Die Frau im Nebel

Ab 02.02. im Odeon

Regie: Park Chan-Wook
Plakatmotiv "Die Frau im Nebel"
Frei ab 16 Jahren
ROK / 2022
„Das koreanische Kino ist derzeit auf dem Gipfel filmischen Könnens. „Die Frau im Nebel“ wird mäkelnde Kritiker zur Verzweiflung bringen, denn es gibt nichts zu mäkeln. Ein perfekter Film über ein perfektes Verbrechen. Der leitende Ermittler ist verschroben und genial wie einst Sherlock Holmes. „Die Frau im Nebel“ ist ein spannender Thriller der den Zuschauer mit immer neuen Wendungen überrascht zugleich erzählt er aber eine  zärtliche wie unmögliche Liebesgeschichte, man spürt förmlich das knistern.“ – 3sat

„Der Drang des Ermittlers, der anfänglich Verdächtigen immer näherzukommen, erinnert nicht von ungefähr an Alfred Hitchcocks „Vertigo“. Auch visuell verneigt sich Park Chan-Wook vor dem Kino des britischen Meisters. Elegante Überblendungen – kombiniert mit poetisch-bedrohlichen Panoramen südkoreanischer Industriestädte – zeigen, wie großartig der Regisseur es versteht, Atmosphäre und Spannung mit rein filmischen Mitteln zu erzeugen. Dafür gab es bei den Filmfestspielen von Cannes den wohlverdienten Regiepreis. Spannend, sexy, mysteriös und voller visueller Details: „Die Frau im Nebel“ ist ein sehr moderner, komplexer und verspielter Erotikthriller geworden, der nicht nur die Klasse des Regisseurs Park Chan-Wook unterstreicht, sondern auch ein weiterer Beweis für die Vitalität des südkoreanischen Kinos ist. Einen besseren Kriminalfilm wird es so schnell nicht geben.“
– Deutschlandfunkkultur

„Einer der besten Filme 2023 jetzt im Kino: Genialer Thriller“
– Moviepilot


Seo-Rae (Tang Wei) ist eine Frau, die gern die Kontrolle behält. Selbst als ihr Mann in den Tod stürzt, bleibt sie seltsam unberührt. Der Kommissar Jang (Park Hae-il), vertraut mit den Abgründen der menschlichen Seele, stellt Seo-Rae ins Zentrum der Untersuchung. Doch seine Faszination für diese so verletzliche wie aufregend schöne junge Frau unterwandert die Ermittlungen. Jang beobachtet Seo-Rae, umkreist sie, verfolgt sie. Aus Verhören werden Gespräche, aus Verdacht wird Hoffnung. Doch die Wahrheit macht ihre eigenen Spielregeln, die Seo-Rae und Jang schon bald nicht mehr unter Kontrolle haben.
Mehr Infos zum Film unter https://die-frau-im-nebel.de/movies/15068?ref=

Ein Mann namens Otto

Ab 02.02. im Odeon

Regie: Marc Forster
Plakatmotiv "Ein Mann namens Otto"
Frei ab 12 Jahren
USA / 2022
Basierend auf dem ebenso witzigen wie bewegenden #1 New York Times Bestseller, erzählt EIN MANN NAMENS OTTO die Geschichte von Otto Anderson (TOM HANKS), einem mürrischen Witwer, der sehr auf seine Gewohnheiten fixiert ist. Als eine lebhafte junge Familie nebenan einzieht, trifft Otto in der schlagfertigen und hochschwangeren Marisol (MARIANA TREVINO) auf eine ebenbürtige Gegnerin. Diese Begegnung führt zu einer unerwarteten Freundschaft, die seine Welt völlig auf den Kopf stellt. Erleben Sie eine lustige, herzerwärmende Geschichte, die beweist, dass sich einige Familien auch an den ungewöhnlichsten Orten zusammenfinden können. Mehr Infos zum Film unter https://www.sonypictures.de/filme/ein-mann-namens-otto/

Daniel Richter

Ab 02.02. im Odeon

Regie: Pepe Danquart
Plakatmotiv "Daniel Richter"
Frei ab 12 Jahren
D / 2022
Das Projekt ist der filmische Zugang auf den Maler Daniel Richter, ein Zugehen auf seine Bilder, seinen Werdegang, sein aktuelles Schaffen. Ein Film über sein malerisches Werk, das von radikalen formalen ästhetischen Verschiebungen geprägt ist – von dichten, übersättigten abstrakten Kompositionen zu narrativen Figurationen und wieder zurück. Ein Film über sein Talent als Zeichner, als Maler, als Performer und nicht zuletzt auch ein Film über den Menschen Daniel Richter.

