Seniorentreff im Kino

Ab 12.10. um 14:30 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Seniorentreff im Kino"
Frei ab 6 Jahren
2022

Nächster Termin:

Mittwoch, 12.10. 
um 14:30 Uhr

Da kommt noch was

Spätestens als Helga durch den Boden ihres Wohnzimmers kracht, wird ihr klar, dass sie feststeckt. Zwei Jahre ist es her, dass ihr Ehemann sie für eine andere Frau verlassen hat, aber sie ist immer noch wütend und verletzt. Alles ändert sich, als ihre Putzfrau in den Urlaub fährt und den polnischen Arbeiter Ryszard als Vertretung schickt. Anfangs selbst noch Zielscheibe von Helgas Unmut, wird Ryszard bald ihr Vertrauter. Obwohl sie nicht die gleiche Sprache sprechen, fühlt Helga sich verstanden. Im Schutz der eigenen vier Wände kommen die beiden sich näher. Doch als Helgas Familie und Freunde von ihrem Geheimnis erfahren, fällt es ihr schwer, vor den anderen zu ihren Gefühlen für Ryszard zu stehen, der so gar nicht dem gängigen Männlichkeitsbild ihres Milieus entspricht. Wird Helga ihr junges, spätes Glück gesellschaftlichen Konventionen opfern?

Eintritt: 6 €

Mehr Infos zum Film unter https://www.weltkino.de/filme/da-kommt-noch-was

Reservoir Dogs

Ab Mittwoch, 12.10 im Odeon

Regie: Quentin Tarantino
Plakatmotiv "Reservoir Dogs"
Frei ab 18 Jahren
OmU
USA / 1991
Sechs eiskalte Spezialisten werden unter falschem Namen für einen Juwelendiebstahl angeheuert. Das Unterfangen geht schief - offensichtlich sind die Gangster verraten worden. Zwei sterben am Tatort, Mr. Orange wird schwer verletzt. Im Unterschlupf, einer leerstehenden Lagerhalle, diskutieren die verbliebenen Verbrecher über das Unglück - ohne Resultat. Auch das Foltern eines Polizisten bringt keine neuen Einsichten. Was die ehrenwerten Gentlemen nicht wissen: Ausgerechnet der im Sterben liegende Mr. Orange ist ein Undercover-Cop. Als ein Streit über seine Identität ausbricht, liefern sich die "Reservoir Dogs" ein letztes Gefecht, das keiner überlebt. Ein schiefgegangener Juwelenraub ist der Ausgangspunkt für einen der härtesten filmischen Psychotrips des Jahres. Ganz im Sinne seiner Vorbilder Sam Peckinpah, Martin Scorsese und Jean-Pierre Melville schafft Quentin Tarantino in seinem gefeierten Debüt dabei seinen ganz persönlichen Hexenkessel: Die Suche nach dem Verräter in den eigenen Reihen gibt Harvey Keitel ("Bugsy"), Tim Roth ("Rosencrantz und Güldenstern sind tot") und Michael Madsen ("Thelma & Louise") die Gelegenheit, groß aufzuspielen. Ein filmisches Fegefeuer, das man nicht mehr vergißt. Spannend, brutal, clever und zum Schreien komisch: Filmfans kommen um diese geniale Mischung aus Caper Movie und Italowestern nicht herum. Mehr Infos zum Film unter https://www.studiocanal.de/title/reservoir-dogs-wilde-hunde-1992/

Sneak-Preview

Ab Mittwoch, 12.10. um 21 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Sneak-Preview"
Frei ab 18 Jahren
OmU
2020

NEU: an jedem 2. Mittwoch im Monat gibt es jetzt auch bei uns eine SNEAK - PREVIEW. Wir zeigen den Überraschungsfilm im Original mit deutschen Untertiteln zum Eintritt von 6 EUR. Überrascht wird mit allem, was das Kino ausmacht und zu bieten hat. Was wir damit meinen, wird erst verraten wenn sich der Vorhang öffnet. Wir haben schon jetzt viel Spaß bei der Auswahl...

