KulturPass

Ab 14.06. im Odeon

Plakatmotiv "KulturPass"
D / 2023
Der KulturPass ist ein Angebot der Bundesregierung für alle, die 2023 ihren 18. Geburtstag feiern. Ihr erhaltet ein Budget von 200 Euro , das für alle Angebote des KulturPass' genutzt werden kann. Das sind beispielsweise Eintrittskarten für Konzerte, Theateraufführungen, Kinobesuche, Museumsbesuche oder Parks, sowie Bücher, Tonträger, Noten oder Musikinstrumente. Das gewünschte Angebot wird über die App reserviert und dann vor Ort abgeholt.

Ab 14. Juni wird die Nutzung des KulturPass' für 18-Jährige möglich sein.


Mehr Infos zum Film unter https://www.kulturpass.de/jugendliche

Kino: Weltsichten

Ab Feb.-Juli im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Kino: Weltsichten"
D / 2024
Kino Weltsichten bietet – wie der Name bereits nahelegt – eine internationale Palette von Filmen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen. Offenheit, Verständigung, Toleranz und die Freude zum Austausch über alle Unterschiede hinweg sind die Motive für die Reihe Kino Weltsichten.

Das Programm richtet sich an Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, an Frauen mit Fluchterfahrung, ihre Familien sowie alle, die gerne gute Filme schauen. Die Gespräche im Anschluss an die Filmvorführungen – mit und ohne Gäste – sind meist leidenschaftlich, engagiert und immer geprägt vom gegenseitigen Respekt.

Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei.

23.02.2024 um 16 Uhr
Divertimento – Ein Orchester für alle
Ein ermutigender Film über zwei Musikerinnen, die sich gegen Rassismus und
Antifeminismus erfolgreich auflehnen.

Ein ermutigender Film über zwei Musikerinnen, die sich gegen Rassismus und Antifeminismus erfolgreich auflehnen.
Die 17-jährigen Zwillingsschwestern Zahia und Fettouma Ziouani aus einer Pariser Vorstadt wollen Profimusikerinnen werden und stoßen überall auf große Widerstände. Besonders Zahia, die unbedingt Dirigentin werden will, muss als Migrantin aus dem Maghreb gegen viele Vorurteile kämpfen. Daher beschließen die
beiden Schwestern, ein eigenes Orchester, das Divertimento, zu gründen, das Musiker*innen aus allen Kulturen offensteht.
Bis heute sind weltweit nur sechs Prozent aller Dirigent*innen Frauen; in Frankreich sind es sogar nur vier Prozent.

22.03.2024 um 16 Uhr
Rafiki

Regie: Wanuri Kahiu
Kenia 2018, Spielfilm, 83 Minuten
Suaheli und Englisch mit deutschen Untertiteln
Empfohlen ab 14 Jahren
Zwei junge Frauen in Nairobi kämpfen trotz aller Schikanen um ihre gemeinsame Zukunft. Ein optimistischer Film, der unser Bild von Afrika in Frage stellt. Grundlage des Films ist die Kurzgeschichte „Jambula Tree“ der ugandischen Autorin Monica Arac de Nyeko.
Kena und Ziki sind die Töchter zweier rivalisierender Lokalpolitiker und verlieben sich ineinander. Gleichgeschlechtliche Liebe ist in ihrem Land verboten, daher halten sie Ihre Beziehung geheim. Auch wenn ihre Liebe letztendlich an den gesellschaftlichen Normen scheitert, bleibt der Film durchweg positiv. Rafiki ist der erste kenianische Film, der zum
Internationalen Filmfestival nach Cannes eingeladen wurde.


