Juliet, Naked

Ab 15.11. im Odeon

Regie: Jesse Peretz
Plakatmotiv "Juliet, Naked"
GB USA / 2017

Eine von Nick Hornby geschriebene Komödie über das Älterwerden die auch wegen Hauptdarsteller Ethan Hawke an die "Before Sunrise"-Filme von Richard Linklater erinnert. Ein sehr sympatischer Film für alle, die noch wissen was eine Schallplatte ist und was es bedeutet Fan von etwas zu sein.

Tucker Crowe: Der Name des geheimnisvollen Rockstars ist das Einzige, was in der leidenschaftslosen Beziehung von Annie und Duncan noch für Zündstoff sorgt. 25 Jahre ist es her, dass der gefeierte Musiker seine letzte Platte veröffentlichte. Im Gegensatz zu dem fanatischen Tucker-Crowe-Fan Duncan verreißt Annie dessen neues Album „Juliet, Naked“ in einem Online-Forum – und bekommt plötzlich Post von Tucker Crowe höchstpersönlich. So beginnt eine Social Media Freundschaft, die so unglaublich ist, das Annie Duncan davon erst mal nichts erzählt...

Mehr Infos zum Film unter https://www.prokino.de/movies/details/Juliet_Naked

Cinepänz - 29. Kölner Kinderfilmfest

Ab 17.11. - 25.11. im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Cinepänz - 29. Kölner Kinderfilmfest"
D / 2018
Das 28. Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ findet in der Zeit vom 15.11. 17.11. - 25.11. statt.

Anmeldung unter info@jfc.info oder telefonisch unter 0221 - 130 56 150.


Mehr Infos zum Film unter http://www.cinepaenz.de/

80 Jahre - im Gedenken an die Novemberpogrome 1938

Ab So., 18.11. um 11:30 Uhr im Odeon

Regie: Michael Kloft u.a.
Plakatmotiv "80 Jahre - im Gedenken an die Novemberpogrome 1938"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018

80 Jahre - im Gedenken an die Novemberpogrome

Eine Veranstaltung von Köln im Film und ODEON

Filme und Konzert:


Der 9. November 1938 steht für eine neue Dimension der NS-Rassenpolitik: Nach der systematischen Ausgrenzung und Entrechtung der Juden seit 1933 folgten 1935 die „Nürnberger Gesetze“. Mit den Novemberpogromen wurden Juden nun offenem Terror und staatlich sanktionierten Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt.
Die ausgewählten Filme weisen aus dem Jahr 1938 hinaus bis in die Gegenwart, zeigen die Auswirkungen des Holocaust auf nachfolgende Generationen und nehmen Einzelschicksale in den Fokus.
 
Sonntag 18.11. Filmmatinee, 11.30 Uhr, Odeon
Streichtrio von Gideon Klein (1944)
Es spielen: Veronique De Raedemaeker (Geige), Sharon Avella Herrera (Bratsche), Javier Huerta Gimeno (Cello), Hochschule für Musik und Tanz Köln
 
Einweihung Synagoge, 1959/ Die Schande von Köln, 2009
/ Kristallnacht –  Meinungsumfrage in Köln, 1966/ Gedenkkundgebung an die Reichskristallnacht in Köln, 1968/ Jahrhundertgeschichten: NS-Zeit in Köln, 1990 (Zusammenschnitt aus Fernsehbeiträgen des WDR Archivs, 15 Min.)

Innenansichten – Deutschland 1937 (2012) von Michael Kloft, 59 Min. 
Der Film zeigt Originalaufnahmen des amerikanischen Kameramanns Julien Bryan, der im Sommer 1937 mehrere Wochen durch Deutschland reiste. Er drehte in der Ausstellung „Entartete Kunst" in München sowie alltägliche Szenen u.a. Ausflügler am Rhein, Bauern bei der Weinernte, eine Kommunion in Bayern.
Autor Michael Kloft kombiniert die Bilder mit weiteren historischen Aufnahmen, ergänzt durch Zitate von Zeitgenossen, u.a. von dem afroamerikanischen Bürgerrechtler William Du Bois.

Mehr Infos zum Film unter https://www.koeln-im-film.de/home/

Der marktgerechte Patient

Ab Mi., 21.11. 20 Uhr im Odeon

Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz
Plakatmotiv "Der marktgerechte Patient"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018

Seit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf sogenannte Fallpauschalen steht für deutsche Klinken nicht mehr der kranke Mensch, sondern der Erlös aus seiner Behandlung im Vordergrund. Der Film deckt die gefährlichen Auswirkungen dieser Ökonomisierung auf Patienten und Klinikbeschäftigte auf.

