmbühne (Bonn) und im ODEON (Köln) Französische Filmtage nach dem seit über 10 Jahren bewährtem Muster geben. Wie in den letzten Jahren sind wir stolz ihnen in zwei Wochen 14 neue Französische Filme und einen Klassiker präsentieren zu können.

Vier Filme zeigen wir nicht ohne Stolz als deutsche Premieren:

Die Politsatire „Merci Patron !“ von François Ruffin
Die ergreifende Tochter-sucht-Mutter Geschichte „Je vous souhaite d’etre follement aimée“ von Ounie Lecomte
Den Liebesfilm „Les Châteaux de sable“ von Olivier Jahan
Den César Gewinner bester französischer Film 2016 „Fatima“ von Philippe Faucon über eine 44-jährige Marokkanerin in Frankreich, die ihren beiden Töchtern durch unermüdliche Arbeit einen gesellschaftlichen Aufstieg ermöglichen will.

Nach dem wir letztes Jahr mit dem eher ernsten Film „Les Héritiers – Die Schüler der Madame Anne“ gestartet sind, eröffnen wir 2016 mit der meisterhaften Komödie „Retour chez ma mère“.

Wie in jedem Jahr ermitteln wir auch in 2016 wieder einen Publikums­preis­träger. Anders als in 2014, wo schon nach der ersten ausverkauften Vorstellung von „Monsieur Claude und seine Töchter“ der Ausgang klar war, gibt es in diesem Jahr im Vorfeld keinen erkennbaren Favoriten und wir sind sehr gespannt welcher Film sich an die Spitze der Zuschauergunst setzen wird.

Nach den Ergebnissen der Filme im Mutterland des Kinos müsste „La vache“ weit vorne liegen. Diese berührende Geschichte über einen modernen Hans im Glück, der mit seiner Kuh Jacqueline zu Fuß durch Frankreich reist und unfreiwillig zu einem Medienstar wird hat in Frankreich bereits 1,3 Mio. Besucher in die Kinos gelockt und ist noch in der Auswertung.

Natürlich freuen wir uns auch darauf bei den beiden Empfängen jeweils nach dem Eröffnungsfilm und dem Abschlussfilm mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Ein spannendes Festival wünschen
Jürgen Lütz und Martin Roelly

PS: Um Ihnen das Anschauen vie­ler Filme zu erleich­tern, gibt es – wie in den letz­ten Jah­ren – einen Festival-Pass, mit dem Sie alle Festival-Filme für ins­ge­samt 45,– € anschauen können.

 

Mehr Infos zum Film unter http://www.filmtage-koeln.de
 
Kölner Kino Nächte 2016
Frei ab 12 Jahren
diverse/2016
 
Ab 07.07. - 10.07. im Odeon
 
Regie: diverse
8. KÖLNER KINO NÄCHTE / 7. - 10. Juli 2016

Die KÖLNER KINO NÄCHTE als Fest der Kölner Kinos, Filminitiativen, Filmfestivals, Verleiher, Kultureinrichtungen und Hochschulen findet 2016 zum 8. Mal statt.
Erneut gibt es ein gemeinsames, breitgefächertes Filmprogramm aus Previews und Premieren mit Gästen, Filmklassikern und Filmreihen, Kinderfilmen und Kurzfilmprogrammen.

Do, 7. Jul. 2016 um 20:00h
RETOUR CHEZ MA MÉRE - WILLKOMMEN IM HOTEL MAMA

Fr, 8. Jul. 2016 um 18:00h
KEEPER

Fr, 8. Jul. 2016 um 20:00h
L’ETUDIANTE ET MONSIEUR HENRI – FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI

Fr, 8. Jul. 2016 um 21:45h
QU’ALLAH BÉNISSE LA FRANCE!

Sa, 9. Jul. 2016 um 18:00h
L‘AVENIR

Sa, 9. Jul. 2016 um 20:00h
LA VACHE – UNTERWEGS MIT JAQUELINE

Sa, 9. Jul. 2016 um 21:45h
MENSCHENSTILLE - GOETHES ERBEN - EIN MUSIKTHEATERSTÜCK

So, 10. Jul. 2016 um 11:30h
Kölsche Filmmatinee
TRABANTEN

So, 10. Jul. 2016 um 18:00h
BADEN BADEN
Mehr Infos zum Film unter http://www.koelner-kino-naechte.de
 
Qu'allah Bénisse la France
OmU
F/2014
 
Ab 08.07. um 21:45 Uhr im Odeon
 
Regie: Abd Al Malik
Fr. 08.07. um 21:45 Uhr.
In Originalfassung mit deutschen Untertiteln.