26.04.2024 um 16 Uhr
Nico
Regie: Eline Gehring
Deutschland 2021, Spielfilm, 79 Minuten
Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Empfohlen ab 14 Jahren
Humor, Leichtigkeit, Aggressivität und Rassismus werden zu einer feingewebten Geschichte über Freundschaft und Traumabewältigung verknüpft. Die lebensbejahende Nico liebt ihren Job als Altenpflegerin und ist wegen ihrer lockeren und verständnisvollen Art bei allen Patient*innenbeliebt. Mit ihrer Freundin Rosa genießt sie den Sommer, bis ein brutaler Überfall sie plötzlich aus ihrem Alltag reißt. Nico wird bewusst, dass sie doch nicht so selbstverständlich dazugehört und wie viel Rassismus sie tatsächlich umgibt. Mit viel Energie, Wut und Angst kämpft sie darum, ihre Ohnmachtsgefühle zu besiegen und ihr angeknackstes Selbstbewusstsein wieder herzustellen.

31.05.2024 um 16 Uhr
Waterproof
Regie: Daniela König
Humorvolles Porträt von drei jordanischen Klempnerinnen, die mit ihrer Arbeit eine Marktlücke entdeckt haben.
Khwala, Aysha und Rehab sind Klempnerinnen. Der Film begleitet sie durch den Arbeitsalltag und bei ihrer wichtigen Aufgabe, Wassertanks zu reinigen und Rohrbrüche zu reparieren. Jordanien zählt zu einer der trockensten Gegenden der Welt, so dass jeder Tropfen zählt. Das
Geschäft läuft gut, da ihnen als Frauen auch dann Zutritt zu einem Haus gewährt wird, wenn kein männliches Mitglied der Familie zugegen ist. Khwala gerät unter Korruptionsverdacht und für Aysha, die bei ihr gelernt hat, bekommt die Frage nach Freundschaft und Loyalität
eine bedrückende Aktualität.

28.06.2024 um 15 Uhr
Das Mädchen Wadjda

Grün ist die Farbe des Propheten, die Farbe der Hoffnung und des Lebens. Und grün ist auch das Fahrrad, das sich die zehnjährige Wadjda wünscht, ein Symbol für Freiheit. In Wadjdas Heimat Saudi-Arabien dürfen Frauen kein Auto fahren und Mädchen keine Fahrräder
benutzen. Von solchen Gesetzen hält ein selbstbewusster Teenager wie Wadjda allerdings nicht viel. Auch die Warnung der Mutter, sie könne vom Fahrradfahren womöglich keine Kinder mehr bekommen, nimmt sie nicht weiter ernst. Sie hat schon eine Idee, wie sie das
Rad kaufen wird…

Preview: Lützerath - gemeinsam für ein gutes Leben

Ab Sonntag, 25.02. um 11:30 Uhr im Odeon

Regie: Carmen Eckhardt
Plakatmotiv "Preview: Lützerath -  gemeinsam für ein gutes Leben"
D / 2024

Folgetermin:
Sonntag, 03.03. um 12:30 Uhr in Anwesenheit des Co-Regisseurs Gerardo Milsztein.

„LÜTZERATH – gemeinsam für ein gutes Leben“
erzählt von Widerstand und solidarischem Zusammenleben
„Wir alle sind hungrig nach Gemeinschaft,
wir alle sind hungrig nach Gerechtigkeit
wir sind LÜTZERATH“

Menschen machen sich für den Erhalt des Dorfes LÜTZERATH stark. Sie stellen sich gegen die Zerstörung von Lebensraum und Natur durch den Bergbauriesen RWE. Sie nehmen das Pariser Klimaabkommen ernst: Eine Erwärmung der Erde von mehr als 1,5 ° darf nicht überschritten werden, um die globalen Folgen in Grenzen zu halten.
Den Aktiven in „LÜTZERATH“ geht es um weit mehr: Selbstorganisiert und kreativ bauen sie an ihrer Utopie vom guten Leben. Dazu braucht es wenig. Aus recycelten Materialien entstehen Häuser in den Bäumen und auf dem Boden. Es gibt Kultur, Festivals und „Skillshares“. All das wird hierarchiefrei organisiert, um eine andere Welt zu leben: liebevoller, witziger, selbstbestimmter und kreativer. Und doch wird Lützerath am Ende zu Gunsten eines klimafeindlichen Kohleabbaus für die Profitinteressen des schmutzigsten Braunkohletagebaus Europas gewaltsam geräumt und zerstört. Der Film dokumentiert das Entstehen eines außergewöhnlichen Laboratoriums für ein gutes Leben für alle. Und dessen Zerstörung. Eine Gewissheit bleibt: Nur viele gemeinsam können der Sand im Getriebe sein, um einen notwendigen Systemwandel zu gestalten.