Mehr Infos zum Film unter http://der-marktgerechte-patient.org/index.php/de/

Cold War - Der Breitengrad der Liebe

Ab 22.11. im Odeon

Regie: Pawel Pawlikowski
Plakatmotiv "Cold War - Der Breitengrad der Liebe"
PL GB F / 2018
Während des polnischen Wiederaufbaus ist der begabte Komponist Wiktor auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Dem Kulturleben seines Landes möchte er so frisches Leben einhauchen. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula, gleich im ersten Augenblick elektrisiert sie Wiktor. Schön, hinreißend und energiegeladen ist Zula schon bald der Mittelpunkt des Ensembles und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre brennende Leidenschaft scheint keine Grenzen zu kennen. Doch als das Repertoire des Ensembles zunehmend politisiert wird, nutzt Wiktor einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula bleibt der verabredeten Flucht fern und doch führt das Schicksal die beiden Liebenden Jahre später erneut zueinander. Wiktor begegnet Zula in Paris, nur so flammend ihre Liebe, so zerrissen ist das Paar und Zula muss eine tiefgreifende Entscheidung treffen. Zwischen Heimat und Exil, zwischen Leidenschaft und Verlust sind Frankreich, Jugoslawien und Polen die Schauplätze der fatalen Liebe eines Paares, das vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ohne einander nicht leben kann und miteinander fast keinen Frieden findet.

In seinem einzigartigen Meisterwerk erzählt der Oscar®-Preisträger Paweł Pawlikowski (IDA) von der schier unbändigen, zutiefst menschlichen Kraft der Liebe. In so magischen wie sinnlichen Bildern überzeugt COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE mit einer überragend starken Liebesgeschichte, die in ihrer Unerbittlichkeit und brillanten Intensität unendlich lange nachwirkt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=NaV8QELBmXs

Der Dolmetscher

Ab 22.11. im Odeon

Regie: Martin Sulik
Plakatmotiv "Der Dolmetscher"
SVK CZE AUT / 2018
Nachdenkliches und unterhaltsames Roadmovie über zwei sehr unterschiedliche Männer die nach und nach ihre Seelenverwandtschaft entdecken.

„Sind sie Brüder? Zwillinge! Sie sehen sich nicht ähnlich. Wir haben nicht die gleiche Mutter.“ (der nationalsozialistische Terror hat Ali und Georg zu Schicksals Brüdern gemacht.)

Der slowakische Rentner Ali (Jiří Menzel) dessen Eltern aus rassistischen Gründen von den Nazis ermordet worden sind und Georg, der Sohn eines der verantwortlichen Täter (Peter Simonischek) machen sich zusammen auf eine Reise durch die Slowakei. Dabei kommt zur Sprache, was sie schon ihr ganzes Leben belastet, sie aber bisher vor Niemandem aussprechen konnten.

Der Dolmetscher stellt ein bemerkenswertes Gipfeltreffen europäischer Filmschaffender dar. Regisseur Martin Šulík (Der Garten) ist der bekannteste Slowakische Regisseur, der auch schon für sein Land ins Oscar-Rennen ging. Jiří Menzel hat als Regisseur für Tschechien (damals noch Tschechoslowakei) schon einen Oscar gewonnen. Und der Österreicher
Peter Simonischek wurde für seine Leistung in Tony Erdmann mit dem europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Mehr Infos zum Film unter http://www.filmkinotext.de/der-dolmetscher.html

Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot

Ab Di., 27.11. um 19 Uhr im Odeon

Regie: Philip Gröning
Plakatmotiv "Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot"
Frei ab 172 Jahren
D F CH / 2018
Sommerhitze. Eine Tankstelle auf dem Land, Kornfelder, Wind und ferne Berge. Die Zwillinge Robert und Elena liegen im Gras und bereiten sich auf Elenas Abiturarbeit in Philosophie vor. 48 Stunden lang sind die sommerliche Wiese, ein Wald, ein See ihr Universum. 48 Stunden ist die Tankstelle ihr einziger Kontakt zur Außenwelt. 48 Stunden, sich von Kindheit und der Symbiose der Zwillingswelt zu lösen. Zwillingsspiele, Wetten, Gespräche über Philosophie. Und je mehr sie kämpfen, um voneinander loszukommen, desto mehr zieht es sie in ihre gemeinsame Welt. Als das Wochenende vorbei ist und die Sonne wieder über der Tankstelle aufgeht, ist nichts mehr, wie es vorher war. Mehr Infos zum Film unter http://www.wfilm.de/mein-bruder-heisst-robert-und-ist-ein-idiot/

Piripkura

Ab Mi., 28.11. (Premiere) im Odeon

Regie: Mariana Oliva und Renata Terra
Plakatmotiv "Piripkura"
Brasilien / 2018




Mi., 28.11.um 20 Uhr
In Kooperation mit Misereor und GEPA mit anschließendem Filmgespräch.


