Systemsprenger

Ab 19.09. im Odeon

Regie: Nora Fingscheidt
Plakatmotiv "Systemsprenger"
Frei ab 12 Jahren
D / 2019
Offizieller Starttermin: 19.09.

"Systemsprenger" wurde offiziell von Deutschland ins Rennen um den Auslandsoscar geschickt.


Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen "Systemsprenger" nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien. (Quelle: Verleih) Mehr Infos zum Film unter http://www.systemsprenger-film.de/

Schülerfilm ab!

Ab Samstag, 21.09. um 12 Uhr im Odeon

Plakatmotiv "Schülerfilm ab!"
D / 2019

Samstag, 21.09. um 12 Uhr, Eintritt frei.

Die 2016 gegründetete Werkschau Schülerfilm ab!
geht dieses Jahr bereits in die vierte Runde! Junge Nachwuchsfilmemacher aus Schulen im Kölner Raum zeigen ihre neuesten Kurzfilmproduktionen im Odeon Kino.
Die von einer Jury aus Filmlehrern und Medienpädagogen ausgewählten Filme umfassen die unterschiedlichsten Genres: Doku, Drama, Lyrikverfilmungen, Animation, Lyrikverfilmungen u.a. 

Der Distelfink

Ab 26.09. im Odeon

Regie: John Crowley
Plakatmotiv "Der Distelfink"
Frei ab 12 Jahren
USA / 2019
Im Alter von 13 Jahren besucht Theo Decker (Oakes Fegley) gemeinsam mit seiner Mutter Audrey (Hailey Wist) das New Yorker Metropolitan Museum, als dort ein Terroranschlag verübt wird. Theo überlebt diesen, seine Mutter nicht. In der Folge der Nachwirkungen der Explosion drängt ihm ein sterbender alter Mann nicht nur seinen Ring auf, sondern auch eines der faszinierenden Gemälde aus dem Museum. Theo versteckt das kostbare Gemälde eines holländischen Altmeisters, welches fortan als bei der Explosion verschollen gilt, bei sich. Das Bild wird sein kostbarster Schatz und wird seinem Leben, das ihn in den nächsten Jahren unter anderem nach Las Vegas führt, eine neue Richtung geben. Doch es hat auch zur Folge, dass Theo (nun Ansel Elgort) über die Jahre tief in die kriminelle Unterwelt abrutscht und 14 Jahre später in einem Amsterdamer Hotelzimmer untertauchen muss...

Basierend auf dem gleichnamigen und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman von Donna Tartt aus dem Jahre 2013.

Filmkritik:
https://www.programmkino.de/content/links.php?id=4756

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=2U0HqLn42NI

Nurejew - The White Crow

Ab 26.09. | Preview: So. 22.09. um 11:30 Uhr im Odeon

Regie: Ralph Fiennes
Plakatmotiv "Nurejew - The White Crow"
Frei ab 6 Jahren
OmU
GB / 2018
Paris in den 1960er Jahren: Der Kalte Krieg befindet sich auf seinem Höhepunkt und die Sowjetunion schickt ihre beste Tanzkompanie in den Westen, um ihre künstlerische Stärke zu demonstrieren. Das Leningrader Kirow-Ballett begeistert die Pariser Zuschauer, aber ein Mann sorgt für die Sensation: der virtuose junge Tänzer Rudolf Nurejew. Attraktiv, rebellisch und neugierig, lässt er sich vom kulturellen Leben der Stadt mitreißen. Begleitet von der schönen Chilenin Clara Saint (Adèle Exarchopoulos) streift er durch die Museen und Jazz-Clubs der Stadt, sehr zum Missfallen der KGB-Spione, die ihm folgen. Doch Nurejew genießt den Geschmack der Freiheit und beschließt in Frankreich politisches Asyl zu beantragen. Ein höchst riskantes Katz- und Mausspiel mit dem sowjetischen Geheimdienst beginnt.