Mehr Infos zum Film unter https://www.seemorefilm.de/?p=803

The Zone Of Interest

Ab 29.02. im Odeon

Regie: Jonathan Glazer
Plakatmotiv "The Zone Of Interest"
Frei ab 6 Jahren
USA GB PL / 2023
5 Oscar-Nominierungen 2024

Eine Geschichte über das Alltagsleben der Familie von Rudolf Höss, dem KZ-Kommandanten von Auschwitz.

Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Martin Amis.
Mehr Infos zum Film unter https://a24films.com/films/the-zone-of-interest

Exhibition on Screen: 2024

Ab So. 03.03. um 11:30 Uhe im Odeon

Regie: Ali Ray
Plakatmotiv "Exhibition on Screen: 2024"
OmU
GB / 2016
Monet bis Matisse: Painting the modern Garden
Sonntag, 03.03. um 11:30 Uhr
Mittwoch, 06.03. um 16 Uhr, Letzter Einsatz
im Rex-Kino.

Monet war ein begeisterter Gärtner und wohl der wichtigste Maler von Gärten in der Geschichte der Kunst. Damit war er nicht allein, Künstler wie Van Gogh, Bonnard, Pissarro und Matisse sahen alle den Garten als ein mächtiges Thema ihrer Kunst. Zusammen mit vielen anderen berühmten Namen werden diese großen Künstler in einer innovativen Ausstellung des Cleveland Museum of Art und der Royal Academy London gezeigt. Von den Ausstellungswänden zu der Schönheit der Gärten wie Monets Giverny, begeben wir uns auf eine magische Reise und entdecken dabei, wie Künstler den modernen Garten mit wunderbare neue Ideen zu erforschen.


Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=QIE7yFzatVM

Ihr Jahrhundert - Frauen erzählen Geschichte

Ab Premiere am 07.03. um 18:30 Uhr zu Gast Regisseur Uli Gaulke im Odeon

Regie: Uli Gaulke
Plakatmotiv "Ihr Jahrhundert - Frauen erzählen Geschichte"
Frei ab 12 Jahren
D / 2024
Sie sind fünf beeindruckende Frauen, die zusammen mehr als 500 Jahre auf dieser Erde verbracht haben. Sie kommen aus Kuba, Israel, Österreich, Indien und der Türkei und haben durch ihre Stärke und ihr Handeln die Menschen um sie herum inspiriert. Mit starkem Willen und festem Glauben an sich selbst sind sie über Rollenklischees hinausgewachsen und haben ihre Träume verwirklicht. Sie sind Ansporn für alle Frauen, ihren Weg konsequent zu gehen und für Gleichberechtigung einzustehen. IHR JAHRHUNDERT – FRAUEN ERZÄHLEN GESCHICHTE ist 100 Jahre Emanzipation aus ganz verschiedenen Perspektiven. Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/ihr-jahrhundert/

Drive-Away Dolls

Ab 07.03. im Odeon

Regie: Ethan Coen
Plakatmotiv "Drive-Away Dolls"
Frei ab 16 Jahren
OmU
USA / 2023
In Ethan Coens neuer Komödie muss die lebenslustige Jamie (Margaret Qualley, Once Upon a Time in … Hollywood) mal wieder eine Trennung verarbeiten. Auf der Suche nach einem Neuanfang unternimmt sie mit der schüchternen Marian (Geraldine Viswanathan, Miracle Workers), die dringend ein wenig lockerer werden muss, einen spontanen Roadtrip nach Tallahassee. Doch dann wird das ungleiche Duo ungewollt zum Ziel unfähiger Ganoven, und schon ist es vorbei mit der Entspannung – denn in DRIVE-AWAY DOLLS geht schief, was nur schiefgehen kann.