Die letzten beiden Angehörigen des indigenen Volkes der Piripkura leben inmitten des Amazonas-Regenwalds in Brasilien.

Eine seit 1998 von ihnen entzündete, und seitdem ununterbrochen brennende Fackel ist ihr wertvollster Besitz, und der Schutzstatus des von ihnen bewohnten Waldgebiets beruht auf ihrem Überleben.

Gewaltsam wird das Amazonasgebiet nach und nach von unkontrollierten Abholzungen zerstört. Um das Regenwaldgebiet des indigenen Volkes der Piripkura zu beschützen, muss Jair Candor, Koordinator der brasilianischen Indigenenschutzbehörde (FUNAI), beweisen, dass die letzten beiden überlebenden Männer noch existieren. Gemeinsam mit einer Film-Crew und mit Rita, der letzten Verwandten der Beiden, begibt er sich in die Tiefen des Tropenwalds auf die Suche nach Pakyî und Tamandua.

Mehr Infos zum Film unter http://mindjazz-pictures.de/project/piripkura/

MACHT STRUKTUREN ! Eröffnung der Konferenz im ODEON

Ab Do. 29.11. 19:30 Uhr im Odeon

Regie: -1
Plakatmotiv "MACHT STRUKTUREN ! Eröffnung der Konferenz im ODEON"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018

MACHT STRUKTUREN !

Eröffnung der Konferenz im ODEON 29.11. 20:00 Uhr

Als im Herbst 2017 durch die #MeToo Bewegung immer mehr über den sexuellen Missbrauch in der Filmbranche bekannt wurde, war man über das Ausmaß schockiert, aber über die Tatsache selber nicht erstaunt. In einem System, das durch extreme Hierarchie Macht und Abhängigkeit fördert, war sexueller Missbrauch bekannt und durch Schweigen geduldet. Aufgrund der Vielzahl der Veröffentlichungen ist das Phänomen jetzt nicht mehr auf Erlebnisse einzelner Frauen zu reduzieren, sondern als ein Problem strukturellen Machtmissbrauchs zu begreifen.

Im Sommer dieses Jahres formulierten vier in Köln ansässige NRW Filmverbände, darunter das LaDOC Filmnetzwerk, eine Stellungnahme zum Machtmissbrauch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, in diesem Fall im WDR. Kernpunkt der Stellungnahme ist die These, dass über Form und Inhalt der Programmgestaltung aufgrund der steilen hierarchischen Struktur von zu wenigen zentralen Positionen aus entschieden wird. Dies verhindert nachhaltig und auf allen Ebenen die Vielfalt im öffentlich-rechtlichenFernsehen. Die Definitionshoheit darüber, was Zuschauer*innen sehen wollen, soll nicht in den Händen weniger Entscheidungsträger*innen liegen. Form und Inhalt gilt es immer wieder neu zu verhandeln. Erst der Dialog und das Mitspracherecht aller, die der Film- und Fernsehbranche angehören und in ihr arbeiten, ermöglichen die notwendige Vielfalt, von der nicht nur die Zuschauer*innen, sondern auch die Demokratie profitieren. Eine der Forderungen der Stellungnahme ist daher:

Sichtbare Entflechtung von Macht in den Entscheidungspositionen der Film- und Fernsehbranche.

Die Konferenz nimmt den Impuls der Stellungnahme auf und hinterfragt die etablierten Strukturen in Film, Fernsehen und Medien, die wirtschaftlich und inhaltlich für alle in diesen Branchen, Frauen wie Männer, von existenzieller Bedeutung sind. Wie konzentriert sich hier Macht und wie werden in der Folge Entscheidungen, Inhalte und Karrieren beeinflusst? Was würde passieren, wenn Macht sich auf Viele verteilt? Die Konferenz stellt Modelle für Veränderung und Partizipation zur Diskussion und setzt auf eine genaue Betrachtung der Phänomene unter Berücksichtigung der filmischen, journalistischen, wissenschaftlichen, experimentellen und feministischen Ausrichtung. Die eingeladenen Gäste sind Sophie Charlotte Rieger (Filmkritikerin), Bernadett Tuza-Richter (Regisseurin), Dr. Rikky John Dean (Politikwissenschaftler), Halla Zhour (Dialogprozessbegleiterin), Anke Stelling (Schriftstellerin und Drehbuchautorin) und Esther Göbel (freie Journalistin). Außerdem werden zwei Kurzfilmprogramme gezeigt.

