Die Heinzels - Rückkehr der Heinzelmännchen

Ab 30.01. im Odeon

Regie: Ute von Münchow-Pohl
Plakatmotiv "Die Heinzels - Rückkehr der Heinzelmännchen"
D / 2019
Seit 250 Jahren leben die Heinzelmännchen nun schon unter der Erde. Doch das quirlige Heinzelmädchen Helvi erträgt diese Enge nicht mehr und begibt sich an die Erdoberfläche, um ihr wahres Talent zu finden – und begegnet dort ausgerechnet dem stinkstiefeligen Konditor Theo.

Inspiriert von der berühmten Sage und dem Gedicht von August Kopisch.


Mehr Infos zum Film unter http://akkord.film/de/project/die-heinzels-rueckkehr-der-heinzelmaennchen/

Fastelovends Matinée: Alaaf You

Ab So., 02.02. um 10:30 Uhr im Odeon

Regie: Baris Aladag
Plakatmotiv "Fastelovends Matinée: Alaaf You"
Frei ab 97 Jahren
D / 2015

In Kooperation mit KG Alt Kölln.

Der Film ALAAF YOU thematisiert den längst überfälligen kulturellen Austausch, der sich dem verstaubten Image des kölschen Traditionskarnevals über die innerstädtischen Grenzen hinweg widersetzt.
Denn wir wollen den Kölner Karneval zeigen, wie er wirklich ist und wie er in den Medien bislang nicht stattfindet. Und genau deshalb haben  alle mitgemacht: Karnevalsbegeisterte Jecken ebenso wie Sessionsflüchtlinge konnten ihre Eindrücke und Erlebnisse rund um die fünfte Jahreszeit filmen und im Internet hoch laden.
Daraus entstand der erste User Generated Kinofilm über den Kölner Karneval!

Mehr Infos zum Film unter http://alaaf-you.com/

Nur die Füße tun mir leid

Ab So., 02.02. um 11+13:15 Uhr Zu Gast: Protagonistin Gabi Röhrl im Odeon

Regie: Gabi Röhrl
Plakatmotiv "Nur die Füße tun mir leid"
D / 2019
Am Fuße der Pyrenäen beginnt die Reise von Gabi Röhrl. Wie für viele andere Wanderer auch, beginnt ihr Weg in St. Jean Pied de Port, einem kleinen südfranzösischen Städtchen. Von dort aus geht es nach Spanien. Im Norden des Landes schlängelt sich eine 800 Kilometer lange Strecke Richtung Westen bis nach Santiago de Compostela entlang, der sogenannte „Französische Weg“. Das, worauf viele Pilger hinfiebern, ist der sogenannte „Jakobsweg“. Seit über 1000 Jahren wandern die Menschen bis zur spanischen Stadt, um dort in der Kathedrale das Grab des Apostel Jakobus zu besuchen. Doch viel wichtiger als das Ziel ist bekanntlich der Weg dorthin. Jeder Wanderer erlebt seine ganz eigenen kleinen Glücksmomente, sieht beeindruckende Landschaften, erklimmt Bergpässe, überquert kahle Hochebenen und sieht danach wieder saftig grüne Wiesen. So ganz nebenbei lernt der Pilger viele Menschen kennen, die sich ebenfalls auf die spirituelle Reise begeben haben. Besonders gut lernt er auf der Reise aber vor allem sich selbst kennen. Die Filmemacherin Gabi Röhrl hat ihre Wanderung in diesem Dokumentarfilm festgehalten.
Mehr Infos zum Film unter https://nur-die-fuesse-tun-mir-leid.de/

Sommer vorm Balkon

Ab Sa., 08.02 um 12:30 Uhr im Odeon

Regie: Andreas Dresen
Plakatmotiv "Sommer vorm Balkon"
Frei ab 12 Jahren
D / 2005

Samstag, 08.02 um 12:30 Uhr mit einer Einführung des Filmkritikers Lutz Gräfe.

Die tragikomische Geschichte zweier Frauen im heutigen berli, deren Freundschaft sich bewähren muss. Nach "Halbe Treppe" der aktuelle Film von Andreas Dresen.