Beruhend auf wahren Ereignissen, erzählt Regisseur und Darsteller Ralph Fiennes (DER ENGLISCHE PATIENT) in NUREJEW – THE WHITE CROW die unglaubliche Geschichte der sowjetischen Ballettlegende Rudolf Nurejew. Gedreht auf 16mm leben in atmosphärischen Bildern die bewegten 60er Jahre wieder auf. Die Rolle Nureyevs interpretiert eindrucksvoll der ukrainische Weltklasse-Balletttänzer Oleg Ivenko. Das Drehbuch stammt von David Hare (DER VORLESER).

Mehr Infos zum Film unter https://www.alamodefilm.de/kino/detail/nurejew-the-white-crow.html

Der Glanz der Unsichtbaren

Ab 10.10. | 07.10. um 20 Uhr zu Gast Regisseur Louis-Julien Petit im Odeon

Regie: Louis-Julien Petit
Plakatmotiv "Der Glanz der Unsichtbaren"
Frei ab 6 Jahren
F / 2018
Lady Di, Edith Piaf, Salma Hayek, Brigitte Macron: Die meisten der Besucherinnen des Tageszentrums für wohnungslose Frauen L’Envol nennen sich nach prominenten Vorbildern. Doch das L’Envol, einziger Ankerpunkt ihres prekären Alltags, steht vor der Schließung – nicht effektiv genug, hat die Stadtverwaltung beschieden. Drei Monate bleiben den Sozialarbeiterinnen Manu, Audrey, Hélène und Angélique, um ihren Schützlingen wieder auf die Beine zu helfen. Und die ziehen kräftig mit. Nachdem die Stadt auch noch ein Zeltcamp am Sportplatz räumen lässt, wird das L’Envol zur heimlichen Unterkunft, in der Betreuerinnen und Betreute mit ungeahntem Schwung ganz eigene Wege und Methoden zur Reintegration entwickeln. Tricks, Schwindeleien, alte und neue Freunde: Von jetzt an sind alle Mittel erlaubt … Mehr Infos zum Film unter http://der-glanz-der-unsichtbaren.de/synopsis.php

Seniorentreff im Kino

Ab 09.10. um 14:30 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Seniorentreff im Kino"
Frei ab 6 Jahren
2019
Nächster Termin:

Mittwoch, 09.10. um 14:30 Uhr
Distelfink
Eintritt: 5 €

Im Alter von 13 Jahren besucht Theo Decker (Oakes Fegley) gemeinsam mit seiner Mutter Audrey (Hailey Wist) das New Yorker Metropolitan Museum, als dort ein Terroranschlag verübt wird. Theo überlebt diesen, seine Mutter nicht. In der Folge der Nachwirkungen der Explosion drängt ihm ein sterbender alter Mann nicht nur seinen Ring auf, sondern auch eines der faszinierenden Gemälde aus dem Museum. Theo versteckt das kostbare Gemälde eines holländischen Altmeisters, welches fortan als bei der Explosion verschollen gilt, bei sich. Das Bild wird sein kostbarster Schatz und wird seinem Leben, das ihn in den nächsten Jahren unter anderem nach Las Vegas führt, eine neue Richtung geben. Doch es hat auch zur Folge, dass Theo (nun Ansel Elgort) über die Jahre tief in die kriminelle Unterwelt abrutscht und 14 Jahre später in einem Amsterdamer Hotelzimmer untertauchen muss...

Basierend auf dem gleichnamigen und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman von Donna Tartt aus dem Jahre 2013.

Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=2U0HqLn42NI

Sneak-Preview

Ab 09.10. um 21:00 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Sneak-Preview"
Frei ab 18 Jahren
OmU
2018

NEU: an jedem 2. Mittwoch im Monat gibt es jetzt auch bei uns eine SNEAK - PREVIEW. Wir zeigen den Überraschungsfilm im Original mit deutschen Untertiteln zum Eintritt von 5 EUR. Überrascht wird mit allem, was das Kino ausmacht und zu bieten hat. Was wir damit meinen, wird erst verraten wenn sich der Vorhang öffnet. Wir haben schon jetzt viel Spaß bei der Auswahl...