Mehr Infos zum Film unter https://ladoc.de/macht-strukturen-programm-der-ladoc-konferenz/

Eine gefangene Frau

Ab Do. 29.11. 20:00 Uhr im Odeon

Regie: Bernadett Tuza-Ritter
Plakatmotiv "Eine gefangene Frau"
Frei ab 12 Jahren
H / 2017
Do., 29.11. um 20 Uhr Eröffnung der Konferenz "MACHT STRUKTUREN !" des LaDoc Netzwerks mit „A Woman Captured“ zu Gast Regisseurin Bernadette Tusza.

EINE GEFANGENE FRAU (A woman captured) handelt von Marisch, einer 52-jährigen Ungarin, die ein Jahrzehnt lang einer Familie diente - bei 20-Stunden-Arbeitstagen und ohne Arbeitslohn. Ihre Unterdrücker konfiszierten ihre Ausweispapiere und sie darf das Haus nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. Sie behandeln sie wie ein Tier, geben ihr nur Essensreste und kein Bett zum Schlafen.

Marisch fristet ihr Dasein in ständiger Angst, träumt jedoch davon, ihr Leben zurückzuerlangen.

Die Präsenz der Kamera hilft ihr zu begreifen, dass sie nicht völlig auf sich allein gestellt ist. Sie beginnt Vertrauen zu fassen; nach zwei Jahren Dreh sammelt sie ihren ganzen Mut zusammen und enthüllt ihren Plan: „Ich werde fliehen.“

Der Film folgt Marischs heroischem Weg zurück in die Freiheit.

Mehr Infos zum Film unter https://www.partisan-filmverleih.de/filme/a-woman-captured/

Die Augsburger Puppenkiste - Geister der Weihnacht

Ab 01.12. im Odeon

Regie: Julian Köberer von Judith Gardner
Plakatmotiv "Die Augsburger Puppenkiste - Geister der Weihnacht"
D / 2018
 Ebenezer Scrooge ist ein eigenbrötlerischer Geizhals, der Menschen verabscheut, seine Angestellten ausbeutet und Weihnachten über alles hasst. Da erhält er am Abend vor Weihnachten Besuch vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley, der Scrooge ermahnt, sein Verhalten zu ändern und ihm den Besuch drei weiterer Geister ankündigt. Der erste ist der Geist der vergangenen Weihnacht, der Scrooge die einsamen, traurigen Weihnachtsfeste seiner Kindheit aber auch die wunderbaren, die er dank der Güte seines Lehrherrn erleben durfte, zeigt. Der zweite ist der Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihm das Leben seines armen Angestellten Bob und dessen schwerkranken Sohnes Timi vor Augen führt. Der dritte Geist zeigt Scrooge schließlich seine eigene, trostlose Zukunft, die er erleiden wird, sollte er sein Verhalten nicht rechtzeitig ändern...

Mehr Infos zum Film unter https://www.24-bilder.de/filmdetail.php?id=765

Komponistinnen

Ab So. 2.12. 14:00 Uhr im Odeon

Regie: Tim van Beveren
Plakatmotiv "Komponistinnen"
D / 2018

Die Leipziger Pianistin Kyra Steckeweh stellte eines Tages fest, dass ihr Repertoire nur aus Musik von Männern besteht. Daraufhin begann sie, nach Stücken von Komponistinnen zu suchen und ihre Recherchen förderten schnell eine Vielzahl fantastischer Klavierwerke zutage, die bis heute fast nie gespielt werden.

Mehr Infos zum Film unter http://komponistinnen.com/de_DE/

elama - Leben in Europa

Ab Mi., 05.12. 20:45 Uhr | Zu Gast Susanne Hinz u. Christian Wenzel im Odeon

Regie: Susanne Hinz und Christian Wenzel
Plakatmotiv "elama - Leben in Europa"
D / 2018
elama – LEBEN IN EUROPA
Mi. 5.12. 20:45 Uhr