Triangle Of Sadness

Ab 13.10. im Odeon

Regie: Ruben Östlund
Plakatmotiv "Triangle Of Sadness"
OmU+DF
S D F GB / 2022
Gewinner der Goldenen Palme von Cannes 2022: Bester Film

Mit sorgsam inszenierten Instagramfotos nehmen die Models Carl (Harris Dickinson) und Yaya (Charlbi Dean) ihre Follower auf eine Reise durch ihre perfekte (Mode-)Welt mit – und zwar rund um die Uhr. Als das junge Paar die Einladung zu einer Luxuskreuzfahrt annimmt, treffen sie an Bord der Megayacht auf russische Oligarchen, skandinavische IT-Milliardäre, britische Waffenhändler, gelangweilte Ehefrauen und einen Kapitän (Woody Harrelson), der im Alkoholrausch Marx zitiert. Zunächst verläuft der Törn zwischen Sonnenbaden, Smalltalk und Champagnerfrühstück absolut selfietauglich. Doch während des Captain’s Dinners zieht ein Sturm auf und das Paar findet sich auf einer einsamen Insel wieder, zusammen mit einer Gruppe von Milliardären und einer Reinigungskraft (Dolly De Leon) des Schiffes. Plötzlich ist die Hierarchie auf den Kopf gestellt, denn die Reinigungskraft ist die Einzige, die Feuer machen und fischen kann.

Mit TRIANGLE OF SADNESS kommt eines der aufregendsten Filmereignisse des Jahres ins Kino. Regisseur Ruben Östlund gewann für die scharfe Gesellschaftskritik im Mai – fünf Jahre nach dem Erfolg von THE SQUARE – erneut die Goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes. Diesmal blickt der Schwede mit bitterbösem Humor auf eine Welt, die sich in Habende und Habenichtse aufteilt, schildert einen Mikrokosmos aus Models, Influencern, Millionären, Dienstpersonal und Arbeitern. Doch die glänzende Fassade beginnt zu bröckeln. Ruben Östlund mixt Drama, Satire und Slapstick gekonnt zu einer nie gesehenen, explosiven Melange und sichert sich endgültig seinen Status als einer der bedeutendsten Filmemacher der Gegenwart. So unterhaltsam provokant hält derzeit kein anderer Regisseur der Gesellschaft einen Spiegel vor. Mehr Infos zum Film unter https://www.alamodefilm.de/medium/detail/triangle-of-sadness.html

Belleville. Belle et Rebelle

Ab 13.10. im Odeon

Regie: Daniele Abke
Plakatmotiv "Belleville. Belle et Rebelle"
F / 2021
Paris, Belleville: ein letztes Café Musette. Charmant, bezaubernd, eigenwillig, wie die sechs Charaktere, deren Wege sich hier kreuzen. Reale Poesie und populäres Chanson. Unbeugsam, unbändig, zeitlos. Französische Geschichte, die trotzt und fortbesteht. Anhand einer Straßenecke portraitiert der Film ein Quartier, das dem Fremden ein Zuhause geworden ist. Geprägt von den Migrationen der letzten Jahrhunderte, von Handwerk und Revolte, singt uns Belleville seine Lieder von Liebe und Kampf. Fotografie in schwarz/weiss. Bilder wie ein Chanson.


„Belleville belle et rebelle“ portraitiert sechs außergewöhnliche Bewohner von Belleville, dem Pariser Einwandererviertel par excellence. Die Stammgäste des VIEUX BELLEVILLE – charmant und eigenwillig – tragen den Film ähnlich wie im französischen film choral: Joseph, Cafébesitzer und Chronist; Minelle, Sängerin und Akkordeonistin mit ansteckender Energie; Robert Bober, Regieassistent von Truffaut, Schriftsteller, Fotograf und Filmemacher. Riton la Manivelle, Bariton und Drehorgelspieler; Steven, schottischer Bistro- und Wandmaler. Und Lucio Urtubia, Maurer, Baske und Anarchist, von Interpol gesuchter Scheckfälscher, der heute das Kulturzentrum ESPACE LOUISE MICHEL leitet.

LE VIEUX BELLEVILLE ist ein lieu authentique, aus Mode und Zeit gefallen. Tief verwurzelt in der französischen Seele lockt diese Kultur Neugierige aus aller Welt, um Lieder von Fréhel, Piaf und Gainsbourg zu singen, zu tanzen und die ewig moderne Idee von Brüderlichkeit zu teilen. Diese Chansons repräsentieren den Sinkstoff des Lebens, eine Essenz, die von Revolution, Aufstand, Weltkriegen, dem Mai 1968, von Liebe und Leidenschaft erzählt. Aber was macht ein gutes Chanson aus? Jeanne Moreau: „Die Energie. Es ist eine unmittelbare Empfindung, wie eine Erschütterung. Die Idee muss auf ein Gefühl treffen.“ „Belleville belle et rebelle“, ein weiteres Juwel der Regisseurin Daniela Abke, erzählt von einer verborgenen Seite Frankreichs. La France caché, jenseits der Gelbwesten, dort, wo die Gesellschaft im Innersten zusammenhält.