Mehr Infos zum Film unter http://www.sommervormbalkon.de

Stilles Land

Ab So., 09.02. um 15 Uhr im Odeon

Regie: Andreas Dresen
Plakatmotiv "Stilles Land"
D / 1998

So., 09.02. um 15 Uhr in Anwesenheit von Andreas Dresen.

Andreas Dresens Debut spielt in den bewegten Herbsttagen des Jahres 1989. Während sich die politischen Ereignisse der Wendezeit überschlagen, herrscht in der Provinz noch Stille, so auch an einem Kleinstadttheater. Der junge Regisseur Kai soll dort zum ersten Mal inszenieren ausgerechnet "Warten auf Godot". Sein Enthusiasmus wird durch die vorsichtige Zurückhaltung und die Gleichgültigkeit der Schauspieler gebremst. Er bezieht die Metaphorik des Stückes immer mehr auf die Situation. Ein Ensemblemitglied ist indessen zur ungarischen Botschaft geflohen. Langsam tauen die Akteure auf und verfassen eine gemeinsame Petition an Honecker. Als die Mauer fällt, scheitert ein gemeinsamer Ausflug allerdings an banalen Hindernissen; nur die Assistentin Claudia, in die Kai sich verliebt hat, macht sich gegen seinen Willen alleine auf den Weg. Sie kehrt mit einem Hamburger Schauspieler zurück, der gleichsam als Karikatur eines Westlers dem Theater kluge Marketing-Ratschläge unterbreitet.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Wkz6rMbPvGw

Kölsche Matinée: Vringsveedeler Triptychon Teil 2: Rievkooche Madonna

Ab So. 09.02. um 11:30 Uhr im Odeon

So. 09.02. um 11:30 Uhr
Vringsveedeler Triptychon Teil 2: Rievkooche Madonna

Die Rolle der Frauen im Kölner Severinsviertel (Vringsveedel) während des Karnevals  - in Gegenüberstellung zur Opernparodie -Et Carmen vun d’r Bottmüll-, die der Männergesangsverein Cäcilia Wolkenburg im Opernhaus aufführte.
Vorstellung von Frauen, die im Severinsviertel leben und arbeiten.

So. 08.03. um 11:30 Uhr
Vringsveedeler Triptychon Teil 3: Joseph und die Gerechtigkeit

Seniorentreff im Kino

Ab 12.02. um 14:30 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Seniorentreff im Kino"
Frei ab 6 Jahren
2020
Nächster Termin:

Mittwoch, 12.02. um 14:30 Uhr
Little Women
Eintritt: 5 €
Vier junge Frauen im Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts, die ihr Leben selbstbestimmt nach eigenen Vorstellungen gestalten wollen und dabei teils große gesellschaftliche Hindernisse überwinden: LITTLE WOMEN folgt den unterschiedlichen Lebenswegen der March-Schwestern Jo (Saoirse Ronan), Meg (Emma Watson), Amy (Florence Pugh) und Beth (Eliza Scanlen) zu einer Zeit, in der die Möglichkeiten für Frauen begrenzt waren. Erzählt aus der Perspektive von Jo March, dem Alter Ego von Autorin Louisa May Alcott, und sowohl basierend auf dem Roman wie auch auf den persönlichen Schriften Alcotts. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Kz27JQD1pCg

Lesung Lukas Bärfuss, Malinois

Ab 12.02. um 19:30 Uhr im Odeon

Plakatmotiv "Lesung Lukas Bärfuss, Malinois"
D / 2020
Georg-Büchner-Preis 2019

Eine Kartographie der Passionen:
Präzise und einfühlsam folgt Lukas Bärfuss seinen Figuren in Augenblicken der Irritation, des Abgleitens oder des Ausscherens. Was bedeutet Menschsein in Schieflagen? Wie geht der Mensch mit sich und seinesgleichen um?
Diese Erzählungen zeigen, dass das Leben und die Literatur fundamentale Fragen aufwerfen, ohne einfache Antworten zu liefern. Das ist große Literatur – und Lukas Bärfuss derzeit einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren.