Europa ist voller Vielfalt, politischer Gegensätze und gemeinsamer Wurzeln. Doch was wissen wir über die Lebensentwürfe, Hoffnungen und Träume der Menschen, die hier leben?
Susanne Hinz und Christian Wenzel begeben sich auf eine Reise. Von Süd nach Nord. Mitten durch Europa – entlang des 24. Längengrades. Auf der Suche nach Begegnungen.
Sie begleiten zufällig getroffene Menschen für einige Tage mit der Kamera. Und aus Begegnungen entstehen Einblicke in ganz unterschiedliche Lebensentwürfe.
Wie findet ein griechischer Elektroinstallateur in Thessaloniki seinen Weg in ein zufriedenes Leben? Was möchte ein lettischer Journalist seinen Kindern mit auf den Weg geben? Wie gestalten 40 Menschen am nördlichsten Ende Europas auf einer einsamen norwegischen Insel ihr Leben? Und welche Lebenserfahrung gibt uns eine 92-jährige rumänische Bäuerin mit auf den Weg?
Der Dokumentarfilm lässt die Protagonisten zu Wort kommen und fängt Bilder aus deren  Leben ein. Wir erhalten Einblicke, wie Menschen in Europa ihren Alltag gestalten und erfahren, was ihnen wichtig ist im Leben.


Mehr Infos zum Film unter http://elama.eu/

80 Jahre - im Gedenken an die Novemberpogrome 1938 - 2. Termin

Ab Mi. 5.12. 19:00 Uhr im Odeon

Regie: Frieder Wagner, Miriamr Jakobs, Gerhard Schick,
Plakatmotiv "80 Jahre - im Gedenken an die Novemberpogrome 1938 - 2. Termin"
D / 2018
80 Jahre - im Gedenken an die Novemberpogrome 1938 - 2. Termin im ODEON

Köln im Film zeigt:
Filmprogramme vom 18.November bis 5. Dezember


Der 9. November 1938 steht für eine neue Dimension der NS-Rassenpolitik: Nach Ausgrenzung und Entrechtung seit 1933, folgten 1935 die sog. Nürnberger Gesetze, die Juden im öffentlichen, wirtschaftlichen und privaten Leben zunehmend einschränkten. Mit den Novemberpogromen wurden die deutschen Juden offenem Terror und staatlich sanktionierten Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt. Diese mündeten in den Holocaust, der planmäßigen Vernichtung  der europäischen Juden.
Die Filmauswahl weist über das Jahr 1938 hinaus bis in die Gegenwart.


Mittwoch, 5.12., 19.00 Uhr, und Odeon zeigen:
'Entjudung' in Köln (1990) von Frieder Wagner, Ausschnitt 6 Min.
Mit Büchern auf der Flucht (2018) von Miriamr Jakobs, Gerhard Schick, 52 Min. Mehr Infos zum Film unter https://www.koeln-im-film.de/home/

Roma

Ab 06.12. im Odeon

Regie: Alfonso Cuarón
Plakatmotiv "Roma"
Frei ab 12 Jahren
MEX USA / 2018
„ROMA“ ist das bisher persönlichste Projekt des Oscar®-prämierten Regisseurs und Drehbuchautors Alfonso Cuarón („Gravity“, „Children of Men“, „Y Tu Mama Tambien – Lust for Life“). Der Film handelt von Cleo, einer jungen Hausangestellten, die für eine Familie in einem mittelständischen Viertel namens Roma in Mexiko-Stadt arbeitet. Basierend auf seiner eigenen Kindheit erschafft Cuarón ein lebendiges und emotionales Werk über häuslichen Streit und soziale Hierarchien inmitten der politischen Unruhen der 1970er Jahre und kreiert damit einen kunstvollen Liebesbrief an die Frauen, die ihn großgezogen haben. Der Film ist demnächst auf Netflix und in ausgewählten Kinos verfügbar. Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=sKVYRtE-kXI

Astrid

Ab 06.12. im Odeon

Regie: Pernille Fischer Christensen
Plakatmotiv "Astrid"
Frei ab 6 Jahren
S DK D / 2018
Von Pippi Langstrumpf über Ronja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte die „Schwedin des Jahrhunderts“ und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels sich unermüdlich für die Rechte von Kindern ein.

Ihre eigene Kindheit dagegen endete früh, als Astrid im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wurde – im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen. Weiterhin zeichnet ASTRID nach, wie diese Erfahrungen die späteren Werke und das Engagement der Autorin prägen sollten. Mehr Infos zum Film unter https://dcmworld.com/portfolio/astrid/

Kölsche Filmmatinée: Heisser Jazz und kaltes Eis

Ab 09.12. um 11:30 im Odeon

D / 2018
Musik oder organisierter Lärm? Zwischen Begeisterung und Ablehnung schwankte das kritische Publikum, als nach dem Zweiten Weltkrieg mit den US-amerikanischen Besatzern ein Musikstil nach Deutschland kam, der von den Nazis als „entartete Kunst” verboten worden war: Der Jazz.