M. C. Escher - Reise in die Unendlichkeit

Ab 10.10. im Odeon

Regie: Robin Lutz
Plakatmotiv "M. C. Escher - Reise in die Unendlichkeit"
NL / 2018
Treppen, die gleichzeitig aufsteigen und hinabgehen, um sich in einem Kreis zu verbinden. Figuren, die sich in 2D-Schablonen verwandeln, um wieder plastisch zu werden. Paradoxe Landschaften und surreale Stadtszenen. Metamorphosen, in denen sich Vögel zu Fischen und wieder zu Vögeln transformieren – M. C. Eschers Werk fasziniert Millionen von Fans. Der niederländische Grafiker (1898-1972) inspiriert auch heute noch Filmemacher, Maler und Musiker gleichermaßen. Escher ist en vogue, eine Ikone der Kunstwelt.

Die ihm gewidmete Dokumentation M.C. ESCHER – REISE IN DIE UNENDLICHKEIT lässt ihn anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen, Notizen und Vorträgen selbst zu Wort kommen. Ein faszinierendes Erlebnis und ein Einblick in das Schaffen eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

In der deutschen Fassung leiht Matthias Brandt (POLIZEIRUF 110) Escher seine unverwechselbare Stimme, in der englischsprachigen Originalfassung Stephen Fry (GOSFORD PARK).

"Wir beten das Chaos an, weil wir es lieben, Ordnung zu schaffen." (M. C. Escher)
Mehr Infos zum Film unter https://www.mfa-film.de/kino/id/m-c-escher-reise-in-die-unendlichkeit/

La Maladie du Démon - Die Krankheit der Dämonen

Ab 12.10. um 12 Uhr im Odeon

Regie: Lilith Kugler
Plakatmotiv "La Maladie du Démon - Die Krankheit der Dämonen"
Frei ab 12 Jahren
D / 2019
12.10. um 12:00 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Lillith Kugler.

Menschen an Bäume gekettet. Eine Frau fällt ins Feuer und niemand hilft ihr. In Burkina Faso gibt es in der traditionellen Gesellschaft keinen Platz für Menschen mit psychischen Krankheiten und Epilepsie. Dämonen werden als Grund der Erkrankungen gesehen, vor deren Ansteckung sich viele Menschen fürchten. Betroffene leben am Rande der Dörfer, in Gebetszentren oder irren unbeachtet umher, oftmals sind sie angekettet oder werden geschlagen. Doch Pfarrer Guitanga und Krankenpfleger Tindano engagieren sich im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten mutig entgegen dem Glauben einer ganzen Gesellschaft für medizinische Behandlung, Freiheit und Menschenwürde. Mehr Infos zum Film unter http://la-maladie-du-demon.com/

European Art Cinema Day

Ab 13.10. um 15:30 Uhr im Odeon

Plakatmotiv "European Art Cinema Day"
OmU
2019

Am So., 13. Oktober 2019 findet der vierte „European Art Cinema Day“ statt. Der Tag, der den europäischen Film und das Kino in den Fokus rückt, ist jetzt in Cannes vom internationalen Arthouse-Kinoverband CICAE ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft der deutschen Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters und der französischen Kulturministerin Audrey Azoulay. Mehr als 1.000 Kinos werden an diesem Tag mit europäischen Previews, Kinderfilmen und Meilensteinen der Filmgeschichte die Vielfalt europäischen Filmschaffens feiern. Begleitende Filmgespräche, Empfänge und Ausstellungen veranschaulichen das Engagement der Arthouse-Kinos für eine lebendige, filmkulturelle Vielfalt. Der europäische Film und das Kino spiegeln in besonderer Weise die kulturelle, soziale und sprachliche Diversität unseres Kontinents wieder. Der „European Art Cinema Day“ will diesen Wert hervorheben und durch innovative Aktionen ein breites, auch jüngeres Publikum von Filmkunst und Kino begeistern. Begleitet und umgesetzt werden die Maßnahmen von den 11 nationalen Arthouse-Kinoverbänden, in Deutschland von der AG Kino-Gilde e.V.. Der „European Art Cinema Day“ soll künftig jährlich im Herbst stattfinden.