Ein Film über Zivilcourage, Kultur und politische Einmischung

Mehr Infos zum Film unter https://www.realfictionfilme.de/belleville.-belle-et-rebelle.html

Was dein Herz dir sagt - Adieu ihr Idioten!

Ab 20.10. im Odeon

Regie: Albert Dupontel
Plakatmotiv "Was dein Herz dir sagt - Adieu ihr Idioten!"
F / 2020

Als Suze Trappet im Alter von 43 Jahren erfährt, dass sie ernsthaft krank ist, beschließt sie, sich auf die Suche nach dem Kind zu machen, das sie mit 15 Jahren zur Adoption freigeben musste. Auf ihrer administrativen Suche trifft sie auf JB, einen 50-jährigen Mann mit Burnout, und Mr. Blin, einen blinden Archivar mit beeindruckendem Enthusiasmus. Zu dritt begeben sie sich auf eine ebenso spektakuläre wie ungewöhnliche Suche.

Adieu les cons ist eine Sensation in den französischen Kinos gewesen.

300.000 Besucher vor dem ersten Lockdown in Frankreich und nach der Wiedereröffnung der Kinos 7 Monate später nochmal 1,7 Mio Besucher zeigen, dass diese anarchische Komödie den Franzosen aus der Seele gesprochen hat.

Mehr Infos zum Film unter https://happy-entertainment.de/was-dein-herz-dir-sagt-adieu-ihr-idioten/

Die Mucklas...und wie sie zu Pettersson und Findus kamen

Ab 20.10. im Odeon

Regie: Ali Samadi Ahadi
Plakatmotiv "Die Mucklas...und wie sie zu Pettersson und Findus kamen"
D / 2022
So wie Fische das Wasser zum Leben benötigen, brauchen die Mucklas Chaos und Durcheinander. Da die Menschen im Laufe der Jahrhunderte immer mehr Ordnung schufen, sind die Mucklas heute fast vollständig ausgestorben. Nur noch ein kleiner Stamm lebt seit Generationen im nostalgischen und chaotischen Kramladen von Herrn Hansson. Dort wird die harmonische Unordnung der Mucklas jedoch in ihren Grundfesten erschüttert, als der Laden einen neuen Besitzer bekommt. Der Nachmieter ist nämlich ein 100-prozentiger Ordnungsfanatiker und dazu auch noch ein Kammerjäger, der seinen kleinen Untermietern den Kampf ansagt. Um ein neues Zuhause für ihren Stamm zu finden, begeben sich die kleinen Mucklas Svunja, Tjorben und Smartö auf eine abenteuerliche Reise. Dabei wachsen sie nicht nur über sich selbst hinaus, sondern lernen auch, was Zusammenhalt, Freundschaft und Vertrauen bedeutet. Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/die-mucklas-und-wie-sie-zu-pettersson-und-findus-kamen

Exhibition on Screen 2022

Ab Oktober im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Exhibition on Screen 2022"
OmU
GB / 2022
Exhibition on Screen Kinosaisaon 2022/23.

Einheitspreis 10 €


Ab Sonntag, 30.10.22
Hopper - Der Mann, der Amerika malte


Edward Hoppers Bilder gehören zu den Werken, die in Amerika alle kennen – beliebt, hochgelobt und geheimnisvoll. Seine Kunst beeinflusste zahllose Maler, Fotografen, Filmemacher und Musiker – doch wer war er eigentlich? Und wie konnte ein Illustrator, der häufig
mit widrigen Bedingungen zu kämpfen hatte, eine solche Fülle bemerkenswerter Werke erschaffen? Der neue Film gibt einen tiefen Einblick in Hoppers Kunst, sein Leben und seine Beziehungen.
Seine anfängliche Tätigkeit als Illustrator, eine Ehefrau, die ihre vielversprechende künstlerische Karriere aufgab, um ihm als Managerin zur Seite zu stehen, sein Erfolg bei Kritikern und auf dem Kunstmarkt und nicht zuletzt seine eigene Sicht der Dinge – der Film geht
allen diesen Themen nach und erkundet die rätselhafte Persönlichkeit hinter dem Pinsel.
Gespräche mit Kunstexperten, Einträge aus Tagebüchern und eine faszinierende Bilddokumentation des Lebens in den USA ergänzen
das spannende Porträt des wohl einflussreichsten Künstlers Amerikas.
Der Film erscheint zeitgleich mit dem Beginn der großen Hopper-Ausstellung im Whitney Museum of American Art in New York (»Edward Hopper’s New York«, Oktober 2022 – März 2023).