Dennoch ist die Dokumentation mehr als ein klassisches Künstlerporträt, mehr als eine Hommage an ein Werk, das sich im wahrsten Sinne sehen lässt. Es entstand ein Film über politische Kunst, über Kunst die politisch sein will, der Frage nachgeht, wie politisch ein berühmter Maler in einem Umfeld des turbokapitalistischen Kunstmarkts eigentlich sein kann und wie die gesellschaftliche Verweigerung des Punks der 80iger Jahre in seine heutige Malerei gelangt. Das sind kluge Fragen, die eloquent beatwortet werden von einem, der auszog, die Welt mit seinen Bildern zu verändern. Ein anderer Ansatz, als nur ein Porträt über einen berühmten, wenn auch rebellischen Künstler.
Mehr Infos zum Film unter https://gretchenfilm.com/portfolio/daniel-richter/

Seniorentreff im Kino

Ab Mittwoch, 08.02. um 14:30 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Seniorentreff im Kino"
Frei ab 6 Jahren
2022

Nächster Termin:

Mittwoch, 08.02.
um 14:30 Uhr

Akropolis Bonjour - Monsieur Thierry macht Urlaub

Seit sich Thierry Hamelin (Jacques Gamblin) aus den Berufsleben zurückgezogen hat und die Kinder aus dem Haus sind, hat er nur noch eine Obsession − tausende alte Familienfotos zu digitalisieren. Thierry ist von der Idee begeistert, seine Familie hingegen genervt. Alle haben ohnehin mit sich selbst genug zu tun: Tochter Karine (Agnès Hurstel) ist in ihrem Beruf als Anwältin ständig überlastet, Sohn Antoine (Pablo Pauly) dagegen hat es nie geschafft, aus seinen hochfliegenden Plänen als App-Entwickler einen echten Job zu machen, und Thierrys Frau, die Ärztin Claire (Pascale Arbillot), hat schon lange das Gefühl, dass aus ihrer Ehe die Luft raus ist. Als sie ihm eröffnet, dass sie die Scheidung will, fasst Thierry einen (seiner Meinung nach) genialen Plan: Er will mit seiner Familie noch einmal den Urlaub in Griechenland 1998 nachstellen und die Romantik von damals wieder aufleben lassen

Eintritt: 6 €

Mehr Infos zum Film unter https://happy-entertainment.de/akropolis-bonjour/

Sneak-Preview

Ab Mittwoch, 08.02. um 21 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Sneak-Preview"
Frei ab 18 Jahren
OmU
2020

NEU: an jedem 2. Mittwoch im Monat gibt es jetzt auch bei uns eine SNEAK - PREVIEW. Wir zeigen den Überraschungsfilm im Original mit deutschen Untertiteln zum Eintritt von 6 EUR. Überrascht wird mit allem, was das Kino ausmacht und zu bieten hat. Was wir damit meinen, wird erst verraten wenn sich der Vorhang öffnet. Wir haben schon jetzt viel Spaß bei der Auswahl...

Akropolis Bonjour - Monsieur Thierry macht Urlaub

Ab 16.02. im Odeon

Regie: François Uzan
Plakatmotiv "Akropolis Bonjour - Monsieur Thierry macht Urlaub"
F / 2022
Seit sich Thierry Hamelin (Jacques Gamblin) aus den Berufsleben zurückgezogen hat und die Kinder aus dem Haus sind, hat er nur noch eine Obsession − tausende alte Familienfotos zu digitalisieren. Thierry ist von der Idee begeistert, seine Familie hingegen genervt. Alle haben ohnehin mit sich selbst genug zu tun: Tochter Karine (Agnès Hurstel) ist in ihrem Beruf als Anwältin ständig überlastet, Sohn Antoine (Pablo Pauly) dagegen hat es nie geschafft, aus seinen hochfliegenden Plänen als App-Entwickler einen echten Job zu machen, und Thierrys Frau, die Ärztin Claire (Pascale Arbillot), hat schon lange das Gefühl, dass aus ihrer Ehe die Luft raus ist. Als sie ihm eröffnet, dass sie die Scheidung will, fasst Thierry einen (seiner Meinung nach) genialen Plan: Er will mit seiner Familie noch einmal den Urlaub in Griechenland 1998 nachstellen und die Romantik von damals wieder aufleben lassen.