Es geht doch nichts über einen Kurztrip, um auf andere Gedanken zu kommen. Ab ins Auto, Musik an, den Highway entlangbrausen, Abenteuer erleben und grenzenlose Freiheit genießen: So jedenfalls stellen sich die frisch getrennte Jamie und ihre Freundin Marian ihren Roadtrip nach Tallahassee im sonnigen Florida vor. Doch natürlich kommt alles ganz anders. Denn die beiden jungen Frauen ahnen nicht, dass ihnen durch einen Irrtum ein Mietwagen ausgehändigt wurde, in dessen Kofferraum sich höchst brisante Fracht befindet. Bald müssen die Freundinnen feststellen, dass einige ebenso zwielichtige wie unfähige Gestalten hinter ihnen her sind, die es auf die geheimnisvolle Ladung abgesehen haben. Ein aberwitziger und spannungsgeladener Road-Trip nimmt seinen Lauf … Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=PcBxJTMVfR0

Sonderveranstaltung: Maria Montessori

Ab 07.03. | Dienstag, 27.02. um 19:30 Uhr im Odeon

Regie: Léa Todorov
Plakatmotiv "Sonderveranstaltung: Maria Montessori"
F I / 2023
Dienstag, 27.02. um 19:30 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Léa Todorov.

Das gefühlvolle Drama MARIA MONTESSORI setzt der Bildungsikone ein lange überfälliges und zutiefst bewegendes Denkmal. Mit großer visueller Eleganz zeigt dieser Film die Namensgeberin einer der einflussreichsten pädagogischen Bewegungen in ihrer ganzen Stärke und Zerrissenheit. 1898 entscheidet sich die unverheiratete Maria Montessori, ihren Sohn Mario nach der Geburt auf unbestimmte Zeit zu verlassen, um als moderne und freie Frau eine neue Vision von Bildung zu entwickeln. Sie ahnt, dass sie eine Revolution entfachen kann. Als eine der ersten Frauen Italiens wurde sie Ärztin und gründete ein Institut, an dem Lehrer für die Arbeit mit behinderten Kindern ausgebildet werden. Hier entwickelt sie Methoden, die von einem Gedanken getrieben sind: solange man die Kinder liebt, können sie alles lernen. Nicht Disziplinierung, sondern ihre Freiheit wird zeigen, welche Schätze in den Kindern verborgen sind. Doch bezahlt wird sie für ihre Arbeit nicht, die Lorbeeren heimst ihr Partner Montesano ein und die männliche Wissenschaftselite hält nichts von einer Pädagogik für behinderte Kinder. Ihren Sohn kann Maria in dieser Welt nicht zu sich nehmen, ohne ihre Arbeit aufgeben zu müssen. Mit der Prostituierten Lili d'Alengy schmiedet Maria ein Netzwerk weiblicher Solidarität, das nicht nur endlich Unabhängigkeit ermöglicht, sondern vor allem eine Pädagogik, die an die Autonomie des Geistes glaubt.
| Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/maria-montessori-144

Seniorentreff im Kino

Ab Mittwoch, 13.03. um 14:30 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Seniorentreff im Kino"
2024
Nächster Termin:

Mittwoch, 13.03. um 14:30 Uhr mit "Maria Montessori"

Das gefühlvolle Drama MARIA MONTESSORI setzt der Bildungsikone ein lange überfälliges und zutiefst bewegendes Denkmal. Mit großer visueller Eleganz zeigt dieser Film die Namensgeberin einer der einflussreichsten pädagogischen Bewegungen in ihrer ganzen Stärke und Zerrissenheit. 1898 entscheidet sich die unverheiratete Maria Montessori, ihren Sohn Mario nach der Geburt auf unbestimmte Zeit zu verlassen, um als moderne und freie Frau eine neue Vision von Bildung zu entwickeln. Sie ahnt, dass sie eine Revolution entfachen kann. Als eine der ersten Frauen Italiens wurde sie Ärztin und gründete ein Institut, an dem Lehrer für die Arbeit mit behinderten Kindern ausgebildet werden. Hier entwickelt sie Methoden, die von einem Gedanken getrieben sind: solange man die Kinder liebt, können sie alles lernen.