Sonntag, 04.12.22
Degas: Leidenschaft für Perfektion


Ausgehend von einer großartigen Ausstellung im Fitzwilliam Museum in Cambridge, das die größte britische Sammlung von Werken Degas’ beherbergt, begibt sich Exhibition on Screen nach Paris und Italien,
wo der Künstler seine Lehrjahre verlebte und sich das
Malen selber beibrachte.
Degas: Leidenschaft für Perfektion bietet einen exklusiven Zugang zu wenig bekannten, ganz unterschiedlichen
Werken von Degas und gibt einzigartige Einblicke in sein Leben als Künstler und Mensch. Der Film offenbart die faszinierende Geschichte eines leidenschaftlichen Strebens nach Perfektion, bei dem Degas mit neuen Techniken experimentierte und sich früheren großen Meistern wie
Ingres und Delacroix widmete, um von ihnen zu lernen.
Da Degas mit den Ergebnissen seiner Arbeit nie zufrieden war, blieben viele seiner Zeichnungen und Skulpturen zu seinen Lebzeiten unveröffentlicht. Doch heute offenbart eine nähere Betrachtung, dass sie zu den detailreichsten und ausdrucksstärksten Werken der Moderne gehören. Mit Schriftdokumenten von Freunden und Kritikern
sowie Zitaten aus Briefen Degas’ enthüllt der Film die
komplexe Arbeitsweise eines der einflussreichsten Künstler
Frankreichs.

Ab Sonntag, 12.03.23
Mary Cassatt: Porträts Moderner Frauen

Mary Cassatt machte Karriere mit Gemälden, die das Leben von Frauen aus ihrem näheren Umfeld darstellen. Die radikalen Bilder zeigen gebildete, weibliche und lebensechte Menschen und markierten damit eine grundlegende Wende in der künstlerischen Darstellung
von Frauen.
Dieser Film präsentiert Cassatts frappierende Drucke, Pastelle und Gemälde und macht uns mit einer oft vernachlässigten Impressionistin bekannt, deren Karriere von ebenso vielen Widersprüchen bestimmt war wie die von ihr porträtierten Frauen.
Cassatt druckte, skizzierte und malte Dutzende Bilder von Müttern und Kindern, blieb jedoch selbst unverheiratet und kinderlos. Trotz ihrer klassischen Kunstausbildung beschloss sie, sich einer Gruppe radikaler französischer Künstler anzuschließen – den Impressionisten, einer Bewegung, die die Sprache der Kunst zutiefst verändern sollte.
Mit Unterstützung der weltweit angesehensten auf Cassatt spezialisierten Kuratoren und Wissenschaftler erzählt der Film die fesselnde Geschichte eines tiefen sozialen und kulturellen Wandels: die Geschichte einer Zeit, in der die Frauen für ihre Rechte kämpften und die Kunst zu einer ganz neuen Sprache fand. Mary Cassatt und die von ihr porträtierten modernen Frauen standen im Zentrum dieser Entwicklung.

Ab Sonntag, 23.04.23
Vermeer - Die Blockbuster Ausstellung

Im Frühjahr 2023 öffnet das Rijksmuseum in Amsterdam seine Tore für die größte Vermeer Ausstellung der Geschichte.
Die große Retrospektive in Amsterdam präsentiert eine Reihe von Leihgaben aus aller Welt und versammelt Vermeers bekannteste Meisterwerke, darunter Mädchen mit dem Perlenohrring, Der Geograph, Dienstmagd mit Milchkrug, Straße in Delft, Briefschreiberin und
Dienstmagd sowie Frau mit Waage.
Der neue Film der Reihe Exhibition on Screen lädt uns zu einer exklusiven, vom Direktor des Rijksmuseums und dem Kurator begleiteten Besichtigung der Ausstellung ein – eine wirklich einmalige Gelegenheit!
Neben dem Zusammentragen von Vermeers Werken haben das Rijksmuseum und das Mauritshuis in Den Haag seine Kunst, seine künstlerischen Entscheidungen, die Ausgangspunkte für seine Bildkompositionen und die Entstehungsgeschichte seiner Gemälde intensiv erforscht