In Köln wurde ein Eiscafé auf der Hohe Strasse ab 1949 zum Mekka für alle Jazz-Fans. Inhaber waren die Italienerin Gennarina Campi und ihr Sohn Gigi Campi. Eine Charlie Parker Platte, die Gigi Campi im Jahre 1948 zu hören bekam, wurde zur Initialzündung für den jungen Journalisten der Mailänder „Avanti”-Redaktion, und ließ ihn ab Anfang der fünfziger Jahre in Köln zum Veranstalter zahlreicher Jazz-Konzerte, Tourneen und Platten-Produktionen werden.

Reality Bites FIGHTER

Ab 12.12. um 18:30 Uhr im Odeon

Regie: Susanne Binninger
D / 2018
"REALITY BITES - Schüler*innen und Studierende machen Kinoprogramm" präsentiert:

FIGHTER, Dokumentarfilm
Zu Gast: Susanne Binninger

Welche Filme gehen Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht mehr aus dem Kopf? REALITY BITES zeigt in monatlichen Kinovorführungen Filme, die Schüler*innen und Studierenden gemeinsam für das Kölner Publikum ausgewählt haben. Im Anschluss an jede Vorstellung gibt es Gelegenheit, mit den Filmemacher*innen über den Film zu diskutieren. Die Veranstaltungen werden von den jungen Kurator*innen moderiert.
REALITY BITES ist eine Film- und Workshopreihe, die parallel in Köln, Bochum und Wuppertal realisiert wird - in Köln in Kooperation mit der Katharina-Henoth-Gesamtschule, der Kunsthochschule für Medien Köln und dem Odeon Kino.

Zum Film: Susanne Binninger gelingt ein vorurteilsfreier Blick auf die MMA Szene und ihre drei Protagonisten erweisen sich als offene, gefühlvolle Männer, die dem Schmerz nicht ausweichen und deren Angst vor allem darin besteht, dass sie verlieren könnten. Die Ernsthaftigkeit und Leidenschaft, mit der sie selbst ihrer Profession nachgehen, vermittelt Susanne Binninger dem Zuschauer intensiv mit einem spielfilmreifen Kamera- und Tonkonzept. Sowohl in den Aufnahmen aus dem Alltag der Kämpfer, als auch bei der Darstellung der Kämpfe selbst, hat Binninger es geschafft, einen eigenen Zugang zu den Personen zu finden und sich von inhaltlichen und visuellen Stereotypen zum Thema MMA frei zu machen. So ermöglicht sie auch dem Zuschauer einen unvoreingenommenen Blick auf ein ansonsten vielfach tabuisiertes Thema.

Sneak-Preview

Ab 12.12. um 21:00 im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Sneak-Preview"
Frei ab 18 Jahren
2018

NEU: an jedem 2. Mittwoch im Monat gibt es jetzt auch bei uns eine SNEAK - PREVIEW. Wir zeigen den Überraschungsfilm im Original mit deutschen Untertiteln zum Eintritt von 5 EUR. Überrascht wird mit allem, was das Kino ausmacht und zu bieten hat. Was wir damit meinen, wird erst verraten wenn sich der Vorhang öffnet. Wir haben schon jetzt viel Spaß bei der Auswahl...

Seniorentreff im Kino

Ab Mi., 12.12. um 14:30 Uhr im Odeon

Ab Mi., 12.12. um im Odeon

Regie: diverse
Plakatmotiv "Seniorentreff im Kino"
Frei ab 6 Jahren
2018
Nächster Termin:

Mittwoch, 12.12. um 14:30 Uhr
Astrid
Eintritt: 4 €

Zu Gast Erich Liesner und Hans-Jürgen Schmidt sowie das Filmteam.

Von Pippi Langstrumpf über Ronja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte die „Schwedin des Jahrhunderts“ und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels sich unermüdlich für die Rechte von Kindern ein.