Der französische Rapper Abd Al Malik beherrscht weitaus mehr als den schnellen, rhythmischen Sprechgesang. Er ist auch als Schriftsteller tätig und versucht sich nun als Filmemacher an seiner eigenen Autobiographie. Ebenso wie seine Texte handelt sein Film von den Schattenseiten seiner Heimatstadt Straßburg - von Drogen und Verbrechen und davon wie ihn der Glaube und die Musik zu dem werden ließen, der er heute ist. Mehr Infos zum Film unter http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/may-allah-bless-france
 
Menschenstille - Goethes Erben - Ein Musiktheaterstück
 
Ab 09.07. um 21:45 Uhr im Odeon
 
Sa. 09.07. um 21:45 Uhr

MENSCHENSTILLE ist ein Stück über Depression, Freitod-Gedankenspiele, das Leiden des Einzelnen und das vielgestaltige Leiden der Gemeinschaft. Es verhandelt die Versuche des Subjekts, innerhalb einer rau gewordenen Gesellschaft einen Ort zu finden, an dem gelebt, gelitten und getrauert, aber auch Glück gesucht werden kann.

Vielleicht macht dies MENSCHENSTILLE zu einem Stück, das dem Zeitgeist den Spiegel vorhält: Deutschland ist heute wieder weit davon entfernt, ein tolerantes Land zu sein. Sündenböcke, Pranger, Scheiterhaufen sie helfen Gesellschaften, sich kleingeistig besser zu fühlen.
Dabei ist es jenen besorgten Bürgern ganz gleich, ob Schwule, Ausländer oder einfach nur Andersdenkende zur Zielscheibe werden. Am Ende ist der Mangel an Bildung das wohl größte Problem und der Mensch entwickelt sich rückwärts, wird (zwischen-) menschlich blind. Welchen Ort gibt es in einem derartigen Klima für den Einzelnen mit seinen Schmerzen, Ängsten, Sorgen? MENSCHENSTILLE verhandelt diese Frage in einer gesellschaftlichen Zeitlupe. Ein langsames Stillleben, durch das wir vielleicht wieder sehen lernen
...
Goethes Erben werden sicher auch mit diesem Stück polarisieren und das ist wichtig, denn manchmal muss es eben weh tun, um sich dessen bewusst zu werden, was uns als Menschen und unsere Menschlichkeit als solche letztlich ausmacht und dazu gehört ganz wesentlich, etwas zu empfinden und vor allem: dies zuzulassen.
Das Ensemble der beiden Abende bestand aus zehn Musikern, acht Tänzern sowie mehreren Holzstatuen des Bildhauers Remo Sorge, die im ersten der zwei Akte dieses Musiktheaterstückes eine wichtige Rolle spielen. Mehr Infos zum Film unter http://www.goetheserben.de/german.php
 
Kölsche Filmmatinee: Trabanten
BRD/1984
 
Ab 10.07. um 11:30 Uhr im Odeon
 
Regie: Frank Grützbach
So. 10.07. um 11:30 Uhr.

An der Schwelle zum Erwachsenwerden müssen drei Jugendliche mit dem Verlust von Schutz und Geborgenheit fertigwerden. Der Alltag einer jungen Frau und eines jungen Mannes, beide arbeitslos, sowie eines Aushilfsarbeiters in einem Supermarkt ist geprägt von Ziellosigkeit, Enttäuschungen und schmerzhaften Erfahrungen bei der Einfügung in einen geordneten Tagesablauf.

Der Film ist fast ohne Schnitte in privaten Wohnungen und nicht inszenierten öffentlichen Räumen um Köln-Chorweiler gedreht und erzielte so als ein seinerzeit ganz außergewöhnliches Werk hohe Beachtung auf Filmfestivals und im TV.
 
Seniorentreff im Kino
Frei ab 6 Jahren
2016
 
Ab Mi. 13.07. um 14:30 Uhr im Odeon
 
Regie: diverse
Nächster Termin:

Mittwoch, 13.07. um 14:30 Uhr
Unterwegs mit Jacqueline
Eintritt: 4 ,-


Die schöne Kuh Jacqueline ist Fatahs ganzer Stolz. Der größte Traum des algerischen Bauers ist es, sie eines Tages auf der Landwirtschaftsmesse in Paris zu präsentieren. Als er tatsächlich eine offizielle Einladung aus Frankreich bekommt, gibt es für ihn kein Halten mehr. Mit der Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft treten Fatah und seine Kuh eine abenteuerliche Reise an: zuerst mit dem Boot übers Mittelmeer nach Marseille und von dort zu Fuß einmal quer durch Frankreich. Im Laufe dieser Odyssee, die viele Überraschungen und unerwartete Wendungen bereithält, trifft Fatah viele ungewöhnliche Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Traum wahr werden zu lassen.