Liebe ODEON-Besucher,  für Europa ins Kino ...
wir sind nicht nur Teil eines deutschen Programmkino/Filmkunst Kino Netzwerkes, der AG Kino, sondern auch Teil von zwei europäischen Netzwerken Cicae und Europa Cinemas. Thematische und sprachliche Vielfalt und das Interesse für die Nachbarn liegen also in unseren Genen. In den letzten Jahren haben wir am Europäischen Kinotag der in 1000 Kinos in ganz Europa gefeiert wird immer nur mit Previews den weiten Blick unserer Themenwelt unterstrichen.

Aber es hat sich etwas verändert, in Europa und in Deutschland. Eine Grundvorraussetzung für den Kinobesuch die Fähigkeit und Bereitschaft zur Empathie scheint sich in unserer Gesellschaft zurückzuentwickeln, Egoismus und Rassismus sind wieder auf dem Vormarsch.

Dadurch hat unsere alltägliche Arbeit für Neugierde und Empathie als Grundvoraussetzungen für ein demokratisches Miteinander eine ganz neue politische Dimension gewonnen.

So., 13.10. um 15:30 Uhr
Porträt einer jungen Frau in Flammen OmU
Frankreich | 2019 | 120 Minuten | FSK unbek.  | Regie: Céline Sciamma

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne (Noémie Merlant) im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse (Adèle Haenel) anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter (Valeria Golino) arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an die Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft…
Mehr Infos zum Film unter https://tobis.de/film/der-trafikant/

Kölsche Filmmatinée

Ab 13.10. um 11:30 Uhr im Odeon

Regie: diverse
D / 2019
Kölsche Filmmatinée - mit Film über den photographischen Chronisten der Bonner Republik und die photografischen Bestandsaufnahme der Gedenkstätten ehemaliger nationalsozialistischer Konzentrations- und Vernichtungslager des Reinhard Matz.

Am Sonntag, den 13.Oktober um 11:30 Uhr zeigen wir die beiden Filme von Dieter Oeckl:
 
"Der Menschenfänger – Die Macht der Fotos von Jupp Darchinger",
RTL 2002, Buch und Regie: Dieter Oeckl. "Das Porträt des namhaften 80-jährigen Bonner Fotografen ist zugleich eine Dokumentation von über fünf Jahrzehnten deutscher Geschichte in Fotos, Anekdoten, Erzählungen und Filmsequenzen".

Der Menschenfänger  erhielt den 2003 den Robert Geisendörfer Preis - den Evangelischen Medienpreis.

Begründung der Jury

Ein Beispiel für die hervorragende journalistische, konzeptionelle und gestalterische Qualität, die mit dem Robert Geisendörfer Preis gewürdigt werden soll, ist die von RTL im Umfeld der Berichterstattung der Bundestagswahl am 22. September 2002 um 23 Uhr ausgestrahlte große Reportage „Der Menschenfänger – Die Macht der Fotos von Jupp Darchinger“. Kein Alltagsprogramm für einen privaten Fernsehsender, gewiss. Aber ein wohlgelungenes Beispiel dafür, wie das an diesem Tag vorhandene Interesse an Politik vertieft werden kann auf die Geschichte von fünf Jahrzehnten Bundesrepublik und sich fokussieren lässt auf die Person eines Menschen, der diese Zeit miterlebte und an dem Bild, das wir uns von ihr machen, großen Anteil hat. Jupp Darchinger, dessen Leben und dessen Arbeit uns in dieser Sendung nahegebracht werden, ist mehr als ein Bonner Fotojournalist. Er ist der fotografische Chronist der Bonner Politik seit den 50er Jahren bis in die Gegenwart, und die Bilder, die er von den prominenten Akteuren, aber auch von den Statisten auf dieser Bühne gemacht hat, haben heute den Rang historischer Ikonen. Sie gehören zur Erinnerung aller Menschen, die – wie Darchinger – diese Jahre miterlebt haben.
 