Ihre eigene Kindheit dagegen endete früh, als Astrid im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wurde – im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen. Weiterhin zeichnet ASTRID nach, wie diese Erfahrungen die späteren Werke und das Engagement der Autorin prägen sollten.
Mehr Infos zum Film unter https://dcmworld.com/portfolio/astrid/

Gegen den Strom

Ab 13.12. im Odeon

Regie: Benedikt Erlingsson
Plakatmotiv "Gegen den Strom"
Frei ab 6 Jahren
IS F UA / 2018
Halla ist fünfzig und eine unabhängige Frau. Doch hinter der Fassade einer gemächlichen Routine führt sie ein Doppelleben als leidenschaftliche Umweltaktivistin. Bekannt unter dem Decknamen „Die Bergfrau“ bekämpft sie heimlich in einem Ein-Frau-Krieg die nationale Aluminiumindustrie. Mit ihren riskanten Aktionen gelingt es ihr, die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem internationalen Investor zu stoppen. Doch dann bringt die Bewilligung eines fast schon in Vergessenheit geratenen Adoptionsantrags Hallas gradlinige Pläne aus dem Takt. Entschlossen plant sie ihre letzte und kühnste Aktion als Retterin des isländischen Hochlands.

Bereits mit seinem großartigen Debüt „Von Menschen und Pferden“ erregte Benedikt Erlingsson international Aufmerksamkeit. Nun ist der isländische Regisseur zurück mit einer ebenso knochentrockenen wie politisch scharfzüngigen Komödie. Die Inszenierung der atemberaubenden Kulisse Islands ist betörend und die Hauptdarstellerin Halldóra Geirharðsdóttir eine Wucht. GEGEN DEN STROM begeisterte das Publikum der Semaine de la Critique auf dem Filmfestival Cannes 2018 und als Eröffnungsfilm auf dem Filmfest Hamburg. Mehr Infos zum Film unter https://www.gegen-den-strom-film.de/

RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit

Ab 13.12. im Odeon

Regie: Julie Cohen
Plakatmotiv "RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit"
USA / 2018
RUTH BADER GINSBURG hat die Welt der amerikanischen Frauen verändert. Die heute 85-jährige Richterin stellt ihr Leben in den Dienst der Gleichberechtigung und derjenigen, die bereit sind, dafür zu kämpfen. 1993 wurde sie als zweite Frau an den Supreme Court der USA berufen und hält dort eisern die Stellung. Inzwischen berühmt und berüchtigt als "Notorious RBG", entschied sich die Demokratin nach der Wahl Donald Trumps gegen Rückzug und Ruhestand. Mit brillantem Verstand und Leidenschaft bleibt Ruth Bader Ginsburg gerade jetzt eine unverzichtbare Inspiration für die politische Kultur der USA und der Welt.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=Znobh1ZUIbI

Körper sein!

Ab So. 16.12. 11:30 Uhr im Odeon

Regie: -1
Plakatmotiv "Körper sein!"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018
HOLLA e.V. präsentiert:  KÖRPER SEIN!

Projektabschluss Matinee
am 16.12.18 um 11:30 Uhr im Odeon Kino in der Südstadt

7 Kurzfilme der Hollies, Mädchen* und junge Frauen* des IFMGZ Holla e.V. werden gezeigt und diskutiert.


Zu den Themen Rassismuskritik,Body Diversity,Sexismuskritik,
Intersektionalität und gerechte Sprache werden sich vier
Fachfrauen* dem Diskurs mit den Darstellerinnen und dem
Publikum stellen.


Teilnehmende Fachfrauen*:

Dr.in Claudia Wallner, Dipl. Pädagogin,
Projektleiterin „meinTestgelände“

Burcin Keskin, Empowerment Trainerin, Schauspielerin Bühne für Menschenrechte (NSU Monologe)
Ziska Riemann, Aktivistin, Illustratorin,
Regisseurin für emanzipatorische
Jugendfilme

Susan Bagdach, Expertin für
Mädchen*Gesundheit, Koordinatorin der Hollies


Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Köln
IFMGZ Mehr Infos zum Film unter http://holla-ev.de/

Bleibeperspektive

Ab Mi.19.12. 18:30 Uhr im Odeon

Regie: -1
Plakatmotiv "Bleibeperspektive"
Frei ab 12 Jahren
D / 2018

Bleibeperspektive, eine machtvolle Praxis
Ein Dokumentarfilm über die berufliche Integration von (Neu-)Zugewanderten aus rassismuskritischer Perspektive

19.12.2018 um 18:30 Uhr ODEON Kino
Mit anschließender Publikumsdiskussion. Eintritt frei. Kartenreservierung: integrationsbeauftragte@bonn.de

 

 Der Film wurde produziert im Auftrag des Kommunalen Integrationszentrums Bonn und dient zur authentischen Information und Auseinandersetzung für Akteur*innen in der beruflichen Integration, Integrations- und Migrationsarbeit, Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, für Ministerien und Kommunen und interessierte Bürger*innen.

