Gegen den Strom

Ab 13.12. im Odeon

Regie: Benedikt Erlingsson
Plakatmotiv "Gegen den Strom"
Frei ab 6 Jahren
IS F UA / 2018
Halla ist fünfzig und eine unabhängige Frau. Doch hinter der Fassade einer gemächlichen Routine führt sie ein Doppelleben als leidenschaftliche Umweltaktivistin. Bekannt unter dem Decknamen „Die Bergfrau“ bekämpft sie heimlich in einem Ein-Frau-Krieg die nationale Aluminiumindustrie. Mit ihren riskanten Aktionen gelingt es ihr, die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem internationalen Investor zu stoppen. Doch dann bringt die Bewilligung eines fast schon in Vergessenheit geratenen Adoptionsantrags Hallas gradlinige Pläne aus dem Takt. Entschlossen plant sie ihre letzte und kühnste Aktion als Retterin des isländischen Hochlands.

Bereits mit seinem großartigen Debüt „Von Menschen und Pferden“ erregte Benedikt Erlingsson international Aufmerksamkeit. Nun ist der isländische Regisseur zurück mit einer ebenso knochentrockenen wie politisch scharfzüngigen Komödie. Die Inszenierung der atemberaubenden Kulisse Islands ist betörend und die Hauptdarstellerin Halldóra Geirharðsdóttir eine Wucht. GEGEN DEN STROM begeisterte das Publikum der Semaine de la Critique auf dem Filmfestival Cannes 2018 und als Eröffnungsfilm auf dem Filmfest Hamburg. Mehr Infos zum Film unter https://www.gegen-den-strom-film.de/

RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit

Ab 13.12. im Odeon

Regie: Julie Cohen
Plakatmotiv "RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit"
USA / 2018
RUTH BADER GINSBURG hat die Welt der amerikanischen Frauen verändert. Die heute 85-jährige Richterin stellt ihr Leben in den Dienst der Gleichberechtigung und derjenigen, die bereit sind, dafür zu kämpfen. 1993 wurde sie als zweite Frau an den Supreme Court der USA berufen und hält dort eisern die Stellung. Inzwischen berühmt und berüchtigt als "Notorious RBG", entschied sich die Demokratin nach der Wahl Donald Trumps gegen Rückzug und Ruhestand. Mit brillantem Verstand und Leidenschaft bleibt Ruth Bader Ginsburg gerade jetzt eine unverzichtbare Inspiration für die politische Kultur der USA und der Welt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Znobh1ZUIbI

Die Augsburger Puppenkiste - Geister der Weihnacht

Ab 15.12. 14:45 Uhr im Odeon

Regie: Julian Köberer von Judith Gardner
Plakatmotiv "Die Augsburger Puppenkiste - Geister der Weihnacht"
D / 2018
 Ebenezer Scrooge ist ein eigenbrötlerischer Geizhals, der Menschen verabscheut, seine Angestellten ausbeutet und Weihnachten über alles hasst. Da erhält er am Abend vor Weihnachten Besuch vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley, der Scrooge ermahnt, sein Verhalten zu ändern und ihm den Besuch drei weiterer Geister ankündigt. Der erste ist der Geist der vergangenen Weihnacht, der Scrooge die einsamen, traurigen Weihnachtsfeste seiner Kindheit aber auch die wunderbaren, die er dank der Güte seines Lehrherrn erleben durfte, zeigt. Der zweite ist der Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihm das Leben seines armen Angestellten Bob und dessen schwerkranken Sohnes Timi vor Augen führt. Der dritte Geist zeigt Scrooge schließlich seine eigene, trostlose Zukunft, die er erleiden wird, sollte er sein Verhalten nicht rechtzeitig ändern...

Mehr Infos zum Film unter https://www.24-bilder.de/filmdetail.php?id=765

Körper sein!

Ab So. 16.12. 11:30 Uhr im Odeon

Regie: -1
Plakatmotiv "Körper sein!"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018
HOLLA e.V. präsentiert:  KÖRPER SEIN!