Doch Familie Hamelin ist nicht mehr dieselbe wie damals, und so geht schief, was nur schief gehen kann. Claire reicht es und sie reist vorzeitig ab. Thierry unternimmt einen letzten kühnen Versuch, Claire zurückzugewinnen…

Mehr Infos zum Film unter https://happy-entertainment.de/akropolis-bonjour/?cookie-state-change=1674058615825

Kölsche Matinée: Puppensitzung 2022 – „Dat wood och Zick!“

Ab Karnevalssamstag, 18.02. um 14 Uhr im Odeon

Plakatmotiv "Kölsche Matinée: Puppensitzung 2022 – „Dat wood och Zick!“"
D / 2022
Puppensitzung 2022 – „Dat wood och Zick!“ aus dem letzten Jahr.

Ensembleproduktion unter der Regie von Udo Müller. Wir erleben u. a. den Sitzungspräsident Volker Weininger, das Skelett „Skully“, die Musikgruppe „Isermaat-Sissis“, ein Jussenhoven-Medley und den Aufzug des jubilierenden Altstädter-Korps mit ihrem Dreigestirn. Seinen Auftritt hat auch – erstmals als Hänneschen-Puppe – Gesundheitsminister Karl Lauterbach.

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Ab 23.02. im Odeon

Regie: Sonja Heiss
Plakatmotiv "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war"
Frei ab 12 Jahren
D / 2022
Die Regisseurin von „Hedi Schneider steckt fest“ verfilmt den autobiografischen Roman „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ von Joachim Meyerhoff, der 2013 erschienen ist. Darin geht es um die Kindheit des siebenjährigen Joachims, der mit seiner Familie in einer Villa auf dem Gelände einer Kinder- und Jugendpsychiatrie lebt. Joachims Vater (Devid Striesow) ist der Direktor der Klinik. Unter den Patienten fühlen sich Joachim und sein Vater am wohlsten. Die Patienten sind ihre Freunde. Auf die Gesellschaft der „anderen“, der „Normalen“, können sie verzichten. Joachims Mutter geht es aber anders. Sie sehnt sich in ein mondäneres Umfeld und trauert ihren Jugendabenteuern in Italien nach. Erst nach und nach erkennt Joachim, dass seine Familienidylle ein fragiles Konstrukt ist. Der Film folgt dem Protagonisten Joachim im Alter von sieben, 16 und schließlich 25 Jahren, die jeweils von Camille Loup Moltzen, Arsseni Bultmann („Servus Papa, See you in Hell“) und Merlin Rose („Wir können nicht anders“) gespielt werden. Mehr Infos zum Film unter https://www.warnerbros.ch/filme/wann-wird-es-endlich-wieder-so-wie-es-nie-war

Rosy - Aufgeben gilt nicht!

Ab 23.02. im Odeon

Regie: Marine Barnérias
Plakatmotiv "Rosy - Aufgeben gilt nicht!"
F / 2022
Die junge Studentin Marine Barnérias nimmt 2015 an einem Wettkampf Ihrer Universität teil, als ihr plötzlich schwarz vor Augen wird. Sie misst alldem zuerst wenig Bedeutung bei, bis sie kurzfristig nahezu erblindet und einen Augenarzt aufsucht, der sie sofort und mit höchster Dringlichkeit an einen Neurologen verweist. Nach unzähligen nervenaufreibenden Untersuchungen steht die erschütternde Diagnose fest: MS - Multiple Sklerose. Mit 21 Jahren. Marine entscheidet sich nach dem ersten Schock und durch die schwierige und undurchsichtige Informationslage für einen unkonventionellen und bewundernswerten Weg: Raus ins Leben und in die Welt. Allein unternimmt sie eine Reise, die sie um die halbe Erdkugel führt, um positive Kräfte zu sammeln und zu sich selbst zu finden. Ein Abenteuer, das sie in drei verschiedene Länder führt: Neuseeland, um ihren Körper wiederzuentdecken, Myanmar, um sich mit ihrem Geist zu verbinden, und die Mongolei, um mit ihrer Seele wieder in Kontakt zu treten. In einem Dreivierteljahr sammelt sie unvergessliche Erfahrungen, erlebt tröstende und verändernde Begegnungen, stellt eine innige Verbindung mit der Natur her und kehrt voller Kraft, Lebensfreude und neuer Ideen zurück, um wieder zu sich selbst und in ein neues Gleichgewicht mit der Sklerose, die sie Rosy nennt, zu finden. Mehr Infos zum Film unter https://www.24-bilder.de/filmdetail.php?id=907