Zum Autor: Lukas Bärfuss, geb. 1971 in Thun/Schweiz. Dramatiker, Essayist und Romancier. Seine Stücke werden weltweit gespielt, seine Romane sind in etwa 20 Sprachen  übersetzt. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und lebt in Zürich. Zahlreiche Preise und Ehrungen, 2019 wurde Lukas Bärfuss mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Im Anschluss an die Lesung sind alle zu einem Umtrunk in die Maternus-Buchhandlung eingeladen (Severinstraße 76). Hier wird Lukas Bärfuss signieren.

Eine Veranstaltung der Maternus-Buchhandlung
Mittwoch, 12. Februar 2020 | 19:30 Uhr | Eintritt: 15,-€
Moderation: Gerrit Völker
Odeon-Kino, Saal 2 | Severinstraße 81 | 50678 Köln
anschließend Umtrunk & Signieren in der Buchhandlung
kontakt@maternus-buchhandel.de | Tel.: 0221-329993
Tickets in der Maternus-Buchhandlung und im Odeon-Kino (keine Reservierung)

Sneak-Preview

Ab 12.02. um 21:00 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Sneak-Preview"
Frei ab 18 Jahren
OmU
2018

NEU: an jedem 2. Mittwoch im Monat gibt es jetzt auch bei uns eine SNEAK - PREVIEW. Wir zeigen den Überraschungsfilm im Original mit deutschen Untertiteln zum Eintritt von 5 EUR. Überrascht wird mit allem, was das Kino ausmacht und zu bieten hat. Was wir damit meinen, wird erst verraten wenn sich der Vorhang öffnet. Wir haben schon jetzt viel Spaß bei der Auswahl...

Looking At The Stars

Ab 13.02. | Mo. 27.01. 20 Uhr zu Gast Regisseur Alexandre Peralta im Odeon

Regie: Alexandre Peralta
Plakatmotiv "Looking At The Stars"
BRA / 2019
»Eine Ballerina muss immer zu den Sternen aufschauen,
auch wenn sie diese nicht sehen kann.« Fernanda Bianchini

Mitten im brasilianischen São Paulo liegt die Ballettschule „Associação Fernanda Bianchini". Die jungen Frauen und Männer, die hier den klassischen Tanz lernen, sind genauso entschlossen, diszipliniert und voller Hoffnung, wie alle jungen Tänzer. Und sie sind blind. Die weltweit erste und einzige Ballettschule für Blinde baut statt auf Blut, Schweiß und Tränen, auf Berührungen, Gehörsinn und vor allem: Mut. Für Fernanda Bianchinis Tänzer ist die Schule ein sicherer Hafen und die Bühne ein Ort, an dem sie frei und unabhängig sein können. Geyza erblindete mit neun Jahren und ist heute Primaballerina und Ballettlehrerin an Fernandas Schule. Wenn sie tanzt, sieht ihr niemand an, wie unsicher sie sich oft in ihrem Alltag fühlt. Nach ihrem lang ersehnten Hochzeitstag hofft sie, ihr Privatleben mit ihrer Ballettkarriere vereinen zu können. Und die 14-jährige Thalia, die in der Schule oft gemobbt und gemieden wird, ertanzt sich ihre Unabhängigkeit – und hat dabei endlich echte Freunde gefunden.

Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/looking-at-the-stars/

Bombshell - Das Ende des Schweigens

Ab 13.02. im Odeon

Regie: Jay Roach
Plakatmotiv "Bombshell - Das Ende des Schweigens"
Frei ab 12 Jahren
USA / 2019
Oscar-Nominierungen 2020:
Beste Hauptdarstellerin (Charlize Theron)
Beste Nebendarstellerin (Margot Robbie)
Bestes Make-up und die beste Frisuren