Projektabschluss Matinee
am 16.12.18 um 11:30 Uhr im Odeon Kino in der Südstadt

7 Kurzfilme der Hollies, Mädchen* und junge Frauen* des IFMGZ Holla e.V. werden gezeigt und diskutiert.


Zu den Themen Rassismuskritik,Body Diversity,Sexismuskritik,
Intersektionalität und gerechte Sprache werden sich vier
Fachfrauen* dem Diskurs mit den Darstellerinnen und dem
Publikum stellen.


Teilnehmende Fachfrauen*:

Dr.in Claudia Wallner, Dipl. Pädagogin,
Projektleiterin „meinTestgelände“

Burcin Keskin, Empowerment Trainerin, Schauspielerin Bühne für Menschenrechte (NSU Monologe)
Ziska Riemann, Aktivistin, Illustratorin,
Regisseurin für emanzipatorische
Jugendfilme

Susan Bagdach, Expertin für
Mädchen*Gesundheit, Koordinatorin der Hollies


Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Köln
IFMGZ Mehr Infos zum Film unter http://holla-ev.de/

Roma

Ab 16.12. 20:15 + 19.12. 20:00 Uhr im Odeon

Regie: Alfonso Cuarón
Plakatmotiv "Roma"
Frei ab 12 Jahren
OmU
MEX USA / 2018
„ROMA“ ist das bisher persönlichste Projekt des Oscar®-prämierten Regisseurs und Drehbuchautors Alfonso Cuarón („Gravity“, „Children of Men“, „Y Tu Mama Tambien – Lust for Life“). Der Film handelt von Cleo, einer jungen Hausangestellten, die für eine Familie in einem mittelständischen Viertel namens Roma in Mexiko-Stadt arbeitet. Basierend auf seiner eigenen Kindheit erschafft Cuarón ein lebendiges und emotionales Werk über häuslichen Streit und soziale Hierarchien inmitten der politischen Unruhen der 1970er Jahre und kreiert damit einen kunstvollen Liebesbrief an die Frauen, die ihn großgezogen haben. Der Film ist demnächst auf Netflix und in ausgewählten Kinos verfügbar. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/embed/zHH62L8IAuM

Bleibeperspektive

Ab Mi.19.12. 18:15 Uhr im Odeon

Regie: -1
Plakatmotiv "Bleibeperspektive"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018

Bleibeperspektive, eine machtvolle Praxis
Ein Dokumentarfilm über die berufliche Integration von (Neu-)Zugewanderten aus rassismuskritischer Perspektive

19.12.2018 um 18:30 Uhr ODEON Kino
Mit anschließender Publikumsdiskussion. Eintritt frei. Kartenreservierung: integrationsbeauftragte@bonn.de

 

 Der Film wurde produziert im Auftrag des Kommunalen Integrationszentrums Bonn und dient zur authentischen Information und Auseinandersetzung für Akteur*innen in der beruflichen Integration, Integrations- und Migrationsarbeit, Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, für Ministerien und Kommunen und interessierte Bürger*innen.

In dem Dokumentarfilm wird anhand der Erfahrungen von (Neu-)Zugewanderten sowie Interviews mit Entscheidungsträgern der beruflichen Integration und Expert*innen beschrieben, welche Einflussmöglichkeiten und Auswirkungen die jeweilige Bleibeperspektive von (Neu-)Zugewanderten auf deren berufliche Integration hat und welche Herausforderung für Akteur*innen der beruflichen Integration damit verbunden sind.

Der Film porträtiert drei (Neu-)Zugewanderte in ihrer beruflichen Integrationsgeschichte: Bashar, der in Syrien Betriebswirtschaftslehre studiert hat; den Familienvater Amar, der nach drei Jahren Kampf gegen die bürokratischen Hürden endlich seine minderjährigen Kinder und seine Ehefrau nach Deutschland holen konnte, und den als minderjähriger Flüchtling eingereisten Joseph aus Ruanda.
Neben den Erfahrungen stehen Interviews über die Chancen und Hindernisse der beruflichen Integration mit Entscheidungsträgern der beruflichen Integration in Bonn: mit der Ausländerbehörde (über Aufenthaltsstatus, Arbeitserlaubnis, Ausbildungsduldung, die wichtigen Faktoren für die Integration wie Sprache, Wohnung, Beruf etc.), der Integrationsbeauftragten (über die für eine gelungene Integration erforderlichen Faktoren, die Barrieren und wie diese überwunden werden können und über die Rolle der beruflichen Integration für die gesamte Integration), der IHK (über die Situation in den Betrieben) und der Agentur für Arbeit (über die Ausbildungs- und Arbeitssituation von Geflüchteten und über Fördermaßnahmen).
Der Bonner Rechtsanwalt Jens Dieckmann spricht über die theoretischen Ansprüche und die reale Praxis bei der (beruflichen) Integration. Der Migrationsforscher Aladin El Mafalaani, Leiter der Integrationsabteilung im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW, beschreibt, was „gelungene Integration“ für ihn bedeutet. Paul Mecheril, Professor am Institut für Pädagogik an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg erklärt aus rassismuskritischer Sicht die Auswirkungen der jeweiligen Bleibeperspektive auf die Menschen.