Eintritt: 7 €


Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/maria-montessori-144

Sneak-Preview

Ab Mittwoch, 13.3. um 21 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Sneak-Preview"
Frei ab 18 Jahren
OmU
2023

NEU: an jedem 2. Mittwoch im Monat gibt es jetzt auch bei uns eine SNEAK - PREVIEW. Wir zeigen den Überraschungsfilm im Original mit deutschen Untertiteln zum Eintritt von 6 EUR. Überrascht wird mit allem, was das Kino ausmacht und zu bieten hat. Was wir damit meinen, wird erst verraten wenn sich der Vorhang öffnet. Wir haben schon jetzt viel Spaß bei der Auswahl...

Eintritt: 7 €

 

 

Squaring The Circle: The Story Of Hipgnosis

Ab 14.03. im Odeon

Regie: Anton Corbijn
Plakatmotiv "Squaring The Circle: The Story Of Hipgnosis"
Frei ab 12 Jahren
OmU
GB / 2022
Led Zeppelin, AC/DC, Genesis, Black Sabbath, Paul McCartney und Pink Floyd – das sind nicht nur Ikonen der Rockmusik, sondern auch Kunden von Aubrey „Po" Powell und Storm Thorgerson. Das sind die beiden Köpfe hinter dem Grafik-Label „Hipgnosis". Sie sind verantwortlich für legendäre und bis heute im kulturellen Gedächtnis verweilenden Albencover wie das minimalistische Prisma auf Pink Floyds „The Dark Side of the Moon". Doch mit dem Erfolg gingen auch Drogen, Streits mit den Musikern und einander einher. Filmemacher Anton Corbijn fühlt für diesen Dokumentarfilm der aufregenden Geschichte von Hipgnosis nach. Mehr Infos zum Film unter https://www.squaringthecirclefilm.com/synopsis/

Rückkehr nach Korsika

Ab 14.03. im Odeon

Regie: Catherine Corsini
Plakatmotiv "Rückkehr nach Korsika"
Frei ab 12 Jahren
F / 2023
Ein Sommer auf Korsika: Khédidja zögert nicht lange, als ihr die wohlhabende Pariser Familie, für die sie als Kindermädchen arbeitet, dieses Angebot macht. Sie soll deren Kinder dort betreuen – ihre eigenen beiden Töchter im Teenageralter, Jessica und Farah, dürfen mitkommen. Für Khédidja ist es eine Rückkehr in die alte Heimat, denn vor 15 Jahren hatte sie mit den noch kleinen Kindern die Insel unter tragischen Umständen verlassen. Während sie mit ihren Erinnerungen hadert, geben sich die beiden Mädchen allen sommerlichen Verlockungen hin: sie genießen die Tage am Strand, machen Zufallsbekanntschaften und sammeln erste Liebeserfahrungen. Doch auch bei ihnen stellen sich Fragen nach der Vergangenheit und ob die Version der Familiengeschichte, die ihre Mutter erzählt, die einzig gültige ist. Mehr Infos zum Film unter https://grandfilm.de/rueckkehr-nach-korsika/

Der Wunsch

Ab 17.03. um 11:30 Uhr im Odeon

Regie: Judith Beuth
Plakatmotiv "Der Wunsch"
D N / 2024
Der Dokumentarfilm DER WUNSCH begleitet das Liebespaar Maria und Christiane über einen Zeitraum von 10 Jahren auf ihrer emotionalen Reise, sich einen Lebenswunsch zu erfüllen: ein gemeinsames Kind.

Die Regisseurin, Jugendfreundin von Maria, erzählt einfühlsam, wie das Paar dabei mit immer größer werdenden Herausforderungen umgeht. Die Hürden im Gesundheitssystem, die eigene biologische Uhr und die emotionalen Höhen und Tiefen, die das Paar erlebt, setzen ihre Beziehung mehr und mehr unter Druck.

Über Jahre unternehmen beide immer neue Versuche, schwanger zu werden, recherchieren neue Möglichkeiten, probieren neue Techniken, stellen sich finanziellen Herausforderungen.