Tár

Ab 02.03. im Odeon

Regie: Todd Field
Plakatmotiv "Tár"
Frei ab 12 Jahren
USA / 2022
Sechs Oscar-Nominierungen: u.a. Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Cate Blanchett).

Mit TÁR erzählt Regisseur, Autor und Produzent Todd Field die faszinierende Geschichte von Lydia Tár (Cate Blanchett), die als erste weibliche Chefdirigentin ein großes deutsches Orchester leitet.

Lydia Tár (die zweifache Oscar®-Preisträgerin Cate Blanchett, Blue Jasmine, Aviator) hat es geschafft. Die begnadete Dirigentin hat sich in der von Männern dominierten klassischen Musikszene durchgesetzt und befindet sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Mit ihrem Orchester plant sie eine mit Spannung erwartete Einspielung von Gustav Mahlers Fünfter Sinfonie. Doch während der Proben gerät die Welt der Star-Dirigentin immer mehr ins Wanken: Nicht nur die Beziehung mit ihrer Konzertmeisterin (Nina Hoss, Yella) gestaltet sich zunehmend kompliziert, auch frühere Lebensentscheidungen, Anschuldigungen und ihre eigenen Obsessionen drohen sie einzuholen. In den darauffolgenden Wochen entgleitet ihr die Kontrolle über ihr eigenes Leben immer mehr …

TÁR zeichnet das Bild einer hochkomplexen Frauenfigur und gleichzeitig ein provokatives Porträt des klassischen Musikbetriebs. Mehr Infos zum Film unter https://www.upig.de/micro/tar

Can and Me

Ab 09.03. im Odeon

Regie: Tessa Knapp und Michael P. Aust
Plakatmotiv "Can and Me"
D / 2022
Was bedeutet Klang? Was bedeutet Stille? Ein intimer Blick in das Leben und Schaffen von Irmin Schmidt, dem Gründer der Kölner Band CAN, die Generationen von Musikern in Pop und elektronischer Musik prägte. Der Film zeigt den Weg vom klassischen Dirigenten über den Schüler von Stockhausen und Ligeti zu CAN, weiter über Filmmusik für Wim Wenders und Roland Klick, Oper bis zur elektronischen Clubmusik. Mehr Infos zum Film unter https://www.realfictionfilme.de/can-and-me.html

Die Eiche – Mein Zuhause

Ab 09.03. im Odeon

Regie: Michel Seydoux und Laurent Charbonnier
Plakatmotiv "Die Eiche – Mein Zuhause"
F / 2022
Es war einmal eine alte Eiche…Die Jahreszeiten ändern sich, aber die Bewohner bleiben die gleichen: das flinke Eichhörnchen, die farbigen Rüsselkäfer, die lauten Eichelhäher, die unermüdlichen Ameisen und viele andere Lebewesen. Sie alle finden Zuflucht, Unterschlupf und ein Zuhause in diesem majestätischen Baum. Die Eiche wirkt wie ein Mietshaus der Natur, in der die Nachbarn miteinander zanken und feiern. Es gibt tierische Konzerte, dramatische Naturkatastrophen und action-geladene Verfolgungsjagden. DIE EICHE – MEIN ZUHAUSE ist eine sinnliche Reise in eine wunderbar vibrierende Welt.

Die preisgekrönten Regisseure Laurent Charbonnier (bekannt für seine Bildgestaltung von Nomaden der Lüfte, Unsere Ozeane) und Michel Seydoux (Produzent u.a.v. Cyrano von Bergerac, Birnenkuchen mit Lavendel) haben einen Naturfilm produziert, der die Großartigkeit dieses Baumes feiert und dabei ohne jeglichen Begleitkommentar auskommt.