Der Film wurde produziert vom Medienprojekt Wuppertal im Auftrag des Kommunalen Integrationszentrums Bonn und dient zur authentischen Information und Auseinandersetzung für Akteur*innen in der beruflichen Integration, Integrations- und Migrationsarbeit, Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, für Ministerien und Kommunen und interessierte Bürger*innen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.integration-in-bonn.de/

Bikepacking Movie Night

Ab Mi. 19.12. 20:30 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Bikepacking Movie Night"
diverse / 2018
Staub&Teer präsentieren die Filme:

A Journey Beyond 2,

Velo Malaysia – 1000 miles trough the world’s oldest rainforest

und  Clem at the 3peaks

 Diese Filme und die Stories dahinter haben es verdient auf der großen Leinwand gezeigt zu werden!

Clem Shovel beim 3 Peaks Cyclocross Blog härtesten Cyclo Cross Rennen der Welt in England

Bombtrack Bicycle Co. "A JOURNEY BEYOND 2" führt den Kölner Marc Maurer durch das Hochgebirge von Kirgisistan und Tadschikistan mit faszinierenden Aufnahmen von Naturlandschaften und dem persönlichen Kampf mit der spektakulären Route.

Friction Collective zeigt in "VELO MALAYSIA - 1000 MILES THROUGH THE WORLD'S OLDEST RAINFOREST" wie 3 Freunde dieses wundervolle Land mit dem Bike erkunden.
Mehr Infos zum Film unter https://www.facebook.com/events/381369032414234/

Der Junge muss an die frische Luft

Ab 25.12. im Odeon

Regie: Caroline Link
Plakatmotiv "Der Junge muss an die frische Luft"
D / 2018
Ruhrpott 1972. Der pummelige, 9-jährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner Oma Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=_aviRQAyG-A

Shoplifters - Familienbande

Ab 27.12. im Odeon

Regie: Hirokazu Kore-eda
Plakatmotiv "Shoplifters - Familienbande"
Frei ab 12 Jahren
J / 2018
Nach einer Diebestour in einer kalten Winternacht treffen Osamu Shibata (Lily Franky) und sein Sohn Shota (Jyo Kairi) auf das kleine, verwahrloste Mädchen Yuri (Sasaki Miyu). Kurzerhand tut Osamu das, was der Gelegenheitsarbeiter am besten kann - er “stibitzt” Yuri und nimmt sie für eine warme Mahlzeit mit nach Hause. Die anfänglichen Bedenken seiner Frau Nobuyo (Ando Sakura) über das neue Familienmitglied sind schnell verflogen. Auch Großmutter Hatsue (Kiki Kilin) und Halbschwester Aki (Matsuoka Mayu), die hinter einem Einwegspiegel in einem Stripclub arbeitet, heißen Yuri in der Enge ihrer alten Behausung willkommen. Umgeben von anonymen Wohnblöcken lebt die bunte Truppe mithilfe von kleinen Betrügereien, Ladendiebstählen und trotz widriger Umstände glücklich zusammen. Bis zu dem Tag, an dem ein unvorhergesehener Vorfall bisher gut geschützte Familiengeheimnisse enthüllt. Jetzt muss sich beweisen, ob diese Menschen mehr verbindet, als ihr Dasein als Kleingauner und Lebenskünstler… Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/shoplifters

Silvestervorstellungen 2018

Ab Mo., 31.12. im Odeon

Plakatmotiv "Silvestervorstellungen 2018"
2018

Silvester-Spezial 2018 mit Sektempfang und zwei Filmen:

Kölsche Filmmatinée Silvesterspezial inklusive Sektempfang:
Mo., 31.12.
um 17:00 Uhr
Das siebente Opfer

A 1964 | 93 Min. | Regie: Franz Josef Gottlieb

Kurz vor dem Start zum berühmten Londoner Derby wird der schwerreiche Schloß- und Rennstallbesitzer Lord Mant, dessen hochfavorisierter Hengst "Satan" durch gewissenlose Buchmacher außer Form gesetzt wird, ermordet aufgefunden. Sein Testament ist verschwunden. Riesige Wettquoten stehen auf dem Spiel, und sieben weitere Menschen werden Opfer von Mörderhand. Anscheinend sollen alle die aus dem Weg geräumt werden, die an der Erbschaft beteiligt sind. In kühner Entschlossenheit ergreift die Nichte des Lord Mant die Zügel und bringt die Wende. Überraschend gelingt es Scotland Yard, den wirklichen Drahtziehern auf die Spur zu kommen.

Silvester-Preview inklusive Sektempfang:
Mo., 31.12. ab 17:30 Uhr: Green Book - Eine besondere Freundschaft
USA 2017 | 130 Min. | Regie: Peter Farrelly

Im Drama Green Book chauffiert Viggo Mortensen nach einer wahren Geschichte den schwarzen Jazz-Pianisten Mahershala Ali in den 1960ern auf einer Konzert-Tournee von New York bis in die Südstaaten.

Handlung von Green Book
Der Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen) ist ein Mann der Arbeiterklasse, dessen Schulbildung nur bis zur siebten Klasse reicht. Er wird er 1962 angeheuert, um als Chauffeur Dr. Don Shirley (Mahershala Ali), den besten Jazz-Pianisten der Welt, von New York City bis in die Südstaaten zu fahren.

Dass Don Shirleys Konzerttournee ihn als Schwarzen noch in den Jahren vor der Bürgerrechtsbewegung von Martin Luther King Jr. so weit nach Süden führt, bringt allerdings zahlreiche Schwierigkeiten mit sich. Für ihre Reise müssen die zwei deshalb das Negro Motorist Green Book benutzen, das die wenigen Unterkünfte, Restaurants und Tankstellen führt, die auch schwarze Kunden bedienen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.entertainmentone.com/home/EN/green-book/

Colette

Ab 03.01. im Odeon

Regie: Wash Westmoreland
Plakatmotiv "Colette"
Frei ab 6 Jahren
USA GB / 2018
Als Sidonie-Gabrielle Colette (Keira Knightley) den erfolgreichen Pariser Autoren Willy (Dominic West) heiratet, ändert sich ihr Leben schlagartig: Sie zieht aus dem ländlichen Frankreich ins turbulente Paris und wird Teil der intellektuellen und kulturellen Elite. Willy, der von einer Schreibblockade geplagt ist, überzeugt seine junge Frau für ihn als Ghostwriter zu arbeiten. In ihrem Debütroman erzählt Colette die Geschichte einer selbstbewussten, jungen Frau namens Claudine. Ein halb-autobiografischer Roman, der unter Willys Namen zum Bestseller wird und ihm Reichtum und Ruhm verschafft. Schnell entstehen weitere Claudine-Bestseller – geschrieben von Colette – und schließlich eine ganze Markenwelt. Nach und nach beginnt Colette den Kampf darum, gesellschaftliche Zwänge zu überwinden und sich als wahre Autorin der erfolgreichen Bücher offenbaren zu können, um ihre Werke für sich zu beanspruchen. Mehr Infos zum Film unter https://dcmworld.com/portfolio/colette/

Exhibition on Screen - Staffel 6

Ab Januar im Odeon

OmU
GB / 2018
Exhibition on Screen: Staffel 6

Degas: Leidenschaft für Perfektion
So.,  20.01. + 27.01. um 11:30 Uhr + Mi.,  23.01. um 17 Uhr

Mit Hilfe von schriftlichen Berichten seiner Freunde, Kommentatoren sowie der Briefe, die Degas selbst verfasste, enthüllt dieser Film die vielschichtige Wahrheit hinter einem der einflussreichsten französischen Künstler des späten 19. Jahrhunderts und erkundet die komplexe Arbeitsweise seines künstlerischen Geists. DEGAS: LEIDENSCHAFT FÜR PERFEKTION nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise von den Straßen von Paris bis zum Mittelpunkt einer großartigen Ausstellung im Fitzwilliam Museum in Cambridge, dessen umfangreiche Sammlung von Degas-Werken die repräsentativste in Großbritannien ist.