Ab Sonntag, 04.06.23
Tokyo Stories

Die spannende künstlerische Begegnung mit einer der größten Städte der Welt.
Der Film Tokyo Stories, der auf Grundlage einer bedeutenden Ausstellung im Ashmolean Museum in Oxford entstand, umspannt vier Jahrhunderte unglaublich vielseitiger Kunst – von den filigranen
Holzschnitten von Hokusai und Hiroshige bis hin zu Pop-Art-Postern, moderner Fotografie, Manga, Filmen und brandneuen Street-Art-Werken. Die Ausstellung hatte durchschlagenden Erfolg und lockte ein junges und diverses Publikum ins Museum. Von dort aus unternimmt der Film eine Reise durch Tokio, um Kunst und Künstler der Stadt näher zu erkunden.
Ein detailreicher Film mit wunderbaren Bildern einer Stadt, die im Laufe ihrer 400-jährigen Geschichte immer wieder zerstört und neu
aufgebaut wurde und sich so zu einer der lebendigsten und interessantesten Städte der Welt entwickelt hat...
Mehr Infos zum Film unter https://exhibitiononscreen.com/

See How They Run

Ab 27.10. im Odeon

Regie: Tom George
Plakatmotiv "See How They Run"
Frei ab 12 Jahren
OmU
USA / 2022
Im Londoner West End der 1950er Jahre werden die Pläne für die Verfilmung eines erfolgreichen Theaterstücks jäh gestoppt, nachdem der unmoralische Regisseur (Adrien Brody) des Stücks ermordet wurde. Als der erfahrene und kluge Inspektor Stoppard (Sam Rockwell) und der eifrige Neuling Constable Stalker (Saoirse Ronan) den Fall übernehmen, finden sich die beiden in einem rätselhaften Krimi im glamourösen, schmutzigen Theateruntergrund wieder und untersuchen den mysteriösen Mord. Constable Stalker ist eine Amateurdetektivin, die so entschlossen ist zu helfen, dass sie zum Teil irrationale Entscheidungen trifft. Mit dem übereifrigen Lehrling an seiner Seite wird die Geduld des Inspektors immer wieder auf die Probe gestellt. Das wird kein einfacher Fall für die ungleichen Ermittler, denn der Regisseur hat sich mit seiner unsympathischen und dramatischen Art viele Feinde gemacht und jeder scheint auf einmal verdächtig …

Radical Dreamer - Werner Herzog

Ab 27.10. im Odeon

Regie: Thomas von Steinaecker
Plakatmotiv "Radical Dreamer - Werner Herzog"
OmU
D USA / 2022
Werner Herzog ist eine Ikone. Jedes Jahr wächst sein Ruhm. Viele Bilder seiner Filme sind heute Teil des kollektiven Gedächtnisses, um die Umstände seiner Produktionen ranken sich Mythen. Vor allem in Hollywood hat seine Person mittlerweile Kultstatus erlangt. Seine Bekanntheit verhilft ihm zu Rollen in Blockbustern, wo er wie selbstverständlich neben Tom Cruise („Jack Reacher“) oder jüngst in der „Star Wars“-Serie „The Mandalorian“ spielt – obwohl er sich selbst nicht als Schauspieler, sondern vielmehr als „Soldier of Cinema betrachtet.

Es ist eine Karriere gegen alle Wahrscheinlichkeit. Herzog spricht bis heute Englisch mit bayerischem Akzent. Seine Filme genießen zwar in Fachkreisen hohes Ansehen, sind jedoch keine Kassenerfolge für das breite Publikum. Und während er in seiner Wahlheimat USA zum Star aufgestiegen ist, tat und tut man sich ausgerechnet in seinem Geburtsland Deutschland schwer mit ihm. Hier gilt er weiter als Geheimtipp. Viele seiner Filme schafften es nie ins Kino.

Wie kommt es zu diesem erstaunlichen Werdegang und zu diesen Widersprüchen? Was macht Herzogs Filme so außergewöhnlich, dass sie auch nach Jahrzehnten weltweit einer neuen Generation von Regisseuren als wegweisend gilt? Und nicht zuletzt: Wer ist dieser Mann, bei dem bis heute Legende und Wahrheit verschwimmen?