UNTERWEGS MIT JACQUELINE ist eine genauso lustige wie ergreifende Geschichte über Menschlichkeit, Freundschaft und die Verwirklichung von Träumen. Die charmante Feelgood-Komödie hat in Frankreich bereits die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert. An der Seite einer ganz besonderen vierbeinigen Hauptdarstellerin spielen der in Frankreich gefeierte Komiker Fatsah Bouyahmed sowie die Schauspiel-Stars Lambert Wilson und Jamel Debbouze.
Mehr Infos zum Film unter http://unterwegsmitjacqueline.de/
 
Toni Erdmann
D/2016
 
Ab 14.07. im Odeon
 
Regie: Maren Ade
Der Überraschungsfilm in Cannes.

Die beste deutsche 162 Minuten Komödie aller Zeiten.“
The Hollywood Reporter

„Und über allem thronte in Cannes TONI ERDMANN,
ein meisterhaft punkiges Werk, das eine kollektive
Katharsis gleich einem Erdbeben auslöste.“
LE MONDE


„Cannes hat diesen Film gesehen und verrückt gespielt.
Erst die Kritiker, dann das Publikum,
dann die gesamte Branche.“
Süddeutsche Zeitung


Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über uns das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische Alt-68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen, und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.

Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden.

Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.

Mehr Infos zum Film unter http://tonierdmann-derfilm.de/
 
Mit besten Absichten
USA/2015
 
Ab 14.07. im Odeon
 
Regie: Lorene Scafaria
Nach dem Tod ihres geliebten Ehemanns ist Marnie Minervini (SUSAN SARANDON) kürzlich von New Jersey nach Los Angeles umgezogen, um wieder näher bei ihrer Tochter Lori (ROSE BYRNE) – einer erfolgreichen, (aber immer noch allein lebenden) Drehbuchautorin – zu wohnen und sie mit mütterlicher Liebe zu überschütten. Ausgestattet mit einem beachtlichen Bankguthaben, das ihr von ihrem Mann hinterlassen wurde, hat Marnie es sich in einem tollen Apartment gemütlich gemacht, das neue iPhone immer griffbereit. Doch die Unmengen an SMS, Überraschungsbesuchen und Gesprächen voller ungebetener Ratschläge zwingen Lori bald dazu, klare Grenzen zwischen ihrer Mutter und ihrem Privatleben zu ziehen. Und auch Marnie findet Mittel und Wege, ihren unendlichen Optimismus und ihre energische Großzügigkeit in neue Bahnen zu lenken. Sie verändert das Leben anderer Menschen sowie auch ihr eigenes und findet eine neue Bestimmung.

Für Drehbuch und Regie von THE MEDDLER zeichnet sich Lorene Scafaria verantwortlich. In den Hauptrollen sind Susan Sarandon, Rose Byrne und J.K. Simmons zu sehen. Produziert wurde THE MEDDLER von Joy Gorman Wettels. Ausführende Produzenten sind Paul Green, Steve Golin, Shea Kammer und Susan Sarandon.
 
Unterwegs mit Jacqueline
F/2016
 
Ab 14.07. im Odeon
 
Regie: Mohamed Hamidi
Die schöne Kuh Jacqueline ist Fatahs ganzer Stolz. Der größte Traum des algerischen Bauers ist es, sie eines Tages auf der Landwirtschaftsmesse in Paris zu präsentieren. Als er tatsächlich eine offizielle Einladung aus Frankreich bekommt, gibt es für ihn kein Halten mehr. Mit der Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft treten Fatah und seine Kuh eine abenteuerliche Reise an: zuerst mit dem Boot übers Mittelmeer nach Marseille und von dort zu Fuß einmal quer durch Frankreich. Im Laufe dieser Odyssee, die viele Überraschungen und unerwartete Wendungen bereithält, trifft Fatah viele ungewöhnliche Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Traum wahr werden zu lassen.

UNTERWEGS MIT JACQUELINE ist eine genauso lustige wie ergreifende Geschichte über Menschlichkeit, Freundschaft und die Verwirklichung von Träumen. Die charmante Feelgood-Komödie hat in Frankreich bereits die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert. An der Seite einer ganz besonderen vierbeinigen Hauptdarstellerin spielen der in Frankreich gefeierte Komiker Fatsah Bouyahmed sowie die Schauspiel-Stars Lambert Wilson und Jamel Debbouze.

Mehr Infos zum Film unter http://www.alamodefilm.de/kino/detail/unterwegs-mit-jacqueline.html