DIE EICHE – MEIN ZUHAUSE feierte im Rahmen der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2022 Weltpremiere in der Sektion Berlinale Special.
Mehr Infos zum Film unter https://www.x-verleih.de/filme/die-eiche-mein-zuhause/

Saint Omer

Ab 09.03. im Odeon

Regie: Alice Diop
Plakatmotiv "Saint Omer"
F / 2022
Das Unfassbare passiert: Laurence Coly, eine junge Frau aus dem Senegal, legt ihr 15 Monate altes Baby ins Meer. Der Säugling stirbt. In der nordfranzösischen Stadt Saint Omer soll Coly der Prozess gemacht werden. Mord oder nicht – das ist die Frage. Zunächst. Im Gerichtssaal sitzt auch eine andere junge Frau: Rama. Die aus Paris angereiste Professorin und Schriftstellerin identifiziert sich mit der Angeklagten und will eine Reportage über den Prozess schreiben. Das Verfahren beginnt, und nach den ersten Aussagen wird klar, dass nichts klar ist. Wer sitzt hier wirklich auf der Anklagebank? Und wie schnell wird ein Urteil gefällt im Angesicht unvorstellbarer Taten?

Inspiriert von einer wahren Begebenheit erzählt die vielfach ausgezeichnete Filmemacherin Alice Diop in SAINT OMER von Brüchen in weiblichen Biografien. Ein packender, intelligenter Film über universelle Fragen von Wahrheit, Ausgrenzung und Mutterschaft.

SAINT OMER wurde beim Filmfestival Venedig mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet und ist offizieller Kandidat Frankreichs für den Auslands-Oscar 2023.

Mehr Infos zum Film unter https://grandfilm.de/saint-omer/

Exhibition on Screen 2023

Ab Sonntag, 12.03. um 11 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Exhibition on Screen 2023"
OmU
GB / 2022
Exhibition on Screen Kinosaisaon 2022/23.

Einheitspreis 10 €


Ab Sonntag, 12.03.23
Mary Cassatt: Porträts Moderner Frauen

Mary Cassatt machte Karriere mit Gemälden, die das Leben von Frauen aus ihrem näheren Umfeld darstellen. Die radikalen Bilder zeigen gebildete, weibliche und lebensechte Menschen und markierten damit eine grundlegende Wende in der künstlerischen Darstellung
von Frauen.
Dieser Film präsentiert Cassatts frappierende Drucke, Pastelle und Gemälde und macht uns mit einer oft vernachlässigten Impressionistin bekannt, deren Karriere von ebenso vielen Widersprüchen bestimmt war wie die von ihr porträtierten Frauen.
Cassatt druckte, skizzierte und malte Dutzende Bilder von Müttern und Kindern, blieb jedoch selbst unverheiratet und kinderlos. Trotz ihrer klassischen Kunstausbildung beschloss sie, sich einer Gruppe radikaler französischer Künstler anzuschließen – den Impressionisten, einer Bewegung, die die Sprache der Kunst zutiefst verändern sollte.
Mit Unterstützung der weltweit angesehensten auf Cassatt spezialisierten Kuratoren und Wissenschaftler erzählt der Film die fesselnde Geschichte eines tiefen sozialen und kulturellen Wandels: die Geschichte einer Zeit, in der die Frauen für ihre Rechte kämpften und die Kunst zu einer ganz neuen Sprache fand. Mary Cassatt und die von ihr porträtierten modernen Frauen standen im Zentrum dieser Entwicklung.