Der junge Picasso
So., 07.04. + 14.04. um 11:30 Uhr + Mi., 10.04. um  17 Uhr

Rembrandt
So., 19.05. + 26.05. um 11:30 Uhr

Von Gogh und Japan
So., 16.06. + 23.06. um 11:30 + Mi., 20.06. um 17 Uhr


Mehr Infos zum Film unter https://exhibitiononscreen.com/german/

Josef Urbach – Lost Art

Ab So. 13.01. 11:00 Uhr im Odeon

Regie: Tilman Urbach
Plakatmotiv "Josef Urbach – Lost Art"
Frei ab 12 Jahren
D / 2017
Ein autobiografisch grundierter Dokumentarfilm, der das Thema der „Lost Art“, der während des zweiten Weltkriegs verschwundenen Kunstwerke beleuchtet, in dem er geraubter und verlorener Kunst Lebensgeschichten und Gesichter zuordnet.

Josef Urbach ist ein junger Künstler als ihm die Förderer der Essener Kunstszene, die jüdischen Familien Simon, Levy, Stern und Abel 1921 eine mehrmonatige Studienreise nach Italien ermöglichen. Die dort entstandenen Bilder gehen in die Kunst-Sammlungen der Familien über. Aber als die Nazis an die Macht kommen, ist alles schlagartig anders. 1937 erklären sie zwei seiner Werke als entartet und entfernen sie aus dem Folkwangmuseum. Nach und nach verliert Urbach seine Förderer, seine Bilder in den jüdischen Sammlungen werden in der Reichskristallnacht zerstört oder später beschlagnahmt und geraubt. Mehr Infos zum Film unter http://josef-urbach-lost-art.de/

Das Mädchen, das lesen konnte

Ab 10.01. im Odeon

Regie: Marine Francen
Plakatmotiv "Das Mädchen, das lesen konnte"
Frei ab 12 Jahren
F / 2017
1851: Die südfranzösische Bäuerin Violette Ailhaud lebt in einem abgelegenen Bergdorf in der Provence. Wie ihre Freundinnen, ist sie im heiratsfähigen Alter, als plötzlich die Auswirkungen der großen Politik unmittelbar Einzug im Dorf halten: alle Männer des Ortes werden von Louis Napoléons Soldaten verschleppt, als dieser die 2. Republik stürzt, um sich als Napoléon III. zum Kaiser der Franzosen zu krönen.

Mit vereinten Kräften gelingt es den zurückgebliebenen Frauen, die Arbeiten des Jahreslaufs zu bewältigen. Trotz der Sorge um die verlorenen Männer, sind die Frauen stolz auf ihre Unabhängigkeit. Nach einem Jahr vergeblichen Wartens auf ein Lebenzzeichen der Männer fassen Violette und ihre Freundinnen einen Entschluss: Wenn eines Tages ein Mann ins Dorf kommt, soll er für alle Frauen da sein, damit das Dorf weiter existieren kann.
Mehr Infos zum Film unter http://www.dasmädchendaslesenkonnte.de/

Kölsche Matinee: Die Pudelbande und De Höppemötzjer

Ab 13.01 im Odeon

D
So. 13.01. um 11:30 Uhr
 
Rüstig, lustig, kölsch - Die Frauen der Pudelbande
Regie: Birgit Köster & Sigrid Sünkler, 44 min. , WDR 1998


Die älteren kölsche Damen der „Pudelbande“ trafen sich Ende der 90er Jahre regelmäßig zu feucht-fröhlichen Abenden auf der Kegelbahn und sangen fast vergessenen kölschen Lieder. Junge Musiker entdeckten sie für den alternativen Karneval. Der Film begleitet die Pudelbande zu CDaufnahme und zu umjubelten Bühnenauftritten, zum Tanztee oder der gemeinsamen Anpassung eines Hörgeräts. Kegeln, Singen oder sich im Alltag unter die Arme greifen - immer galt ihr Motto: Lebenslust statt Lebensfrust!