„Werner Herzog – Radical Dreamer“ zeichnet zum ersten Mal und exklusiv ein umfassendes Porträt eines der einflussreichsten Künstler unserer Zeit, den die Zeitschrift „Time“ zu den 100 einflussreichsten Menschen der Gegenwart zählt. Wir sind mit ihm in seinem Heimatdorf Sachrang, folgen ihm beim Dreh oder während er Filmemachern auf Lanzarote unterrichtet. Und schließlich sein wir bei ihm zuhause in L.A. Wichtige Wegbegleiter wie Wim Wenders oder Volker Schlöndorff geben genauso Auskunft über ihn, wie die Hollywoodstars, mit denen er gearbeitet hat (Nicole Kidman, Christian Bale, Robert Pattinson, Chloé Zhao), aber auch Herzogs Frau Lena und mindestens genauso wichtig seine Brüder.

Die „klassischen“ Filme der 1970er und frühen 1980er Jahre werden hier ebenso behandelt wie Herzogs „amerikanische Zeit“ ab Mitte der 1990er, wo besonders seine Dokumentarfilme für Aufsehen sorgen. Darin verfolgt er sein persönliches Konzept der sogenannten „Ekstatischen Wahrheit“: einer Überlagerung von Fakt und Fiktion im Dienste der Suche eines tieferen Kerns. Was aber ist dieser Kern, der für Herzog das Geheimnis der Welt und damit seiner Filme beinhaltet? Und: Was ist die Wahrheit über Werner Herzog? Mehr Infos zum Film unter https://www.realfictionfilme.de/werner-herzog-radical-dreamer.html

Die Nacht der lebenden Toten

Ab Mittwoch, 02.11. um 20:30 Uhr im Odeon

Regie: George A. Romero
Plakatmotiv "Die Nacht der lebenden Toten"
Frei ab 16 Jahren
OmU
USA / 1968
Eine Handvoll Menschen können sich vor einer Gruppe Zombies in ein abgelegenes Haus retten. Bald sehen sie sich einer massiven Belagerung ausgesetzt. Seiner Zeit als Trash beschimpft, erlangte der Film Kultstatus und hat heute seinen festen Platz im New Yorker Museum of Modern Art gefunden.

Amsterdam

Ab 03.11. im Odeon

Regie: David O. Russell
Plakatmotiv "Amsterdam"
OmU
USA / 2022
Während des Ersten Weltkrieges lernen sich die Soldaten Burt (Christian Bale) und Harold (John David Washington) sowie die Krankenschwester Valerie (Margot Robbie) in einem Lazarett kennen und werden die allerbesten Freunde. Von nun an geht das unzertrennliche Trio nur noch gemeinsam durchs Leben … und stolpert so auch gemeinsam in einen Kriminalfall. Als sie einen Mord beobachten, werden sie selbst der Tat verdächtigt. Und so werden sie nun von den wahren Mördern gejagt, welche die Mitwisser erledigen wollen, und von der Polizei. Auf der Suche nach der Wahrheit kommen Burt, Harold und Valerie einem riesigen Geheimnis auf die Spur, welches die Geschichte Amerikas nachhaltig verändern könnte...
Mehr Infos zum Film unter https://www.20thcenturystudios.com/movies/amsterdam

Britfilms: End of sentence

Ab 27.10. 9:30 h, 28.10.+2.11. 9 h, 31.10. 10 h + im Odeon

Regie: Elfar Adalsteins
Plakatmotiv "Britfilms: End of sentence"
OmU
Irl, USA / 2019

Kurz nach dem Tod seiner krebskranken Mutter wird Sean aus dem Gefängnis entlassen. Jetzt will er nur eins: Freiheit und einen neuen Start. Mit großer Mühe überredet sein entfremdeter Vater ihn, den letzten Wunsch seiner Mutter zu erfüllen. Dafür müssen die Beiden gemeinsam quer über den Atlantik nach Irland reisen, um dort in einem abgelegenen See ihre Asche zu verstreuen. Eine lange und beschwerliche Reise, die die beiden Männer und ihre Beziehung auf den Prüfstand stellt, aber auch ganz allmählich zueinander führt.

Ein einfühlsames Drama zwischen Vater und Sohn, die zu einem gemeinsamen Roadtrip durch Irland gezwungen werden.

Empfohlen ab 14 Jahren.

Britfilms Schulvorstellungsfestival in Englisch mit deutschen Untertiteln
Mo. 24.10.- bis Fr. 4.11. 2022   Schüler zahlen nur 4,- €.