Ab Sonntag, 23.04.23
Vermeer - Die Blockbuster Ausstellung

Im Frühjahr 2023 öffnet das Rijksmuseum in Amsterdam seine Tore für die größte Vermeer Ausstellung der Geschichte.
Die große Retrospektive in Amsterdam präsentiert eine Reihe von Leihgaben aus aller Welt und versammelt Vermeers bekannteste Meisterwerke, darunter Mädchen mit dem Perlenohrring, Der Geograph, Dienstmagd mit Milchkrug, Straße in Delft, Briefschreiberin und
Dienstmagd sowie Frau mit Waage.
Der neue Film der Reihe Exhibition on Screen lädt uns zu einer exklusiven, vom Direktor des Rijksmuseums und dem Kurator begleiteten Besichtigung der Ausstellung ein – eine wirklich einmalige Gelegenheit!
Neben dem Zusammentragen von Vermeers Werken haben das Rijksmuseum und das Mauritshuis in Den Haag seine Kunst, seine künstlerischen Entscheidungen, die Ausgangspunkte für seine Bildkompositionen und die Entstehungsgeschichte seiner Gemälde intensiv erforscht

Ab Sonntag, 04.06.23
Tokyo Stories

Die spannende künstlerische Begegnung mit einer der größten Städte der Welt.
Der Film Tokyo Stories, der auf Grundlage einer bedeutenden Ausstellung im Ashmolean Museum in Oxford entstand, umspannt vier Jahrhunderte unglaublich vielseitiger Kunst – von den filigranen
Holzschnitten von Hokusai und Hiroshige bis hin zu Pop-Art-Postern, moderner Fotografie, Manga, Filmen und brandneuen Street-Art-Werken. Die Ausstellung hatte durchschlagenden Erfolg und lockte ein junges und diverses Publikum ins Museum. Von dort aus unternimmt der Film eine Reise durch Tokio, um Kunst und Künstler der Stadt näher zu erkunden.
Ein detailreicher Film mit wunderbaren Bildern einer Stadt, die im Laufe ihrer 400-jährigen Geschichte immer wieder zerstört und neu
aufgebaut wurde und sich so zu einer der lebendigsten und interessantesten Städte der Welt entwickelt hat...
Mehr Infos zum Film unter https://exhibitiononscreen.com/

Broker

Ab 16.03. im Odeon

Regie: Hirokazu Kore-eda
Plakatmotiv "Broker"
Frei ab 12 Jahren
ROK / 2022
Sang-hyun (Song Kang Ho) und Dong-soo (Gang Dong Won) arbeiten in einer Wäscherei und in einer Babybox-Einrichtung, sind aber trotzdem ständig verschuldet. Deshalb vermitteln sie nebenbei illegal Babies zur Adoption. In einer regnerischen Nacht nehmen die beiden heimlich einen Säugling mit, der in der Babybox zurückgelassen wurde. Als die Mutter So-young (Lee Ji Eun) am nächsten Tag ihr Baby zurückholen will, muss sie mit Schrecken feststellen, dass es entführt wurde. Noch bevor sie die Polizei rufen kann, begegnet sie den beiden Männern, die ihr alles offenbaren. Fest entschlossen, eine neue Familie für das Kind zu finden, machen sich die drei schliesslich gemeinsam auf die ungewöhnliche Suche.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=olMX6jxb6C4

Inside

Ab 16.03. im Odeon

Regie: Vasilis Katsoupis
Plakatmotiv "Inside"
Frei ab 12 Jahren
D GR B / 2023
In seinem Gebiet kann niemand Nemo (Willem Dafoe) das Wasser reichen. Der professionelle Einbrecher hat sich auf Kunstdiebstahl spezialisiert und gilt in der Branche als wahres Genie. Eines Tages steht wieder ein Coup an: Zusammen mit seinen Komplizen will er einen renommierten Sammler um seine Werke bringen. Doch kaum ist er in das luxuriöse Penthouse eingebrochen, passiert etwas völlig Unerwartetes: Das ausgeklügelte Sicherheitssystem der Wohnung verriegelt alle Aus- und Eingänge und bricht danach zusammen. Nemo ist nun auf sich allein gestellt und vor allem eingesperrt. Er hofft auf seine Komplizen, doch diese tauchen nicht auf. Schließlich wartet er sogar auf Sicherheitsleute oder die Polizei, die ihm aus seiner misslichen Lage befreien würden – doch nichts passiert. Die Lage ist aussichtslos, er wartet Tage lang, daraus werden Wochen und aus den Wochen werden viele Monate. So lebt Nemo nun zwischen den Kunstwerken, die er eigentlich stehlen sollte, in einem goldenen Käfig. Alles, was ihm noch bleibt, ist sein Talent und seine Kreativität, die ihm einen Weg aus diesem Labyrinth weisen sollen...