Reality Bites: Er Sie Ich

Ab 16.01. um 16 Uhr | Zu Gast: Regisseurin Carlotta Kittel im Odeon

Regie: Carlotta Kittel
Frei ab 12 Jahren
D / 2017

Er Sie Ich ist der beindruckendste Film zum Thema Familie und Beziehung der zur Zeit in den deutschen Kinos läuft.
Ein 'muss man gesehen haben' für alle, die sich für Psychologie, Familien- und Paar-Beratung interessieren.

am Sonntag den 16.01. um 17:00 Uhr stellt die Regisseurin ihren Film im ODEON Köln persönlich vor.
""Das Praktische an der Wahrheit ist: Jeder hat eine." In diesem auf den ersten Blick flapsigen Postkartenspruch steckt eine ganze Menge Lebensweisheit. Das weiß etwa, wer jemals rückblickend auf eine zerbrochene Beziehung sah und seine Sichtweise mit der des Ex-Partners/der Ex-Partnerin verglich. Was aber, wenn dieser Abgleich von Erinnerung nie stattfand? Die Filmemacherin Carlotta Kittel wollte genau das wissen – und zwar zunächst auch aus persönlicher Betroffenheit. Denn ihre Eltern, Christian und Angela, haben sich bereits vor ihrer Geburt getrennt. Die Tochter erlebte diese Beziehung nie als harmonisch oder wenigstens konstruktiv – sondern immer in Form einer Auseinandersetzung, in der der eine über den anderen in dessen Abwesenheit sprach und urteilte."
Badische Zeitung

25 Jahre nach ihrer Geburt konfrontiert Carlotta Kittel ihre Eltern mit ungeklärten Fragen. Wie haben sich ihr Vater und ihre Mutter kennengelernt? War sie ein Wunschkind? Und wieso trennten sich die Wege ihrer Eltern? Ein riskantes filmisches Experiment, denn: Kittels Eltern waren nie richtig zusammen und haben seit ihrer Geburt kaum miteinander gesprochen. In ihrem dynamisch geschnittenen und geschickt montierten Interviewfilm „Er Sie Ich“ konfrontiert Kittel ihre Eltern mit der eigenen Vergangenheit. Entstanden ist ein schonungslos offener Film über enttäuschte Hoffnungen, schwierige Lebensentscheidungen und die Komplexität menschlicher Emotionen.

Mehr Infos zum Film unter https://http://www.partisan-filmverleih.de/filme/er-sie-ich/

Beautiful Boy

Ab 24.01. im Odeon

Regie: Felix Van Groeningen
Plakatmotiv "Beautiful Boy"
USA / 2018
Basierend auf den Memoiren "Beautiful Boy" von David Sheff und "Tweak" von seinem Sohn Nic Sheff erzählt Beautiful Boy die herzzerreißende und inspirierende Erfahrung des Überlebens und der Genesung in einer Familie, die über viele Jahre hinweg mit Sucht zu kämpfen hatte. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=_AMFg5qKEuA

Green Book – Eine besondere Freundschaft

Ab 31.01. im Odeon

Regie: Peter Farrelly
Plakatmotiv "Green Book – Eine besondere Freundschaft"
USA / 2018
Der begnadete Pianist Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) geht 1962 auf eine Konzert-Tournee von New York bis in die Südstaaten. Sein Fahrer ist der Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen), ein einfacher Mann aus der Arbeiterklasse, der seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs und als Türsteher verdient. Der Gegensatz zwischen den beiden könnte nicht größer sein. Dennoch entwickelt sich eine enge Freundschaft. Gemeinsam durchschreiten sie eine Zeit, die von Gewalt und Rassentrennung, aber gleichzeitig viel Humor und wahrer Menschlichkeit geprägt ist. So müssen sie ihre Reise nach dem Negro Motorist Green Book planen, einem Reiseführer für afroamerikanische Autofahrer, der die wenigen Unterkünfte und Restaurants auflistet, die auch schwarze Gäste bedienen.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Cqqa3L-OT9k