Die querschnittgelähmte Maria zweifelt zunehmend, während Christianes Kinderwunsch unverändert stark bleibt.
Wie nah kann man einander bleiben, wenn Ansichten auseinandergehen?
Was, wenn ein großer Wunsch droht, zur Bürde zu werden?
Was verbinden wir mit Mutterschaft und Familie?
Offene, humorvolle Gespräche zeigen immer wieder die aufrichtige Auseinandersetzung der beiden Frauen miteinander – ihr Ringen umeinander und um sich selbst. Mehr Infos zum Film unter https://riseandshine-cinema.de/portfolio/derwunsch/

Umberto Eco - Eine Bibliothek der Welt

Ab 21.03. im Odeon

Regie: Davide Ferrario
Plakatmotiv "Umberto Eco - Eine Bibliothek der Welt"
IT / 2023
Die Privatbibliothek von Umberto Eco öffnet ein Fenster zu einem magischen Kosmos – meterhohe Regale, gefüllt mit über 30.000 zeitgenössischen sowie 1.500 antiken und seltenen Büchern. Nach dem Tod Ecos gewährte seine Familie dem Regisseur Davide Ferrario, der zuvor mit Eco auf der Kunstbiennale zusammengearbeitet hatte, exklusiven Zugang zu diesem literarischen Schatz. Ursprünglich sollte der Film lediglich die Bibliothek vor ihrer Übergabe an den italienischen Staat und dem damit verbundenen Umzug dokumentieren. Doch daraus entwickelte sich weit mehr.
Der Film taucht ein in die inspirierenden Gedankenwelten des renommierten Philosophen und Schriftstellers sowie seiner Weggefährten. Dabei entfaltet sich nicht nur ein faszinierendes Porträt von Umberto Ecos Gedächtnis, sondern auch ein tiefer Einblick in das kollektive Gedächtnis der Welt. Diese Dokumentation verwebt auf einzigartige Weise die Geschichte der Bibliothek mit den philosophischen Reflexionen Ecos und schafft so ein beeindruckendes Zeugnis über die Kraft von Literatur, Erinnerung und dem Erbe der Menschheit. Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/umbertoeco/

Radical - Eine Klasse für sich

Ab 21.03. im Odeon

Regie: Christopher Zalla
Plakatmotiv "Radical - Eine Klasse für sich"
Frei ab 12 Jahren
MEX / 2023
Die Sechstklässler der Jose Urbina Lopez-Grundschule in Matamoros staunen nicht schlecht als die erste Unterrichtsstunde ihres neuen Lehrers Sergio Juarez (gespielt von Latin-Megastar Eugenio Derbez) beginnt. Sie gelten als leistungsschwächste Schüler Mexikos und ihre Welt ist geprägt von Gewalt, Vernachlässigung und Korruption. Im Klassenzimmer herrscht eine Atmosphäre der Härte und Disziplin.

Doch Sergio wählt einen anderen Weg, um den Schülern aus der Sackgasse der Perspektivlosigkeit zu helfen: Er wendet sich mit Freiheit und Empathie an die Klasse, um ihre Neugierde, ihr Potenzial und vielleicht sogar ihr Genie zu entfesseln. Sergios’ unkonventioneller Lehrplan stößt allerdings nicht nur auf überraschte und verwunderte Gesichter der Kinder, sondern auch auf wenig Akzeptanz und Unterstützung im Lehrerzimmer… Mehr Infos zum Film unter https://www.24-bilder.de/filmdetail.php?id=953

Die Unschuld

Ab 21.03. im Odeon

Regie: Hirokazu Kore-Eda
Plakatmotiv "Die Unschuld"
Frei ab 12 Jahren
J / 2023
Eine alleinerziehende Mutter (Sakura Ando) lebt mit ihrem Sohn Minato (Soya Kurokawa) in einem Vorort mit einem großen See und arbeitet als Lehrerin. In den letzten Jahren wurde sie von ihren Schülern und Kindern, die eigentlich ein friedliches Leben führen, bedrängt. Eines Tages bricht in der Schule eine Schlägerei aus. Aber was zunächst wie ein gewöhnlicher Streit zwischen Kindern aussieht, entwickelt sich zu etwas völlig Unerwartetem – mit einer Reihe von Beschwerden, die sich zu einem großen Problem entwickeln, das die Gesellschaft und die Medien mit einbezieht, bis die Kinder eines stürmischen Morgens plötzlich spurlos verschwinden und niemand weiß, was zu tun ist.