Luftkrieg - Die Naturgeschichte der Zerstörung

Ab 16.03. im Odeon

Regie: Sergei Loznitsa
Plakatmotiv "Luftkrieg - Die Naturgeschichte der Zerstörung"
Frei ab 12 Jahren
D NL LT / 2022
Ist es moralisch vertretbar, die Zivilbevölkerung als Mittel des Krieges einzusetzen? Angelehnt an den Text „Luftkrieg und Literatur“ von W. G. Sebald und anhand von Archivmaterial zeigt der ukrainische Regisseur die Zerstörung deutscher Städte durch die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg auf und führt die Absurdität der Massenzerstörung vor Augen.

Die Frage ist heute noch genauso aktuell, wie vor 80 Jahren und ihre Dringlichkeit zeigt sich auf tragische Weise im aktuellen politischen Geschehen. Mehr Infos zum Film unter https://vimeo.com/713927860

Lars Eidinger - Sein oder nicht sein

Ab 23.03. im Odeon

Regie: Reiner Holzemer
Plakatmotiv "Lars Eidinger - Sein oder nicht sein"
Frei ab 6 Jahren
D / 2022
Donnerstag, 23.03. um 20 Uhr in Anwesenheit von Lars Eidinger.

Lars Eidinger ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Schauspieler. Auf der Bühne überzeugt er durch seien körperliche Präsenz, sein variationsreiches Spiel und seien Emotionalität. Dadurch verleiht er seinen Charakteren Tiefe und Glaubwürdigkeit und sorgt für ausverkaufte Theater auf der ganzen Welt. Der rastlose Star dreht Filme mit internationalen Stars wie Juliette Binoche, Isabelle Huppert und Adam Driver. Sein Leben hat er voll und ganz der Kunst verschrieben, sei es als Schauspieler, Regisseur, Fotograf oder DJ.

„You can´t take your eyes off him!“
Isabelle Huppert über Lars Eidinger
Mehr Infos zum Film unter https://www.filmweltverleih.de/cinema/movie/lars-eidinger---sein-oder-nicht-sein

Sisi & Ich

Ab 30.03. im Odeon

Regie: Frauke Finsterwalder
Plakatmotiv "Sisi & Ich"
Frei ab 12 Jahren
D CH A / 2023
Was würdest Du sagen, wenn Du plötzlich für die berühmteste und begehrteste Frau Deines Jahrhunderts arbeiten dürftest? Mit ihr um die Welt reisen und die Chance hättest, vielleicht sogar ihre beste Freundin zu werden? All das könnte so schön sein. Hättest Du Dich dabei nicht unsterblich in sie verliebt. Was für ein Desaster.

So geht es Gräfin Irma (Sandra Hüller) in SISI & ICH, dem neuen Kinofilm von Frauke Finsterwalder.  Die Kaiserin Sisi (Susanne Wolff) ist in der letzten Hälfte Ihres Lebens angelangt. Irma findet sie, umgeben von Frauen, in einer Art adligen Kommune in Griechenland, ein ganzes Universum entfernt von der Etikette des österreichischen Hofes. Sisi lebt in absoluter Freiheit, in der weder ihre Kinder noch Ihr Mann Kaiser Franz Joseph eine Rolle spielen. Wichtig ist nur, dass keine Langeweile aufkommt und dass die Kaiserin selbst die Regeln des Spiels bestimmt.

Irma verliebt sich Hals über Kopf in die mitreißend charismatische Sisi und ihre modernen Ideen. Gemeinsam reisen sie, wohin sie die Laune trägt. Und alles könnte ewig so weiter gehen, wäre Sisi nicht Kaiserin. Die Welt greift nach ihr, um sie zu brechen. Und so sehr sich Irma und Sisi auch dagegen wehren, am Ende bleibt ihnen nur ein fataler Weg, der die beiden Frauen für immer miteinander verbinden wird. Mehr Infos zum Film unter https://dcmstories.com/de/collection/sisi-ich/

The Ordinaries

Ab 30.03. | 04.04. um 20 Uhr zu Gast Regisseurin Sophie Linnenbaum im Odeon

Regie: Sophie Linnenbaum
Plakatmotiv "The Ordinaries"
Frei ab 12 Jahren
D / 2022
Dienstag, 04.04. um 20 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Sophie Linnenbaum.