Megyn Kelly (CHARLIZE THERON) ist das Aushängeschild von Fox News: blond, attraktiv, sexy. Schöne Beine sind bei dem konservativen Nachrichtensender gefragter als investigativer Journalismus und unbequeme Fragen. Als sich die Starmoderatorin vor laufenden Kameras mit Präsidentschaftsbewerber Donald Trump anlegt, hat sie keine Rückendeckung von oben zu erwarten: Senderchef Roger Ailes (JOHN LITHGOW) ist mit Trump befreundet, außerdem beschert der Krawallkandidat Fox News Topquoten – so auch mit seiner sexistischen Twitter-Kampagne gegen Megyn. Ihre gestandene Kollegin Gretchen Carlson (NICOLE KIDMAN) weigert sich, noch länger die „TV-Barbie“ zu geben. Daraufhin wird ihr Vertrag „wegen enttäuschender Einschaltquoten“ nicht verlängert – während die ehrgeizige Redakteurin Kayla Pospisil (MARGOT ROBBIE) nach einem Meeting hinter Roger Ailes' verschlossener Bürotür aufsteigt… Als Gretchen ihren langjährigen Boss wegen sexueller Belästigung verklagt, formiert sich bei Fox News sofort „Team Roger“. Nur Megyn bleibt verdächtig neutral, auch Kayla schweigt. Aber wie lange noch?

Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/bombshell

Little Women

Ab 30.01. im Odeon

Regie: Greta Gerwig
Plakatmotiv "Little Women"
USA / 2019
Oscar-Nominierungen 2020:
Bester Film
Beste adaptierte Drehbuch (Greta Gerwig)
Beste Hauptdarstellerin (Saoirse Ronan)
Beste Nebendarstellerin (Florence Pugh)
Beste Filmmusik (Alexandre Desplat)
Bestes Kostümdesign (Jacqueline Durran)


Vier junge Frauen im Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts, die ihr Leben selbstbestimmt nach eigenen Vorstellungen gestalten wollen und dabei teils große gesellschaftliche Hindernisse überwinden: LITTLE WOMEN folgt den unterschiedlichen Lebenswegen der March-Schwestern Jo (Saoirse Ronan), Meg (Emma Watson), Amy (Florence Pugh) und Beth (Eliza Scanlen) zu einer Zeit, in der die Möglichkeiten für Frauen begrenzt waren. Erzählt aus der Perspektive von Jo March, dem Alter Ego von Autorin Louisa May Alcott, und sowohl basierend auf dem Roman wie auch auf den persönlichen Schriften Alcotts. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Kz27JQD1pCg

Sorry We Missed You

Ab 30.01. im Odeon

Regie: Ken Loach
Plakatmotiv "Sorry We Missed You"
GB B F / 2019
Ricky lebt mit seiner Familie in Newcastle. Seit der Finanzkrise 2008 kämpfen er und seine Frau Abbie mit Schulden. Sie bringen die Familie kaum mehr über die Runden mit seinen Gelegenheitsjobs als Handwerker und ihrer Arbeit als Altenpflegerin. Dennoch träumen die beiden von ein bisschen Unabhängigkeit und einem eigenen Heim. Umso mehr lockt Ricky die Chance auf eine bessere Zukunft. Er wird freiberuflicher Kurier eines Paketdienstleisters: Parcels Delivered Fast. Der Name steht für ein Versprechen und so gerät Ricky zunehmend in den Strudel von Zeitdruck, Überarbeitung und noch mehr finanziellen Defiziten. Die familiären Zusammenstösse bleiben nicht aus – und dennoch ist der Zusammenhalt der Familie das Einzige, was jetzt noch zählt.

Varda Par Agnès

Ab 06.02. im Odeon

Regie: Agnès Varda und Didier Rouget
Plakatmotiv "Varda Par Agnès"
F / 2019
Agnès Vardas letztes Werk – ein filmisches Selbstportrait und eine sympathische und weise Lektion was im Leben und beim Filmemachen wichtig ist.
Ein Leben voller Begegnungen und Kreativität.
VARDA PAR AGNÈS kreist um ihr Schaffen als Filmemacherin, Fotografin und Installationskünstlerin. Dabei wagt sie assoziative Zeitsprünge und erzählt anekdotenreich und klug, so dass der Film auch für Zuschauer unterhaltsam bleibt, die mit ihren Werken nicht vertraut sind. Wie in ihrem vorletzten Film „Augenblicke: Gesichter einer Reise“ wird auch in VARDA PAR AGNÈS in den vielzähligen Begegnungen mit anderen Menschen deutlich, was Agnès Varda war und ist, eine große Erzählerin des Lebens. Mehr Infos zum Film unter https://vimeo.com/364500574