Vorstellungen buchen:

Bonn: britfilms@rex-filmbuehne.de

Köln: britfilms@odeon-koeln.de 

Mehr Infos zum Film unter https://britfilms.de/end-of-sentence

Britfilms: Days of the Bagnold Summer

Ab 26.+28.10. 10 h, 31.10. 9:30, 3.11. 9 h + im Odeon

Regie: Simon Bird
Plakatmotiv "Britfilms: Days of the Bagnold Summer"
Frei ab 12 Jahren
OmU
UK / 2019

Die Enttäuschung ist riesig, als der Sommerurlaub von Daniel Bagnold ins Wasser fällt. Eigentlich sollte er die Ferien bei seinem Vater in den USA verbringen, nun muss er sich wochenlang zuhause mit seiner Mutter begnügen. Die Luft zwischen dem trotzigen Teenager und seiner Mutter Sue wird schnell dünn, denn beide sind mit der Situation überfordert und überhaupt nicht zufrieden. Immerhin haben sie nun einige Wochen Zeit, um an ihrer Kommunikation zu arbeiten. Wenn Sie sich vorher nicht gegenseitig in den Wahnsinn treiben.

Die britische Dramödie begeistert mit einem feinen Verständnis für ihre introvertierten, komplexen Charaktere.

Empfohlen ab 14 Jahren.

Britfilms Schulvorstellungsfestival in Englisch mit deutschen Untertiteln
Mo. 24.10.- bis Fr. 4.11. 2022   Schüler zahlen nur 4,- €.

Vorstellungen buchen:

Bonn: britfilms@rex-filmbuehne.de

Köln: britfilms@odeon-koeln.de  

 

 

Mehr Infos zum Film unter https://britfilms.de/days-of-the-bagnold-summer

Britfilms: Belfast

Ab 24.10.+3.11. 10 h, 26.+28.10. 9:30 h, 4.11. 9h + im Odeon

Regie: Kenneth Branagh
Plakatmotiv "Britfilms: Belfast"
Frei ab 12 Jahren
OmU
USA / 2021

7 Oscarnominierungen:
Bester Film
Beste Regie
Bestes Originaldrehbuch
Beste Nebendarstellerin
Bester Nebendarsteller
Bester Song
Bester Ton


Sommer 1969 in der nordirischen Hauptstadt. Der neunjährige Buddy (Jude Hill), Sohn einer typischen Familie aus der Arbeiterklasse, liebt Kinobesuche, Matchbox-Autos und seine hingebungsvollen Großeltern, außerdem schwärmt er für eine seiner Mitschülerinnen. Doch als die gesellschaftspolitischen Spannungen in Belfast eskalieren und es sogar in der sonst so harmonischen Nachbarschaft zu Gewaltausbrüchen kommt, findet seine idyllische Kindheit ein jähes Ende. Und während sein in England arbeitender Vater und seine besorgte Mutter die Zukunft der Familie zu sichern versuchen, bleibt Buddy nichts anderes übrig, als langsam erwachsen zu werden – und trotzdem die Lebensfreude, das Lachen und seine von Film und Fernsehen beflügelte Fantasie nicht zu verlieren.

Die tiefen, liebevollen und bewegenden Einblicke, die Kenneth Branagh in BELFAST in den Alltag seiner Heimatstadt und deren Bewohner*innen gibt, basieren auf den ganz persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen des Regisseurs. Vor der Kamera seines neuen, selbst geschriebenen Films versammelt er ein hochkarätiges Ensemble, zu dem neben der Golden-Globe-nominierten Caitríona Balfe (Outlander), Oscar®-Gewinnerin Judi Dench (Shakespeare in Love), Jamie Dornan (Fifty Shades of Grey) und Ciarán Hinds (Dame, König, As, Spion) auch der fantastische zehnjährige Newcomer Jude Hill in der Hauptrolle gehört.

Empfohlen ab 15 Jahren

Britfilms Schulvorstellungsfestival in Englisch mit deutschen Untertiteln
Mo. 24.10.- bis Fr. 4.11. 2022   Schüler zahlen nur 4,- €.