In dem Dokumentarfilm wird anhand der Erfahrungen von (Neu-)Zugewanderten sowie Interviews mit Entscheidungsträgern der beruflichen Integration und Expert*innen beschrieben, welche Einflussmöglichkeiten und Auswirkungen die jeweilige Bleibeperspektive von (Neu-)Zugewanderten auf deren berufliche Integration hat und welche Herausforderung für Akteur*innen der beruflichen Integration damit verbunden sind.

Der Film porträtiert drei (Neu-)Zugewanderte in ihrer beruflichen Integrationsgeschichte: Bashar, der in Syrien Betriebswirtschaftslehre studiert hat; den Familienvater Amar, der nach drei Jahren Kampf gegen die bürokratischen Hürden endlich seine minderjährigen Kinder und seine Ehefrau nach Deutschland holen konnte, und den als minderjähriger Flüchtling eingereisten Joseph aus Ruanda.
Neben den Erfahrungen stehen Interviews über die Chancen und Hindernisse der beruflichen Integration mit Entscheidungsträgern der beruflichen Integration in Bonn: mit der Ausländerbehörde (über Aufenthaltsstatus, Arbeitserlaubnis, Ausbildungsduldung, die wichtigen Faktoren für die Integration wie Sprache, Wohnung, Beruf etc.), der Integrationsbeauftragten (über die für eine gelungene Integration erforderlichen Faktoren, die Barrieren und wie diese überwunden werden können und über die Rolle der beruflichen Integration für die gesamte Integration), der IHK (über die Situation in den Betrieben) und der Agentur für Arbeit (über die Ausbildungs- und Arbeitssituation von Geflüchteten und über Fördermaßnahmen).
Der Bonner Rechtsanwalt Jens Dieckmann spricht über die theoretischen Ansprüche und die reale Praxis bei der (beruflichen) Integration. Der Migrationsforscher Aladin El Mafalaani, Leiter der Integrationsabteilung im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW, beschreibt, was „gelungene Integration“ für ihn bedeutet. Paul Mecheril, Professor am Institut für Pädagogik an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg erklärt aus rassismuskritischer Sicht die Auswirkungen der jeweiligen Bleibeperspektive auf die Menschen.

Der Film wurde produziert vom Medienprojekt Wuppertal im Auftrag des Kommunalen Integrationszentrums Bonn und dient zur authentischen Information und Auseinandersetzung für Akteur*innen in der beruflichen Integration, Integrations- und Migrationsarbeit, Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit, für Ministerien und Kommunen und interessierte Bürger*innen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.integration-in-bonn.de/

Der Junge muss an die frische Luft

Ab 25.12. im Odeon

Regie: Caroline Link
Plakatmotiv "Der Junge muss an die frische Luft"
D / 2018
Ruhrpott 1972. Der pummelige, 9-jährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner Oma Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren.
Mehr Infos zum Film unter https://www.youtube.com/watch?v=_aviRQAyG-A

Shoplifters - Familienbande

Ab 27.12. im Odeon

Regie: Hirokazu Kore-eda
Plakatmotiv "Shoplifters - Familienbande"
Frei ab 12 Jahren
J / 2018
Nach einer Diebestour in einer kalten Winternacht treffen Osamu Shibata (Lily Franky) und sein Sohn Shota (Jyo Kairi) auf das kleine, verwahrloste Mädchen Yuri (Sasaki Miyu). Kurzerhand tut Osamu das, was der Gelegenheitsarbeiter am besten kann - er “stibitzt” Yuri und nimmt sie für eine warme Mahlzeit mit nach Hause. Die anfänglichen Bedenken seiner Frau Nobuyo (Ando Sakura) über das neue Familienmitglied sind schnell verflogen. Auch Großmutter Hatsue (Kiki Kilin) und Halbschwester Aki (Matsuoka Mayu), die hinter einem Einwegspiegel in einem Stripclub arbeitet, heißen Yuri in der Enge ihrer alten Behausung willkommen. Umgeben von anonymen Wohnblöcken lebt die bunte Truppe mithilfe von kleinen Betrügereien, Ladendiebstählen und trotz widriger Umstände glücklich zusammen. Bis zu dem Tag, an dem ein unvorhergesehener Vorfall bisher gut geschützte Familiengeheimnisse enthüllt. Jetzt muss sich beweisen, ob diese Menschen mehr verbindet, als ihr Dasein als Kleingauner und Lebenskünstler… Mehr Infos zum Film unter https://www.wildbunch-germany.de/movie/shoplifters