Intrige

Ab 06.02. im Odeon

Regie: Roman Polanski
Plakatmotiv "Intrige"
F / 2019
Am 5. Januar 1895 wird der junge jüdische Offizier Alfred Dreyfus wegen Hochverrats in einer erniedrigenden Zeremonie degradiert und zu lebenslanger Haft auf die Teufelsinsel im Atlantik verbannt. Zeuge dieser Entehrung ist Marie-Georges Picquart, der kurz darauf zum Geheimdienstchef der Abteilung befördert wird, die Dreyfus der angeblichen Spionage überführte. Anfänglich überzeugt von dessen Schuld kommen Picquart Zweifel, als weiterhin militärische Geheimnisse an die Deutschen verraten werden. Doch seine Vorgesetzten weisen ihn an, die Sache unter den Tisch fallen zu lassen. Entgegen seines Befehls ermittelt er weiter und gerät in ein gefährliches Labyrinth aus Verrat und Korruption, das nicht nur seine Ehre, sondern auch sein Leben in Gefahr bringt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.weltkino.de/filme/intrige-2

KÖLSCHE FILMMATINÉE SPEZIAL: Aufzeichnung Hänneschen Puppensitzung

Ab 22.02. um 14 Uhr im Odeon

Plakatmotiv "KÖLSCHE FILMMATINÉE SPEZIAL: Aufzeichnung Hänneschen Puppensitzung"
D / 2020
Schon Tradition, die "Kölsche Filmmatinée" im Odeon-Kino zeigt Karnevalssamstag um 14 Uhr die Puppensitzung des Kölsch-Hänneschen-Theater aus dem letzten Jahr, diesmal die von 2019.
Die Puppensitzung findet in einem Knollendorfer Pferdestall unter dem „Muttersproch alaaf you“ mit viel Musik und Gesang statt.
Sitzungspräsident Schäng Heukeshoven (Udo Müller) moderiert die heiter tiefsinnigen Nummern in vortrefflich gestalteter Kulisse an, beim Leedcher „Vier mal längs und einmal quer, dat sin fünf Kölsch, dat is doch ja nit schwer“, vorgetragen vom Duo „Schmal & Stoppe“ füllt sich nach und nach ein großer Bierdeckel mit dicken Bleistiftstrichen.
Speimanes gibt den getressten Literaten, „Wie mer et mäht, mäht mer et verkeeht“, der auch noch die Woosch (Flönz), den Sitzungsorden reparieren muss da diese auf einer Kunstausstellung gelandet war und dort wie das Bild von Bansky geschredert wurde.
Das Gesangsquartett „Papageien“ und der Knollendorfer Buurebürger-Spillverein überzeugt mit auf die Lokalpolitik bezogenen Parodien und Skully, das Skelett berichtet als der „kleine Tod“ von seiner Tätigkeit in der Stadt der Liebe, in Paris, lässt zu „Je ne parle pas francais“ von Namika die die Knochen klappern.

Die Känguru-Chroniken

Ab 05.03. | Preview: Di., 03.03. um 19:30+21:30 Uhr im Odeon

Regie: Dani Levy
Plakatmotiv "Die Känguru-Chroniken"
D / 2020
Marc-Uwe, ein unterambitionierter Kleinkünstler mit Migräne-Hintergrund, lebt mit einem Känguru zusammen. Doch die ganz normale Kreuzberger WG ist in Gefahr: Ein rechtspopulistischer Immobilienhai bedroht mit einem gigantischen Bauprojekt die Idylle des Kiezes. Das findet das Känguru gar nicht gut. Ach ja! Es ist nämlich Kommunist – das hatte ich vergessen zu erzählen. Jedenfalls entwickelt es einen genialen Plan. Und dann noch einen, weil Marc-Uwe den ersten nicht verstanden hat. Und noch einen dritten, weil der zweite nicht funktioniert hat. Schließlich gipfelt das Ganze in einem großen Anti-Terror-Anschlag und … äh… weiß auch nicht mehr so genau. Jedenfalls ist der Film ziemlich witzig.