"Die schrecklichen Museen" - WDR 1991
Film über die Arbeit von Reinhard Matz, dem deutschen Fotograf, Autor und Publizisten.
Sein Thema Das Verschwinden der Vergangenheit im Gedenken, brachte Matz zu seiner photografischen Bestandsaufnahme der Gedenkstätten ehemaliger nationalsozialistischer Konzentrations- und Vernichtungslager. In Zusammenarbeit mit dem WDR entstand über dieses Projekt der Film Die schrecklichen Museen.
 

Vom Kommen, Gehen u. Bleiben–Filmische Geschichten der Migration

Ab 16.10. um 18:30 Uhr + 20.10. um 19:30 Uhr im Odeon

Plakatmotiv "Vom Kommen, Gehen u. Bleiben–Filmische Geschichten der Migration"
D / 2019
Mit der fünftägigen Reihe nähern wir uns dem Thema Migration aus filmischer Sicht und legen den Schwerpunkt auf Kölner Geschichten. Dabei spannen wir den Bogen von der ersten „Gastarbeitergeneration“ in den 1960er Jahren – sie steht im Zentrum – bis zur heutigen Situation von Geflüchteten. Wie sahen und sehen Lebens- und Arbeitswelten von Migrant*innen aus? Wie ist ihr Blick auf das „fremde“ Land?
Das Programm umfasst Fernsehreportagen der sechziger und siebziger Jahre ebenso wie Produktionen der zweiten Einwanderergeneration; Dokumentationen und Spielfilme, nicht zuletzt von jungen Filmemacher*innen aus Köln setzen aktuelle Akzente.

Parasite

Ab 17.10. (Tipp des Monats) | So. in OV/Mo. in OmU im Odeon

Regie: Bong Joon-ho
Plakatmotiv "Parasite"
Frei ab 16 Jahren
ROK / 2019
Familie Kim ist ganz unten angekommen: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem grünlich-schummrigen Keller, kriechen für kostenloses W-LAN in jeden Winkel und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der todschicken Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien, bemerkenswertem Talent und großem Mannschaftsgeist gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Bald schon sind die Kims unverzichtbar für ihre neuen Herrschaften. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Kette von Ereignissen aus, die so unvorhersehbar wie unfassbar sind.

Der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes hält, was dieser Preis verspricht: großes Kino mit größtmöglicher Spannung. Der gefeierte koreanische Regisseur Bong Joon Ho liefert mit PARASITE eine scharfe Satire mit viel bösem Humor und Lust an der radikalen Zuspitzung der Verhältnisse. Mit seiner brillanten Gesellschaftskritik ist Bong Joon Ho ein gewaltiges, in spektakulären Bildern erzähltes Meisterwerk gelungen, das bereits jetzt Filmgeschichte geschrieben hat. Mehr Infos zum Film unter http://www.mm-filmpresse.de/film.php?film=329

Grünes Kino: Push - Für das Grundrecht auf Wohnen

Ab Mi. 30.10. um 20 Uhr im Odeon

Regie: Fredrik Gertten
Plakatmotiv "Grünes Kino: Push - Für das Grundrecht auf Wohnen"
D / 2019
Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind. PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen.

Der Film folgt Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. „Ich glaube es gibt einen riesen Unterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon“, sagt Leilani.