In einer fabelhaften Welt, streng unterteilt in Haupt-, Nebenfiguren und Outtakes, steht Paula vor der wichtigsten Prüfung ihres Lebens: sie muss beweisen, dass sie das Zeug zur Hauptfigur hat. Paula will ein glamouröses Leben mit einer eigenen Storyline, aufregenden Szenen und voller Musik – nicht wie ihre Mutter, die als Nebenfigur im Hintergrund arbeitet. Sie ist Klassenbeste im Klippenhängen, beherrscht Zeitlupe und panisches Schreien im Schlaf – nur das Erzeugen emotionaler Musik will ihr einfach nicht gelingen. Auf der Suche nach einer Lösung, stößt sie auf Ungereimtheiten zum Tod ihres Vaters, einer heldenhaften Hauptfigur. Ihre Nachforschungen führen sie zu den verachteten, unterdrückten Outtakes, Menschen mit Filmfehlern, am Rande der Gesellschaft. Doch anstatt auf gefährliche Rebellen, trifft sie dort auf gebrochene Figuren mit echten Emotionen, die in einer ungerechten Welt versuchen zu überleben. Paula beginnt zu zweifeln – an sich, an ihrem Platz in der Geschichte und an denen, die diese erzählen. Mehr Infos zum Film unter https://notsold.gratis/the-ordinaries/

Im Taxi mit Madeleine

Ab 13.04. im Odeon

Regie: Christian Carion
Plakatmotiv "Im Taxi mit Madeleine"
Frei ab 12 Jahren
F / 2022
Der Pariser Taxifahrer Charles (Dany Boon) hat einen ziemlich schlechten Tag. Er steckt tief in Schulden, droht wegen zahlreicher Verkehrsverstöße seinen Führerschein zu verlieren, und seine Ehe droht zu zerbrechen. Doch dann steigt Madeleine (Line Renaud) in sein Taxi, eine elegante, resolute 92-jährige Frau. Da sie in ihrem Alter davon ausgeht, dass es jederzeit ihre letzte Taxifahrt sein könnte, bittet sie Charles auf dem Weg zum Pflegeheim einige Zwischenstopps einzulegen: Noch einmal möchte sie jene Orte sehen, die wichtig waren in ihrem Leben. Charles, anfangs verärgert und mürrisch, fährt los. Mit jedem Stopp entfaltet sich die erstaunliche Vergangenheit von Madeleine und Charles ist zunehmend fasziniert von ihren Geschichten. Er erzählt ihr seinerseits von seinen Nöten und Madeleine wäre wiederum nicht Madeleine, wenn sie nicht mit ihrem Sinn für Humor und ihrer Lebensklugheit den einen oder anderen Rat für Charles hätte. Was wie eine normale Taxifahrt beginnt, wird zu einem tiefgründigen Abenteuer, wie das Leben selbst… Mehr Infos zum Film unter https://www.studiocanal.de/news/im-taxi-mit-madeleine-trailer-ab-sofort-verfuegbar/

Me Time

Ab Mittwoch, 26.04. um 20 Uhr im Odeon

Regie: Ayla Yildiz
Plakatmotiv "Me Time"
D / 2022
In Anwesenheit der Regisseurin Ayla Yildiz.

In diesem Dokumentarfilm erzählen 6 Protagonist:innen ihre persönlichen Erfahrungen von Schwangerschaftsabbruch und Sterilisation, von ungeplanter Schwangerschaft zur glücklichen Mutter und umgekehrt vom gewollten Kind zu Regretting Motherhood.

Offen, ehrlich und humorvoll werden über Tabu-Themen gesprochen, provokative Fragen beantwortet und politische Gesetze hinterfragt. Über Care-Arbeit und Karriere, ökologischen Fußabdruck und Nachhaltigkeit mit Kind, Egoismus und Adoption, Reue und Freiheit, fehlende Privatsphäre und zerbrechende Partnerschaften.

Die Protagonist:innen kritisieren Gesellschaftsnormen, revidieren Vorurteile und laden uns dazu ein, unsere eigenen Vorstellungen und Denkmuster über das Kinderkriegen zu reflektieren.

Mehr Infos zum Film unter https://metime-movie.com/