Mehr Infos zum Film unter https://www.x-verleih.de/filme/die-kaenguru-chroniken/

Exhibition on Screen: Lucian Freud: Ein Selbstportrait

Ab 01.03. um 11:30 Uhr im Odeon

Regie: Phil Grabsky
Plakatmotiv "Exhibition on Screen: Lucian Freud: Ein Selbstportrait"
OmU
GB / 2020
Zum ersten Mal in der Geschichte führt die Royal Academy of Arts in London in Zusammenarbeit mit dem Museum of Fine Arts in Boston die Selbstporträts von Lucian Freud zusammen. Die Ausstellung zeigt mehr als 50 Gemälde, Drucke und Zeichnungen, in denen der moderne Meister der britischen Kunst seinen unerschütterlichen Blick auf sich selbst gerichtet hat. Lucian Freud, einer der berühmtesten Maler unserer Zeit, ist auch einer der wenigen Künstler des 20. Jahrhunderts, die sich mit solcher Konsequenz darstellten. Fast sieben Jahrzehnte lang geben seine Selbstporträts einen faszinierenden Einblick in seine Psyche und seine Entwicklung als Maler, von seinem frühesten Porträt aus dem Jahr 1939 bis zum letzten, das 64 Jahre später entstand. Zusammen betrachtet stellen seine Porträts eine spannende Auseinandersetzung mit der Dynamik des Alterns und dem Prozess der Selbstdarstellung dar. Mehr Infos zum Film unter https://exhibitiononscreen.com/german/

Jenseits des Sichtbaren - Hilma af Klint

Ab 01.03. um um 16:00 Uhr zu Gast Regisseurin Halina Dyrschka im Odeon

Regie: Halina Dyrschka
Plakatmotiv "Jenseits des Sichtbaren - Hilma af Klint"
D / 2019
Die Kunstwelt macht eine sensationelle Entdeckung – nur 100 Jahre zu spät. 1906 malt Hilma af Klint ihr erstes abstraktes Bild, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch. Insgesamt erschafft sie über 1500 abstrakte Gemälde, die der Nachwelt Jahrzehnte verborgen bleiben. Wie kann es sein, dass eine Frau Anfang des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet und niemand davon Notiz nimmt?

Die cineastische Annäherung an eine Pionierin, deren sinnliches Werk nicht nur künstlerisch fasziniert, zeigt eine lebenslange Sinnsuche, die das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen will. Die außergewöhnliche Gedankenwelt der Hilma af Klint reicht dabei von Biologie und Astronomie über Theosophie bis hin zur Relativitätstheorie und umspannt einen faszinierenden Kosmos aus einzigartigen Bildern und Notizen.

Heute begeistert die Künstlerin Millionen mit ihrem schrankenlosen Denken, welches in einem überwältigenden Oeuvre gipfelt und die Geschichtsschreibung der Kunst auf den Kopf stellt.

Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/jenseits-des-sichtbaren-hilma-af-klint/

Kölsche Matinée: Vringsveedeler Triptychon Teil 3: Joseph und die Gerechtigkeit

Ab So. 08.03. um 11:30 Uhr im Odeon

D / 2020
So. 08.03. um 11:30 Uhr
Ein Portrait des ehemaligen Dachdeckers Joseph Moritz (genannt Jupp), der trotz seiner Behinderung durch einen in der Kindheit erlittenen Unfall jedes Jahr in monatelanger Arbeit und mit großen Mühen einen Karnevalswagen für die Schul- und Veedelszüge in Köln baut. Jupp hat viele Freunde bei der Karnevalstruppe "Junge un Mädcher vum Erbhof zum Severinsviertel". Im Kölner Severinsviertel nehmen sie auch am Karnevalsdienstag am Karnevalszug teil. Karnevalssonntag beteiligen sie sich zusammen mit zahlreichen anderen Fußgruppen und Karnevalswagen an den Schul- und Veedelszügen. Der jeweils schönste Wagen erhält einen Preis und darf auch im Rosenmontagszug mitfahren.