PUSH, der neue Dokumentarfilm vom vielfach ausgezeichneten Regisseur Fredrik Gertten (Bananas!* / Bikes vs Cars), untersucht, warum wir es uns nicht mehr leisten können, in unseren Städten zu wohnen. Eine Unterkunft ist ein fundamentales Menschenrecht, eine Voraussetzung für ein sicheres und gutes Leben. Aber in Städten weltweit werden die Chancen auf bezahlbare Wohnungen immer schwieriger. Wer sind die Akteure und was sind die Faktoren, die Wohnraum zu einem der größten Probleme der heutigen Zeit machen?

Mehr Infos zum Film unter https://mindjazz-pictures.de/filme/push-fuer-das-grundrecht-auf-wohnen/

Bikepacking Movie Night

Ab 30.10. um 20:30 Uhr im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Bikepacking Movie Night"
OV
diverse / 2019
Bikepacking Movie Night presented by staub&teer

Radreisen sind nichts Neues, erleben derzeit aber eine Renaissance. Dank modernen Rädern und Taschen können Mensch und Zweirad neue Routen erschließen und die ersehnte Freiheit und Herausforderung finden.Die Bikepacking Movie Night begleitet Protagonisten aus verschiedenen Ländern mit ganz unterschiedlichen individuellen Ansätzen auf Ihrer Reise durch atemberaubende Landschaften, auf staubigen Pfaden oder auch geteerten Traumstraßen. Diese sind dabei oft im Kampf mit den Elementen, der Technik oder den eigenen körperlichen Grenzen. Aber am Ende steht meist das Glück in der Einheit mit dem Fahrrad unvergessliche Momente erlebt zu haben.Wir wecken garantiert euer Fernweh.

ACHTUNG: Alle Filme auf Englisch / kein deutschen Untertitel

Porträt einer jungen Frau in Flammen

Ab 31.10. im Odeon

Regie: Céline Sciamma
Plakatmotiv "Porträt einer jungen Frau in Flammen"
F / 2019
Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne (Noémie Merlant) im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse (Adèle Haenel) anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter (Valeria Golino) arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an die Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft…

In wunderschönen Bildern, die selbst Gemälde sein könnten, erzählt die renommierte Regisseurin Céline Sciamma (WATER LILIES, TOMBOY) eine unglaublich feine Liebesgeschichte und formt zugleich ein kraftvolles, modernes Statement über die Situation der Frau über die Jahrhunderte hinweg - mit zwei brillanten Hauptdarstellerinnen Noémie Merlant (DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE) und Adèle Haenel (DIE BLUMEN VON GESTERN, 120 BPM). Der Publikums- und Kritikerliebling in Cannes, ausgezeichnet für das beste Drehbuch! Mehr Infos zum Film unter https://www.alamodefilm.de/kino/detail/portraet-einer-jungen-frau-in-flammen.html

Zwingli - Der Reformator

Ab 31.10. im Odeon

Regie: Stefan Haupt
Plakatmotiv "Zwingli - Der Reformator"
CH / 2019
Sein Lebenswerk machte ihn weltbekannt: Der Schweizer Ulrich Zwingli war vor 500 Jahren neben Martin Luther einer der wichtigsten Reformatoren der Kirche. Mit messerscharfem Verstand sezierte er das religiöse und gesellschaftliche System und forderte die Mächtigsten seiner Zeit heraus: „Hört auf, nur von Gott zu schwatzen“, schleuderte er ihnen von der Kanzel entgegen, „tut um Gottes willen etwas Tapferes“. Bis heute sind Zwinglis Ideen einer sozialen Gesellschaft, die sich um die Armen und Kranken kümmert und die Rechte von Frauen und Kindern schützt, brandaktuell.

Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart (Sarah Sophia Meyer) führt ein karges Leben zwischen Gottesfurcht und Sorge um die Zukunft ihrer Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Ulrich Zwingli (Max Simonischek) tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände in der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Seine revolutionären Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus und es entbrennt ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/zwingli/