Stop Making Sense 2024

Ab Sa. 23.03. um 21 Uhr im Odeon

Regie: Jonathan Demme
Plakatmotiv "Stop Making Sense 2024"
USA / 1084
Legendär und von vielen Kritikern als bester Konzertfilm aller Zeiten bezeichnet, kommt STOP MAKING SENSE zum 40. Jahrestag wieder auf die große Leinwand. Im Jahr 1984 von Jonathan Demme gedreht, verfolgt der Film die intensiven Live-Auftritte von drei Abenden im Pantages Theater in Hollywood. Zu sehen und zu hören sind die denkwürdigsten Songs der Talking Heads. In den Hauptrollen spielen die Bandmitglieder David Byrne, Tina Weymouth, Chris Frantz und Jerry Harrison sowie Bernie Worrell, Alex Weir, Steve Scales, Lynn Mabry und Edna Holt. Anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums wurde der Filmneu restauriert. Burning down the house (again)! Mehr Infos zum Film unter https://pifflmedien.de/filme/stop-making-sense/

Opus - Ryuichi Sakamoto

Ab 28.03. im Odeon

Regie: Neo Sora
Plakatmotiv "Opus - Ryuichi Sakamoto"
J / 2023
Am 28. März 2023 verstarb der legendäre Komponist Ryuichi Sakamoto nach einem Kampf gegen den Krebs. Der renommierte Musiker, Komponist, Produzent, Pianist und Aktivist Sakamoto begann seine Karriere bei den Pionieren der elektronischen Musik Yellow Magic Orchestra/YMO und entwickelte später eine Solokarriere, in der er zu einem der Pioniere der Elektro- und Synthesizermusik wurde. Sein enormer Erfolg hielt ihn nicht davon ab, sich als Mitglied einer Anti-Atomkraft-Organisation zu engagieren. In den Jahren vor seinem Tod war Sakamoto nicht mehr in der Lage, live aufzutreten, da sich Solokonzerte und ausgedehnte Welttourneen als zu anstrengend erwiesen. Trotzdem nahm Sakamoto Ende 2022 all seine Energie zusammen, um die Welt mit einem legendären letzten Auftritt zu verlassen. Ryuichi Sakamoto / Opus ist ein musikalischer Dokumentarfilm, der dieses Konzert, bei dem nur er und sein Klavier zu hören waren, zu einer unvergesslichen Aufführung zusammenfasst.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=c-7ykyoUh-c

Andrea lässt sich scheiden

Ab 04.04. im Odeon

Regie: Josef Hader
Plakatmotiv "Andrea lässt sich scheiden"
Frei ab 6 Jahren
A / 2023
Andrea, eine Polizistin in der niederösterreichischen Provinz, möchte ihre unglückliche Ehe beenden und in St. Pölten eine neue Stelle als Kriminalinspektorin beginnen. Nach einer Geburtstagsfeier läuft ihr der Noch-Ehemann betrunken vors Auto. Im Schock begeht Andrea Fahrerflucht. Dann erlebt sie mit Erstaunen, wie jemand anderer ihre Schuld bereitwillig auf sich nimmt:

Franz, ein Religionslehrer und trockener Alkoholiker, hält sich für den Täter und wird auch von allen anderen im Dorf dafür gehalten. Während Franz wieder zu trinken beginnt und zielsicher seinem Untergang entgegen taumelt, bemüht Andrea sich, ihre Spuren zu verwischen. Mehr Infos zum Film unter https://www.majestic.de/andrea-laesst-sich-scheiden/

Morgen ist auch noch ein Tag

Ab 04.04. im Odeon

Regie: Paola Cortellesi
Plakatmotiv "Morgen ist auch noch ein Tag"
I / 2023
Rom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst … Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/titel/morgen-ist-auch-noch-ein-tag