Vorstellungen buchen:

Bonn: britfilms@rex-filmbuehne.de

Köln: britfilms@odeon-koeln.de 

 

Mehr Infos zum Film unter https://www.upig.de/micro/belfast

Britfilms: I met a girl

Ab 25.10. 10 h, 26.10.+31.10. 9 h, 3.11. 9.30 h + im Odeon

Regie: Luke Eve
Plakatmotiv "Britfilms: I met a girl"
Frei ab 12 Jahren
OmU
AUS / 2020

Eine Verkettung von Ereignissen bringt den ambitionierten Musiker Devon in die Wohnung von Lucy. Nach einem magischen gemeinsamen Tag ist es sofort um die Beiden geschehen. Ein handgeschriebener Zettel von Lucy bleibt zurück, darauf steht “Triff mich in Sydney”. Leichter gesagt als getan, denn Sydney ist knapp 4.000 Kilometer entfernt. Eigentlich kein Problem für einen Verliebten, aber zusätzlich muss der an Schizophrenie erkrankte Devon sich der Möglichkeit stellen, dass seine Traumfrau vielleicht gar nicht existiert.

Eine zauberhafte Begegnung schickt einen jungen Musiker auf eine Reise quer durch Australien, um eine mysteriöse Fremde zu finden.

Empfohlen ab 14 Jahren

Britfilms Schulvorstellungsfestival in Englisch mit deutschen Untertiteln
Mo. 24.10.- bis Fr. 4.11. 2022   Schüler zahlen nur 4,- €.

Vorstellungen buchen:

Bonn: britfilms@rex-filmbuehne.de

Köln: britfilms@odeon-koeln.de  

Mehr Infos zum Film unter https://britfilms.de/i-met-a-girl

Britfilms: Come Away

Ab 24.+25.10.+2.11. 9.30, 27.10. 9h, 4.11. 10 h +. im Odeon

Regie: Brenda Chapman
Plakatmotiv "Britfilms: Come Away"
Frei ab 6 Jahren
OmU
UK / 2020

Zusammen mit ihrem älteren Bruder David und ihren Eltern leben Peter und Alice in einem Haus am Rand von London. Peter zieht es regelmäßig in die Wälder rund ums Haus, während Alice sich als frühreifes Mädchen schon für die Spielregeln der Gesellschaft interessiert. Die Tage der unbeschwerten Kindheit sind vorbei, als eine Tragödie die Familie heimsucht und aus dem Gleichgewicht bringt. Während jeder auf seine eigene Weise damit umgeht, erkennen Peter und Alice, dass ihre Eltern etwas Hilfe brauchen.

Eine märchenhafte, moderne Adaption der Hauptcharaktere aus Peter Pan und Alice im Wunderland.  empf. ab 10

Britfilms Schulvorstellungsfestival in Englisch mit deutschen Untertiteln
Mo. 24.10.- bis Fr. 4.11. 2022  Schüler zahlen nur 4,- €.

Vorstellungen buchen:

Bonn: britfilms@rex-filmbuehne.de

Köln: britfilms@odeon-koeln.de 
Mehr Infos zum Film unter https://britfilms.de/die-magie-der-traeume

Britfilms: The Electrical Life of Louis Wain

Ab 24. + 25.10. 9 h, 27.10. + 2.11. 10 h, 4.11. 9.30 h + im Odeon

Regie: Will Sharpe
Plakatmotiv "Britfilms: The Electrical Life of Louis Wain"
Frei ab 12 Jahren
OmU
UK / 2021

Seinen Lebensunterhalt verdient der Eigenbrötler Louis Wain als Illustrator, nebenbei kümmert er sich als “Mann im Haus” um seine fünf Schwestern. Er tritt einen Skandal los, als er die 10 Jahre ältere Emily Richardson heiratet, doch das stört ihn nicht. Wenig später beginnt er Gemälde von Katzen zu malen. Kurios, schließlich waren Katzen damals eher Nutz- als Haustiere. Wieder erntet er Häme, doch beirren lässt er sich immer noch nicht. Jahre später, am Ende seines spannenden, komischen, manchmal tragischen Lebensweges, wird er als einer der größten britischen Maler gelten.

Eine turbulente, komische und visuell beeindruckende Hommage an den britischen Künstler, der die Katze salonfähig machte.

Empfohlen ab 12 Jahren

Britfilms Schulvorstellungsfestival in Englisch mit deutschen Untertiteln
Mo. 24.10.- bis Fr. 4.11. 2022   Schüler zahlen nur 4,- €.

Vorstellungen buchen:

Bonn: britfilms@rex-filmbuehne.de

Köln: britfilms@odeon-koeln.de 

Mehr Infos zum Film unter https://britfilms.de/the-electrical-life-of-louis-wain